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DE585935C - Schwebstoffilter fuer Gebaeudegasschutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeraete o. dgl. - Google Patents

Schwebstoffilter fuer Gebaeudegasschutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeraete o. dgl.

Info

Publication number
DE585935C
DE585935C DED60284D DED0060284D DE585935C DE 585935 C DE585935 C DE 585935C DE D60284 D DED60284 D DE D60284D DE D0060284 D DED0060284 D DE D0060284D DE 585935 C DE585935 C DE 585935C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
frame
plates
space
hepa filters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED60284D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DED60284D priority Critical patent/DE585935C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE585935C publication Critical patent/DE585935C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/10Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
    • B01D46/12Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces in multiple arrangements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Schwebstoffilter für Gebäudegasschutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeräte o. dgl.
  • Zum - Schutz von Gebäuden, Unterständen, Fluchtkammern u. dgl. (Kollektivschutz) gegen schädliche Gase benutzt man die sogenannte Durchflußlüftung. Diese besteht im wesentlichen darin, daß mittels eines Ventilators entweder Frischluft aus nicht gasverseuchten Orten durch lange Kanäle, Leitungen, Schläuche o. dgl. herangeholt und in den zu schützenden Raum gedrückt wird oder, weil dies häufig schon der Kosten wegen nicht möglich ist, darin, daß gashaltige Außenluft angesaugt und diese vor ihrem Eintritt in den betreffenden Raum durch Reinigungsvorrichtungen geschickt wird. Dabei entweicht ein Überschuß von Frischluft oder gereinigter Luft zusammen mit der verbrauchten Atmungsluft durch Undichtigkeiten oder Ventilationsöffnungen der Wände.
  • Zum Reinigen der zuzuführenden Luft dienen Raumfiltergeräte, die im wesentlichen aus mit aktiver Kohle beschickten Filtern blestehen und außerdem mit einem wirksamen Schwebstoffilter ausgerüstet sein müssen. Als Schwebstoffilter kommen hauptsächlich faserige Materialien, wie Filz, Watte, Zellstoff, Baumwollgewebe, in Betracht, namentlich Platten aus Filz oder Baumwollfiltermassen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun Schwebstoffilter, die hauptsächlich für Raum filtergeräte gedacht sind, gegebenenfalls abler auch für sich allein, d. h. ohne Mitbenutzung sonstiger Luftreinigungsmittel, zum Gebäudeschutz, für Fluchtkammern, - Unterstände o. dgl. benutzt werden können. Hierbei handelt es sich darum, Menschen und Tiere für längere Zeit gegen die Einwirkung schädlicher Gase oder Dämpfe zu schützen.
  • Es ist bekannt, daß die Schwebstoffilter sich mit der Zeit verstopfen und dem Luftdurchtritt allmählich einen nur schwer zu über windenden Widerstand entgegensetzen, der die Beschickung des betreffenden Raumes mit Frischluft erschwert oder verhindert. Die Schwebstoffilter müssen daher auswechselbar angeordnet werden, und zwar muß die Auswechselung sChnell und leicht erfolgen können, um längere Unterbrechungen des Filtern zu vermeiden.
  • Zu diesem Zweck besitzt das neue Schwebstoffilter Filterplatten aus Filz, Watte, Zellstoff, Baumwollgewebe oder anderen an sich zum Filtern schon benutzten faserigen Ma. terialien, -die leicht auswechselbar mit Zwischenraum in einen Rahmen eingespanntsind.
  • In dem Zwischenraum sind zweckmäßig gewellte Drahtsiebe zum gegenseitigen Abstützen der Filterplatten angebracht. Der Rahmen sitzt über dem Saugrohr des Ventilators o. dgl. auf einer mit Luftzu- und -abführungsstutzen versehenen Grundplatte, die mit einer abhebbaren, den Filterrahmen umgreifenden Kappe überdeckt ist.
  • Zum Einspannen der Filterplatten in den Rahmen kann man federnde Klappen benutzen, die vorteilhaft beim Abheben von der Filterplatte zum schnellen Auswechseln der Platten durch leine feststehende Vorrichtung, vorzugsweise eine Klauenkupplung, in aufrechter Stellung gehalten werden.
  • Eine derartige Einrichtung hat neben der leichten Auswechselbarkeit der Filterplatten vor allem den Zweck, ein völlig dichtes Anliegen der Filterplatten an dem Rahmen zu bewirken, so daß keine Außenluft ungereinigt in den zu schützenden Raum eintreten kann. Das ist bei Schwebstoffiltern besonders wichtig, weil die Schwebstoffe bekanntlich so außerordentlich klein sind, daß sie auch durch die geringsten Undichtigkeiten, die z. B. Staub, Ruß o. dgl. nicht durchlassen würden, hindurchtreten.
