DE588636C - Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen fester Stoffe mit regelbarer Fluessigkeitsmenge, insbesondere von Beton- und Moertelmischungen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen fester Stoffe mit regelbarer Fluessigkeitsmenge, insbesondere von Beton- und MoertelmischungenInfo
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- B28C7/04—Supplying or proportioning the ingredients
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen fester Stoffe mit regelbarer Flüssigkeitsmenge, insbesondere von Beton- und Mörtelmischungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen fester Stoffe mit regelbarer Flüssigkeitsmenge, bei der das Wasser durch Preßluft aus dem Meßraum gedrückt wird, und ist eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der Vorrichtung nach Patent 572 958. Bei der Vorrichtung des Hauptpatents wird zur Regelung der Flüssigkeitsmenge ein für andere Zwecke bekanntes Meßgefäß verwendet, dessen verstellbarer Kolben von außen mit einer Schraubenspindel von Hand einstellbar ist. Die Entleerung des Meßgefäßes erfolgt hierbei unter dem statischen Druck der Flüssigkeitssäule über dem Dreiwegehahn. Es hat sich nun gezeigt, daß eine ungünstige Wirkung eintreten kann,. wenn der geschlossene Flüssigkeitsstrahl auf die zu mischenden Bestandteile in der Mischmaschine auftrifft, da hierbei das trockene und pulverförmige Bindemittel (Zement oder Chemikalien o. dgl.) die Neigung zeigte, auf der Flüssigkeit zu schwimmen, was zu einer ungleichmäßigen Mischung der einzelnen Teile oder zu einer Entmischung der herzustellenden Masse führen kann. Es ist daher erwünscht, insbesondere auch- für die Betriebe der keramischen, chemischen und der Färbenindustrie, das Wasser oder die sonstigen Flüssigkeiten durch Düsen fein zu verteilen, damit es in Form von Sprühregen von vornherein gleichmäßig verteilt, wird. Um nun diese feine Verteilung der Flüssigkeiten zu erzielen, muß ein höherer als der vorhandene statische Druck angewendet werden. Zu diesem Zweck wird in bei Meßgefäßen bekannter Weise Preßluft in den Meßraum oberhalb des Wasserspiegels eingelassen.
- Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Preßluftzu- bzw. -abführung in Abhängigkeit von der Wasserzu- bzw. -abführung durch in den Meßraum angeordnete Schwimmer geregelt wird. Hierbei sind für jedes Meßgefäß mindestens zwei Schwimmer mit den zugehörigen Ventilen erforderlich. Diese Vorrichtungen sind daher sehr umständlich und damit teuer.
- Nach der Erfindung wird die Abhängigkeit der Druckluftzu- und -abführung von dem Wasserzu- und -ablauf zu und von dem Meßgefäß mit sehr einfachen Mitteln dadurch erhalten, daß der Dreiwegehahn, der am Meßraum des Meßgefäßes angeschlossenen Druckluftleitung mit dem Dreiwegehahn der Wasserleitung derart verbunden ist, daß die Zu- bzw. Ableitung der Preßluft und des Wassers im gleichen Takte erfolgt. Zweckmäßig wird die Achse des Anschlußstutzens der Druckluftleitung in der Verlängerung der Achse des Stutzens der Flüssigkeitsleitung angeordnet, so daß die Einstellung der beiden Anschlußleitungen - ohne Rücksicht auf ihre Kupplung leicht erfolgen kann. Werden zwei Meßgefäße verwendet, dann werden zweckmäßig die Dreiwegehähne für die zu messende Flüssigkeit der durch eine Luftleitung miteinander verbundenen Meßgefäße derart gegeneinander eingestellt und gesteuert, daß sich das eine Meßgefäß füllt, während sich das andere entleert, wobei die Luft aus dem sich füllenden, Meßgefäß unter dem Druck der zuströmenden Flüssigkeit in das sich entleerende Meßgefäß gedrückt wird.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt das Meßgefäß mit dem Dreiwegehahn für die zu mischende Flüssigkeit im Schnitt und einen Dreiwegehahn für die Zuführungsleitung von Preßluft.
- Abb-.2 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher zwei Meßgefäße derart gekuppelt sind, daß während des Entleerens des einen Meßgefäßes das andere gefüllt wird. Dabei wird die Luft in dem unter dem Druck der zulaufenden Flüssigkeit sich füllenden Gefäß in das Gefäß hinübergedrückt, welches sich entleert. Die Luft wirkt hierbei als Preßiuft.
