DE1242043B - Kolbenlager fuer Rotationskolbenmaschinen - Google Patents
Kolbenlager fuer RotationskolbenmaschinenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSI^GESCHRIFT
Int. CL:
F02b
Deutsche Kl: 46 a5 -10
Nummer: 1242 043
Aktenzeichen: Sch 340971 a/46 a5
Anmeldetag: 2. November 1963
Auslegetag: 8. Juni 1967
Die Erfindung bezieht sich auf Kolbenlager für Rotationskolbenmaschinen, insbesondere -brennkraftmaschinen
mit einem Gehäuse, bestehend aus einem feststehenden Mantel und Seitenteilen, welches von
einer Exzenterwelle durchsetzt ist, die in Wellenlagern gelagert ist und auf deren Exzenter ein Kolben
mittels des Kolbenlagers drehbar gelagert ist, wobei mehrere Arbeitskammern gebildet werden und der
Kolben mehrere Arbeitsflächen aufweist, die von unterschiedlichen Arbeitsmitteldrücken beaufschlagt
werden.
Bei Rotationskolbenmaschinen der bisherigen Bauart, wie sie z. B. als Pumpen oder Motoren Verwendung
finden, ergeben sich Mängel durch die ungenügend präzise Führung der Triebwerksteile infolge
der Lagerspiele. Die hierdurch bedingten Bewegungen des Kolbens führen zu Störungen der Abdichtung
an der inneren Mantelfläche des Gehäuses. Weiterhin ergeben sich durch die unkontrollierten
Kolbenbewegungen Schäden, wie die ungenügende Haltbarkeit der Abdichtelemente, untragbar hoher
Verschleiß, Rattermarken an den Dichtflächen und das Ausschlagen der Dichtungsschlitze im Kolben.
Bei Rotationskolbenmaschinen, deren Kolben durch ein Getriebe mit entsprechendem Übersetzungsverhältnis
zusätzlich angetrieben wird, stellen sich durch die Summierung der einzelnen Lagerspiele
erhebliche Schwierigkeiten ein. Hinzu kommen Ungenauigkeiten beim Eingriff der Zahnräder, verbunden
mit stoßweisem Arbeiten, ebenfalls hohem Verschleiß und belästigenden Geräuschen.
Es wurde schon versucht, die Lagerspiele einzuschränken. Hierbei ergaben sich jedoch Störungen
durch Fressen, da die Lager zum betriebssicheren Lauf entsprechend ihren Drehzahlen ein Mindestspiel
zur Sicherung einer optimalen Schmierkeilsteigung benötigen und auch Wälzlager nicht ohne Lagerspiel
auskommen.
Weiterhin ist es nicht mehr neu, eine Welle in einem Gleitlager dadurch eng zu führen, daß die
Lagerfläche mehrere Engstellen aufweist, in denen sie mit der Welle in Berührung steht. Diese Lager
werden hauptsächlich bei Werkzeugmaschinen angewendet, um eine genaue Spindelfuhrung zu erzielen.
Es steht damit auch einer Anwendung solcher Lager bei Rotationskolbenmaschinen nichts im Weg.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebenen Nachteile zu vermeiden. Bei
der Lösung dieser Aufgabe geht sie von dem zuletzt genannten Lagertyp aus. Sie besteht darin, daß das
Kolbenlager in an sich bekannter Weise eine von der Kreisform abweichende Querschnittsforrn mit
Kolbenlager für Rotationskolbenmaschinen
Anmelder:
Karl Schmidt G. m. b. H.,
Neckarsulm (Württ), Christian-Schmidt-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Alfred Buske, Neckarsulm (Württ.)
achsnahen und achsfernen Zonen aufweist und daß der der Arbeitsfläche mit dem höchsten Druck
nächstliegende Teil des Kolbenlagers eine achsnahe Zone aufweist. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn
die achsnahe Zone der von Arbeitsmitteldrücken beaufschlagten Kolbenflanken, in Drehrichtung der
Exzenterwelle gesehen, gegenüber der Kolbenflankenmitte voreilend ausgebildet ist. Zur Vermeidung
nachteiliger Einflüsse durch die Wellenlagerung empfiehlt es sich, die Mittelachse der Wellenlager gegenüber
der Mantelachse um ein Maß, das der Summe der Lagerspiele des Kolbenlagers und eines Wellenlagers
entspricht, in Richtung der Arbeitskammer mit dem höchsten Arbeitsmitteldruck zu versetzen.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß die Mittelpunkte für die
Radien der Gleitfläche der Kolbenlagerung von dem Lagermittelpunkt einen bestimmten Abstand haben,
der etwa dem 0,4- bis l,8fachen Teil der Differenz aus Gleitflächenradius und Exzenterradius entspricht,
wobei der Gleitflächenradius etwa um O,3°/oo bis 0,5% größer ist als der Exzenterradius. Ein weiterer
Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die achsnahen Zonen der Lagerung in Drehrichtung des
Exzenters um einen bestimmten Winkel aus der Mitte der betreffenden Gleitfläche herausgedreht sind, wobei
der Winkel zweckmäßig Va bis V20, vorzugsweise Ve bis V15 des gesamten Segmentwinkels der einzelnen
Gleitfläche beträgt.
