DE560072C - Brennstoffeinspritzvorrichtung - Google Patents
BrennstoffeinspritzvorrichtungInfo
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Description
- Brennstoffeinspritzvorrichtung Bei Diesel- und ähnlichen Maschinen mit Kompressionszündung, d. h. Maschinen, bei welchen der Brennstoff am Ende des Kompressionshubes unter Druck eingespritzt wird, ist hinter dem Ventil, welches den Brennstoffeintritt. in den Zylinder steuert, häufig eine Flammenplatte, eine Düse oder ein Verteilungsinjektor (im folgenden als Düse bezeichnet) vorgesehen, welcher die Verteilung und das Eindringen des Brennstoffes in die hocherhitzte Luft des Zylinders am Ende des Kompressionshubes regelt.
- Die Erfindung betrifft eine Brennstoffeinspritzvorrichtung mit einer Düse von derjenigen Art, welche mit einer oder mehreren Bohrungen versehen ist, durch welche der Brennstoff unter Druck unmittelbar in den Zylinder eingepreßt wird. Diese Bohrungen machen eine periodische Reinigung erforderlich, weil sie zu Verstopfungen durch Kohlenstoff neigen, wodurch die Leistung der Maschine beeinträchtigt wird.
- Es hat sich herausgestellt, daß das Verstopfen auf das Verbrennen von Öl während des Kompressions- und/oder Verbrennungshubes zurückzuführen ist, welches bisweilen von dem Brennstoffventil auf die Düse herabtropft.
- Durch die Erfindung soll die Verstopfung der Düsenöffnung oder -öffnungen verhindert werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Düse so angeordnet ist, daß sie während des Kompressionshubes in ein Schutzschild zurückgezogen werden kann, welches die Bohrung oder Bohrungen abdeckt. Die Düse kann mit einer Dichtungsfläche o. dgl. versehen sein, so daß im zurückgezogenen Zustande der Düse diese Dichtungsfläche gegen eine mit ihr zusammenarbeitende Dichtungsfläche stößt, um das Entweichen von aus dem Brennstoffventil herabtröpfelndem Öl in den außerhalb der Düse gelegenen, diese einschließenden Raum zu verhindern.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Brennstoffventil für eine Dieselmaschine veranschaulicht, und zwar ist Abb. i ein Schnitt durch die Einspritzvorrichtung mit geöffnetem Ventil, Abb.2 ein gleicher Schnitt durch die Einspritzvorrichtung mit geschlossenem Ventil, während Abb.3 ein Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform ist.
- Das Ventil besteht aus dem absperrenden Organ ii, welches eine Ventilöffnung 4 abzuschließen und dadurch den Durchgang von Luft und Öl durch die Kanäle 12 und 13 nach der Maschine zu regeln geeignet ist. Die Brennstoffdüse i besitzt die Gestalt eines Fingerhutes, in dessen Seitenwand eine Anzahl von Löchern 2 angeordnet ist. Das offene Ende 3 des Fingerhutes steht der Öffnung 4 des Brennstoffventils gegenüber, und der Fingerhut ist in einem zylindrischen Schild 5 längsverschiebbar angeordnet. Das offene Ende 3 des Fingerhutes ist mit einem Flansch 6 versehen, und zwischen diesem Flansch und dem Schild 5 ist eine Feder 7 angeordnet, welche den Fingerhut in das Schild zurückzuziehen bestrebt ist, also in eine Stellung, in welcher die Bohrungen 2 in der Seitenwand des Fingerhutes i von dem Schild 5 verdeckt sind.
- Wenn das Brennstoffventil geöffnet ist, drückt der dem Fingerhut unter Druck zugeführte Brennstoff den Fingerhut i nach vorn und gibt dadurch die Bohrungen 2 frei, durch die dann der Brennstoff ausgespritzt wird. Die allmähliche Freigabe der Bohrungen 2 der Düse, durch welche ein vorbereitender kräftiger Austritt einer kleinen Brennstoffmenge hervorgerufen wird, trägt dazu bei, eine schnelle und innige Verbrennung zu bewirken. Während der Vorwärtsbewegung des Fingerhutes i wird die in den Räumen 8 und g eingeschlossene Luft ausgetrieben und auf diese Weise die Vorwärtsbewegung des Fingerhutes verzögert und am Ende seiner Bewegung gedämpft.
- Die Löcher 2 in dem Fingerhut i sind schräg nach oben zu und seitlich gerichtet, so daß die aus diesen Löchern austretenden Brennstoffstrahlen eine tangentiale Richtung aufweisen und der Fingerhut infolgedessen genötigt wird, sich während des Ausspritzens zu drehen. Durch diese Drehung wird bewirkt, daß die Verbrennungsflamme nicht immer auf dieselbe Stelle des Kolbenkopfes trifft und daß eine Wirbelbewegung des Gases in dem Zylinder hervorgerufen wird, durch welche die Verbrennung begünstigt wird.
- Während des Kompressionshubes wird der Fingerhut i durch den im Zylinder herrschenden gesteigerten Luftdruck, welcher noch durch die Wirkung der Feder 7 unterstützt wird, in der zurückgezogenen Stellung innerhalb des Schildes 5 gehalten. In dieser Stellung des Fingerhutes sind seine Bohrungen 2 durch das Schild 5 verdeckt, so daß sie vor dem heißen komprimierten Gas im Zylinder geschützt sind, während das auf der Außenseite des Fingerhutes befindliche Öl bei der Rückbewegung des Fingerhutes von seiner Außenseite abgestrichen wird. Die Feder 7 kann gewünschtenfalls fortgelassen werden, so daß dann die Rückbewegung des Fingerhutes i durch den erhöhten Luftdruck während des Kompressionshubes allein bewirkt wird.
