DE587906C - Ruhebett mit um eine feste Achse schwingbarem Wendesitz - Google Patents
Ruhebett mit um eine feste Achse schwingbarem WendesitzInfo
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- DE587906C DE587906C DE1930587906D DE587906DD DE587906C DE 587906 C DE587906 C DE 587906C DE 1930587906 D DE1930587906 D DE 1930587906D DE 587906D D DE587906D D DE 587906DD DE 587906 C DE587906 C DE 587906C
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
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- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/04—Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
- A47C17/22—Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part
- A47C17/24—Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis
- A47C17/26—Seating furniture having non-movable back-rest changeable to beds with means for uncovering a previously hidden mattress or similar bed part with only one movable part being tiltable about a horizontal axis tiltable to an overturned position
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- Nursing (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
iblictheek
1933
AUSGEGEBEN AM
10. NOVEMBER 1933
10. NOVEMBER 1933
Es gibt Ruhebetten mit schwingbar -gelagertem Wendesitz, dessen Achse entweder
derart beweglich angeordnet ist, daß der Sitz für das Umschlagen seitlich verschoben werden
muß, oder der Sitz wird auch mit fester Achse angeordnet. In beiden Fällen ist es
notwendig, die Seitenwangen wenigstens auf einer Seite klappbar anzulenken, damit sie
für das Herumschlagen des Wendesitzes ausweichen können, ihn aber in den Endstellungen
wieder abstützen. Der Wendesitz wird zu diesem Zweck mit einem flachen Rahmen aufgebaut, an dem die Polsterung an beiden
- Seiten zurücktritt, so daß eine Auflageleiste auf den Seitenwangen entsteht. Die Gebrauchsfläche
wird dadurch um die überstehenden Leisten verschmälert, oder es muß
das ganze Gestell des Ruhebettes entsprechend verbreitert werden. Es wird auch die Polsterung
bereits auf der einen· Seite bis an die äußere Kante des flachen Rahmens herangeführt,
dagegen bleibt dieser auf der anderen Seite frei. In diesem Fall.ist die Federung
für die Tagesfläche einseitig auf dem Rahmen angeordnet und die Polsterung für den Nachtgebrauch
ebenfalls auf der anderen Seite ein-· seitig zum Rahmen. Der flache Rahmen wird durch die Federung einseitig verspannt und
kann sich infolgedessen leicht verziehen. Bei Wendesitzen mit beweglicher Achse wird der
Sitz zwar bereits in der Breite des äußeren Ruhebettgestells ausgeführt, jedoch sind dabei
besondere Abstützungen des Wendesitzes erforderlich. Das Ruhebett ist in diesen Fäl-"
len in der Regel auch nur einseitig verwend- 3i bar, oder -es muß, wenn es νση der anderen
Seite benutzt wird, für das Umschlagen des Wendesitzes ein Abrücken des Ruhebettes von
der Wand erfolgen.
Die Erfindung umgeht alle diese Nachteile 4c dadurch, daß bei einem um eine feste Achse
schwingbaren Wendesitz und klappbar angelenkten Seitenwangen der den Federboden aufnehmende Flachrahmen durch auf die beiden
Seiten seines äußersten Randes gesetzte 4i Leisten ausgesteift ist, um die zugleich die
Polsterung herumgezogen ist und die ihrerseits als Auflage auf den Seitenwangen dienen. Dadurch wird der Flachrahmen in
sich ausreichend starr, so daß die durch den eingespannten Federboden auftretenden
Kräfte den Rahmen nicht mehr verziehen können und eine sichere Auflage auf den Seitenwangen
gewährleistet ist. Auch schließt die Polsterung auf beiden Seiten mit der äußeren Fläche der Seitenwangen ab, und das
Ruhebett läßt sich auch auf beiden Seiten gleichmäßig verwenden, ohne für das Herumschwingen
des Wendesitzes das Ruhebett von der Wand abrücken zu müssen.
