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DE582404C - Maschine zum Lochen von Riemen - Google Patents

Maschine zum Lochen von Riemen

Info

Publication number
DE582404C
DE582404C DEM120772D DEM0120772D DE582404C DE 582404 C DE582404 C DE 582404C DE M120772 D DEM120772 D DE M120772D DE M0120772 D DEM0120772 D DE M0120772D DE 582404 C DE582404 C DE 582404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
disk
wedge
belts
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM120772D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mueller & Kurth K G
Original Assignee
Mueller & Kurth K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller & Kurth K G filed Critical Mueller & Kurth K G
Priority to DEM120772D priority Critical patent/DE582404C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE582404C publication Critical patent/DE582404C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/04Clicking, perforating, or cutting leather for making leather belts or strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Maschine zum Lochen von Riemen Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Locherz von Riemen oder Gürteln, die sich dadurch auszeichnet, daß sie mit einer Zählvorrichtung versehen ist, die die Maschine nach einer vorher bestimmten Anzahl von Lochungen selbsttätig stillsetzt. Die Zählvorrichtung selbst ist in einfachster Weise ausgebildet, indem sie aus einer von der Arbeitswelle bei jeder Umdrehung um einen Zahn' weitergeschalteten gezahnten Scheibe besteht, die die Maschine mit einem an ihr festen Anschlag aus- und mit einem an ihr einstellbaren Anschlag einrückt. Der gewählten Zahl der Zähne entspricht die Zahl der gewünschten Lochungen. Beide Anschläge wirken mit einem gemeinsamen, die Kupplung bewegenden Hebel zusammen. Dieser Hebel kann auch von Hand zum Ausrücken der Maschine benutzt werden: Im ausgerückten Zustande der Maschine ist die Schaltklinke außer Eingriff mit dem gezahnten Zählrad, so daß dieses zum Einrücken der Maschine von Hand frei bewegt werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt des Maschinenkopfes entlang der Antriebsachse. Abb. 2 ist ein waagerechter Schnitt entlang der Linie 11-II der Abb. 4.
  • Abb. 3 und 4 sind Stirnansichten der Zählvorrichtung bei eingreifender und nichteingreifender Schaltklinke.
  • Am vorderen Ende, der Welle i sitzt die Kurvenscheibe 22, die mittels Rolle 23 den Lochstempel 24 auf und abwärts bewegt. Auf dem hinteren Ende der Welle i ist eine Büchse 2 verstiftet, auf der die Schwung-und Antriebsscheibe 5 frei drehbar ist. Mit der Antriebsscheibe 5 ist eine Scheibe 4 verschraubt, die einen Mitnehmerstift 6 aufweist. Innerhalb der Büchse 2 ist in entsprechender Nut ein Keil 3 verschiebbar. Eine Feder 7, die sich einerseits gegen eine auf der Welle i feste Endscheibe 25 und anderseits gegen den Keil anlegt, ist bestrebt, diesen mit dem Mitnehmerstift 6 in Eingriff zu bringen. Der Eingriff des Keiles 3 mit dem Mitnehmerstift 6 kann durch einen Hebel 8 aufgehoben werden, gegen dessen schräge Fläche 8' eine schräge Fläche 3' des Keiles anlaufen kann. Der Hebel 8 ist auf einer Achse 18 mittels einer Schraube 2o stramm drehbar gelagert. Die Achse 18 ist in einem Arm 26 fest gelagert, der am Maschinenständer vorgesehen ist. Auf der anderen Seite des Lagerarmes 26 ist auf der Achse 18 eine gezahnte Scheibe io ebenfalls mittels einer Klemmschraube 21 stramm drehbar ge= lagert. Am Hebel 8 sind zwei seitlicheLappen 8" und 