DE579400C - Einrichtung zur Schmierung von Maschinen mit verschiedenen Schmierstellen - Google Patents
Einrichtung zur Schmierung von Maschinen mit verschiedenen SchmierstellenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Einrichtung zur Schmierung von 1Vkschinen mit verschiedenen Schmierstellen Bei einer Reihe von Maschinen, die Maschinenteile enthalten, die in einem und demselben Raum unter verschiedenen Bedingungen arbeiten, werden diese Maschinenteile mit nur einem einzigen Schmiermittel geschmiert, das hinsichtlich seiner Eigenschaften für die Erfordernisse der Schmierung der einzelnen Maschinenteile als ein Kompromiß gewählt wird.
- Auch bei Drehkolbenkompressoren für Kätemaschinen, bei welchen bekanntlich der das- Kältemittel enthaltende Arbeitsraum des Kompressors mit dem das Lager des Kompressors umgebenden Raum ständig in Verbindung steht, mußte zu diesem Kompromiß Zuflucht genommen werden. Dadurch treten jedoch Nachteile in verschiedener Richtung auf, da ein Schmiermittel, das bei Berührung mit dem im Arbeitsraum des Kompressors enthaltenen Kältemittel nicht zersetzt wird und bei .den dort auftretenden tiefen Temperaturen nicht zur Stockung kommt, für eine Dauerschmierung der Lager des Kompressors nicht zweckmäßig ist.
- Der Erfindung liegt. die Aufgabe zugrunde, eine Schmierung zu schaffen, welche diese Nachteile vermeidet und in einfacher Weise ein absolut betriebssicheres Arbeiten von in demselben Raum angeordneten Maschinenteilen gewährleistet, an deren Schmierung verschiedene Anforderungen gestellt werden. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß Mittel vorgesehen sind, welche den Raum, in dem die verschiedenen Schmierstellen angeordnet -sind, derart unterteilen, daß bei Verwendung unter sich verschiedener Schmiermittel für die einzelnen Schmierstellen eine Vermischung der Schmiermittel verhindert wird, ohne die betriebsmäßig auftretenden gegenseitigen Bewegungen der zu schmierenden Maschinenteile zu beeinträchtigen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für einen Drehkolbenkompressor einer Kältemaschine veranschaulicht. Fig. i zeigt die allgemeine Anordnung der Schmierung in einem Vertikalschnitt, Fig. z zeigt eine Einzelheit der Schmierung im vergrößerten Maßstab im Schnitt.
- In Fig. i ist i das Gehäuse des Kompressors, 2 dessen Welle, auf der der Kolben 3 sitzt. q. sind die in Taschen des Kolbens gleitenden Platten, die in bekannter Weise die Verdichtung des`geförderten Kältemittels bewirken.
- Die Kanäle 6 bilden die-Aüslaßöffnung des Kompressors. 9 ist das Gehäuse des ölabscheiders. . io ist der- vordere und 11 der hintere Lagerschild. Im Lagerschitd-ii ist ein Rollenlager 12, im vorderen Lagerschild ebenfalls ein Rollenlager 13 und ein Kugellager 14 angeordnet. 15 ist der Arbeitsraum des Kompressors, welcher das Kältemittel enthält. 16 ist der das vordere Lager und 17 -der das hintere Lager des Kompressors umgebende Raum. In dem Raum i5 ist das Schmiermittel für den Kompressorkolben und in den Räumen 16 bzw. 17 das Schmiermittel für die Lagerschmierung enthalten.
- Um eine Vermischung -dieser beiden Schmiermittel zu verhindern, ist- sowohl zwischen dem .Lager 13 und der vorderen Nabe 18 des Kompressorkolbens als auch zwischen dem Lager 12 und der hinteren Nabe i9 des. Kompressorkolbens eine Einrichtung hngebracht, welche im folgenden an Hand der Fig. 2 näher beschrieben werden soll.
- In Fig. 2 ist 2 die Welle des Kompressors, 18 die vordere Nahe des Kompressorkolbens. 4. sind die in Taschen des Kolbens gleitenden Platten. 14 ist das Kugellager und 13 das vordere Rollenlager der "Kompressorwelle 2. 15 ist der Arbeitsraum des Kompressors und 16 der das Lager des Kompressors umgebende Raum, welcher vom Lagerschmiermittel erfüllt ist. Auf die Welle 2 sind zwei kreisringförmige Scheiben 21 und 22 aufgeschoben, welche durch ein Weltrohr 24 miteinander verbunden sind. Das Weltrohr 24 muß aus einem solchen Material hergestellt sein, welches weder vom Kältemittel .noch von dem für die Schmierung des Kompressorkolbens noch vom Lagerschmiermittel angegriffen wird. Als solches Material eignet sich beispielsweise Tombak. Das Ende 25 des Weltrohres ist in die Scheibe 21 und das Ende 26 des Weltrohres in die Scheibe 22 eingelötet. Die Scheibe 21 ist im Lagerschild io fest gelagert,, während die Scheibe 22 den Längenveränderungen des Weltrohres entsprechend beweglich angeordnet ist. Innerhalb des Weltrohres ist auf die Welle 2 eine Schraubenfeder 28 aufgeschoben, welche sich mit ihren Enden gegen die Scheiben 2i und 22 stützt. Durch diese Feder wird die Scheibe 22 ständig an die Nabe 18 des Drehkolbens angepreßt, so daß an dieser Stelle ein dichter Abschluß auch bei etwa vorkommenden verschiedenen Wärmedehnungen der einzelnen Maschinenteile erzielt wird.
