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DE898159C - Kleinselbstschalter - Google Patents

Kleinselbstschalter

Info

Publication number
DE898159C
DE898159C DES13392D DES0013392D DE898159C DE 898159 C DE898159 C DE 898159C DE S13392 D DES13392 D DE S13392D DE S0013392 D DES0013392 D DE S0013392D DE 898159 C DE898159 C DE 898159C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching
control element
spring
rocker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES13392D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Willmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES13392D priority Critical patent/DE898159C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE898159C publication Critical patent/DE898159C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/58Manual reset mechanisms which may be also used for manual release actuated by push-button, pull-knob, or slide

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Kleinselbstschalter An Kleinselbstschaltern ist man bestrebt, außer der Momentausschaltung eine Momenteinschaltung zu besitzen, um bei dem Einschalten des Schialters auf hohe Überströme eine einwandfreie Abschaltung zu erreichen. Außerdem müssen die Kleinselbstschalter mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines hinreichenden Kontaktdruckes versehen sein,-um die Spannungsverluste an den Kontakten klein zu halten. Die bekannten Schalter dieser Art haben, um diese Forderung zu erfüllen, eine große Anzahl von Teilen. Vor allem sind zwischen dem Einschaltbedienungsorgan, dem Schaltorgan und der von dem Auslöseorgan gesteuerten Verklinkungsstelle mehrere Glieder für den Mechanismus vorgesehen, die durch Achsen miteinander gekuppelt oder an ortsfesten Wänden des Schalters gelagert sind. Auch werden für die Momentein- und. -ausschalteng und die Kontaktdruckerzeugung mehrere Federn verwendet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an den Kleinselbstschaltern die Zahl der Einzelteile weitgehend zu verringern, ohne von der Forderung der Momentein- und -ausschalteng der Kontaktdruckerzeugung abzugehen. Erfindungsgemäß sind in dem Einschaltbedienungsorgan zwei vorzugsweise umgebogene Teile angeordnet, die derart geformt sind, daß mit Hilfe einer auf einen dieser Teile wirkenden Feder die Momentein- und -ausschalteng und die Kontaktdruckerzeugung sowie eine Sperrung des Einschaltbedienungsorgans in der Einschaltstellung zustande kommt. Eine weitere Vereinfachung in dem Aufbau des Kleinselbstschalters wird erfindungsgemäß noch dadurch erzielt, daß die Momentein- und -ausschalteng und die Kontaktdruckerzeugung durch eine einzige Feder bewirkt wird, die zweckmäßig nur an den Enden ihre Befestigung im Schalter findet. Weitere vorteilhafte Einzelheiten des Kleinselbstschalters der Erfindung sind bei der Erläuterung der Ausführungsbeispiele hervorgehoben.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele ,dargestellt. Die rFig. i bis 6 geben das eine Ausführungsbeispiel und die Fig. 7 bis io das andere Ausführungsbeispiel wieder.
  • An dem in den Fig. i bis 6 dargestellten Kleinselbstschalter befindet sich der Schaltmechanismus im wesentlichen zwischen der Grundplatte i und der Deckplatte 2. Zu beiden Seiten des Schaltmechanismus sind Seitenwände 3 angeordnet, von denen in der Zeichnung nur eine sichtbar ist. ¢ ist das Einschaltbedienungsorgan in Form eines Druckknopfes. Es steht unter Wirkung der Hochhebefeder 5, die sich an der Deckplatte :2 abstützt. 6, 7 sind die ortsfesten Schaltkontakte, die mit der Kontaktbrücke 8 des Schaltorgans 9 zusammenwirkt. Das Schaltorgan ist formschlüssig in Schlitzen 1o der Seitenwände geführt.