  • Es sind zwar schon auswechselbare Filterplatten und Einsätze bekannt, doch zeigt keine der bekannten Einrichtungen eine der hier beanspruchten auch nur naheliommendeBauart.
  • Auf der Zeichnung ist das neue Schwebstoffilter in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. 2, die das Schwebstoffilter in senkrechtem Schnitt, von der Seite gesehen, darstellt. Abb. 3 stellt eine Klappe in Aufsicht und Abb. 4 einen Querschnitt durch den oberen Teil der Filterplatten dar, beide in vergrößertem Maßstabe.
  • Dabei bezeichnet b den Luftzuführungsstutzen, c den an den Saugstutzen des Ventilators angeschlossenen Stutzen. a ist die Grundplatte, auf der der Rahmen e ruht. d ist die das Ganze luftdicht abschließende Kappe, die z. B. durch einen Kniehebelverschluß g auf der Grundplatte a festgehalten wird. f1, f3 sind die Filterplatten, die durch mit kleinen Klauenkupplungen j versehene Klappen i an den Rahmen gepreßt werden. Mit ii ist das die Platten gegenseitig abstützende gestellte Sieb im Zwischenraum k blezeichnet.
  • Die Wirkung der Einrichtung ist folgende.
  • Die zu reinigende Luft tritt durch den Stutzen b ein, verteilt sich in dem Raum unter der Kapped und tritt von außen nach innen durch die Filterplatten f1, f2 hindurch in den Zwischenraum k ein. Die so von Schwebstoffen befreite Luft wird mittels eines (nicht gezeichneten) Ventilators angesaugt und in den zu schützenden Raum gedrückt, nachdem sie vorher gegebenenfalls noch durch eine mit Chemikalien gefüllte (eben. falls nicht gezeichnete) Reinigungspatrone hindurchgegangen ist. Tritt nach längerem Gebrauch eine Verstopfung des Schwebstofffilters ein, so löst man den Kniehebelverschluß g, hebt die Kapped ab, nimmt die Filterplatte nach Hochstellen der Klappen i heraus und ersetzt sie durch eine bereitgehaltene frische Platte. Ebenso die zweite Platte.
  • Dann schließt man die Klappen i, setzt die Kappe d mittels des Verschlusses g wieder luftdicht auf die Grundplatten auf und kann dann die Filterung fortsetzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Schwebstoffilter für Gebäudegas. schutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeräte u. dgl., gekennzeichnet durch Filterplatten (f1, f2) aus Filz, Watte, Zellstoff.
    Baumwollgewebe oder anderen faserigen, an sich zum Filtern schon benutzten Materialien, die leicht auswechselbar mit Zwischenraum in einen Rahmen (e) eingespannt sind, wobei in dem Zwischenraum zweckmäßig gewellte Drahtsiebe (h) zum gegenseitigen Abstützen der Filterplatten angebracht sind, während der Rahmen (e) auf einer mit Luftzu- und -abführungsstutzen (b, c) versehenen Grundplatte (a), die mit einer abhebbaren, den Filterrahmen umgreifenden Kappe 9d) überdeckt ist, über dem Saugrohr (c) sitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch federnde Klappen (i) zum Einspannen der Filterplatte in den Rahmen (e).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (i) beim Abheben von der Filterplatte zum schnellen Auswechseln der Platten durch eine feststehende Vorrichtung, vorteilhaft eine Klauenkupplung (j), in aufrechter Stellung gehalten sind.
DED60284D 1931-01-30 1931-01-30 Schwebstoffilter fuer Gebaeudegasschutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeraete o. dgl. Expired DE585935C (de)

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DED60284D DE585935C (de) 1931-01-30 1931-01-30 Schwebstoffilter fuer Gebaeudegasschutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeraete o. dgl.

Publications (1)

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DE585935C true DE585935C (de) 1933-10-13

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ID=7057906

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DED60284D Expired DE585935C (de) 1931-01-30 1931-01-30 Schwebstoffilter fuer Gebaeudegasschutz, Fluchtkammern, Raumfiltergeraete o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE585935C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961592C (de) * 1943-05-16 1957-05-16 Draegerwerk Ag Schwebstoffilter aus gefaltetem, flaechenhaftem Baustoff, insbesondere Papier
US3330101A (en) * 1966-03-30 1967-07-11 American Air Filter Co Particulate-type fluid-treating filter assembly
DE3403197A1 (de) * 1984-01-31 1985-08-01 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Raumfilter fuer schutzraeume
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