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DE594111C - Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der uebereinandergelegten Enden von Metallbaendern, insbesondere fuer Umreifungen von Packstuecken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der uebereinandergelegten Enden von Metallbaendern, insbesondere fuer Umreifungen von Packstuecken

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Publication number
DE594111C
DE594111C DEB155810D DEB0155810D DE594111C DE 594111 C DE594111 C DE 594111C DE B155810 D DEB155810 D DE B155810D DE B0155810 D DEB0155810 D DE B0155810D DE 594111 C DE594111 C DE 594111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
tools
slide plate
metal
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB155810D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METO GmbH
Original Assignee
METO GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by METO GmbH filed Critical METO GmbH
Priority to DEB155810D priority Critical patent/DE594111C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE594111C publication Critical patent/DE594111C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der übereinandergelegten Enden von Metallbändern, insbesondere für Umreifungen von Packstücken Zum Zwecke der Verbindung der beiden zu flachem Aufeinanderliegen zusammengeführten Enden von Metallbandumschnürungen für leichtere und schwerere Packstücke, Postpakete u. dgl. hat man vorwiegend aus einem Blechstück bestehende Metallhülsen oder Klammern benutzt welche nach Umlegen um die Verbindungsstelle mittels zangenartiger Werkzeuge oder längs der Verschlußstelle bewegter Wälzrollenpaare in Gestalt von Zahnrädern gemeinsam mit dem Körper des Umschnürungsbandes durch Querausbiegungen so verwürgt werden, daß die Bandenden dadurch- sowohl in ihrer Längsrichtung als auch (durch die Wirkung der Blechhülse) in der Richtung quer zu deren Ebene unverschiebbar verbunden werden.
  • Es sind auch Verschlüsse für solche Metallbandumschnürungen bekannt, bei denen zwecks Ersparnis besonderer Metallblechhülsen die übereinandergebrachten Bandenden zunächst in ihrer Querrichtung gemeinsam zu zwei einander gleichachsig umfassenden Rohrkörpern zusammengebogen-werden, deren Wandungen danach stellenweise mit beiden gemeinsamen Eindrückungen versehen werden, welche das Auseinanderziehen in ihrer Rohrachsenrichtung hindern. Die Ausführbarkeit dieser Art von Verschlüssen ist an eine zur Bildung von Röhren ausreichenden Durchmessers genügende Bandbreite und an eine verhältnismäßig große Dicke des Bandmaterials gebunden, um den zur Hervorbringung der Eindrückungen nötigen Widerstand des Rohrkörpers zu erreichen. Aus dem gleichen Grunde erfordert der zur Herstellung des Verschlusses erforderliche Umformungsvorgang sehr erhebliche Druckkräfte und ein verhältnismäßig großes, in Aufbau und Handhabung verwickeltes Werkzeug.
  • Um unter Vermeidung dieser Mängel die Herstellung solcher Bandumschnürungsverschlüsse ohne Anwendung besonderer, die Verschlußstelle umfassender Metallhülsen zu ermöglichen, werden nach der Erfindung die beiden flach übereinanderliegenden Bandenden zuerst längs ihrer Mitte in ihrer Querrichtung zusammengefaltet und danach alle vier dadurch sich ergebenden, übereinanderliegenden Schichten zusammen den die Längsverbindung beider Bänder hervorbringenden seitlichen Ouereindrückungen unterworfen. Dies Verfahren bietet den Vorteil, daß unter Anwendung von einfachen rollenden Umformungsmitteln sich die Seitenverbiegung des Bleches in längs der Bänder fortlaufender Bewegung an das Längsfalten anschließend ausführen läßt, so daß sich der zur Herstellung des ganzen Verschlusses erforderliche Deformationswiderstand ohne weiteres auf einen Arbeitsweg von erheblicher Länge verteilt und daher'leichter und mit einfacheren übertragungsmitteln überwunden werden kann. Weitere Vorteile ergeben sich daraus, daß sich diese Verschlußmittel auch bei verhältnismäßig schmalen und dünnen Bändern, wie sie z. B. zur Umschnürung leichter Postpakete sonst ausreichend und geeignet sind, mit vollem Erfolg zur Anwendung bringen lassen.
  • Die Abbildungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Abb, i zusammengehörige Wälzteile in Seitenansicht bei Einführung der Bänder, Abb. 2 eine zugehörige Stirnansicht.