  • In einem Schlitz i1 des Einschaltbedienungsorgans q. sind zwei aus Stanzblech hergestellte Teile 12, 13 eingelegt, die vorzugsweise ungebogen sind. Der eine Teil 12 ist lose eingelegt, steht also nicht in formschlüssiger Verbindung mit dem Einschaltbedienungsorgan. Der andere Teil 13 ist um eine feste Achse 14 drehbar und stellt einen zweiarmigen Hebel dar. Er hat die Aufgabe, als Sperrorgan zu wirken. Der lose eingelegte Teil 12 ist als Wippenorgan ausgebildet. Er wirkt, wie weiter unten beschrieben, während des Schaltens zeitweise mit dem Querstift 15 des Einschaltbedienungsorgans q. zusammen, indem er an dem Querstift eine Anlage und eine Drehachse findet. Das Wippenorgan befindet sich an der der Bedienungsseite des Schalters abgewandten Seite des Querstiftes 15. Der eine Arm 16 des Wippenorgans ist an dem Schaltorgan 9 mit Hilfe des Querstiftes 17 angelenkt. Der andere Arm i 8 wirkt mit einer Auslöseklinke 1g zusammen, die um die Achse 2o drehbar ist und ebenfalls aus ungebogenem Stanzblech hergestellt ist. Der gleiche Arm des Wippenorgans arbeitet mit dem zweiten in dem Einschaltbedienungsorgan q. angeordneten Teil 13, dem Sperr-Organ, zusammen. Dies geschieht nicht nur an dem Arm selbst, sondern auch an einem an dem Arm sitzenden Fortsatz 21. Der Arm 18 und der Fortsatz 21 steuern den oberenArm des Sperrorgans 13. Der untere Arm des Sperrorgans 13 wirkt mit einer Aussparung 22 der Grundplatte i zusammen.
  • An der der Bedienungsseite des Schalters abgewandten Seite des Einschaltbedienungsorgans q. ist eine Feder 23 vorgesehen, die sich an dem ortsfesten Teil 24 des Schalters abstützt und das Wippenorgan 12 in Richtung auf die Bedienungsseite des Schalters zudrücken sucht. Zugleich sucht die Feder das Wippeno.rgan zu drehen. Dadurch wirkt das Wippenorgan kraftschlüssig mit dem Einschältbedienungsorgan q. der Auslöseklinke 1g und dem Sperrorgan 13 zusammen. Die Auslöseklinke 1g greift in einen Auslöseschieber 25, auf den das Handauslöseorgan 26 einwirkt. Das Handauslöseorgan ist eine Scheibe mit einem Langloch 27. Durch Niederdrücken des Handauslöseorgans kann der Auslöseschieber 25 abwärts bewegt werden. In denAuslöseschieber25 greift ein Auslösehebel 28, der um die Achse 20 drehbar ist und unter Wirkung der Feder 29 steht. An der Drehung durch die Feder 29 wird der Auslösehebel 28 durch das Überstromorgan 3o, das in der Zeichnung nur angedeutet ist, gehindert.
  • Die Wirkungsweise des in den Fig. i bis 6 dargestellten Kleinselbstschalters ist folgende: Die Fig. i zeigt den Schalter in der Ausschaltstellung, in der das Einschaltbedienungsorgan q. aus der Deckplatte 2 hervortritt. Durch die Feder 23 wird das Wippenorgan 12 gegen den Querstift 15 des Einschaltbedienungsorgans q. gedrückt und so gedreht, .daß das Schaltorgan 9 an dem unteren Ende des Schlitzes io der Seitenwand 3 anliegt. Der Arm 18 des Wippenorgans legt sich gegen die Achse 14 des Sperrorgans; zugleich legt er sich gegen das obere Ende des Sperrorgans 13, derart, daß das Sperrorgan mit seinem unteren Arm vor der Öffnung 22 der Grundplatte 1 steht.-Dadurch ist das Sperrorgan für die weiter unten beschriebene Sperrstellung vorbereitet.
  • Wird das Einschaltbedienungsorgan q. abwärts bewegt, so nimmt -der Querstift 15 das Wippenorgan 12 mit und .drückt die Feder 23 zusammen. Das Schaltorgan 9 verbleibt noch am unteren Ende des Schlitzes 1o der Seitenwand 3. Der Arm 18 des Wippenorgans gelangt hinter die Auslöseklinke ig. Zugleich nähert sich der Fortsatz 21 des Wippenorgans dem oberen Arm des Sperrorgans 13._ Der untere Arm des Sperrorgans 13 ist durch die Aussparung 22 der Grundplatte getreten. Der Zwischenzustand beim Einschalten des Schalters, :in dem das Einschaltbedienungsorgan q. seine tiefste Stellung erreicht, ist in der Fig. 2 dargestellt.
