DE579346C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von DrehbaenkenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
-
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q2705/00—Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
- B23Q2705/005—General aspects of driving arrangements in a lathe, e.g. indexing the spindle, devices for keeping the cutting speed constant, braking or reversing devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Bibliöffieek
Bur. Ind. Eigendo
1§JÜL1933
AUSGEGEBEN AlQ
24.JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 a GRUPPE 21 oi
Girl Hasse & Wrede G. m. b. H. in Berlin
Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken
Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1931 ab
Es sind Vorrichtungen bekannt zur selbsttätigen Auslösung des Längszuges bei Drehbänken,
welche in der Weise wirken, daß die ' den Langdrehsupport verschiebende Zugspindel
durch einen Anschlag bei Beendigung der Langdreharbeit entkuppelt, also mit Beziehung
auf den Support wirkungslos gemacht wird. Der Längsvorschub des Arbeitsstahles wird durch diese Auslösvorrichtungen
zwar unterbrochen, so daß man wohl bis an eine vorher genau festgelegte Stelle drehen
kann, die Spindel und mit dieser das Werkstück dreht sich aber unabhängig hiervon
weiter, bis die Maschine von Hand stillgesetzt wird. Die Beaufsichtigung der Maschine erfordert
also eine gewisse Aufmerksamkeit, wenn man vermeiden will, daß sie längere Zeit leer läuft raid dadurch unnötige Kraft
verbraucht. Dies fällt besonders dann ins
ao Gewicht, wenn bei Ausführung längerer Dreharbeiten
ein Arbeiter mehrere Maschinen beaufsichtigen soll, weil er aus der Entfernung
nicht sofort erkennen kann, ob eine Maschine . leer läuft. Mit dem Längssupport gleichzeitig
as die Maschine stillzusetzen, ist nachteilig, weil
dann der Stahl keine Gelegenheit hat, auszuschneiden, und im vollen Span steckenbleibt,
• wenn er nicht gerade an einem kleineren Durchmesser des Werkstückes ausläuft. Bei
dem Wiederanlaufen der Maschine oder beim Herausziehendes Stahles aus dem Werkstück
bricht der Stahl, namentlich, bei Verwendung von hochwertigen spröden Schneidmetallen,
leicht ab. Man muß dem Stahl nach dem Stillsetzen des Längszuges Zeit lassen, sich
frei zu schneiden, wie dies beispielsweise auch für Bohrwerkzeuge bekannt ist; erst dann
kann ohne Nachteil die Arbeitsspindel - stillgesetzt werden.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken zum
Gegenstande, welche der erwähnten Forderung dadurch genügt, daß ein Hilfsgetriebe
angeordnet ist, welches kurz vor Beendigung der Dreharbeit durch den Längssupport mit
einem sich drehenden Maschinenteil gekuppelt wird und seinerseits mit Verzögerung gegenüber
der Auslösung des Längssupports das Stillsetzen der Arbeitsspindel bewirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
im Längsschnitt an einer Drehbank angebracht.
An dem Bett 1 der Drehbank ist der Lager- ·. körper 2 der neuen Stillsetzvorrichtung in der
Nähe des Räderkastens 3 befestigt. In einer Lagerung 4 des Körpers 2 ist gegenüber einer
Verlängerung 5 der Welle eines der im Räderkasten angeordneten Zahnräder eine Spindel 6 verschiebbar und drehbar angeordnet.
Das dem Räderkasten zugekehrte Ende der Spindel 6 ist zu einer Schnecke 7 ausgebildet und trägt am Stirnende Kupplungszähne
8. Auf dem Wellenstumpf 5 ist eine Büchse 9, die am freien Stirnende Kupplungszähne
10 trägt, durch einen Keil 11 befestigt.
Eine sich einerseits gegen den Räderkasten 3 und andererseits gegen die
Sehnecke 7 stützende kräftige Schraubendruckfeder 12 hält die Spindel 6 für gewöhnlich
in ihrer rechten Hubendstellung, so daß die Kupplungszähne nicht in Eingriff stehen.
Eine Verlängerung 13 des Wellenstumpfes 5 führt sich in einer Büchse 14 der Schnecke 7.
Oberhalb ,der Schnecke ist in dem Körper 2 ein Schneckenrad 15 gelagert, mit welchem
ein Hebel 16 verbunden ist. Das Schneckenrad 15 steht für gewöhnlich nicht in Eingriff
mit der Schnecke 7. Eine Stange 17 ist bei 18 an dem Maschinenbett und außerdem in
dem Längssupport 19 verschiebbar geführt und trägt einen Stellring 22.
»5 Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Vorschub des Längssupports 19 stößt dieser kurz vor Beendigung der Dreharbeit
an den auf der Stange 17 sitzenden Stellring 22 und verschiebt die Stange nach links.
ao Bei ihrer Verschiebung nimmt die Stange 17 die Spindel 6 mit und bringt die Schnecke 7
und das Schneckenrad 15 in Eingriff. Da die Schnecke sich zunächst noch nicht dreht,
wirkt sie auf das Schneckenrad wie eine Zahnstange und dreht es im Sinne des Pfeiles,
wobei der Hebel 16 in die Nähe des Knopfes 20 der elektrischen Ausrückvorrichtung 21
für den Maschinenantrieb kommt. Ist die Spindel 6 genügend weit verschoben, dann
kommen die Kupplungszähne 8 und 10 miteinander in Eingriff, und es erhält die
Schnecke 7 durch die sich dauernd mit dem Wellenstumpf 5 drehende Büchse 9 eine Drehbewegung,
die sich auf das Schneckenrad 15 überträgt. Sobald die Kupplung zwischen der
Schnecke 7 und der sich dauernd drehenden Büchse 9 geschlossen, das Schneckengetriebe 7,
15 also in Betrieb gesetzt ist, wird in bekannter Weise und mit bekannten Mitteln der
Längssupport stillgesetzt. Das Schneckengetriebe läuft nach dem Stillsetzen des Längssupports weiter; der mit dem Schneckenrad
verbundene Hebel 16 kommt in Berührung mit dem Knopf 20, druckt diesen zurück
und schaltet die Maschine aus. In der zwischen dem Ausrücken des Längssupports und
dem Stillsetzen der Maschine liegenden Zeit hat der Stahl Gelegenheit zum Freischneiden.
