DE582405C - Tisch- oder wandartig ausgebildetes Roentgengeraet, insbesondere mit umlegbarer Stuetzwand - Google Patents
Tisch- oder wandartig ausgebildetes Roentgengeraet, insbesondere mit umlegbarer StuetzwandInfo
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- DE582405C DE582405C DEK118418D DEK0118418D DE582405C DE 582405 C DE582405 C DE 582405C DE K118418 D DEK118418 D DE K118418D DE K0118418 D DEK0118418 D DE K0118418D DE 582405 C DE582405 C DE 582405C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05G—X-RAY TECHNIQUE
- H05G1/00—X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
- H05G1/02—Constructional details
Landscapes
- X-Ray Techniques (AREA)
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 582405 KLASSE 30 a GRUPPE
K 118418 IXl30 a
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents:
1933
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1931 ab
Es ist bereits eine zu radiologischen Zwecken bestimmte Vorrichtung zum Tragen von Personen
oder Gegenständen bekanntgeworden, bei der eine hochspannungsgeschützte Röntgenröhre
mittels gelenkiger, zur Aufnahme der Hochspannungszuführungsleitungen dienender geerdeter Metallrohre an der Lagerstatt des
Patienten verstellbar gehalten wird.
Der Hochspannungstransformator ist hierbei ebenfalls an der Lagerstatt angebracht und durch in den Metallrohren verlegte Leitungen mit der Röntgenröhre verbunden. Auf diese Weise ist ein vollkommener Hochspannungsschutz bei gedrängter Bauart erzielt. Insbesondere ist bei dem bekannten Gerät der Transformator so am Fußende der um eine waagerechte Achse kippbaren Lagerstatt angeordnet, daß der Transformator das Gewicht der am Kopfende der Lagerstatt angebrachten Röntgenröhre ausbalanciert.
Der Hochspannungstransformator ist hierbei ebenfalls an der Lagerstatt angebracht und durch in den Metallrohren verlegte Leitungen mit der Röntgenröhre verbunden. Auf diese Weise ist ein vollkommener Hochspannungsschutz bei gedrängter Bauart erzielt. Insbesondere ist bei dem bekannten Gerät der Transformator so am Fußende der um eine waagerechte Achse kippbaren Lagerstatt angeordnet, daß der Transformator das Gewicht der am Kopfende der Lagerstatt angebrachten Röntgenröhre ausbalanciert.
Dies bekannte Gerät trägt noch nicht allen Erfordernissen bei der Behandlung bzw. der
Untersuchung mit Röntgenstrahlen Rechnung. Denn der Transformator ist nicht ebenso wie
die Röntgenröhre verstellbar bzw. verschiebbar an der Lagerstatt angeordnet. Die Folge davon
ist, daß das Gewicht der beiden genannten Teile nicht bei jeder Lage der Röntgenröhre bzw. der
Lagerstatt in bezug auf die Schwerpunktsachse
,30 der letzteren ausgeglichen ist. Bei dem beträchtlichen Gewicht der die Lagerstatt belastenden
Zusatzgewichte macht sich dieser Mangel insbesondere beim Umlegen der Lagerstatt
bzw. Stützwand störend bemerkbar.
Es ist auch bereits für Untersuchungsgeräte vorgeschlagen worden, Röntgenröhren undHochspannungstransformatoren
unter Verwendung beweglicher Hochspannungsleitungen zu einem einheitlichen hochspannungsgeschützten Körper
zu verbinden und in senkrechten Schienen zu führen, welche hinter der Durchleuchtungswand
angebracht sind. Der Nachteil dieser Anordnung besteht zunächst einmal darin, daß die erhebliche
Abmessungen aufweisenden Transformatoren im Zusammenbau mit der Röntgenröhre die zu bewegende Einheit ungemein vergrößern
und sie auch in ihrer Einstellung schwer beweglich mächen. Des weiteren besteht der
Übelstand, daß zur Ausbalancierung dieser Einheit sehr große Gegengewichte erforderlich sind,
die nicht so ohne weiteres an der Untersuchungswand angebracht werden können.