  • Wird das Einschaltbedienungsorgan q, losgelassen, so bewegt es sich unter Wirkung der Hochhebefeder 5 aufwärts. Zugleich entspannt sich die Feder 23 etwas. Das Wippenorgan legt sich mit seinem Arm 18 an die Auslöseklinke 1g fest an und findet dort seinen Drehpunkt. Unter der Wirkung der Feder 23 dreht sich das Wippenorgan 12 im Uhrzeigersinn, wodurch sich das Schaltorgan 9 den ortsfesten Kontakten 6 und 7 nähert. Bei der Drehbewegung des Wippenorgans hat sich der Fortsatz 21 dem oberen Arm des Sperrorgans 13 inzwischen genähert. Hat der Fortsatz 21 das Sperrorgan 13 berührt, so wird das Schaltorgan in seiner Einschaltbewegung aufgehalten, solange der Fortsatz 21 eine feste Anlage 13 findet. Diese Anlage ist so lange fest, als sich der untere Arm des Sperrorgans 13 noch in der Aussparung der Grundplatte 2 befindet (Fig.3). Bevor das Einschaltbedienungsorgan q. seine höchste Stellung erreicht, rutscht der untere Arm des Sperrorgans 13 aus der Aussparung 22. Dadurch verliert der Fortsatz 21 des Wippenorgans seine feste Anlage. Das Wippenorgan kann sich nunmehr unter Wirkung der Feder 23 durch Drehen um seine Anlagestelle an der Auslöseklinke sprunghaft in die Einschaltstellung bewegen. Der endgültig erreichte Einschaltzustand des Schalters ist in der Fig. 4 dargestellt. In der Einschaltstellung hat sich die Feder 23 noch nicht völlig entspannt. Sie drückt das Schaltorgan g gegen die ortsfesten Kontakte 6, 7, wodurch der gewünschte Kontaktdruck entsteht. In der Einschaltstellung ist zugleich auch das Einschaltbedienungsorgan gesperrt. Es ist dadurch erreicht, daß sich das Sperrorgan 13 an der Vorderseite der Grundplatte i befindet und beim Abwärtsbewegen des Einschaltbedienungsorgans gegen die Grundplatte stößt. Der Kleinselbstschalter schaltet selbsttätig aus, wenn das überstromauslöseorgan anspricht. Dies geschieht in der Weise, daß sich das Auslöseorgan 30 von dem Auslösehebel 28 fortbewegt. Unter Wirkung der Feder 29 dreht sich der Auslösehebel und bewegt über den Auslöseschieber 25 die Auslöseklinke ig, wodurch die Verklinkungsstelle zwischen dem Wippenorgan 12 und der Auslöseklinke ig_gelöst wird. Ist dies eingetreten, so drückt die Feder 23 das Wippenorgan zunächst gegen den Querstift 15 des Einschaltbedienungsorgans und dreht das Wippenorgan um den Querstift im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch wird das Schaltorgan g sprunghaft aus der Einschaltstellung bewegt und erreicht die in Fig. i dargestellte Ausschaltstellung.
  • Soll der Kleinselbstschalter von Hand ausgeschaltet werden, so wird das Handauslöseorgan26 niedergedrückt, wodurch der Auslöseschieber 25 die Auslöseklinke ig mitnimmt. Dies hat zur Folge, daß wieder die Verklinkungsstelle zwischen der Auslöseklinke ig und dem Wippenorgan 12 gelöst wird.
  • Der Kleinselbstschalter gemäß der Erfindung kann. auch so eingerichtet werden, daß er nicht von Hand auslösbar ist. Dies geschieht dadurch, daß das scheibenförmige Handauslöseorgan 26 um go° gedreht wird. Diese Lage des Handauslöseorgans ist der Fig. 4a zu entnehmen. In dieser Lage ragt das Handauslöseorgan nicht über die Deckplatte :2 des Schalters hervor, so daß es nicht von Hand betätigt werden kann. Um den Schalter wieder für die Handauslösung einzurichten, ist es nur notwendig, mit einem Gegenstand, z. B. Streichholz oder Schraubenzieher, gegen das Handauslöseorgan zu stoßen und es wieder um go°' zurückzudrehen.
