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DE585477C - Einrichtung zur Herstellung von kinematographischen Kombinationsbildern - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von kinematographischen Kombinationsbildern

Info

Publication number
DE585477C
DE585477C DEP62899D DEP0062899D DE585477C DE 585477 C DE585477 C DE 585477C DE P62899 D DEP62899 D DE P62899D DE P0062899 D DEP0062899 D DE P0062899D DE 585477 C DE585477 C DE 585477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
films
film
adjustable
guides
images
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP62899D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE585477C publication Critical patent/DE585477C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography
    • G03B15/12Trick photography using mirrors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Herstellung von kinematographischen Kombinationsbildern aus zwei oder mehreren getrennt aufgenommenen Filmen. Es ist bekannt, bei der Herstellung von Kombinationsbildern ein oder mehrere Filme als Masken zu benutzen. Bisher wurde die Kombination auf dem Hauptfilm der auf den einzelnen Filmstreifen befindlichen Bild'reihen mit Hilfe von Maskenfilmen durch Kontaktdruck vorgenommen. Dieses bekannte Verfahren hat den Nachteil, daß im Falle ein Objekt auf einem der Filmstreifen sich relativ zu den Objekten des anderen Filmstreifens verschiebt, die gewünschte Illusion in dem zusammengesetzten Bild nicht erreicht werden kann, da es nach keinem der bekannten Verfahren möglich ist, alle Filme unabhängig voneinander einzustellen.
Ein anderes bekanntes Verfahren besteht darin, daß man mehrere in besonderen Bildfenstern laufende Filme durch optische Mittel auf dem zu belichtenden Film abbildet, wobei Masken zum Abdecken der nicht benötigten Bildteile verwendet werden müssen. Bei einer bekannten Einrichtung sind die Masken fest oder beweglich an solchen Stellen des Strahlenganges angebracht, die nicht scharf auf dem Film abgebildet werden.
Die Erfindung besteht darin, daß sämtliche Filme, also auch Maskenfilme, optisch aufeinander abgebildet werden, in besonderen Bildfenstern laufen und zum mindesten in Richtungen einstellbar sind, die sich längis und seitlich des Films erstrecken. Dadurch, daß die einzelnen Filme, die zur Deckung gebracht werden sollen, in einzelnen mit Bildfenstern versehenen Führungen laufen und jede Führung für sich besonders einstellbar ist, wird der Vorteil erreicht, daß sämtliche Biildteile so genau zur Deckung miteinander gebracht werden können, daß die Illusion für das Auge nicht gestört wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schaubildlich dargestellt.
,Mit ι ist ein länglicher Tisch bezeichnet, der als Träger für die einzelnen Apparatteile dient. Auf dem Tisch 1 befinden sich zwei Stangen oder Schienen 2, auf denen die verschiedenen, die Apparatteile tragenden Schiitten verschiebbar gelagert sind. An dem einen Ende des Tisches ist verschiebbar der Projektor 3 angeordnet, während vor diesem Projektor ebenfalls auf den Schienen oder Stangen 2 verschiebbar sich ein Schlitten 4 befindet. Mit 5 ist der einen Hintergrund darstellende Positivfilm bezeichnet, welcher in der Führung 6 am Bildfenster 7 vorbeiläuft.
Die Führung 6 ist in einem Gehäuse 6fl in senkrechter Richtung einstellbar angebracht. Das Gehäuse 6a ist in waagerechter Richtung auf dem Schlitten 4 verschiebbar gelagert. Auf diese Weise ist es möglich, den Film genau einzustellen, indem entweder die Führung 6 auf und ab bewegt wird oder eine seitliche Bewegung des Gehäuses 6ß erfolgt oder indem diese beiden Bewegungen miteinander vereinigt werden. Vor dem Schlitten 4 befindet sich ein weiterer Schütten 9, ebenfalls verschiebbar, auf den . Führungsstangen 2, und dieser Schlitten dient als Träger einer Optik 8, um das im Bildfenster 7 erscheinende Bild des Filmes 5 auf einen Film 10 weiterzugeben, der das Negativ des Vordergrundes darstellt und auf diese Weise als Maske dient. Dieser Film wird in der Führung 9 mit dem Bildfenster 11 bewegt, wobei die Führung 9 wieder in senkrechter Richtung einstellbar sich in einem Gehäuse 12 befindet, das waagerecht verschiebbar und einstellbar auf einem Schlitten 13 gelagert ist. - Die Einstellmöglichkeit ist die gleiche, wie oben mit Bezug auf den Film 5 beschrieben.
An dem Tisch 1 sind in Führungsnuten 15 verschiebbar zwei Ausleger 14 und 29 gelagert, die ebenfalls als Träger von Apparatteilen dienen. Auf dem Ausleger 14 befindet sich ein weiterer Projektor 16, der auf den Führungsstangen 17 eingestellt werden kann. Mit 18 ist ein die Bilder des Vordergrundes enthaltender Film bezeichnet. Dieser Film läuft durch die Führung 20, welche mit einem Bildfenster 19 bzw. einem entsprechenden Farbfilter versehen ist. Die Führung_20 sitzt wieder, wie bereits oben beschrieben, senkrecht verschiebbar in.einem Gehäuse 21, das waagerecht verschiebbar und einstellbar auf einem Schlitten 22 angebracht ist, der auf den Stangen 17 bewegt werden kann. Vor dieser Einrichtung ist wiederum eine Optik 24 auf einem Schlitten 23 angeordnet. Um die in dem Film 18 enthaltenen