DE588051C - Schreibbandspule - Google Patents
SchreibbandspuleInfo
- Publication number
- DE588051C DE588051C DEW89014D DEW0089014D DE588051C DE 588051 C DE588051 C DE 588051C DE W89014 D DEW89014 D DE W89014D DE W0089014 D DEW0089014 D DE W0089014D DE 588051 C DE588051 C DE 588051C
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- DE
- Germany
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- reel
- sheets
- coil
- rotatable
- circular
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J33/00—Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
- B41J33/003—Ribbon spools
Landscapes
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
- Schreibbandspule Bis zu einem gewissen Zeitpunkt der Entwicklung der Schreibmaschine waren die Spulenträger der verschiedenen Schreibmaschinenarten verschieden geformt, und es war auch üblich, eine dementsprechende Zahl verschieden geformter Schreibbandspulen zu verwenden.
- Mit der schnell fortschreitenden Entwicklung und Verbreitung der Schreibmaschine und der damit verbundenen starken VermeU-rung der Maschineannodelle stieg jedoch die Zahl der Spulenmodelle, -die vorrätig gehalten werden mußbe, um die Schreibbänder zur sofortigen Benutzung fertig, d. h. aufgespult liefern zu können, außerordentlich an. Infolgedessen. würden Versuche unternommen, sowohl die Spulenträger der Maschinen als vor allem auch die Spulenmodelle auf Normal--formen zu bringen; um ein und dasselbe S,pulenmodell auf einer Mehrzahl verschiedener Schreibmaschinenmodelle ohne weiteres bienutzen zu können.
- Der Niederschlag dieser Bestrebungen war die Schaffung der DIN-Normung der Spulenträger und der Schreibbandspulen. Der Erfolg dieser Normalisierungen war- der, - daß zur Zeit die DIN-Schreibbandspule ohne wei--. teres für eine Anzahl. mit DIN-S.pulenträgern ausgerüsteter Schreibmaschinen verschiedenem Fabrikates benutzt werden konnte. Da jedoch bisher nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Schreibmaschinenherstellern zur DIN-Normung der Spulenträger übergegangen ist, blieb die Verwendungsmöglichkeit der DIN-Spulen entsprechend beschränkt. Auch durch andere Vereinfachungsvorschläge ist kein durchgreifender Erfolg erreicht.
- Hier setzt nun die Erfindung :ein, denn die beschriebene neue Schreibbandspule ist außer auf sämtlichen mit DIN-Spulenträgern ausgerüsteten Maschinen auch noch auf einer großen Zahl der übrigen gebräuchlichem Schreibmaschinen verwendbar, insbesondere gerade auf solchen Modellen, die außerordentlich verbreitet in Gebrauch sind. In einer Gruppe von rund 165 Maschinenarten, die i 3 mm breite Schreibbänder erfordern und von der zur Zeit nur rund 1%e durch die DIN-Normung erfaßt wird, kann die neue Spule auf etwa der Hälfte dieser Maschinen verwendet werden.
- Gemäß der Erfindung sind beide Spulenscheib@en der Schreibhands,pulen mit je zwei symmetrisch zueinander liegenden, um je- eine Öse drehbaren, in ihrer Grundform kreisrunden Blechen versehen, welche teils zentrisch, teils exzentrisch liegende Lochungen verschiedenen Querschnitts sowie je eine durch einen Kreisbogen begrenzte Aussparung am äußeren Rande aufweisen und mittels je eines in Rastlöcher der Spulenscheiben eingreifenden Körners in verschiedenen Lagen zur Spulenhülse festgehalten werden können, und zwar derart, daß, wenn auf beiden Seiten der Spule nur je eines der beiden Bleche in Arbeitsstellung steht, die Mittelpunkte der in diesen beidem Einzelblechen zentrisch liegenden Löcher in der Spulenachse liegen, oder derart, daß, wenn auf beiden Seiten der Spule beide drehbaren Bleche in Arbeitsstellung stehen, die Mittelpunkte der nur zum Teil geschlossenen kreisrunden öfnungen, welche durch die zwei durch Kreisbogen begrenzten Randaussparungen der beiden drehbaren Blechpaare gebildet werden, in der Spulenachse liegen.
- Abb. i zeigt in der Draufsicht eine Ausführungsform der neuen Spule, die mit einer Hülse a versehen ist, deren Weite dem stärksten der in. Frage kommenden Spulenträger entspricht, auf den die Spule ohne weiteres aufgesteckt werden kann. Sie -wird in diesem Fall in ihrer Lage durch eine wulstartige Rippe b festgehalten, welche sich in eine etsprechende Nut des Spulenträgers einschiebt.