  • Der in den Fig. i bis 4 dargestellte Kleinselbstschalter hat die Eigenschaft, daß zum Einschalten des Schalters das Einschaltbedienungsorgan eine Ab- und Aufwärtsbewegung ausführt. Es ist daher an der Stellung des Einschaltbedienungsorgans 4 der Schaltzustand nicht zu erkennen. Um den Schaltzustand anzuzeigen, kann der Kleinselbstschalter mit einem Schauzeichen versehen werden. Ein solcher Schalter ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Das Schauzeichen ist von einem Schieber 3 i gebildet, der parallel verschiebbar zu dem Einschaltbedienungsorgan 4 angeordnet ist. Der Schieber tritt in dem Ausschaltzustand des Schalters über der Deckplatte 2 hervor. Wird das Einschaltbedienungsorgan 4 abwärts bewegt, so nimmt es den Schieber 21 an dem Vorsprung 32 mit, so daß das Schauzeichen an der Deckplatte zurücktritt. Zugleich wird der Schieber 3 1 hinter der Auslöseklinke ig verklinkt. Geht zur Beendigung des Einschaltvorganges das Einschaltbedienungsorgan wieder aufwärts, so bleibt der Schieber 31 in seiner Tiefstellung. An der Tiefstellung ist der Einschaltzustand des Schalters zu erkennen. Schaltet der Schalter aus, so hört die Verklinkung zwischen der Auslöseklinke ig und dem Schieber 31 auf. Der Schieber 31 kann sich unter Wirkung der Feder 33 wieder aufwärts bewegen. Er tritt dann über der Deckplatte 2 hervor.
  • Der in den Fig. 7 bis io dargestellte Kleinselbstschalter hat im- wesentlichen den gleichen Aufbau wie der in den Fig. i bis 4 dargestellte Kleinselbstschalter. Im folgenden sind nur die Unterschiede hervorgehoben: Das Wippenorgan i2 und die Feder 23 befinden sich auf der dem Bedienungsorgan zugewandten Seite des Querstiftes 15 des Einschaltbedienungsorgans. Die Feder 23 stützt sich an der Achse 14 des Einschaltbedienungsorgans ab, um die das Sperrorgan 13 drehbar ist. Das Sperrorgan 13 wirkt mit der Deckplatte 2 zusammen. Die Hochhebefeder 5 befindet sich an der dem Bedienungsorgan abgewandten Seite des Ein.schaltbedienungsorgans 4. Die Auslöseklinke ig steht unter Wirkung der Feder 34 und kann durch das Überstromauslöseorgan sowie das Handauslöseorgan, die beide nicht dargestellt sind, gesteuert werden.