  • Abb. 3 stellt einen Schnitt durch das Werkzeugpaar nach Linie III-III der Abb. i und Abb. 4 einen axialen Längsschnitt nach Linie IV-IV der Abb: 3 dar.
  • Eine Vorrichtung zur Herstellung der Bandverschlüsse unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in den Abb. 5 bis io dargestellt, und zwar zeigt Abb. 5 - eine Vorderansicht dieser Vorrichtung, Abb. 6 einen zugehörigen Grundriß, Abb. 7 eine teilweise im Schnitt nach der Linie IX-IX dargestellte Endansicht, Abb. 8 eine Schnittansicht nach der Linie VIII-VIII der Abb. 5, Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Abb. 5 und Abb. io einen Schnitt nach der Linie X-X der Abb. 5.
  • Abb. i i zeigt in teilweisem Grundriß eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung.
  • Abb. i2 stellt einen senkrechten Schnitt nach Linie XII-XII der Abb. i i dar.
  • Abb. 13 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen gemäß dem Patent hergestellten Umschnürungsv erschluß in Ansicht von der Hochkantseite des Umschnürungsbandes.
  • Abb. 1q. zeigt eine zugehörige Oberansicht. Die zur Ausführung des Verfahrens dienenden Werkzeuge sind vorzugsweise nach Art von zwei miteinander in Eingriff stehenden Zahnrädern i, 2 ausgebildet, die auf den Achsen 3, 4 in einer Schlittenplatte 5 gelagert sind und durch eine dieser Achsen zwangsläufig gedreht werden können. Die Zapfen liegen senkrecht zur breiten Bandfläche, und dementsprechend liegen die Stirnflächen der Zahnräder parallel zur Bandfläche. Die Zahnräderkörper haben auf dem größeren Teil ihres Umfanges nahe ihrer äußeren Stirnfläche je eine alle Zähne ringnutenartig durchsetzende Aussparung 6 und an entsprechenden gegenüberliegenden Stellen segmentförmige, bis über die Ebenen der Aussparungen 6 hinausgehende Ausschnitte 7, in welche die zu vereinigenden Metallbandenden 8, 9 (beispielsweise solche mit umgelegten Randleisten io) bis in die Ebene der ausgesparten Nut 6 eingebracht werden können. Die ausgesparte Nut weist im Grunde Zähne zum Verformen auf, die zweckmäßig im Verlauf der Zähne vollen Durchmessers liegen.
  • Wie ersichtlich, werden nach Drehung der beiden Zahnritzel i, 2 die Metallbänder von dem Grunde der sich den Einlegeausschnitten zunächst anschließenden Zahnaussparungen 6 erfaßt und in ihrer Querrichtung zusammengedrückt, so daß sich eine gemeinsame Längsfaltung der Bänder ergibt. Um die gleiche Richtung des Verbiegens, also das Einfalten des inneren Bandes in das äußere zu sichern, wird dem zu diesem Zweck vorbereiteten Metallband zweckmäßig eine schwache Vorbiegung gegeben. Bei Verwendung von Bändern mit umgelegten Randleisten tritt die Längsfaltung ohne besondere Vorbiegung in der richtigen Weise ein.
  • Beim weiteren Fortschreiten der Drehbewegung drückt sich der mit den Ritzelzähnen abwechselnd vorspringende Grund der Aussparungen 6 mit rollendem Druck seitlich in das nunmehr vierfach liegende Bandmaterial von der Seite ein und gibt, ihm, indem er es in die gegenüberliegenden, zweckmäßig etwas erweiterten Zahnlücken hineindrängt, seitliche Eindrückungen i i bzw. kurze Ausbiegungen. Hierbei werden zugleich die Außenränder des außenliegenden Bandes so in die des innenliegenden Bandes hineingedrückt, daß im Verein mit der Querfaltung auch eine Trennungsbewegung nach der offenen Seite der Längsfalte nicht mehr möglich ist. Hierdurch sowie durch die seitlichen abwechselnden Eindrückungen ergibt sich daher eine sehr widerstandsfähige Verbindung beider Bandlagen. Nach dem Zurücklegen einer vollen Umdrehung der beiden Ritzel stehen die beiden Einlegeausschnitte 7 der beiden Werkzeugritzel einander wieder gegenüber, so daß der fertige Verschluß freigegeben wird.
