[go: up one dir, main page]

DE586305C - Fahrradfreilaufnabe, bei welcher das Kettenrad durch den Kettenzug zwecks Kuppelns mit der Radnabe axial verschiebbar ist - Google Patents

Fahrradfreilaufnabe, bei welcher das Kettenrad durch den Kettenzug zwecks Kuppelns mit der Radnabe axial verschiebbar ist

Info

Publication number
DE586305C
DE586305C DE1930586305D DE586305DD DE586305C DE 586305 C DE586305 C DE 586305C DE 1930586305 D DE1930586305 D DE 1930586305D DE 586305D D DE586305D D DE 586305DD DE 586305 C DE586305 C DE 586305C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
ring
chain
sprocket
bicycle freewheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930586305D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE586305C publication Critical patent/DE586305C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/24Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles
    • F16D41/36Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles with clutching ring or disc axially shifted as a result of lost motion between actuating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Fahrradfreilaufnaben, bei welchen das Kettenrad :: längs schraubenartiger Führungsflächen durch den Kettenzug axial zur Nabe verschoben werden kann, so daß entweder eine Kupplung mit der Nabe und deren Antrieb erfolgt oder eine Kupplung mit einem neben der Nabe angeordneten, von dieser unabhängigen Ring.
Es sind bereits Fahrradfreilaufnaben bekannt, bei welchen das Kettenrad auf den beiden Stirnflächen mit Zähnen versehen ist, die schräg ausgefräste Wirkflächen haben und auf den beiden Seiten in entgegengesetzter Richtung verlaufen. Dieses Kettenrad kann axial nach der einen Seite so verschoben werden, daß es in entsprechend geformte Zähne eingreift, welche auf dem Ende der Nabe angeordnet sind, oder es kann nach der anderen Seite verschoben werden, so daß es in entsprechende Zähne eines neben der Nabe angeordneten konzentrischen Ringes o. dgl. eingreift, welcher normalerweise feststeht, aber gegen einen Reibwiderstand, der durch den Druck einer Feder erzeugt wird, auch in Umdrehung versetzt werden kann. Da jedoch das Kettenrad axial nur verschoben werden kann, wenn es mit dem einen oder dem anderen der beiden benachbarten Zahnkränze in Kontakt steht, so muß es beim Übergang von dem einen nach dem anderen Zahnkranz mit beiden Zahnkränzen in Eingriff stehen, was jedoch verschiedene Nachteile hat.
Es sind ferner Fahrradfreilaufnaben bekannt, bei welchen das Kettenrad mit Hilfe eines Steilgewindes auf seiner zylindrischen Innenfläche und infolge des Kettenzuges durch Querverschiebung parallel zur Achse wahlweise mit einem entsprechenden Steilgewinde der Nabe oder eines fest oder drehbar auf der Achse angeordneten Ringes in Eingriff gebracht werden kann. Erfindungsgemäß ist das Steilgewinde des Nabenringes und des festen oder beweglichen Ringes so weit abgedreht, daß eine beiderseits der Fuge zwischen den beiden Ringen liegend^ Nut entsteht, in welcher das Kettenrad eingriff sfrei liegt, wenn die Kette entspannt ist; wird dagegen die Kette gespannt, so greift das Rad in die stehengebliebenen Zahnfüße ein, so daß es aus der eingriffsfreien Stellung bis zum vollen Eingriff mit dem Nabenring oder dem benachbarten Ring axial verschoben wird.
Nach der Erfindung können die Steilgewinde in Richtung auf die Fuge zwischen Nabe und Nachbarring abnehmenden Durchmesser haben oder mit bundartigen Erhöhungen versehen sein, die unbeabsichtigte Axialverschiebungen des Kettenrades erschweren.
Einige Ausführungsformen der Fahrradfreilaufnabe gemäß der Erfindung sind in den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Schnittansicht des Nabenendes, und zwar zeigt die obere Hälfte die Gewindeflächen schematisch in Ansicht und die untere Hälfte einen Schnitt durch diese Teile.
Fig. 2 zeigt den gezahnten Teil des Nabenendes und des anliegenden Ringes in größerem Maßstabe; dabei ist das Kettenrad in der Antriebsstellung in ausgezogenen und in der Zwischjenstellung in gestrichelten Linien gezeichnet.
Fig. 3 ist ein weiterer Schnitt durch das Nabenende mit einem feststehenden, auf der Achse angebrachten benachbarten Ring. - Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher auf der schraubenförmigen Verzahnung der Nabe und des anliegenden Ringes Erhöhungen vorgesehen sind.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet α eine Fahrradnabe, die mit einem Steilgewinde a1 versehen ist, welches auf der sich leicht verjungenden Oberfläche des Ringes α3 angebracht ist. Das Kettenrad b ist in der Mitte seiner Bohrung mit V-förmigen Zähnen versehen, welche in die Zähne a1 eingreifen können.
Auf dem Ende der Nabe, anschließend an die Zähne, α1, ist ein Ring α2 angebracht, der im Durchmesser größer als die Mittelöffnung des Kettenrades ist und einen Anschlag für das sich an ihn anlegende Kettenrad bildet.
. Auf der Nabenachse c, anschließend an die rückwärtige Gabelstrebe, ist ein weiterer ringähnlicher Teil d, der gegen Drehung gesichert sein kann, angebracht, welcher mit einem Steilgewinde dl versehen ist, welches das Gegenstück zu dem Gewinde α1 der Nabe bildet. Auf den Teil d ist ein flacher Ring daufgeschraubt, welcher einen Anschlag für die andere Seite des Kettenrades?? bildet. Die beiden Teile α1 und d1 der Nabe bzw.