Lagertechnisch kann es im Rahmen der Erfindung weiterhin von Vorteil sein, wenn in den Lagerflächen
Schmiertaschen vorgesehen sind, deren Begrenzungs-
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linie, über die der Schmierstoff in die Gleitfläche eintritt,
zu einer oder beiden Lagerkanten hin in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Lagers geneigt
verläuft. Hierdurch gelingt es, die im Schmiermittel befindlichen Fremdkörper aus dem Lager herauszuführen,
bevor sie in die Hauptbelastungszone des Lagers eintreten. Diese schmutzabweisenden Schmiertaschen
betragen zweckmäßig 45 bis 85%, vorzugsweise 65 bis 80% der Lagerbreite, während ihre
Länge V24 bis Ve, vorzugsweise 1As bis Ve der
Segmentlänge ausmacht. Um schließlich zu bewirken, daß sich der jeweils erweiternde Spalt der Kolbenlagerung
wieder mit Schmierstoffen füllen wird, sind in dieser Gegend Schmiernuten vorgesehen, die mit
der Drehrichtung des Exzenters parallel verlaufen. Die Breite dieser Nuten liegt etwa bei 5 bis 30%>,
vorzugsweise bei 10 bis 20% der Lagerbreite. Ihre Länge erstreckt sich über Vs bis V15, vorzugsweise Ve
bis Vio der Länge der einzelnen Lagersegmente.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung zeichnerisch erläutert.
F i g. 1 zeigt den Querschnitt durch eine Rotationskolbenmaschine
nach Art des sogenannten Wankelmotors. Hierin bedeutet 1 die Exzenterwelle mit dem
Exzenter 2. Auf diesem Exzenter 2 läuft der Kolben 3. Hierbei wird der Kolben 3 über das Kolbenlager 4
auf dem Exzenter 2 geführt. Der Kolben 3 wird zusätzlich zu der Exzenterbewegung durch das feststehende
Ritzel 24 angetrieben, auf dem sich das innenverzahnte, am Kolben 3 fest angebrachte Hohlrad
25 mit einem festliegenden Übersetzungsverhältnis abwälzt.
Wie in der F i g. 2 als Schnitt A-B der F i g. 1 dargestellt,
ist das Kolbenlager 4 in drei Gleitflächen entsprechend den drei Arbeitsflächen des Kolbens 3
unterteilt. Der Kolben 3 arbeitet in der trochoidenförmigen inneren Mantelfläche 5 des Gehäuses 6.
Der Kolben 3 ist in der Darstellung gemäß F i g. 2 in der Stellung gezeichnet, die dem Ende des
Kompressionshubes entspricht. Durch den Kompressionsdruck auf die obere Arbeitsfläche 7 wird der
Kolben entgegen der Richtung des Exzenterhubes gegen den Exzenter 2 gedrückt. Da sich diese Stellung
für die Arbeitsflächen 8 und 9 sinngemäß wiederholt, wenn sich die Exzenterwelle 1 in der angegebenen
Drehrichtung des Pfeiles 10 bewegt, ist die Aufteilung der Kolbenlagerung 4 auf dem Exzenter
in dieselbe Anzahl Gleitflächen notwendig, wie der Kolben äußere Arbeitsflächen besitzt, um einen
ruhigen Lauf des Kolbens auf dem Exzenter zu erhalten.
In den F i g. 3 und 4 ist der Arbeitsteil einer Rotationskolbenmaschine mit jeweils einem Kolben
11 bzw. 12 mit zwei Arbeitsflächen 13 und 14 bzw. 15 und 16 dargestellt, die in den inneren Mantelflächen
17 bzw. 18 laufen. Bei dieser Ausführung von Kolben mit zwei Arbeitsflächen, die auf dem Exzenter
22 bzw. 23 geführt sind, ist die Aufteilung des Kolbenlagers 19 bzw. der Kolbenlagerschalen 20 und
21 in zwei Gleitflächen, wie sie die dargestellten Beispiele der F i g. 3 und 4 zeigen, für das einwandfreie
Betriebsverhalten der Maschine notwendig.
