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DE579346C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken

Info

Publication number
DE579346C
DE579346C DEH128578D DEH0128578D DE579346C DE 579346 C DE579346 C DE 579346C DE H128578 D DEH128578 D DE H128578D DE H0128578 D DEH0128578 D DE H0128578D DE 579346 C DE579346 C DE 579346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
worm
machine
longitudinal
automatic shutdown
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH128578D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hasse and Wrede GmbH
Original Assignee
Hasse and Wrede GmbH
Carl Hasse and Wrede GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hasse and Wrede GmbH, Carl Hasse and Wrede GmbH filed Critical Hasse and Wrede GmbH
Priority to DEH128578D priority Critical patent/DE579346C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE579346C publication Critical patent/DE579346C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/005General aspects of driving arrangements in a lathe, e.g. indexing the spindle, devices for keeping the cutting speed constant, braking or reversing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Bibliöffieek Bur. Ind. Eigendo
1§JÜL1933
AUSGEGEBEN AlQ 24.JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 a GRUPPE 21 oi
Girl Hasse & Wrede G. m. b. H. in Berlin
Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1931 ab
Es sind Vorrichtungen bekannt zur selbsttätigen Auslösung des Längszuges bei Drehbänken, welche in der Weise wirken, daß die ' den Langdrehsupport verschiebende Zugspindel durch einen Anschlag bei Beendigung der Langdreharbeit entkuppelt, also mit Beziehung auf den Support wirkungslos gemacht wird. Der Längsvorschub des Arbeitsstahles wird durch diese Auslösvorrichtungen zwar unterbrochen, so daß man wohl bis an eine vorher genau festgelegte Stelle drehen kann, die Spindel und mit dieser das Werkstück dreht sich aber unabhängig hiervon weiter, bis die Maschine von Hand stillgesetzt wird. Die Beaufsichtigung der Maschine erfordert also eine gewisse Aufmerksamkeit, wenn man vermeiden will, daß sie längere Zeit leer läuft raid dadurch unnötige Kraft verbraucht. Dies fällt besonders dann ins
ao Gewicht, wenn bei Ausführung längerer Dreharbeiten ein Arbeiter mehrere Maschinen beaufsichtigen soll, weil er aus der Entfernung nicht sofort erkennen kann, ob eine Maschine . leer läuft. Mit dem Längssupport gleichzeitig
as die Maschine stillzusetzen, ist nachteilig, weil dann der Stahl keine Gelegenheit hat, auszuschneiden, und im vollen Span steckenbleibt, • wenn er nicht gerade an einem kleineren Durchmesser des Werkstückes ausläuft. Bei dem Wiederanlaufen der Maschine oder beim Herausziehendes Stahles aus dem Werkstück bricht der Stahl, namentlich, bei Verwendung von hochwertigen spröden Schneidmetallen, leicht ab. Man muß dem Stahl nach dem Stillsetzen des Längszuges Zeit lassen, sich frei zu schneiden, wie dies beispielsweise auch für Bohrwerkzeuge bekannt ist; erst dann kann ohne Nachteil die Arbeitsspindel - stillgesetzt werden.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken zum Gegenstande, welche der erwähnten Forderung dadurch genügt, daß ein Hilfsgetriebe angeordnet ist, welches kurz vor Beendigung der Dreharbeit durch den Längssupport mit einem sich drehenden Maschinenteil gekuppelt wird und seinerseits mit Verzögerung gegenüber der Auslösung des Längssupports das Stillsetzen der Arbeitsspindel bewirkt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt an einer Drehbank angebracht.
An dem Bett 1 der Drehbank ist der Lager- ·. körper 2 der neuen Stillsetzvorrichtung in der Nähe des Räderkastens 3 befestigt. In einer Lagerung 4 des Körpers 2 ist gegenüber einer Verlängerung 5 der Welle eines der im Räderkasten angeordneten Zahnräder eine Spindel 6 verschiebbar und drehbar angeordnet. Das dem Räderkasten zugekehrte Ende der Spindel 6 ist zu einer Schnecke 7 ausgebildet und trägt am Stirnende Kupplungszähne 8. Auf dem Wellenstumpf 5 ist eine Büchse 9, die am freien Stirnende Kupplungszähne 10 trägt, durch einen Keil 11 befestigt. Eine sich einerseits gegen den Räderkasten 3 und andererseits gegen die
Sehnecke 7 stützende kräftige Schraubendruckfeder 12 hält die Spindel 6 für gewöhnlich in ihrer rechten Hubendstellung, so daß die Kupplungszähne nicht in Eingriff stehen. Eine Verlängerung 13 des Wellenstumpfes 5 führt sich in einer Büchse 14 der Schnecke 7. Oberhalb ,der Schnecke ist in dem Körper 2 ein Schneckenrad 15 gelagert, mit welchem ein Hebel 16 verbunden ist. Das Schneckenrad 15 steht für gewöhnlich nicht in Eingriff mit der Schnecke 7. Eine Stange 17 ist bei 18 an dem Maschinenbett und außerdem in dem Längssupport 19 verschiebbar geführt und trägt einen Stellring 22. »5 Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Vorschub des Längssupports 19 stößt dieser kurz vor Beendigung der Dreharbeit an den auf der Stange 17 sitzenden Stellring 22 und verschiebt die Stange nach links. ao Bei ihrer Verschiebung nimmt die Stange 17 die Spindel 6 mit und bringt die Schnecke 7 und das Schneckenrad 15 in Eingriff. Da die Schnecke sich zunächst noch nicht dreht, wirkt sie auf das Schneckenrad wie eine Zahnstange und dreht es im Sinne des Pfeiles, wobei der Hebel 16 in die Nähe des Knopfes 20 der elektrischen Ausrückvorrichtung 21 für den Maschinenantrieb kommt. Ist die Spindel 6 genügend weit verschoben, dann kommen die Kupplungszähne 8 und 10 miteinander in Eingriff, und es erhält die Schnecke 7 durch die sich dauernd mit dem Wellenstumpf 5 drehende Büchse 9 eine Drehbewegung, die sich auf das Schneckenrad 15 überträgt. Sobald die Kupplung zwischen der Schnecke 7 und der sich dauernd drehenden Büchse 9 geschlossen, das Schneckengetriebe 7, 15 also in Betrieb gesetzt ist, wird in bekannter Weise und mit bekannten Mitteln der Längssupport stillgesetzt. Das Schneckengetriebe läuft nach dem Stillsetzen des Längssupports weiter; der mit dem Schneckenrad verbundene Hebel 16 kommt in Berührung mit dem Knopf 20, druckt diesen zurück und schaltet die Maschine aus. In der zwischen dem Ausrücken des Längssupports und dem Stillsetzen der Maschine liegenden Zeit hat der Stahl Gelegenheit zum Freischneiden. Beim Zurückziehen des Längssupports 19 drückt die Feder 12 die Spindel 6 mit der Schnecke 7 nach rechts und bringt die Kupplungszähne 8 und 10 außer Eingriff. Durch die Schnecke wird das Schneckenrad 15 entgegen der Pfeilrichtung gedreht, bis beide außer Eingriff kommen. Eine auf das Schneckenrad einwirkende, nicht gezeichnete Feder bringt das Schneckenrad schließlich wieder, in seine durch Anschlag begrenzte Ausgangsstellung zurück. Für den Erfindungsgedanken ist es gleichbedeutend, ob der mit dem Schneckenrad verbundene Hebel 16 auf einen elektrischen Ausschalter einwirkt oder auf eine mechanische Ausrückvorrichtung für den Antrieb der Maschine.