+5 des benachbarten Ringes sind so angeordnet, daß sie in der Mitte des Raumes aneinanderstoßen, in welchem das Kettenrad b umläuft; an der Stelle, wo die genannten Teile aneinanderliegen, ist der Durchmesser, wie es durch o4 und di veranschaulicht ist, verringert, so daß eine Nut gebildet wird, in welcher das Kettenrad b, wie_ es in gestrichelten Linien der Fig. 2 veranschaulicht ist, gleiten kann, ohne daß es auf irgendeiner Seite in Eingriff steht. Das Kettenrad läuft daher, wenn es axial von dem Nabengewinde α1 nach dem Gewinde des anliegenden Teiles d1 oder von letzterem nach der Nabe verschoben wird, über eine Zwischenfläche, in welcher es die beiden Flächen umlaufen kann, ohne daß es in eine Verzahnung eingreift. j
Obgleich die Nut α4, di ein eingriffsfreies Umlaufen des Kettenrades ermöglicht, so werden dennoch die Spitzen der Zähne b2 des Kettenrades durch einen auf die Kette ausgeübten Zug mit den stehengebliebenen Zahnfüßen der beiden konischen Zahnkränze α1 und dl, welche sich über die Nut erstrecken, in Eingriff gebracht, so daß durch einen in der einen oder anderen Richtung auf die Kette ausgeübten Zug das Kettenrad axial entweder ganz auf die Nabe verschoben wird und dadurch deren Antrieb bewirkt oder ganz auf den benachbarten feststehenden Ring.
Nach Fig. 3 ist das Steilgewinde mit einem Schneckenfräser o. dgl. hergestellt, und zwar wird die Verzahnung derart ausgebildet, daß sie allmählich in den zylindrischen Teil des Ringes übergeht, so daß die axiale Bewegung des Kettenrades b nach der Seite hin trotz Fehlens besonderer Anlaufschultern (α2, dr nach Abb. 1) begrenzt ist.
Bei dieser Ausführungsform ist der benachbarte feststehende Ring / mit einer Verzahnung versehen, welche der auf dem Nabenring e1 entspricht; vorzugsweise werden die beiden Verzahnungen in einem Arbeitsvorgang ausgefräst.
Wie aus dieser Abbildung hervorgeht, ist go der Ring / zwischen dem Konus g und einer Stoßscheibe g1, welche an der auf der Kettenseite liegenden Rahmenstrebe g2 anliegt, auf der Achse c der Nabe festgeklemmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 kann das Kettenrad & von dem auf der Nabe angebrachten Ring p nach dem anliegenden Ring q und von diesem nach dem Ring p verschoben werden; jedoch ist der benachbarte Ring q so angebracht, daß er, wie bei einer der bekannten Ausführungen, unter einem gewissen Kraftaufwand um einen Lagerring k, welcher auf der Achse c der Nabe zwischen dem Konus m und der Rahmenstrebe m1 angeordnet ist, gedreht werden kann. Auf dem Konus in sitzt eine Lochscheibe ms, welche eine Feder η gegen die Innenfläche des anliegenden Ringes q drückt, so daß dieser Ring unter Überwindung der Federreibung gedreht werden kann. Auf diese Weise kann der no Fahrer die Pedale wie bei der vorbekannten Ausführung in die von ihm gewünschte Stellung bringen. Diese Einrichtung beseitigt zugleich auch den störenden toten Gang bzw. das Geräusch beim Übergang von Freilauf zu Antrieb, und umgekehrt.
Nach Fig. 4 sind auf den Steilgewinden des Ringes p der Nabe und des benachbarten Ringes q bundartige Erhöhungen 0 und o1 angeordnet, die eine Art Gesperre gegen unbeabsichtigte Axialbewegungen des Kettenrades bilden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Fahrradfreilaufnabe, bei welcher das Kettenrad mit Hilfe eines Steilgewindes auf seiner zylindrischen Innenfläche und infolge des Kettenzuges durch Querverschiebung parallel zur Achse wahlweise mit dem Steilgewinde der Nabe oder eines fest oder drehbar auf der Achse angeordneten Ringes in Eingriff gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Steilgewinde (α1, d1) des Nabenringes (α3, e1, p) und des festen oder beweglichen Ringes (d, f, q) so weit abgedreht ist, daß eine beiderseits der Fuge zwischen den beiden ■ Ringen liegende Nut (α4, dl) entsteht, in welcher das Kettenrad eingriffsfrei liegt, wenn die Kette entspannt ist, jedoch bei gespannter Kette in die stehengebliebenen Zahnfüße eingreift und infolgedessen aus der eingriffsfreien Stellung bis zum vollen Eingriff mit dem Nabenring (α3, e1, p) oder dem benachbarten Ring (d, f, q) axial verschoben wird.
  2. 2. Fahrradfreilaufnabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Steilgewinde (α1, d1) auf dem Nabenring (α3, e1, p) und auf dem benachbarten Ring (d, f, q) in Richtung auf die Fuge zwischen beiden Bauteilen abnehmen.
  3. 3. Fahrradfreilaufnabe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steilgewinden des Nabenringes (p) und des benachbarten Ringes (q) bundartige Erhöhungen (0" o1) vorgesehen sind, um einen unbeabsichtigten Übergang des Kettenrades (&) von einem zum anderen zu erschweren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930586305D 1929-11-08 1930-11-08 Fahrradfreilaufnabe, bei welcher das Kettenrad durch den Kettenzug zwecks Kuppelns mit der Radnabe axial verschiebbar ist Expired DE586305C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB586305X 1929-11-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE586305C true DE586305C (de) 1933-10-19