In den F i g. 5, 6 und 7 sind besondere Ausführungen der Lagerung von Rotationskolben auf ihren
Exzentern dargestellt. Um deren Besonderheiten zu verdeutlichen, sind hier die zwischen den Exzentern
und den Kolbenlagern notwendigen keilförmigen Schmierspalte stark übertrieben dargestellt. Übereinstimmend
in den drei Figuren ist der Exzenterradius mit r2 bezeichnet, während die Radien der einzelnen
Gleitflächen des Kolbenlagers mit RL angegeben sind. Um einen Schmierkeil sicherzustellen, ist
es notwendig, daß der Radius RL der Gleitflächen
stets größer ist als der Exzenterradius rz. Bei dieser Ausführung einer Rotationskolbenlagerung auf dem
Exzenter hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn der Radius RL etwa um;^93«?oo?|)is
0,5% größer ist als der Radius rz. Hiepuri|4siles
möglich, das Lagerspiel gegenüber eineÜa Üönnä^en
zylindrischen Gleitlager stark zu verklelö^|if*ünd
sogar bis auf das Spiel 0 (Null) herabzusetzen. Darüber hinaus kann auch mit Pressung des Exzenters
in der in mehrere Gleitflächen unterteilten Kolbenlagerung gearbeitet werden. Als besonders vorteilhaft
hat es sich erwiesen, wenn der Abstand e der Mittelachsen ML für die Radien R1 der Kolbenlagergleitflächen
von der Mittelachse M der Lagerbohrung den
ao Betrag
e = 0,4 (RL-rz) bis 1,8 {RL-rz)
aufweist.
Für Rotationskolbenmaschinen mit nur einer Drehrichtung des Exzenters ist es weiterhin von besonderem
Vorteil, wenn die Mittelachsen ML für die Radien der einzelnen Gleitflächen eines Kolbenlagers
in Drehrichtung des in diesem Lager geführten Exzenters versetzt neben der verlängerten Mittellinie
liegen, die die Mitte der Umfangslänge dieser einzelnen Gleitflächen mit der Lagermittelachse M verbinden.
In der F i g. 6 ist ein solches Kolbenlager mit einer Aufteilung in drei Gleitflächen und in F i g. 7
ein entsprechendes Lager mit der Aufteilung in zwei Gleitflächen dargestellt. So liegt z.B. in der Fig. 6
die Mittelachse ML für den Radius RL der Gleitfläche
der Lagerschale 29 in Richtung der Drehung des Exzenters Z entsprechend dem Pfeil 26 versetzt
von der Verlängerung der Mittellinie 28, die die Mitte der Umfangslänge der Schale 29 mit der Mittelachse
M des Lagers verbindet. Die Versetzung der Mittelachse M1 aus der Verlängerung der Mittellinie
28 heraus ist durch den Winkel β gekennzeichnet, den die Verbindungslinie ML—M mit der Verlängerung
der Mittellinie 28 bildet (vgl. auch Fig. 7). Der Winkel β beträgt zweckmäßig Va bis V20, vorzugsweise
Ve bis 1As des ganzen Segmentwinkels der einzelnen Gleitfläche.
In der F i g. 7 ist z. B. die oberhalb der Mittelachse M gelegene Achse ML für den Radius RL der
unteren Lagerschale 30 versetzt angeordnet. Auch hier ist die Versetzung der Mittelachse ML in Drehrichtung
des Exzenters Z entsprechend dem Pfeil 27 von der Verlängerung 32 der Mittellinie 31, die die
Mitte der Umfangsfläche der Lagerschale 30 mit der Mittelachse M des Lagers verbindet, vorgenommen.
Bei der Herstellung solcher Kolbenlager mit mehreren Gleitflächen hat es sich als besonders wirtschaftlich
erwiesen, diese Lager aus mehreren Lagerschalen entsprechend der Anzahl der Gleitflächen
herzustellen. Diese Lagerschalen werden in einem solchen Fall einzeln angefertigt und auf die genaue
Wanddicke und Umfangslänge ihres Segmentabschnittes mit engen Toleranzen hergestellt. Hiernach
können diese Lagerschalen gemeinsam, zu einem vollen Kolbenlager zusammengestellt, in die innere
Mantelfläche des Gehäuses, Kolbens od. dgl. eingepreßt
werden. Lager solcher Art sind in den F i g. 6 und 7 dargestellt.