Bilder in den Strah-4-5 lengang der oben beschriebenen Bilder zu bringen, ist auf einem Schlitten 28 ebenfalls einstellbar eine Spiegelreflexanocdnung 25 vorgesehen, welcher die bereits kombinierten Bilder der Filmstreifen 5 und 10 durch die Optik 26 zugeleitet werden, welche auf dem Schlitten 27 angeordnet ist. In der Spiegelreflexanordnung wird ein halbdurchsichtiger -Spiegel benutzt. Es sind, wie oben beschrieben·, auf diese Weise drei Filme zu einem Bild kombiniert worden. Diese Kombination kann nun beliebig weit fortgesetzt werden, indem z. B. vor der Spiegelreflexanordnung 25 ein weiterer, meinen zweiten Vordergrund als Negativ enthaltender Film 40 vorgesehen ist, der in der Führung 41 vor dem Bildfenster 42 entlang läuft. Die Führung 41 ist wieder einstellbar im Gehäuse 43 gelagert, das verschiebbar auf dem Schlitten 44 sitzt, der als solcher ebenfalls auf den Führungsstangen 2 entsprechend eingestellt werden kann. Es kann nun weiter ein zweiter, die Positivbilder enthaltender Vordergrundfilm 32 Verwendung finden, und zwar auf dem zweiten Ausleger 29. Auf diesem Ausleger befindet sich ein weiterer Proij ektor 30 und die die Apparatteile tragenden Führungsstangen 31. Der Film 32 läuft durch die Führung 33 am Bildfenster 34 vorbei. Die Führung ist wieder in einem Gehäuse 35 gelagert, das, wie oben für die anderen "Filmführungen erwähnt, auf einem Schlitten 36 einstellbar ist. Eine Optik 37 auf einem Schlitten 38 vervollständigt die auf dem Ausleger vorgesehene Apparatur. Die Bilder des Filmes 32 werden durch eine weitere Spiegelreflexanordnung 39 in den Strahlengang der übrigen Bildreihen gebracht, um dann gemeinsam unter Verwendung einer oder mehrerer aus Linsen bestehender optischer Einrichtungen 45 schließlich auf den lichtempfindlichen Film 47 geworfen zu werden, auf welchem sich dann sämtliche Bilder in der gewünschten Weise miteinander vereinigen. Der Film 47 läuft vor der im Gehäuse 48 angeordneten Optik 49 vorbei, wobei das Gehäuse wieder in einem anderen Gehäuse 50 geführt wird, welches, wie oben mit Bezug auf die Filmführungen beschrieben, einstellbar auf einem Schlitten 51 gelagert ist. Zwischen der Spiegelreflexeinrichtung 39 und dem zweiten als Maske ausgebildeten Vordergrundnegativfilm 40 ist eine weitere Optik angeordnet, um die bereits vereinigten Bildreihen weiterzuleiten.
An Stelle des Filmstreifens 47 kann auch eine Projektionsfläche benutzt werden, um -sämtliche Bildreihen in einem gemeinsamen projizierten Bild zu vereinigen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Herstellung von kinematographischen Kombinationsbildern aus zwei oder mehreren getrennt aufgenommenen Filmen, bei denen ein oder mehrere Filme als Masken dienen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Filme optisch aufeinander abgebildet werden, in besonderen Bildfenstern laufen und zum mindesten in Richtungen einstellbar sind, die sioh längs und seitlich der Filme erstrecken.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tisch (1) mit Führungen (2) versehen ist, auf denen Schlitten (4, 13, 44) gelagert sind, die als Träger von Führungen (6, 9, 41). dienen, welche je einen Filmstreifen (5, IQ, 40) aufnehmen, und diese Führungen, die
Bildfenster enthalten, senkrecht einstellbar in Gehäusen (6B, 12, 43) gelagert sind, die ihrerseits waagerecht verstellbar auf den Schlitten (4, 9, 43) angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (1) mit seitlichen Auslegern (14, 29) versehen ist, die als Träger von weiteren senkrecht und waagerecht einstellbaren Filmführungen dienen, in denen Filme laufen, die unter Verwendung von Spiegelreflexanordnungen in den Strahlengang der Bilder bzw. Masken eingeführt werden, welche auf dem Tisch (1) angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Tisches (1) sich ein Projektor (3) befindet, während am anderen Ende der lichtempfindliche Hauptfilmstreifen (47) geführt wird und zwischen diesen beiden Einrichtungen sich die einzeln geführten und einzeleinstellbaren, die Bildkombination bewirkenden Filme befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP62899D 1930-07-10 1931-04-23 Einrichtung zur Herstellung von kinematographischen Kombinationsbildern Expired DE585477C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB585477X 1930-07-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE585477C true DE585477C (de) 1933-10-06

Family

ID=10481873

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP62899D Expired DE585477C (de) 1930-07-10 1931-04-23 Einrichtung zur Herstellung von kinematographischen Kombinationsbildern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE585477C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022030B (de) * 1954-11-20 1958-01-02 Nl Instr Cie Ianedinscoia Nv Vorrichtung zum Zusammenprojizieren zweier oder mehrerer Bilder auf die gleiche Bildflaeche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022030B (de) * 1954-11-20 1958-01-02 Nl Instr Cie Ianedinscoia Nv Vorrichtung zum Zusammenprojizieren zweier oder mehrerer Bilder auf die gleiche Bildflaeche

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