Beim Zurückziehen des Längssupports 19 drückt die Feder 12 die Spindel 6 mit der
Schnecke 7 nach rechts und bringt die Kupplungszähne 8 und 10 außer Eingriff. Durch
die Schnecke wird das Schneckenrad 15 entgegen der Pfeilrichtung gedreht, bis beide
außer Eingriff kommen. Eine auf das Schneckenrad einwirkende, nicht gezeichnete
Feder bringt das Schneckenrad schließlich wieder, in seine durch Anschlag begrenzte
Ausgangsstellung zurück. Für den Erfindungsgedanken ist es gleichbedeutend, ob der
mit dem Schneckenrad verbundene Hebel 16 auf einen elektrischen Ausschalter einwirkt
oder auf eine mechanische Ausrückvorrichtung für den Antrieb der Maschine.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken nach. Beendigung
eines Langdrehweges, gekennzeichnet durch ein durch den selbsttätigen Längszug der Maschine kurz vor Beendigung
des Langdrehweges eingerücktes Getriebe (7> X5>
9)' welches seinerseits gegenüber dem in an sich bekannter Weise erfolgten
Auslösen des Längszuges mit Verzögerung das Stillsetzen der Drehspindel bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein während des Langdrehens
außer Eingriff befindliches, durch axiales Verschieben der Schnecke (7).
(Längssupport 19 über Teile 22 und 17) am Ende des Drehweges unter anschließendem
Kuppeln der an ihrer Stirnseite mit Kupplungszähnen (8) versehenen
Schnecke (7) mit einem gemeinsam mit der Drehspindel angetriebenen Teil (9) zum Eingriff gebrachtes, am Maschinenbett
(1) befindliches Schneckengetriebe
(7> 1S)I welches über Ausrückteile (16, 9»
- 20) auf den Antrieb der Drehspindel einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH128578D DE579346C (de) | 1931-09-18 | 1931-09-18 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH128578D DE579346C (de) | 1931-09-18 | 1931-09-18 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579346C true DE579346C (de) | 1933-06-24 |
Family
ID=7175656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH128578D Expired DE579346C (de) | 1931-09-18 | 1931-09-18 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579346C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2604000A (en) * | 1949-01-10 | 1952-07-22 | Oscar E Kjellberg | Lathe stop |
| DE741608C (de) * | 1939-06-28 | 1953-04-27 | Waldrich K G Werkzeugmaschinen | Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen des Vorschubes des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine, insbesondere einer Drehbankgrosser Abmessung |
| DE938454C (de) * | 1953-09-20 | 1956-02-02 | Carl Hasse & Wrede G M B H | Elektrische UEberlastschutzeinrichtung fuer Antriebsmotoren von Werkzeugmaschinen |
| DE1001082B (de) * | 1954-10-01 | 1957-01-17 | Schuette Fa Alfred H | Selbsttaetige Drehbank mit Antrieb der Werkstueckspindel und der Steuerwelle durch einen gemeinsamen Bremsmotor |
| DE1098326B (de) * | 1956-01-31 | 1961-01-26 | Bbc Brown Boveri & Cie | Selbsttaetige, in Abhaengigkeit vom Werkzeugvorschub gesteuerte Abschaltvorrichtung |
| DE1293539B (de) * | 1958-10-02 | 1969-04-24 | Ernault Batignolles S A H | Antriebsvorrichtung fuer den Eilvorlauf, Vorschub und Eilruecklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen |
-
1931
- 1931-09-18 DE DEH128578D patent/DE579346C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741608C (de) * | 1939-06-28 | 1953-04-27 | Waldrich K G Werkzeugmaschinen | Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen des Vorschubes des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine, insbesondere einer Drehbankgrosser Abmessung |
| US2604000A (en) * | 1949-01-10 | 1952-07-22 | Oscar E Kjellberg | Lathe stop |
| DE938454C (de) * | 1953-09-20 | 1956-02-02 | Carl Hasse & Wrede G M B H | Elektrische UEberlastschutzeinrichtung fuer Antriebsmotoren von Werkzeugmaschinen |
| DE1001082B (de) * | 1954-10-01 | 1957-01-17 | Schuette Fa Alfred H | Selbsttaetige Drehbank mit Antrieb der Werkstueckspindel und der Steuerwelle durch einen gemeinsamen Bremsmotor |
| DE1098326B (de) * | 1956-01-31 | 1961-01-26 | Bbc Brown Boveri & Cie | Selbsttaetige, in Abhaengigkeit vom Werkzeugvorschub gesteuerte Abschaltvorrichtung |
| DE1293539B (de) * | 1958-10-02 | 1969-04-24 | Ernault Batignolles S A H | Antriebsvorrichtung fuer den Eilvorlauf, Vorschub und Eilruecklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen |
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