DE572027C - Schalter mit hin und her schwingender Kontaktscheibe - Google Patents
Schalter mit hin und her schwingender KontaktscheibeInfo
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- DE572027C DE572027C DEB151662D DEB0151662D DE572027C DE 572027 C DE572027 C DE 572027C DE B151662 D DEB151662 D DE B151662D DE B0151662 D DEB0151662 D DE B0151662D DE 572027 C DE572027 C DE 572027C
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- disk
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- push button
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H5/00—Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
- H01H5/04—Energy stored by deformation of elastic members
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter mit hin und her schwingender Kontaktscheibe,
die sowohl zum Einschalten als auch zum Unterbrechen des Stromes durch ein einziges, in stets gleichbleibender Richtung
zu betätigendes Organ angetrieben wird. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit dieser
recht umständlichen, empfindlichen und deshalb leicht zu Störungen neigenden Schalter
wird nach der Erfindung die Verbindung der Betätigungseinrichtung mit der Kontaktscheibe
durch eine mit der Kontaktscheibe auf der gleichen Achse sitzende Hilfsscheibe vermittelt, die durch Federn sowohl mit der
Kontaktscheibe als auch einem festen Punkt des Schaltersockels derart verbunden ist, daß
beim Drehen der Hilfsscheibe zum Zwecke der Stromeinschaltung alle Federn angespannt
werden, bis die Spannung der einen die Verbindung mit der Kontaktscheibe herstellenden
Feder derart gesteigert ist, daß sie die übliche Verrastung der Kontaktscheibe überwindet, die nun plötzlich zur Einschaltung
des Stromes um das gewünschte Maß durch Wirkung der hierbei sich entspannenden Feder gedreht wird. Die andere die Verbindung
der Hilfsscheibe mit dem Sockel herstellende Feder bleibt zunächst gespannt, weil
die Hilfsscheibe am Zurückdrehen durch ein Gesperre gefangengehalten wird, das bei der
ersten Bewegung des Betätigungsorgans (Druckknopf, Hebel) zum Einfallen in die Hilfsscheibe freigegeben wurde und erst während
oder nach, der zweiten in der gleichen Richtung erfolgten Bewegung des Betätigungsorgans
ausgelöst wird, was zur Folge hat, daß nunmehr die Hilfsscheibe durch die
noch in Spannung befindliche Feder plötzlich in ihre Anfangsstellung zurückgedreht wird.
Hierbei wird die Kontaktscheibe durch die zwischen ihr und der Hilfsscheibe vorgesehene,
sich wieder spannende und entspannende Feder ebenfalls in ihre Anfangsstellung zurückgedreht.
Die Kontakteinrichtung besteht somit nur aus der üblichen Kontaktscheibe und einer
Hilfsscheibe mit den beiden gleichzeitig sich spannenden, aber gesondert entspannenden
Federn.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen Abb. 1 eine Stirnansicht der Kontaktscheibe
und der Hilfs- oder Schaltscheibe in Stromunterbrechungsstellung, Abb. 2 einen
Längsschnitt durch die Schalteinrichtung und Abb. 3 und 4 Stirnansichten der mit einem
Druckknopf in Verbindung zu bringenden Kontaktscheibe in beiden Endstellungen mit
zugehörigem Druckknopf (Abb. 3a).
Auf einer- vom Sockel α festgehaltenen
Achse g sitzen lose drehbar die Kontaktscheibe b und die Schaltscheibe d, die durch
die beiden Schenkel einer um die Achse g gewundenen Feder/ in der Weise miteinander
verbunden sind, daß der eine Federschenkel sich gegen einen Zapfen b' , der Kontaktscheibe
b und der andere Federschenkel sich gegen den Zapfend' der Schaltscheibed legt
(s. Abb. ι und 2).
Die entsprechenden Schenkel einer anderen gleichfalls um die Achse g geschwungenen
Feder h legen sich einesteils gegen einen
festen Ansatz α' des Sockels a, andernteils
gegen einen Zapfend" der Schaltscheibed. Die gegenseitige Verbindung der Zapfen V
und d! sowie des Sockels α mit dem Zapfen
d" kann selbstverständlich auch durch anders geartete Federn, beispielsweise Schraubenfedern,
hergestellt werden.
Die Kontaktscheibe & wird in ihren beiden Endstellungen dadurch gefangengehalten,
,10 daß die Kontaktfedern mit ihren freien, kreisförmig oder dachförmig gebogenen Enden in
beiderseitig ansteigende Rasten der aus Isolierstoff bestehenden Kontaktscheibe einfallen
(s. Abb. i).
Wird die Scheibe d mittels Druckknopfes geschaltet, so kann sie mit dem Druckknopf
in der aus den Abb. 3, 3a und 4 ersichtlichen Weise in Verbindung gebracht werden. Der
geradlinig geführte Schaft s des Druckknopfes (s. Abb. 3a) trägt zwischen zwei
festen Bünden lose drehbar einen Zapfens', der von der Seite her in die Ebene der Schaltscheibe
ύί hineinragt, welche an einer Stelle ihres Umfanges mit einer Nase« und an
anderer Stelle mit einem nach innen hin hakenartig erweiterten Einschnitt ν versehen
ist. Die um den Zapfen ο bewegliche Fangklinke w besitzt in diesem Falle eine der
Nase u angepaßte Ausklinkung w', die beiderseitig
von Schrägflächen begrenzt wird.