Family

ID=10482051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930586305D Expired DE586305C (de) 1929-11-08 1930-11-08 Fahrradfreilaufnabe, bei welcher das Kettenrad durch den Kettenzug zwecks Kuppelns mit der Radnabe axial verschiebbar ist

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE586305C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1931861C3 (de) Schraubengetriebe mit Gewinderollen zwischen Schraube und Mutter
DE2558109A1 (de) Hebevorrichtung
CH636518A5 (de) Zahnaerztliches handstueck.
DE3906959C1 (en) Assembly device for automotive gear clutches
DE3444134A1 (de) Kugelschraubgetriebe zur umwandlung einer axialen bewegung in eine drehbewegung und umgekehrt fuer maschinenbauteile
DE2409149C3 (de) Schraubengetriebe
DE2717305A1 (de) Fahrrad-schaltnabe
DE2114335C3 (de) Freilauf-Rücktrittbremse für eine Fahrrad-Schaltnabe
DE1301682B (de) Schneckengetriebe
DE3045026C2 (de) Getriebeglied
DE2521313C3 (de) Zahnärztliches Handstück
DE586305C (de) Fahrradfreilaufnabe, bei welcher das Kettenrad durch den Kettenzug zwecks Kuppelns mit der Radnabe axial verschiebbar ist
DE2425350B2 (de) Anordnung zur Lagerung von Trommeln für Waschmaschinen
DE2060136C3 (de) Angelrolle
DE2929445A1 (de) Zweigang-schaltnabe fuer ein fahrrad
DE3508767C2 (de)
DE850276C (de) Freilaufnabe fuer Fahrraeder od. dgl.
DE3017736C2 (de) Lenkgetriebe für Fahrzeuge
DE1150851B (de) Schwenkradgetriebe
DE695460C (de) Lenkvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE825662C (de) Mehrgaengiges Kettenradwechselgetriebe fuer Fahrraeder
DE2159372C3 (de) Freilaufkupplung
DE179072C (de)
DE2137636B2 (de) Schraubenantrieb
DE435558C (de) Dreigangwechselgetriebe, insbesondere fuer Fahrraeder mit und ohne Ruecktrittbremse