Den Übelständen der bekannten Geräte wird durch den Gegenstand der Erfindung da- ·
durch abgeholfen, daß sowohl die Röntgenröhre wie der Transformator getrennt voneinander in
zwangsläufiger Abhängigkeit an der Stützwand verschiebbar sind. Röhre und Transformator
sind in bekannter Weise unter Wahrung des Hochspannungsschutzes eingebaut und über
biegsame Hochspannungskabel miteinander verbunden. Die Gewichte sind hierbei vorzugs-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Kurt August Sterzel in Dresden,
weise in bezug auf die Kippachse der Stützwand so verteilt, daß der Transformator den
Gewichtsausgleich für die Röntgenröhre bildet Die erforderliche Beweglichkeit der Röntgenröhre,
insbesondere auch quer zur Stützwand ist hierbei durch den Hochspannungsschutz nicht behindert. Der an der Stützwand bzw.
dem Lagerungstisch geführte Röhrenwagen dient als Träger für die hochspannungsgeschützte
to Röntgenröhre, so daß besondere Gestelle oder Halter bzw. Gelenkstangen entfallen. Bei der
Verschiebung des Röhrenwagens und des Gegengewichtes machen die Hochspannungskabel infolge
ihrer Beweglichkeit jedwede Bewegung de: Röhrenwagens mit und sind der leichten Einstellung
der Röntgenröhre durchaus nicht hinderlich.
Gemäß der Erfindung kann auch das weitere Zubehör für die Röntgenanlage, wie der Gleichrichter
und der Heizstromwandler, auf die Stützwand so verteilt werden, daß sich alle Teile
praktisch die Waage halten und ein besonderes Gegengewicht erspart wird.
Die übrigen Vorteile, die sich bei dem neuen Röntgengerät ergeben, sind aus den in den Abbildungen
dargestellten Ausführungsformen ersichtlich.
Abb. ι zeigt eine Ansicht der Stützwand von der Röntgenröhrenseite und Abb. 2 eine Seitenansicht
auf das Gerät, das um die Drehachse 12 umlegbar ist.
Zwischen den Führungsschienen 13 läuft der die mit Hochspannungsschutz verseheneRöntgenröhre
14 tragende Wagen 15 sowie der Transformator 16 der Anlage, der als Gegengewicht
wirkt. Beide genannten Teile, Röhrenwagen 15 und Gegengewicht 16 sind in an sich bekannter
Weise über eine Schere Vj miteinander verbunden und halten sich über den Festpunkt 18
das Gleichgewicht. Die vom Transformator zu der Röntgenröhre 14 ausgehenden Leitungen
sind Hocnspannungskabel 19, 20, von denen eines zweiadrig ausgeführt ist, um den Heizstrom
von dem im Transformator angeordneten Heizwandler zu dem Glühfaden der Röntgenröhre
hinzuleiten. Die Kabelenden sind mittels Stecker mit den Transformatorpolen und den
Röntgenröhrenpolen verbunden. Die Kabel 19, 20 sind dabei an der den Röhrenwagen 15 mit
dem Gegengewicht 16 verbindenden Einrichtung, in diesem Falle der Schere 17, gehalten und
machen bei der Verschiebung des Röhrenwagens und des Gegengewichts infolge ihrer Beweglichkeit
die Bewegungen mit. Sind Röhrenwagen 15 und Gegengewicht 16 in an sich bekannter
Weise über einen Seilzug, gegebenenfalls über einen endlosen Seilzug, miteinander verbunden,
so werden die Kabel an diesem Seilzug entlang-« geführt bzw. bilden bei entsprechender Ausbildung
diesen selbst.
Gemäß Abb. 3 ist mit der Röntgenröhre 14 noch eine Glühkathodenventilröhre 21 an dem
Röhrenwagen angebracht; ferner ist in dem als Gegengewicht 16 ausgebildeten Transformator
noch ein. Heizstromwandler angeordnet, so daß ein weiteres Hochspannungskabel 22 erforderlich
wird.
Die elektrische Schaltung läßt Abb. 4 erkennen mit den Heizstromwandlern 23 für die
Röntgenröhre 14 und 24 für das Glühkathodenventil 21.