- Die Verwendung der Spule auf Spulenträgern von geringeren Durchmessern ermöglichen je zwei auf jeder der beiden Spulenscheiben symmetrisch und genau paßrecht zueinander angeordnete, um die äsen c und d drehbare Bleche e und f, welche in ihrer Grundstellung durch die Körner g und h festgehalten werden, die in entsprechende Rastlöcher der Spulenscheiben federnd eingreifen.
- Jedes der drehbaren Bleche kann für sich so aus seiner Grundstellung herausgedreht werden, daß es über der Hülse liegt und in dieser Stellung durch die Körner g und lt in den Rastlöchern! bzw. h festgehalten -wird.
- Die Abb. 2 und 3 zeigen in der Draufsicht diese Stellungen der Bleche e und f, deren Ausstanzungen l und m bzw. n, o, p und g den Spulenträgern geringerer Durchmesser bzw. den dazugehörigen Mitnehmerdornen Führung und Halt geben.
- _ Zwecks Verwendung der Spule auf .einem Spulenträger von mittlerem Durchmesser Werden die beiden drehbaren Bleche e und f so weit in Richtung nach der Spulenmitte verschoben, daß sie mit den Körnern g und h in die Rastlöcherr und s einschnappen und mit ihren inneren, in bestimmten, dem Querschnitt der mittleren Spulenträger entsprechenden Formen profilierten Kanten die Innenfläche der Hülse zum Teil, überschneiden. Abb. q. zeigt diese Stellung der drehbaren Bleche.
- Die inneren Kanten der Bleche e und f sind mit kurzen, rechtwinklig nach dem Innern der Spule abgebogenen Zungen t und u versehen, die dem Spulenträger sicheren Halt geben. Diese Zungen finden, wenn die drehbaren Bleche in ihrer Grundstellung stehen, in den Mulden x und y der Spulenscheibe Platz. Einen Schnitt in dieser Stellung zeigt Abb. 5.
- In der Spulenscheibe befindet sich eine Ausstanzung v, in welche eine Zunge tv hineinragt. Diese Zunge kann im Bedarfsfalle rechtwinklig nach oben gebogen -werden, um in dieser Stellung als Mitnehmerdorn zu dienen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibb.andspule, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spulenscheiben mit je zwei symmetrisch zueinander liegenden, um je eine öse (c, d) drehbaren, in ihrer Grundform kreisrunden Blechen (e und f). versehen sind, welche teils zentrisch, teils exzentrisch liegende Lochungen (d, m, rz, o, und g) verschiedenen Querschnitts sowie je eine durch einen Kreisbogen begrenzte Aussparung am äußeren Rande aufweisen und mittels je eines in Rastlöcher der Spulenscheiben eingreifenden Körners in verschiedenen Lagen zur Spulenhülse festgehalten -werden können, und zwar derart, daß, wenn auf beiden Seiten der Spule nur je eines der beiden Bleche (e und f ) in Arbeitsstellung steht, die Mittelpunkte der in diesen beiden Einzelblechen zentrisch liegenden Löcher (d und m) in der Spulenachse liegen, oder derart, daß, wenn auf beiden Seiten der Spule beide drehbaren Bleche in Arbeitsstellung stehen, die Mittelpunkte der nur zum Teil geschlossenen kreisrunden öffnungen, -welche durch die zwei durch Kreisbogen begrenzten Randaussparungen der beiden drehbaren Blechpaare gebildet werden, in, der Spulenachse liegen.
- 2. Schreibbandspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Bleche an den Kanten ihrer durch Kreisbogen begrenzten inneten Randaussparungen rechtwinklig nach .dem Innern der Spule zu abgebogene Zungen (t, tt) tragen, die dem Spulenträger eine sichere Führung geben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW89014D DE588051C (de) | 1932-05-18 | 1932-05-18 | Schreibbandspule |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW89014D DE588051C (de) | 1932-05-18 | 1932-05-18 | Schreibbandspule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588051C true DE588051C (de) | 1933-11-11 |
Family
ID=7612946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW89014D Expired DE588051C (de) | 1932-05-18 | 1932-05-18 | Schreibbandspule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE588051C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119879B (de) * | 1955-12-15 | 1961-12-21 | John Wilfred Hamilton Bishop | Einsatz fuer Farbbandspulen |
-
1932
- 1932-05-18 DE DEW89014D patent/DE588051C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119879B (de) * | 1955-12-15 | 1961-12-21 | John Wilfred Hamilton Bishop | Einsatz fuer Farbbandspulen |
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