Die Zeichnung stellt die Erfindung beispielsweise dar, und zwar in
Abb. ι in Seitenansicht, in
Abb. 2 in Oberansicht und in
Abb. ι in Seitenansicht, in
Abb. 2 in Oberansicht und in
Abb. 3 in vergrößertem Querschnitt durch den Wendesitz mit anschließenden Klappwangen.
Im Ruhebettrahmen α ist an den beiden Endwänden der Wendesitzrahmen b, wie üblich,
mittels der Zapfen«? gelagert, so daß er sich nach dem Abklappen einer der beiden
Klappwangen d für den Tag- und Nachtgebrauch herumschwingen läßt. Die Wan-
lo' gen d sind, wie üblich, nach einer Achse x-x
seitlich abklappbar und tragen zu diesem Zweck einen oder mehrere Griffe d'. Die
Wangen d stehen unter dem Zug nicht gezeichneter Federn, so daß sie nach der Frei-
gäbe ihres Griffes wieder in die aus Abb. 3 ersichtliche Stützlage zurückschwingen.
Diese Einrichtung ist an sich bekannt.
Während nun der Wendesitzrahmen b sich sonst mit einem besonderen Absatz seiner
Polsterung, und zwar mit einer Leisten, auf den Wangen d abstützt, ist nunmehr das
Polster des Wendesitzes bis in die Ebene y-y an diel Leisten e herangeführt. Diese können,
damit die erforderliche Seitenhöhe erhalten wird, noch besondere Aufsetzleisten e' tragen
oder mit diesen auch aus einem Stück bestehen. Diese Aufsetzleisten e' dienen zugleich
zur Aussteifung des flachen Rahmens e, der sich durch den eingespannten Federboden
sonst leicht verziehen könnte, aber nunmehr durch die Leisten e' ausreichend starr wird
und dadurch gegen Verziehen gesichert ist und eine sichere Auflage über die ganze
Länge der Seitenwangen d ergibt. Da die Polsterung des Wenderahmens b bis an die
Leisten e bzw. e' herangezogen ist, die Bezüge f und /', von denen der eine der Tagesund
der andere der Nachtbezug ist, bis über die Leisten e und e' hinweggeführt sind, so
bildet der Wendesitz rahmen nunmehr ein einheitliches, von einer zur anderen Seite durchgehendes
Polster ohne Absatz. Der Wendesitz stützt sich mit den Leisten e' auf den
Wangen d ab und ergibt somit in den Ebenen y-y eine einheitlich durchgehende
senkrechte Fläche. Es ist deshalb, abgesehen von dem auch aus demselben Stoff wie der
Bezug bestehenden Griff d', kaum zu bemerken, daß es sich um ein Ruhebett mit Wendesitz
handelt.
Das Kopfkissen g ist bei g' an beliebig
vielen Stellen am Kopfende des Ruhebettrahmens a angelenkt, gibt also, wenn es hochgeklappt
wird, wie in Abb. 1 punktiert angedeutet, den Raum für die Sqhwingbewegung
des Wendesitzes b frei. Nach dessen Schwingung in seine zweite Stellung, z. B. für den
Nachtgebrauch, wird das Kopfkissen g wieder zurückgeschlagen, ist also in beiden
Stellungen des Wendesitzes g verwendbar. Es kann auch die volle Breite des Rahmens b
erhalten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Ruhebett mit um eine feste Achse schwingbarem Wendesitz und ■ klappbar angelenkten Seitenwangen zum Abstützen des Wendesitzes, dadurch gekennzeichnet, daß der den Federboden aufnehmende Flachrahmen (e) durch auf beiden Seiten seines äußeren Randes gesetzte, als Auflage auf den Seitenwangen (d) dienende Leisten (e1) versteift ist, um die der Polsterbezug herumgezogen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE587906T | 1930-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587906C true DE587906C (de) | 1933-11-10 |
Family
ID=6572291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930587906D Expired DE587906C (de) | 1930-08-22 | 1930-08-22 | Ruhebett mit um eine feste Achse schwingbarem Wendesitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587906C (de) |
-
1930
- 1930-08-22 DE DE1930587906D patent/DE587906C/de not_active Expired
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