Wenn sich die Kontaktscheibe in Stromunterbrechungsstellung befindet, nimmt der
Schaltzapfens' des in diesem Falle in äußerster
Stellung befindlichen Druckknopfes s die aus Abb. 4 ersichtliche Lage ein. Wird der
Druckknopfs einwärts verschoben, so wird sein Schaltzapfen &' durch die ihm gegenüber
befindliche Schrägbahn 2 des Ausschnittes ν seitlich abgelenkt, bis er in die Kimme 3 zu
liegen kommt und so in der Lage ist, bei seiner weiteren Abwärtsbewegung die Schaltscheibe
unter Spannung der Federn /, h mitzunehmen, bis die Nase« der Schaltscheibe
an der Nase 4 der Klinke w anstößt und durch Einfallen in die Ausklinkung w' gefangengehalten
wird. .Gleichzeitig ist durch die Kraft der Feder / die Verrastung der Kontaktscheibe
überwunden und die Kontaktscheibe in die Stromschlußlage geschnellt worden. Der jetzt freigegebene Druckknopf s
kann durch Wirkung seiner Feder nur eine teilweise Rückwärtsbewegung ausführen, weil
der Einschnitt ν der gefangengehaltenen Schaltscheibe d den Zapfen s' an seiner in
dieser Stellung spitzwinklig zur Bahn des Druckknopfes s gerichteten Sohle nur so weit
ansteigen läßt, daß er in die Kimme 5 zu liegen kommt (s. Abb. 3). Hierbei ist der ]
Zapfen s' um die Druckknopfachse so weit in Richtung des Schaltscheibenumfangs gedreht
worden, daß er bei der folgenden Abwärtsverschiebung des Druckknopfes durch die Bahn 2 weiter nach außen abgelenkt wird
und nun beim Freigeben des Druckknopfes an dem zurückliegenden Teilt?'" des Scheibenumfangs
entlang gleitend, schließlich die Klinke w aushebt, so daß die noch gespannte
Feder h die Schaltscheibe in ihre Ruhelage zurückbewegt, wobei auch die Kontaktscheibe
durch die sich wieder spannende und entspannende Feder/ aus ihrer Verrastung in die
Anfangslage gezogen wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schalter mit hin und her schwingender Kontaktscheibe und einem Betätigungsorgan, das für jede Endstellung der Kontaktscheibe eine entsprechende Endlage einnimmt, aber stets in der gleichen Richtung von der Antriebskraft beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine gleichachsig zur Kontaktscheibe (&) gelagerte, lose drehbare Hilfsscheibe id.) mit dieser sowie mit dem Schaltersockel (a) über Federn (/, K) derart gekuppelt ist, daß beim Drehen der Hilfsscheibe (d) durch das Betätigungsorgan beide Federn gespannt werden, worauf durch die Feder (/) zwischen Hilfs- und Kontaktscheibe das plötzliche Umschalten der durch Rasten gehemmten Kontaktscheibe (&) erfolgt, deren Rückschaltung gleichfalls stoßartig durch die zweite noch gespannte Feder (K) nach Auslösen der durch eine Klinke gefangengehaltenen Hilfsscheibe stattfindet, wenn das ein kleines Stück weiterbewegte Betätigungsorgan freigegeben wird.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch ioo gekennzeichnet, daß die Hilfsscheibe (d) mittels Druckknopfes (s) angetrieben wird, dessen um den Druckknopf schaft drehbarer Zapfen (s') durch die Schrägkanten (2, 5) eines Einschnittes (v) der Hilfsscheibe derart gesteuert wird, daß -er beim ersten Niederdrücken des Druckknopfes (s) die Hilfsscheibe (d) mitnimmt, bis sie mittels eines Ansatzes (α) von einer Klinke (w) gefangen wird, während bei der folgenden Druckknopfbetätigung der Zapfen (s') aus dem Einschnitt (v) der Hilfsscheibe herausgelenkt wird, um nach Freigabe des Druckknopfes bei seiner Aufwärtsbewegung die Sperrung (u, w) auszulösen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB151662D DE572027C (de) | 1931-08-20 | 1931-08-20 | Schalter mit hin und her schwingender Kontaktscheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB151662D DE572027C (de) | 1931-08-20 | 1931-08-20 | Schalter mit hin und her schwingender Kontaktscheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE572027C true DE572027C (de) | 1933-03-09 |
Family
ID=7002480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB151662D Expired DE572027C (de) | 1931-08-20 | 1931-08-20 | Schalter mit hin und her schwingender Kontaktscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE572027C (de) |
-
1931
- 1931-08-20 DE DEB151662D patent/DE572027C/de not_active Expired
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