  • Die Wirkungsweise des in den Fig. 7 bis io dargestellten Kleinselbstschalters ist folgende: In dem Ausschaltzustand des Schalters (Fig. 7) greift das Wippenorgan 12 in die Auslöseklinke ig und legt sich unter Wirkung der Feder 23 gegen den Querstift 15 des Einschaltbedienungsorgans 4. Durch die Deckplatte 2 wird das Sperrorgan 13 in der weiter unten näher beschriebenen Sperrstellung gehalten. Wird das Einschaltbedienungsorgan 4 abwärts bewegt, so legt sich der Arm 18 des Wippenorgans 12 geigen die Auslöseklinke ig. Bei der Abwärtsbewegung des Einschaltbedienungsorgans dreht sich das Wippenorgan i2 um denQuerstift 15 des Einschaltbedienungsorgans, wodurch sich das Schaltorgan g den ortsfesten Kontakten 6, 7 nähert. Legt sich der Fortsatz 2i gegen das Sperrorgan 13, das durch die Deckplatte 2 in der Sperrstellung gehalten wird, so wird das Schaltorgan g in seiner Einschaltbewegung aufgehalten (Fig. 8). Erreicht das Einschaltbedienungsorgan seine Tiefstellung, so tritt das Sperrorgan 13 aus dem Wirkbereich der Deckplatte 2. Dadurch verliert der Fortsatz 21 des Wippenorgans seine feste Anlage an dem Sperrorgan, und das Wippenorgan kann sich mit dem Schaltorgan unter Wirkung der Feder 23 sprunghaft in die Einschaltstellung bewegen (Fig. g). Zugleich dreht sich das Sperrorgan 13, indem es sich gegen die Innenseite der Deckplatte legt. Dadurch kann sich das Einschaltbedienungsorgan, das unter Wirkung der Hochhebefeder 5 steht, nicht aus seiner Tiefstellung herausbewegen. Auf diese Weise ist das Einschaltbedienungsorgan in seiner Einschaltstellung gesperrt. Spricht der Selbstschalter von selbst an oder wird er von Hand ausgelöst, so führt die Auslöseklinke i9 eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn aus. Dadurch wird die Verklinkungsstelle zwischen dem Wippenorgan 12 und der Auslöseklinke ig gelöst. Unter Wirkung der Feder 23 führt das Wippenorgan um den Querstift 15 des Einschaltbedienungsorgans eine Bewegung im Gegenuhrzeigersinn.Dadurch wird das Schaltorgang sprunghaft aus der Einschaltstellung bewegt. Erreicht das Schaltorgan seine Ausschaltstellung, so stößt das Wippenorgan 12 mit seiner Nase 35 gegen das Sperrorgan 13 und dreht es so zurück, daß das Sperrorgan wieder durch die Deckplatte 2 treten kann. Ist dies erreicht, so kann sich das Einschaltbedienungsorgan 4 unter Wirkung der Hochhebefeder 5 aufwärts bewegen.
  • Der in den Fig. 7 bis io dargestellte Kleinselbstschalter hat die Eigenschaft, daß für das Einschalten des Schalters nur eine Abwärtsbewegung des Einschaltbedienungsorgans notwendig ist. Es ist daher an der Stellung des Einschaltbedienungsorgans der Schaltzustand des Schalters erkennbar. Ein besonderes Schauzeichen für das Erkennen des Schaltzustandes ist nicht notwendig.
  • - An dem Kleinselbstschalter gemäß der Erfindung wird im Vergleich zu den bekannten Kleinselbstschaltern eine besonders kleine Anzahl von Teilen verwendet. Das Einschaltbedienungsorgan, das Schaltorgan und die Auslöseklinke wirken nur über ein einziges Glied aufeinander ein. Außer diesem Glied wird nur noch ein weiteres Glied für die Erzeugung der Momenteinschaltung und der Sperrung des Einschaltbedienungsorgans in der Einschaltstellung verwendet. Diese beiden Glieder sind wie die Auslöseklinke aus Stanzteilen, die vorzugsweise ungebogen sind, herstellbar. Für das Zusammenwirken der Glieder des Mechanismus sind weitgehend Kupplungsachsen und Achsenlagerungen in den Seitenwänden des Schalters vermieden. Eine weitere Verringerung der Einzelteile des Schalters ist auch dadurch erreicht, daß für die Momentein-und -ausschaltung und die Kontaktdruckerzeugung eine einzige Feder verwendet wird. Der Kleinselbstschalter gemäß der Erfindung ist daher besonders geeignet für eine leichte und schnelle Herstellung in der Massenfabrikation.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleinselbstschalter mit Momentein- und -ausschaltung und Einrichtung zur Kontaktdruckerzeugung, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Einschaltbedienungsorgan (4) zwei vorzugsweise ungebogene Teile (12, 13) angeordnet sind, die derart geformt sind, daß mit Hilfe einer auf einen dieser Teile (12) wirkenden Feder (23) und einer auf das Einschaltbedienungsorgan (4) wirkenden Feder (5) die Momentein- und -ausschaltung und die Kontaktdruckerzeugung sowie eine Sperrung des Einschaltbedienungsorgans in der Einschaltstellung zustande kommt.
