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DE573914C - Gasbefeuerter Gluehofen - Google Patents

Gasbefeuerter Gluehofen

Info

Publication number
DE573914C
DE573914C DER79291D DER0079291D DE573914C DE 573914 C DE573914 C DE 573914C DE R79291 D DER79291 D DE R79291D DE R0079291 D DER0079291 D DE R0079291D DE 573914 C DE573914 C DE 573914C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
annealing
gas
furnace
jacket
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER79291D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER79291D priority Critical patent/DE573914C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE573914C publication Critical patent/DE573914C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Gasbefeuerter Glühofen Die Erfindung betrifft gasbefeuerte Glühöfen, bei denen die Flammengase einen Verbrennungsraum durchstreichen, der von der Glühkammer durch einen durchbrochenen Mantel getrennt ist.
  • Bei bekannten Glühöfen dieser Art mündeten lediglich Zuführungen frai# das Verbrennungsgasgemisch in dem Raum zwischen Glühkammermantel und äußerer Ofenwand, während die Durchbrechungen in dem Glühkammermantel senkrecht in diesem Raum einmündeten. Es konnte dabei nicht verhindert werden, daß Verbrennungsprodukte durch den Mantel hindurch zu dem Glühgut gelangten und dieses in ungünstiger Weise, z. B. durch Zunder- und Schlackenbildung, beeinflußten.
  • Bei Schweißöfen, Schmelzöfen, Schmiedeöfen usw., welche unter demselben Übelstand leiden, hat man bereits versucht, Gas ohne Luftbeimischung in der Nähe des Glühgutes dem Ofen zuzuführen, während reine Luft in entgegengesetzter Richtung zum Gasstrom in die Brennkammer einströmte.
  • Für Glühöfen mit abgesonderter Glühkammer fanden diese Verfahren jedoch noch keinerlei Verwendung, sondern man schloß zur Verhinderung der Zunderbildung in sogenannten Muffelöfen das Glühgut meist vollständig in Kammern von dem Heizraum ab, wobei aber infolge der indirekten Beheizung der Wärmeaufwand ganz erheblich gesteigert werden mute. Um diese Übelstände zu beseitigen, besteht der Gegenstand vorliegender Erfindung darin, daß durch zusätzliche Gaseinlässe Frischgas derart in die Glühkammer eingeführt wird, daf es das Glühgut vor oxydierenden. Einflüssen schützt und beim Austritt durch die Manteldurchlässe vom Luftüberschuß der übrigen Flammengase verbrannt wird.
  • Dieses Frischgas bildet um das Glühgut einen schützenden Gasschleier, so daß die Verbrennungsprodukte der übrigen Flammengase nicht an das Glühgv.t gelangen können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen Abb. i und z einen Längs- und einen Querschnitt durch einen Schmelz- bzw Tiegelglühofen und Abb. 3 bis 5 einen senkrechten und einen waagerechten Längsschnitt bzw. einen Querschnitt durch einen Glühofen.
  • Der Schmelz- bzw. Glühtiegel S ist bei den Öfen nach den Abb.i und a durch einen turbinenartig durchbrochenen Mantel M geschützt, so daß die Verbrennungsprodukte selbst niemals mit dem Tiegel S in Berührung kommen. Seitlich oder auch von oben wird in den Heizraum O zwischen dem Schutzmantel M und dem- Schmelz- oder Glühtopf S Frischgas eingeführt, so z. B. bei F_, wodurch der Schmelz- bzw. Glühtopf S vollständig mit einem schützenden Gasschleier umgeben wird. Durch die Brenner B wird dem Ofen ein luftübersättigtes Gasgemisch unter einem gewissen Druck zugeführt, dessen Verbrennungsgase infolge der besonderen Formgebung des Ofens eine kreisende Bewegung erhalten. Die Durchbrechungen D des den Schmelztiegel .S umgebenden Schutzmantels M sind so angeordnet, daß die Verbrennungsprodukte von dem Ofeninnern abgekehrt und an die äußere Wandung des Verbrennungsraumes geschleudert werden. Hierdurch wird eine Saugwirkung ausgelöst und das zwischen den Schutzmantel und den Schmelztiegel eingeführte Frischgas durch die Unterbrechungen herausgezogen und infolge des im Verbrennungsraum vorhandenen Luftüberschusses an der Oberfläche des Schutzmantels verbrannt, wodurch eine sehr starke Strahlung auf den Schmelz- bzw. Glühtopf hervorgerufen wird. Eine Schädigung oder Zerstörung des Schmelz- oder Glühtiegels ist somit bei dieser Befeuerungsart ausgeschlossen.
  • Bei dem in Abb ö bis 5 dargestellten Glühofen sind ,die Glühkammern O von dem Feuerungsraum ähnlich wie bei dem Ofen nach den Abb: s und :2 durch einen durchbrochenen Schutzmantel M getrennt. Die Wirkungsweise dieses Ofens entspricht ganz der des Schmelz- oder Tiegelglühofens, indem in den eigentlichen Glühraum, z. B. bei F, Frischgas zum Schutz des Glühgutes S eingeführt wird, welches dann in gleicher Weise wie bei dem Ofen nach Abb. i und ?- durch die Verbrennungsgase angesaugt wird und alsdann auf der Oberfläche des Schutzmantels bzw. an den Austrittsöffnungen verbrennt, wodurch wiederum eine starke Strahlung nach dem Ofeninnern erfolgt. Hierdurch werden von dem eigentlichen Glühraum alle schädigenden Verbrennungsprodukte abgehalten, da das dem eigentlichen Glühraum. laufend zugeführte Frischgas eine derart schützende Wirkung auf das Glühgut ausübt, daß jegliche Verzunderung vermieden wird.
  • Beim Blankglühen werden bekanntlich die zu glühenden Teile in einen Glühkasten oder Glühtopf verpackt, welche hierauf, mitSchutzgas gefüllt, in dem Glühraum eines Ofens bis zu einer gewissen Temperatur und eine gewisse Zeit lang beheizt werden. Die gleiche Wirkung kann indessen bei den vorliegenden Ofenausführungen auch mit einer durchbrochenen Schutzwand M (durchbrochene Muffel) erreicht werden, da das aus dem Ofeninnenraum durch die Durchbrechungen abströmende Frischgas einen Gasschleier um das Glühgut bildet.
  • Ein Schutzmantel M, entsprechend den Abb. i und a, kann ebenfalls für gasbefeuerte Dampf- und Wasserheizungsöfen Verwendung finden, wobei infolge der Frischgaszuführungen sehr hohe Temperaturen erzielt werden können, ohne daß eine Schädigung oder Zerstörung des Kessels eintritt. Die Ergebnisse vorgenommener Versuche bestätigen, daß bei einer derartigen Befeuerungsweise die aufzuwendenden Mittel für den Brennstoff erheblich geringer sind als bei gasbeheizten oder den mit Koks und Kohle befeuerten öfen bekannter Bauarten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasbefeuerter Glühofen, bei dem die Flammengase einen Verbrennungsraum durchstreichen, der von der Glühkammer durch einen durchbrochenen Mantel getrennt ist, gekennzeichnet durch zusätzliche Gaseinlässe (F), durch welche Frischgas derart in die Glühkammer (O) eingeführt wird, daß es das Glühgut (S) vor oxydierenden Einflüssen schützt und beim Austritt durch die Manteldurchlässe (D) vom Luftüberschuh der übrigen Flammengase verbrannt wird.
DER79291D 1929-09-21 1929-09-21 Gasbefeuerter Gluehofen Expired DE573914C (de)

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