  • Auf der flachen Grundplatte 12 der Vorrichtung ist in zwei Lagern 13 eine Leitachse 14 parallel zur Oberfläche dieser Grundplatte befestigt, auf-welcher die die Werkzeugritzel tragende Schlittenplatte 5 über eine bestimmte Strecke längsverschiebbar und schwingbar angebracht ist. Auf der Oberseite der die beiden Werkzeugritzel tragenden Schlittenplatte 5 trägt die Achse 3 des Werkzeugrit7els i ein größeres Zahnrad 15, mit welchem ein kleines Zahnrad 16 in Eingriff steht, das auf einer in der Schlittenplatte senkrecht zu deren Oberfläche gelagerten Achse 17 sitzt. Diese trägt an ihrem oberen Ende eine Handkurbel 18, mittels deren das Zahnrad 5 und die beiden Werkzeugritzel i, 2 gedreht werden können.
  • Die Schlittenplatte ist an ihrem hinteren Rande jenseits ihrer auf der Leitachse 14 gelagerten Bohrung mit einem Vorsprung i9 versehen, dessen linksseitiger Endfläche gegenüber auf der Grundplatte ein Leitblock 2o so befestigt ist, daß die Schlittenplatte 5 nur nach Aufklappen über ihre senkrecht aufgerichtete Stellung hinaus auf der Leitachse 14 nach links vorbeigeschoben werden kann. Nahe dem linksseitigen Lagerböckchen 13 der Leitachse 14 trägt die Grundplatte eine senkrecht aufragende Gestellwange 2i, in welcher an der der Schlittenplatte zugewendeten Seite auf einem Zapfen 22 ein Untermesserkörper 23 drehbar angeordnet ist, dessen in Gestalt einer flachen Klinge 24 ausgestaltetes Ende durch eine auf das hintere Ende von unten her wirkende Feder 25 gegen die Oberfläche der Grundplatte nachgiebig niedergedrückt wird. Auf demselben Zapfen 22 ist neben dem Untermesserkörper das Obermesser 26 schwingbar angeordnet, dessen rückwärts gerichteter Anschlag durch einen Anschlagstift 27 begrenzt wird. Der an dem vorderen Ende dieses Obermessers angebrachte Schneidenrand 28 wird längs des entsprechenden Randes der die Gegenschneide bildenden Klinge 24 dadurch bewegt, daß beim Zurückklappen der in die linksseitige Grenzstellung verschobenen Schlittenplatte ein an dessen Vorsprung i9 angebrachter Hubstift 29, wie aus Abb. 7 ersichtlich, gegen den hinteren Hubarm 3o des Obermessers von unten her anstößt und dadurch den Schneidenrand 28 quer zum Klingenrand a4 des Untermessers abwärts schwingt.
  • In gewissem Abstand von der Gestellwange 2,1 ist eine zum Spannen der Umschnürung und zum Festhalten der beiden übereinanderliegenden Bandenden in bekannter Weise dienende Vorrichtung angeordnet, die mittels des Handhebels 38 betätigt wird. .
  • Beim Gebrauch der Spann- und Schließvorrichtung wird diese mit ihrer Grundplatte auf eine Flachseite des Packstücks an beliebiger Stelle so aufgesetzt, daß die Verbindungslinie -zwischen der von der Spannrolle 35 und dem gezahnten Vorsprung 36 der Grundplatte einerseits und der Mitte zwischen den beiden Werkzeugritzeln i, 2 in der Richtung der an dem Packstück anzubringenden Umschnürung oder Umreifung liegt. Das untere Bandende der Umschnürung wird sodann bei in seiner rechtsseitigen Grenzstellung zurückgeklappter Schlittenplatte 5 über zwei nahe den Endrändern der Grundplatte neben dem Obermesser 27 vorgesehene flache Auflegeleisten 47, 48, 49 hinweg und unter dem Untermesser hindurch in die Arbeitslage der Vorrichtung gebracht.
  • Nach dem Herumführen um das Packstück wird das obere Bandende 9, wie aus Abb. 5 ersichtlich, längs des unteren Bandteils 8 zwischen Ober- und Untermesser hindurch und zusammen reit dem unteren Band zwischen den Klemmkörpern der Spannvorrichtung hindurchgeführt. Danach wird durch Bewegen des Handhebels 38 die Umschnürung in dem gewünschten Grade angespannt.