Claims (2)

«5 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen von Drehbänken nach. Beendigung eines Langdrehweges, gekennzeichnet durch ein durch den selbsttätigen Längszug der Maschine kurz vor Beendigung des Langdrehweges eingerücktes Getriebe (7> X5> 9)' welches seinerseits gegenüber dem in an sich bekannter Weise erfolgten Auslösen des Längszuges mit Verzögerung das Stillsetzen der Drehspindel bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein während des Langdrehens außer Eingriff befindliches, durch axiales Verschieben der Schnecke (7). (Längssupport 19 über Teile 22 und 17) am Ende des Drehweges unter anschließendem Kuppeln der an ihrer Stirnseite mit Kupplungszähnen (8) versehenen Schnecke (7) mit einem gemeinsam mit der Drehspindel angetriebenen Teil (9) zum Eingriff gebrachtes, am Maschinenbett (1) befindliches Schneckengetriebe
(7> 1S)I welches über Ausrückteile (16, 9» - 20) auf den Antrieb der Drehspindel einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH128578D 1931-09-18 1931-09-18 Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen von Drehbaenken Expired DE579346C (de)

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DE (1) DE579346C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2604000A (en) * 1949-01-10 1952-07-22 Oscar E Kjellberg Lathe stop
DE741608C (de) * 1939-06-28 1953-04-27 Waldrich K G Werkzeugmaschinen Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen des Vorschubes des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine, insbesondere einer Drehbankgrosser Abmessung
DE938454C (de) * 1953-09-20 1956-02-02 Carl Hasse & Wrede G M B H Elektrische UEberlastschutzeinrichtung fuer Antriebsmotoren von Werkzeugmaschinen
DE1001082B (de) * 1954-10-01 1957-01-17 Schuette Fa Alfred H Selbsttaetige Drehbank mit Antrieb der Werkstueckspindel und der Steuerwelle durch einen gemeinsamen Bremsmotor
DE1098326B (de) * 1956-01-31 1961-01-26 Bbc Brown Boveri & Cie Selbsttaetige, in Abhaengigkeit vom Werkzeugvorschub gesteuerte Abschaltvorrichtung
DE1293539B (de) * 1958-10-02 1969-04-24 Ernault Batignolles S A H Antriebsvorrichtung fuer den Eilvorlauf, Vorschub und Eilruecklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE741608C (de) * 1939-06-28 1953-04-27 Waldrich K G Werkzeugmaschinen Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen des Vorschubes des Werkzeuges einer Werkzeugmaschine, insbesondere einer Drehbankgrosser Abmessung
US2604000A (en) * 1949-01-10 1952-07-22 Oscar E Kjellberg Lathe stop
DE938454C (de) * 1953-09-20 1956-02-02 Carl Hasse & Wrede G M B H Elektrische UEberlastschutzeinrichtung fuer Antriebsmotoren von Werkzeugmaschinen
DE1001082B (de) * 1954-10-01 1957-01-17 Schuette Fa Alfred H Selbsttaetige Drehbank mit Antrieb der Werkstueckspindel und der Steuerwelle durch einen gemeinsamen Bremsmotor
DE1098326B (de) * 1956-01-31 1961-01-26 Bbc Brown Boveri & Cie Selbsttaetige, in Abhaengigkeit vom Werkzeugvorschub gesteuerte Abschaltvorrichtung
DE1293539B (de) * 1958-10-02 1969-04-24 Ernault Batignolles S A H Antriebsvorrichtung fuer den Eilvorlauf, Vorschub und Eilruecklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen

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