- Mit i ist das Meßgefäß oder die Meßgefäße bezeichnet, an dem oder an denen in bekannter Weise der Dreiwegehahn 2 angeschlossen ist. Das Ablaufrohr 3 des Drei--%vegehahnes endet in einer düsenförmigen Auslaufvorrichtung q.. Neben dem Dreiwegebahn 2 für die Flüssigkeit ist ein Dreiwegehahn 5 für die Preßluft vorgesehen, der durch die strichpunktiert dargestellte Verbindung 6 oder in irgendeiner geeigneten Weise, beispielsweise durch Zahnräder, derart mit dem Dreiwegebahn 2 bzw. mit seiner Steuervorrichtung verbunden ist, daß die Umsteuerung in beiden Hähnen zwangsläufig und gleichzeitig erfolgt. Mit 7 ist das Luftzuführungsrohr für die Preßluft oder Preßgas bezeichnet, mit 8 das Rohr, durch das die Luft während der Füllung des Apparates entweicht, und mit 9 das gemeinsame Rohr, das von dem Dreiwegehahn 5 über ein Ventilgehäuse io zum Innern des Meßgefäßes führt. In dem Ventilgehäuse io ist ein Ventil i i vorgesehen, daß auf einer Siebplatte i2 ruht und nach jeder Richtung die Luft leicht hindurchgehen läßt. Mit 13 ist der Ventilsitz bezeichnet, gegen den sich das Ventil i i anlegt, sobald der Apparat mit Flüssigkeit gefüllt ist. Damit eine Einstellung des Hahnes 2 mit seinem Gehäuse auch bei Kupplung des Hahnes 5 mit der Steuervorrichtung des Hahnes 2 ungehindert möglich ist, wird das Ventilgehäuse io ebenfalls einstellbar gegenüber dem Anschlußstutzen gemacht, und zwar liegt die Achse des Anschlußstutzens an dem Meßraum des Ventilgehäuses io in der Verlängerung der Achse des Stutzens, an dem das Hahngehäuse des Hahnes :2 angeordnet ist. Auf diese Weise wird es möglich, den Hahn 5 mit Gehäuse und mit dem Anschlußrohr 9 um die gemeinsame Achse des Hahnes 2 zu schwenken.
- Bei der Ausführungsform gemäß Abb.2 sind zwei Meßgefäße i vorgesehen. Die Ventilgehäuse io dieser Meßgefäße sind durch ein gemeinsames Rohr 14 miteinander verbunden. Die beiden Dreiwegehähne 2 sind durch einen gemeinsamen Einstellhebel 15 miteinander verbunden und so zueinander eingestellt, daß, wenn der eine Dreiwegehahn 2 den Zulauf zum Meßgefäß öffnet, gleichzeitig der andere Dreiwegehahn den Ablauf aus dem zweiten Meßgefäß nach dem Mischgefäß freigibt. Mit 16 ist das gemeinsame Zuflußrohr für die Flüssigkeit bezeichnet, welches sich in zwei Arme 17, 18 gabelt, die zu den Hähnen 2 führen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Mischungen fester Stoffe mit regelbarer Flüssigkeitsmenge, insbesondere von Beton und Mörtelmischungen nach Patent 572 958, bei der das Wasser durch Preßluft aus dem Meßraum gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreiwegehahn (5) der am Meßraum des Meßgefäßes (i) angeschlossenen Druckluftleitung (7, 8, 9) mit dem Dreiwegehahn (2) der Wasserleitung derart verbunden ist, daß die Zu- bzw. Ableitung der Preßluft und des Wassers in gleichem Takte erfolgt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Anschlußstutzens der Druckluftleitung (7, 8, 9) in der Verlängerung der Achse des Stutzens der Flüssigkeitsleitung liegt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, unter Verwendung zweier Meßbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreiwegehähne für die zu messende Flüssigkeit der durch eine Luftleitung (i¢) miteinander verbundenen Meßgefäße derart gegeneinander eingestellt und gesteuert sind, daß sich das eine Meßgefäß füllt, während sich das andere entleert, wobei die Luft aus dem sich füllenden Meßgefäß unter dem Druck der zuströmenden Flüssigkeit in das sich entleerende Meßgefäß gedrückt wird.
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