- Der Flansch 6 des Fingerhutes i ist bearbeitet und wirkt mit einer ebenfalls bearbeiteten Fläche =o zusammen, wenn der Fingerhut zurückgezogen wird. Auf diese Weise wird der Durchtritt von Öl, welches von dem Brennstoffventil herabtröpfelt, in den außerhalb der Düse gelegenen, diese einschließenden Raum verhindert.
- Wenn das Brennstoffventil geschlossen ist, kann Öl an dem Ventil vorbeitröpfeln und, wenn die beiden zusammenarbeitenden Dichtungsflächen nicht vorgesehen wären, seinen Weg auf die Außenseite der Düse finden. Wenn dann die Düse nicht sehr genau in das Schutzschild eingepaßt ist, läuft dieses Öl an der Außenseite der Düse in den Zylinder hinab und wird dort unnütz verbraucht. Wenn andererseits das Ventil offen ist, kann ein Tröpfeln von Öl nicht stattfinden,. sondern das Öl tritt in Form eines feinen Sprühregens aus, welcher durch die Öffnungen der Düse ausgetrieben wird, so daß, wenn überhaupt, nur eine sehr geringe Ölmenge an der Außenseite herabsickern kann, wenn sich das Ventil beim nächsten Male schließt. Auf diese Weise verhindern die genannten Dichtungsflächen den Übertritt von Öl in den Zylinder mit Ausnahme während des Verbrennungshubes.
- Bei der im vorhergehenden beschriebenen Einrichtung ist das Schutzschild 5 auf das Ende des Ventils aufgeschraubt, während bei der in Abb. 3 gezeigten Ausführungsform das Schutzschild 5a durch eine besondere, mit Flansch versehene Mutter 5b, die auf das Ende des Ventilkörpers aufgeschraubt ist, an Ort und Stelle gehalten wird, wobei der Flansch der Mutter 5' sich gegen einen entsprechenden Flansch des Schutzschildes 5a legt. Eine solche Anordnung gestattet die Anwendung einer Standardform der Flanschmutter für verschiedene Düsentypen. Ferner ermöglicht die geringe Größe des Schutzschildes dicht schließende, arbeitende Durchmesser der Düse i, wenn diese der Einwirkung der Hitze unterworfen wird, und die große Flanschmutter kann sich ausdehnen oder zusammenziehen, ohne die Betriebsbedingungen der Düse oder die Führung in dem Schutzschild, in welchem sie gleitet, zu beeinträchtigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoffeinspritzvorrichtung mit Brennstoffnadelventil und einer eine oder mehrere Bohrungen aufweisenden Düse für Diesel- oder ähnliche Verbrennungsmaschinen mit Kompressionszündung, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse so angeordnet ist, daß sie während des Kompressionshubes in ein Schutzschild zurückgezogen werden kann, welches die Bohrung oder Bohrungen der Düse abdeckt. z. Brennstoffventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse durch eine Feder in die Stellung gedrückt wird, in welcher die Bohrungen durch das Schutzschild verdeckt sind. 3. Brennstoffventil nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse mit einer Dichtungsfläche (=o) o. dgl. versehen ist, die sich im zurückgezogenen Zustand der Düse gegen eine entsprechende Dichtungsfläche abstützt, so daß der Durchtritt von von dem Brennstoffventil tierabtröpfelndem Öl in den außerhalb der Düse gelegenen, diese umschließenden Raum verhindert wird. 4. Brennstoffventil nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Düse in dem Schutzschild in die die Bohrungen freigebende Stellung durch den Druck des durchtretenden Brennstoffes hervorgerufen wird. 5. Brennstoffventil nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Düse durch die Verdrängung eines in einem geschlossenen Raum zwischen der Düse und dem Schutzschild eingeschlossenen Mittels verzögert wird. 6. Brennstoffventil nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher in der Düse so gebohrt sind, daß sie eine Drehung der Düse während des Ausspritzens des Brennstoffes hervorrufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB560072X | 1930-04-11 |
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| DE560072C true DE560072C (de) | 1932-09-28 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG79300D Expired DE560072C (de) | 1930-04-11 | 1931-03-29 | Brennstoffeinspritzvorrichtung |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE560072C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011115849B3 (de) * | 2011-10-13 | 2012-05-10 | Thomas Magnete Gmbh | Vorrichtung zum Dosieren und Zerstäuben von Flüssigkeiten mit vorgespanntem Dämpfer |
-
1931
- 1931-03-29 DE DEG79300D patent/DE560072C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102011115849B3 (de) * | 2011-10-13 | 2012-05-10 | Thomas Magnete Gmbh | Vorrichtung zum Dosieren und Zerstäuben von Flüssigkeiten mit vorgespanntem Dämpfer |
| WO2013053409A2 (de) | 2011-10-13 | 2013-04-18 | Thomas Magnete Gmbh | Vorrichtung zum dosieren und zerstäuben von flüssigkeiten mit vorgespanntem dämpfer |
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