- Auch zwischen dem hinteren Lager 12 der Kompressorwelle 2 und. der hinteren Nabe 19 des Drehkolbens ist ein Wellröhr 3o angebracht, welches in derselben Weise ausgebildet und angeordnet ist wie das Wellrohr 24, so daß sich eine nähere Beschreibung erübrigt.
- Durch die Weltrohre 24 bzw. 30 wird somit eine dichte Trennung des Arbeitsraumes 15- des Kompressors und der die Lager des Kompressors umgebenden Räume 16 bzw. 17 erreicht. Ohne diese Weltrohre würden diese Räume miteinander in VerbixIdung stehen, d. h. einen einzigen Raum mit mehreren Schmierstellen bilden. Dadurch wird erreicht, daß die unter verschiedenen Arbeitsbedingungen arbeitenden Maschinenteile, nämlich der Drehkolben des 'Kompressors und die Lager der Kompressorwelle, mit verschiedenen Schmiermitteln geschmiert werden können, ohne eine Vermischung der Schmiermittel befürchten zu müssen: Als Schmiermittel für den Arbeitsraum des Kompressors .wird der Erfindung gemäß ein solches verwendet, das physikalisch und chemisch in bezug auf die Vorgänge des Kälteprozesses indifferent ist. Ein solches Schmiermittel muß einen tiefen Stockpunkt haben, bis zum Stockpunkt leicht flüssig, tunlichst wasserfrei und chemisch indifferent in bezug auf das verwendete Kältemittel sein.
- Bei Verwendung von Chloräthyl als Kältemittel für den Arbeitsraum des Kompressors können die. für diese Kältemittel- bekännten Spezialschmiermittel oder auch Glycerin, Glykol oder Mischungen derselben verwendet werden. In dem die Lager des Kompressors enthaltenen Raum kommen an sich bekannte Schmiermittel von höchster Schmierfähigkeit, z. B. Vaselin und 01, in Betracht, die eine Dauerschmierung sicherstellen.
Claims (7)
- PATENT A-NSPItÜCHE :; i. Einrichtung zur Schmierung von Maschinen mit verschiedenen Schmierstellen, insbesondere von rotierenden Kompressoren für Kältemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume (15, 16, 17). mit den verschiedenen Schmierstellen derart voneinander getrennt sind, dä.ß bei Verwendung unter sich verschiedener Scbmiermittel für die einzelnen Schmierstellen (4, 12, 13, i4)- eine Vermischung der -Schmiermittel verhindert wird, ohne die betriebsmäßig- auftretenden gegenseitigen Bewegungen der zu schmierenden .Maschinenteile zu beeinträchtigen.
- 2. Einrichtung- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsraum (15) des Kompressors von dem das Lager des' Kompressors umfassenden Raum (16, 17) durch eine dichte Trennwand _ (24, 30) geschieden ist.
- 3: Ein-tichtüng nach Anspruch.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (24, 30) derart elastisch ausgebildet ist, daß sie den betriebsmäßig auftretenden gegenseitigen Bewegungen der mit ihr verbundenen Maschinenteile folgen kann.
- 4. Einrichtung nach - Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand von einem Wallrohr (24, 30) gebildet ist, welches die Maschinenwelle (2) umgibt.
- Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (25, 26) des Wellrohres `(2q.) an je eine die Maschinenwelle umgebende Scheibe (21, 22) dicht angeschlossen sind, von welchen die eine Scheibe (Z1) fest und die andere (22) in der Längsrichtung der Welle (2) beweglich angeordnet ist.
- 6.. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckfeder (28) die bewegliche Scheibe (22) an den Kompressorkolben (18) anpreßt.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder als Schraubenfeder (28) ausgebildet ist, welche die Maschinenwelle (2) innerhalb des Wellrohres (Z4) umgibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT579400X | 1932-05-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579400C true DE579400C (de) | 1933-06-27 |
Family
ID=3676909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP65328D Expired DE579400C (de) | 1932-05-02 | 1932-05-14 | Einrichtung zur Schmierung von Maschinen mit verschiedenen Schmierstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579400C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163679B (de) * | 1959-05-14 | 1964-02-20 | Teves Kg Alfred | Hydrostatische Drehkolbenmaschine |
-
1932
- 1932-05-14 DE DEP65328D patent/DE579400C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1163679B (de) * | 1959-05-14 | 1964-02-20 | Teves Kg Alfred | Hydrostatische Drehkolbenmaschine |
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