8"' vorgesehen, gegen die Anschlagstifte 11, 13 der Schaltscheibe io auftreffen. Der Stift i i ist an der Scheibe io fest; der Stift 13 dagegen einstellbar angebracht. Zum Einstellen ist der Stift 13 an einem Stellglied 12 befestigt, das am inneren Ende um die Achse 18 drehbar und am äußeren Ende mit einem kleinen Sift 17 versehen ist. Dieser Stift 17 kann in entsprechende Teillöcher i bis 25 der Teilscheibe io einschnappen. Das Stellglied wird in seiner jeweiligen Lage durch eine Klemmutter 14., deren Bolzen 13 sich im Schlitz 15 der Schaltscheibe io führt, festgeklemmt. Die Teillöcher sind in derselben Teilung wie die Zähne der Schaltscheibe io angeordnet.
  • Am Ende der Antriebswelle i ist auf einem Exzenterbolzen 27 eine Klinke 9 angebracht, die sich in einem drehbaren Stift 16 führt. Bei jeder Umdrehung der Welle i greift die Klinke 9 in die Verzahnung der Teilscheibe io ein, dreht diese um einen Zahn weiter und tritt dann aus der Zahnung heraus.
  • Bei ausgerückter Maschine nehmen die Teile die in Abb. q. dargestellte Lage ein. Der feste Anschlag ii hat den Hebel 8 so weit heruntergedrückt, daß dieser bei der letzten Umdrehung der Maschine mit seiner Schrägfläche 8' den Keil 3 außer Eingrifft mit dem Mitnehmerstift 6 gebracht hat. Soll die Maschine wieder in Gang gesetzt werden und z. B. nach drei Lochungen zum Stillstand kommen, so wird der Stift 13 auf das Teilloch 3 eingestellt, wobei der Stift 17 in die Rast 3 einschnappt. Zum Einrücken wird die Teilscheibe io entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne gedreht, bis der Stift 13 mit dem Lappen 8" des Hebels 8 in Berührung kommt und diesen anhebt, so daß der Keil 3 zufolge der Feder 7 mit der Antriebsscheibe 5 gekuppelt wird. Bei der nunmehr eintretenden Drehung der Antriebswelle i wird die Scheibe io bei jeder Umdrehung der Welle durch die Klinke 9 um einen Zahn weitergeschaltet. Nach dem dritten Zahn ist der feste Stift i i wieder mit dem Lappen 8" in Berührung, so daB das Ausrücken des Keiles 3 selbsttätig erfolgt. a Die obere Lage des Hebels 8 ist durch die Einstellschraube i9 festgelegt. Beide Anschlagbolzen 11, 13 liegen unterhalb des Handhebels 8; dieser kann auch von Hand zum Ein- und Ausrücken der Maschine bewegt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Lochen von Riemen oder Gürteln, gekennzeichnet durch eine auf der Arbeitswelle angeordnete, durch eine Feder (7) einrückbare Kupplung (3, 4.) für die lose Antriebsscheibe (5), die von einer Zählvorrichtung ausgeschaltet wird, die aus einer von der Arbeitswelle bewegten Schaltklinke (9), einer von dieser gedrehten, gezahnten Schaltscheibe (io) und einem Ausrückhebel (8) besteht, der von einem festen Anschlag (i i) der Schaltscheibe selbsttätig oder von Hand in die Ausrückstellung und von einem an der -Scheibe einstellbaren Anschlag (13) beim Drehen von Hand in die Einrückstellung gebracht wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schaltklinke (9) in einem drehbaren Bolzen (16) führt, so daB sie nach jeder Schaltung außer Eingriff mit der gezahnten Scheibe kommt und an einer Kurbel der Arbgitswelle in einem solchen Winkel zu dem Kupplungskeil (3) angeordnet ist, daß bei ausgerücktem Keil auch der Eingriff aufgehoben ist.
DEM120772D 1932-08-19 1932-08-19 Maschine zum Lochen von Riemen Expired DE582404C (de)

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DE582404C true DE582404C (de) 1933-08-15

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