Die erfindungsgemäße Führung des Kolbens auf dem Exzenter reicht in den meisten Fällen für betriebssichere
Verhältnisse und eine hohe Lebensdauer der Dichtelemente sowie der Antriebszahnräder
aus. Eine weitere Verbesserung für den Betrieb der Rotationskolbenmaschine und ein ruhiger Lauf
läßt sich erzielen, wenn die Mittelachse Me der Wellenlager für die Exzenterwelle gegenüber der
Mantelachse um ein Maß, das der Summe der Lagerspiele des Kolbenlagers und eines Wellenlagers entspricht,
in Richtung der Arbeitskammer mit dem höchsten Arbeitsmitteldruck versetzt ist.
Um weiterhin Fremdkörper, die sich im Schmierölkreislauf nie vollständig vermeiden lassen, aus der
höchstbelasteten Zone des Lagers herauszuführen, haben sich Schmiertaschen als notwendig erwiesen,
bei denen die Begrenzungslinie der Tasche, über die ao das Schmieröl in die Gleitfläche eintritt, nicht in
Richtung der Lagerachse, sondern zu einer oder beiden Lägerkanten hin in einem spitzen Winkel zur
Mantellinie der Lagerfläche geneigt verläuft.
In der F i g. 8 sind solche Schmiertaschen als Beispiel in die abgewickelte Lagerfläche eingetragen. In
diesem Beispiel sind mehrere Lagerschalen, die zu einem ganzen Lager gehören, in ihrer Abwicklung
hintereinanderliegend dargestellt. Mit 45 ist die mittlere Lagerschale bezeichnet. Der in diesem Lager geführte
Exzenter bewegt sich in Richtung des Pfeiles 46 über die Lagerfläche hinweg. 47 und 48 stellen die
benachbarten Lagerschalen der Schale 45 dar. Bei der Schmiertasche 49 verläuft die Begrenzungskante
50 in einem spitzen Winkel geneigt zu den Mantellinien des Lagers. Hierdurch werden Fremdkörper,
die z. B. durch das Schmiermittelzuführungsloch 51 in das Lager eintreten, zur Lagerkante 52 hin abgewiesen
und treten aus der Lagerfläche aus, bevor sie in den haupttragenden Bereich der Lagerfläche gelangen.
Wie aus der F i g. 8 weiterhin hervorgeht, können in diesem Zusammenhang besondere
Schmutzabführungskanäle in Form von Nuten 64 oder Bohrungen 65 vorgesehen sein. Bei der Schmiertasche
53 der Schale 48 verläuft die öleintrittskante nach beiden Enden 52 und 54 des Lagers hin zu den
Mantellinien in einem spitzen Winkel geneigt. Hier werden die im Schmierkreislauf anfallenden Schmutzteilchen
durch diese Schmiertaschenform nach beiden Lagerkanten hin abgewiesen, so daß die Lagerfläche
durch die Schmutzteile nicht verschlissen wird. Im Zusammenwirken mit diesen schmutzabweisenden
Schmiertaschen haben sich auch noch Schmiernuten 55 bewährt, die in der Exzenterdrehrichtung vor den
Schmiertaschen 49 und 53, möglichst im Unterdruckbereich, in dem sich wieder erweiternden Schmierspalt
liegen. Durch den hier auftretenden Unterdruck wird Schmieröl aus den Schmiertaschen, die zweckmäßigerweise
in der Mitte des Lagers liegen, angesaugt und über die Lagerfläche verteilt, so daß der
Lufteinbruch, der sonst von den Lagerkanten her im Unterdruckbereich des Lagers auftritt, vermindert
bzw. vollständig vermieden wird.
Bei den erfindungsgemäßen Kolbenlagern befinden sich die schmutzabweisenden Schmiertaschen 49 oder
53 also stets am Anfang der jeweiligen Gleitfläche, während die ölnuten 55 im Unterdruckbereich angeordnet
sind, d. h. am Gleitflächenende in Drehrichtung des in diesem Lager geführten Exzenters gesehen.
Die Fig. 9 ist der Schnitt G-H, die Fig. 10 der
SchnittI-K, beides bezogen auf die Fig. 8.