  2. 2. Kleinselbstschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden im Einschaltbedienungsorgan (4) angeordnetenTeilen (12, 13) der unter der Wirkung der Feder (23) stehende Teil (12) als Wippenorgan lose in das Einschaltbedienungsorgan (4) eingelegt ist, mit dem Einschaltbedienungsorgan (4) einer Auslöseklinke (ig) und dem zweiten Teil (13) der im Einschaltbedienungsorgan (4) angeordneten Teile (12, 13) kraftschlüssig zusammenwirkt und ein Schaltorgan (9) steuert.
  3. 3. Kleinselbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden im Einschaltbedienungsorgan (4) angeordnetenTeilen (12, 13) der federunbeeinflußte Teil (13) im Einschaltbedienungsorgan (4) um eine Achse (14) drehbar ist und als Sperrorgan die Einschaltbewegung des Schaltorgans (9) zur Erzeugung einer Momenteinschaltung verzögert und das Einschaltbedienungsorgan (4) in der Einschaltstellung des Schalters sperrt.
  4. 4. Kleinselbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Momentein- und -ausschaltung und, die Kontaktdruckerzeugung durch eine einzige Feder (23) bewirkt wird, die zweckmäßig nur an ihren Enden eine Befestigung im Schalter findet.
  5. 5. Kleinselbstschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wippenorgan (12) im Einschaltbedienungsorgan (4) verschiebbar geführt ist, sich während des Schaltens zeitweise an dem Einschaltbedienungsorgan (4) kraftschlüssig drehbar lagert, an dem einen Arm (16) ein formschlüssig in Seitenwänden (3) des Schalters geführtes Schaltorgan (9) steuert und an dem anderen Arm (18) mit der Auslöseklinke (i9) und dem Sperrorgan (13) zusammenwirkt.
  6. 6. Kleinselbstschalter nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan (13) zur Verzögerung der Einschaltbewegung des Schaltorgans (9) von einem ortsfesten Teil (1, 2) des Schalters in der Sperrstellung gehalten wird, bei der den Einschaltvorgang beendenden Bewegung des Schaltorgans (9) aus der Sperrstellung gelangt und während desAusschaltens .durch das Wippenorgan (12) für seine Sperrstellung vorbereitet wird.
  7. 7. Kleinselbstschalter nach Anspruch 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Momentein- und -ausschaltung und die den Kontaktdruck bewirkende Feder (23) an der der Bedienungsseite des Schalters abgewandten Seite sich an einem ortsfesten Teil (24) des Schalters abstützt und das Wippenorgan (12) in Richtung auf die Bedienungsseite des Schalters zu bewegen sucht, wobei für das Einschalten des Schalters eine Ab- und Aufwärtsbewegung des E,inschaltbedienungsorgans (4) notwendig ist (Fig. i bis 4), B. Kleinselbstschalter nach Anspruch 1, 2, ¢ und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Momentein- und-ausschaltung und den Kontaktdruck bewirkende Feder (23) sich an der der Bedienungsseite des Schalters zugewandten Seite an dem Einschaltbedienungsorgan (4) abstützt und das Wippenorgan (12) in zur Bedienungsseite des Schalters abgewandter Richtung zu bewegen sucht, wobei für das Einschalten des Schalters eine Abwärtsbewegung des Einschaltbedienungsorgans (4) notwendig ist (Fi,g. 7 bis 1o). g. Kleinselbstschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan (13) in der Einschaltstellung des Schalters durch das Wippenorgan (12) in einer Sperrstellung gehalten wird, in der es die Bewegung des Einschaltbedienungsorgans (4) sperrt. 1o. Kleinselbstschalter nach Anspruch 1 bis 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schalter, für den eine Auf- und Abwärtsbewegung des Einschaltbedienungsorgans (4) erforderlich ist, ein schieberartiges Schauzeichen (21) vorhanden ist, das bei der Abwärtsbewegung des Einschaltbedienungsorgans (4) mitgenommen und durch die Auslöseklinke (1g) in der Tiefstellung gehalten wird und beim Ausschalten des Schalters nach Freigabe durch die Auslöseklinke (1g) durch eine Feder (33) aufwärts bewegt wird (Fig. 5 und 6).
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