' Einfacher gestaltet sich die Anordnung, wenn man nach Abb. 5 den Heizstromwandler 24 für
die Glühkathodenventilröhre 21 zwischen Ventilröhre 21 und Röntgenröhre 14 setzt. Dann liegt
innerhalb des die Röntgenröhre mit dem Ventil verbindenden Isolierrohres 25 der Eisenkern mit
der Hochspannungswicklung und außerhalb desselben die Niederspannungswicklung, der sodann
nur über ein Niederspannungskabel 26 der Strom zuzuführen ist. In der gleichen Weise ist
in dem Hochspannungsisolator 27 des als Hochspannungstransformator 16 ausgebildeten Gegengewichts
der Eisenkern und die Hochspannungswicklung des Heizstromwandlers 23 für die Röntgenröhre eingebaut und die Niederspannungswicklung
außen um die Durchführung herumgelegt. Ähnlich kann auch die andere Durchführung 28 des Hochspannungstransformators
ausgebildet werden, wenn man den Heiz- go stromwandler für das Glühkathodenventil 21
auf dem Transformator hochspannungsgeschützt anordnet. In diesem Fall entfällt dann
das Niederspannungskabel 26.
Vorteilhaft dient als Hochspannungstransformator ein sogenannter Trockentransformator
ohneÖlfüllung, bei dem die Hochspannungswicklung in einen einteiligen Spulenkasten eingebettet
ist, der mit einem Durchführungsisolator ein Stück büdet und durch den die Hochspannung
herausgeführt wird. Der Spulenkasten hat bei lagenweiser Ausführung der Hochspannungswicklung
eine garnrollenähnliche Gestalt, während bei Ausführung der Hochspannungswicklung
als Scheibenwicklung der Querschnitt des Spulenkastens eine Doppel-U-Form aufweist.
Diese Transformatoren sind insofern für Röntgenuntersuchungsgeräte, insbesondere
solche mit umlegbarer Wand, vorteilhafter als solche mit flüssiger Isolierung, als ein Herauslaufen
der Isolierflüssigkeit aus dem Transformatorgefäß beim Kippen nicht eintreten kann.
Die Anschlüsse der am Gerät befindlichen und zu regelnden Apparate, der Glühkathoden- .115
ventile, der Röntgenröhre und des Transformators, sind über Stecker und Leitungen mit
einem beweglichen Schalttisch verbunden, von dem aus erst ihre Regulierung zentral, gegebe- i
nenfalls über eine Fernsteuerung, erfolgt. Die Regelorgane können jedoch auch an dem Untersuchungsgerät
selbst angebracht sein.
Claims (7)
- Patentansprüche:
ι. Tisch- oder wandartig ausgebildetes Röntgengerät, insbesondere mit umlegbarer Stützwand, bei dem Röntgenröhre undHochspannungstransformator unter Wahrung des Hochspannungsschutzes mit der eigentlichen Lagerstatt zusammengebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß Röhre und Transformator getrennt und zwangsläufig abhängig voneinander längs der Lagerstatt verschiebbar sind und ihre Gewichte gegenseitig ausgleichen. - 2. Gerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Hochspannungskabel zur Verbindung der Röhre mit dem Transformator.
- 3. Gerät mit umlegbarer Stützwand nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Hochspannungstransformator ein Trockentransformator dient.
- 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Röntgenröhre bzw. neben dem Transformator eine Ventilröhre, gegebenenfalls nebst dazugehörigem Heizstromwandler, angeordnet ist.
- 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Heiztransformator für die Glühkathode der Röntgenröhre oder der Ventilröhre zwischen den Enden der beiden Röhren gehalten ist (Abb. 5).
- 6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Heiztransformator mit dem Hochspannungstransformator zusammengebaut ist und die Durchführung des letzteren als Hochspannungsisolierung zwischen seiner innenliegenden Hochspannungs- und seiner außenliegenden Niederspannungswicklung dient (Abb. 5).
- 7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Röntgenröhre, Transformator, Heizstromwandler und gegegebenfalls Ventüröhre ebenfalls durch vollständige, an sich bekannte geerdete Metallverkleidung hochspannungsgeschützt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK118418D DE582405C (de) | 1931-01-14 | 1931-01-14 | Tisch- oder wandartig ausgebildetes Roentgengeraet, insbesondere mit umlegbarer Stuetzwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK118418D DE582405C (de) | 1931-01-14 | 1931-01-14 | Tisch- oder wandartig ausgebildetes Roentgengeraet, insbesondere mit umlegbarer Stuetzwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE582405C true DE582405C (de) | 1933-08-21 |
Family
ID=7244080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK118418D Expired DE582405C (de) | 1931-01-14 | 1931-01-14 | Tisch- oder wandartig ausgebildetes Roentgengeraet, insbesondere mit umlegbarer Stuetzwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE582405C (de) |
-
1931
- 1931-01-14 DE DEK118418D patent/DE582405C/de not_active Expired
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