  • Um den Verschluß der Umschnürung herzustellen, wird hiernach die Schlittenplatte mittels der Handkurbel nach vorn heruntergeklappt, nachdem vorher durch entsprechende Einstellung der Kurbel die beiden Werkzeugritzel i, 2 in die Stellung gelangt sind, in welcher ihre beiden Einlegeausschnitte 7 einander zugewendet sind. Um die Einstellung dieser dem Beginn dieses Vorgangs entsprechenden Einstellung der Handkurbel zu erleichtern, wird diese Stellung vorzugsweise durch den Eintritt eines im Körper der Schlittenplatte 5 angebrachten federnden Stiftes 5o in eine an der Unterseite des Zahnrades 15 angebrachte Aushöhlung 5 1 (Abb. i o) fühlbar gemacht. Die Stellung der Werkzeugritzel an der Schlittenplatte ist so geordnet, daß beim Niederklappen der Schlittenplatte die beiden übereinanderliegenden Bänder in den vereinigten Einlegeausschnitt 7 so weit eintreten, daß sie in der Mittelebene der Aussparungen 6 der beiden Werkzeugritzel liegen.
  • . Wird nun die Handkurbel im Sinne -des Pfeiles gedreht, so überträgt sich diese Drehbewegung durch Vermittlung des Zahnrades .i5 auf die beiden miteinander in Eingriff stehenden Werkzeugritzel i, 2 in dem Sinne, daß diese unter der oben näher beschriebenen Ouerzusammenfaltung der beiden Bänder sich auf diesem abwälzen, wobei diese durch die dabei entstehenden beiderseitigen Eindrückungen i i miteinander fest vereinigt werden. Die Zahnräder wälzen sich dabei, wie angegeben, auf dem Band ab und bewegen dadurch die Schlittenplatte 5 nach links. Wenn nach Zurücklegung einer vollen Umdrehung die beiden Werkzeugritzel i, 2 wieder in ihre Anfangsstellung zurückgelangt sind, ist hierbei der Vorsprung i9 der Schlittenplatte über die Oberfläche des Leitblocks 2o hinweggegangen, so daß die hintere Endfläche dieses Vorsprunges unmittelbar vor der vorderen linksseitigen Endfläche des Leitblocks sich befindet. In dieser Stellung kann daher die Schlittenplatte 5 von den vereinigten Bändern abgehoben und nach rückwärts umgelegt werden. Bei dieser Bewegung greift der Hubstift 29 unter den Hubarm 3o des Obermessers und drückt dessen Schneide längs der Kante der Klinge 24 des Obermessers abwärts, so daß das zwischen beiden hindurchgeführte Ende des oberen Bandes abgeschert wird. Nach Lösen der Klemme, welche durch Umlegen des Spannhebels 38 nach links bewirkt werden kann, kann man die noch unter dem Verschnürungsband steckenden Randteile der Grundplatte i2 unter der Umschnürung oder Umreifung vorziehen und dadurch die Vorrichtung von der fertigen Umschnürung lösen.
  • Statt, wie vorstehend vorausgesetzt, den Abstand der die seitlichen Eindrückungen der zusammengefalteten Bänder an der Schließstelle bildenden Vorsprünge der beiden Walzwerkzeuge übereinstimmend mit der Zahnteilung der beiden Werkzeugritzel auszuführen, kann man diese Abmessungen auch vollständig unabhängig voneinander wählen. Auch kann man die beiden zusammenarbeitenden Walzwerkzeuge unabhängig von den ihre Abwälzbewegung hervorbringenden Zahnradkörpern so ausbilden,. daß sie mit letzteren nur durch die ,gemeinsame Achse verbunden sind.
  • Um bei Anwendung größerer Abstände zwischen den die seitlichen Eindrückungen hervorbringenden Vorsprüngen in dem Arbeitsgut das zwangsläufige Abwälzen der Werkzeuge aufeinander zu sichern, kann man die dazu erforderliche Verschiebung der Schlittenplatte bzw. der Werkzeugritzel auch zwangsläufig machen.
  • Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung ist an der Unterseite zwischen dem Hinteren der beiden Werkzeugritzel i und -2 und der Leitachse i¢ ein drittes mit diesem Werkzeugritzel in Eingriff stehendes Leitzahnrad 52 auf einem feststehenden Zapfen angebracht, welches bei niedergeklappter Schlittenplatte finit einer Zahnstange 53 in Eingriff steht. Bei der Arbeitsdrehung der beiden Werkzeugritzel rollt sich das Leitzahnrad 52 auf der Zahnstange 53 ab, so daß die Werkzeuge zusammen mit der Schlittenplatte im Sinne der Abrollbewegung der Werkzeugritzel längs des Bandes verschoben werden.
  • Die zum zwangsläufigen Transport dienende Zahnstange kann auch selbst als eines der beiden Schließwerkzeuge ausgebildet oder mit einem längs der Zahnstange sich gerade erstreckenden Schließwerkzeug verbunden werden, welches mit einem sich darauf abrollenden zahnradartigen Gegenwerkzeug zusammenarbeitet.
  • Statt die seitlichen E,indrückungen des längsgefalteten Bandteils in fortlaufender Reihe beiderseits anzubringen, kann man in gewissen Abständen auch Unterbrechungen zwischen den Eindrückungen vorsehen. Auch kann man den aus Zusammenfaltung und seitlichen Eindrückungen bestehenden V erschluß nur in geringer Länge ausbilden und in mehr oder weniger kurzen Abständen längs der Verschlußstelle wiederholt anbringen. Hierbei ist es auch möglich, die Richtung der Zusammenfaltung der Bänder wechseln zu lassen. Ferner kann man die seitlichen Eindrückungen statt abwechselnd auch paarweise einander gegenüber anbringen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verbinden der übereinandergelegten Enden von Metallbändern, insbesondere für Umschnürungen oder Umreifungen von Packstücken und für ähnliche Zwecke, unter Benutzung von zu gleichlaufender. Wälzbewegung verbundenen Walzenpaaren und durch diese nacheinander hervorgebrachten Quereindrückungen ohne eine Metallhülse an der Verbindungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandenden zwischen den beiden zusammengehörigen Wälzteilen längs ihrer Mitte in ihrer Ouerrichtung flach zusammengefaltet und die gefalteten Teile, also vier aufeinanderliegende Schichten, zusammen durch seitliche Quereindrückungen verformt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der beiden rollenden Bearbeitungswerkzeuge senkrecht zur Ebene der zu vereinigenden Bandenden stehen.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zusammenfalten und Verwürgen der beiden Metallbandenden dienenden Werkzeuge aus zwei miteinander in Eingriff stehenden Zahnrädern bestehen, die mit einem segmentförinigen, zum Einführen dieser Bandteile zwischen die Bearbeitungsflächen dienenden Ausschnitt und einer an diese sich anschließenden, um die Zahnradkörper herumlaufenden Leitrinne versehen sind, längs welcher die zum Hervorbringen der Verwürgungseindrücke nötigen zahnartigen Vorsprünge diese Leitr inlie quer durchsetzend angeordnet sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verwürgungseindrücke bildenden Vorsprünge der Führungsrinnen von vertieften Fortsetzungen oder Teilen der ineinandergreifenden Zähne dieser Zahnräder selbst gebildet werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, da- i durch gekennzeichnet, daß die den Verschluß herstellenden Wälzwerkzeuge und die zu ihrer Drehung dienende Handkurbel tragende Schlittenplatte an einer festen Leitachse klappbar und im Zuge einer auf der die Leitachse tragenden Grundplatte angebrachten Spannvorrichtung für die zu vereinigenden Bänder längs verschiebbar angebracht ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 mit einer aus einem Schneidliebel bestehenden Abschneidevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im ,Bereich der Längsbewegung der Schlittenplatte eine aus Untermesser und Obermesser bestehende Abschneidevorrichtung für das obere freie Metallbandende so angeordnet ist, daß der obere Schneidhebel durch Aufklappen der Schlittenplatte seine Scbneidbewegung ausführt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwälzbewegung der Wälzwerkzeuge auf den Metallbändern durch Eingreifen des Drehtriebwerks dieser Werkzeuge in eine feststehende Zahnstange zwangsläufig gemacht ist.
  8. 8. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Wälzwerkzeugen das eine kreisförmig nach Art eines Zahnritzels, das andere in bekannter Weise gerade nach Art einer Zahnstange ausgebildet ist.
DEB155810D 1932-05-24 1932-05-24 Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der uebereinandergelegten Enden von Metallbaendern, insbesondere fuer Umreifungen von Packstuecken Expired DE594111C (de)

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