Claims (7)
1. Kolbenlager für Rotationskolbenmaschinen, insbesondere -brennkraftmaschinen mit einem
Gehäuse, bestehend aus einem feststehenden Mantel und Seitenteilen, welches von einer Exzenterwelle
durchsetzt ist, die in Wellenlagern gelagert ist und auf deren Exzenter ein Kolben mittels
des Kolbenlagers drehbar gelagert ist, wobei mehrere Arbeitskammern gebildet werden und
der Kolben mehrere Arbeitsflächen aufweist, die von unterschiedlichen Arbeitsmitteldrücken beaufschlagt
werden, dadurchgekennzeichnet, daß das Kolbenlager (4, 19, 20, 21, 29, 30,
45, 47, 48) in an sich bekannter Weise eine von der Kreisform abweichende Querschnittsform mit
achsnahen und achsfernen Zonen aufweist und daß der der Arbeitsfläche (7, 8, 9, 13, 14, 15,
16) mit dem höchsten Druck nächstliegende Teil des Kolbenlagers eine achsnahe Zone aufweist.
2. Kolbenlager nach Anspruch 1, wobei der Kolben Flanken aufweist, die von Arbeitsmitteldrücken
beaufschlagt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die achsnahe Zone, in Drehrichtung der
Exzenterwelle gesehen, gegenüber der Kolbenflankenmitte voreilend ausgebildet ist.
3. Kolbenlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse der
Wellenlager gegenüber der Mantelachse um ein Maß, das der Summe der Lagerspiele des Kolbenlagers
und eines Wellenlagers entspricht, in Richtung der Arbeitskammer mit dem höchsten
Arbeitsmitteldruck versetzt ist.
4. Kolbenlager nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (e) der
Mittelachsen (ML) für die Radien (R L) der Gleitflächen
des Kolbenlagers von der Mittelachse (M) der inneren Mantelfläche den Betrag A(RL — r2)
aufweist, wobei der Radius (RL) etwa um 0,3°/oo bis 0,5 °/o größer ist als der Exzenterradius (rz)
und A gleich 0,4 bis 1,8 zu setzen ist.
5. Kolbenlager nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse
(Mι) aus der Verlängerung der Mittellinie (28)
heraus entsprechend dem Pfeil (26) um den Winkel (ß) versetzt ist, wobei der Winkel (ß)
zweckmäßig Vs bis V20, vorzugsweise Ve bis 1As
des ganzen Segmentwinkels der Gleitfläche (29-30) beträgt.
6. Kolbenlager nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Lagerflächen
Schmiertaschen (49, 53) vorgesehen sind, bei denen die Begrenzungslinie (50) der Tasche (49),
über die das Schmieröl in die Gleitfläche eintritt, zu einer oder beiden Lagerkanten hin in einem
spitzen Winkel zur Mantellinie der Lagerfläche geneigt verläuft, und daß gegebenenfalls in den
Schmiertaschenecken, in denen sich die im Schmiermittel befindlichen Fremdkörper nach
Entlanggleiten an der Schmiertaschenkante (50) sammeln, Schmutzabführungskanäle in Form von
Nuten (64) oder Bohrungen (65) vorgesehen sind, wobei die Breite der schmutzabweisenden
Schmiertasche zweckmäßig 45 bis 85%, vorzugsweise 65 bis 80% der Lagerbreite und die Länge
V24 bis Ve, vorzugsweise 1Ae bis Vs der Segmentränge
beträgt.
7. Kolbenlager nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiernuten
(55) im Bereich des sich wieder erweiternden Schmierspaltes liegen, so daß sich der erweiternde
Spalt wieder mit Schmiermitteln füllen kann, wobei die Breite der Nut 5 bis 30%, vorzugsweise
10 bis 20% der Lagerbreite beträgt und die Längen der Nut Vs bis V15, vorzugsweise Ve bis
Vio der Länge des einzelnen Lagersegmentes ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 762 941.
Deutsche Patentschrift Nr. 762 941.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH34097A DE1242043B (de) | 1963-11-02 | 1963-11-02 | Kolbenlager fuer Rotationskolbenmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH34097A DE1242043B (de) | 1963-11-02 | 1963-11-02 | Kolbenlager fuer Rotationskolbenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1242043B true DE1242043B (de) | 1967-06-08 |
Family
ID=7433025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH34097A Pending DE1242043B (de) | 1963-11-02 | 1963-11-02 | Kolbenlager fuer Rotationskolbenmaschinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3276676A (de) |
| DE (1) | DE1242043B (de) |
| GB (1) | GB1077298A (de) |
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