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DE1293539B - Antriebsvorrichtung fuer den Eilvorlauf, Vorschub und Eilruecklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer den Eilvorlauf, Vorschub und Eilruecklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE1293539B
DE1293539B DEE18316A DEE0018316A DE1293539B DE 1293539 B DE1293539 B DE 1293539B DE E18316 A DEE18316 A DE E18316A DE E0018316 A DEE0018316 A DE E0018316A DE 1293539 B DE1293539 B DE 1293539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control piston
limit switch
switch
drive device
rack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE18316A
Other languages
English (en)
Inventor
Brusque Nicolas Le
Jean Rene
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernault Batignolles S A H
Original Assignee
Ernault Batignolles S A H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernault Batignolles S A H filed Critical Ernault Batignolles S A H
Publication of DE1293539B publication Critical patent/DE1293539B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/26Fluid-pressure drives
    • B23Q5/266Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/10Feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/18Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports
    • B23Q2705/182Feeding other members supporting tools also feeding working spindles supports in lathes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/25Lathe
    • Y10T82/2531Carriage feed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T82/00Turning
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    • Y10T82/2531Carriage feed
    • Y10T82/2541Slide rest

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für den Eilvorlauf, Vorschub und Eilrücklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen mit einem hydraulischen Schubkolbentrieb, der durch einen Steuerschieber steuerbar ist, dessen Steuerkolben bei Erregung eines Elektromagneten durch eine Druckfeder von der Rücklaufstellung in die Vorlaufstellung verschiebbar ist, und mit einem beim Vorschub des Schlittens in Abhängigkeit von der Arbeitsspindeldrehzahl bewegbaren, mechanischen Steuergetriebe, das die Vorschubgeschwindigkeit des Schlittens bestimmt, dessen Vorlauf durch einen Anschlag begrenzt ist.
  • Bei Antriebsvorrichtungen der eingangs genannten Art besteht das Problem, die Rücklaufbewegung des das Werkzeug tragenden Schlittens am Ende seines Vorschubes erst dann einzuleiten, wenn das Werkstück mindestens eine volle Umdrehung ausgeführt hat, um zu verhindern, daß am Vorschubende des Schlittens im vom Werkzeug bearbeiteten Werkstück eine Schulter stehenbleibt, bzw. um dem Werkzeug Gelegenheit zu geben, sich freizuschneiden.
  • Es ist bekannt, mittels elektrischer Zeitverzögerungsglieder im Erregerstromkreis des Elektromagneten am Ende des Schlittenvorschubes den Eilrücklauf verzögert einsetzen zu lassen. Nachteilig ist, daß für kürzestmögliche Bearbeitungszeiten an Werkstücken mit unterschiedlichen Bearbeitungsvorgängen in jedem Einzelfall - d. h. für jede Drehzahl der Arbeitsspindel - die Verzögerungszeit besonders eingestellt werden muß, um zu erreichen, daß das Werkstück am Vorschubende des Schlittens nur die erforderliche geringe Anzahl von Umdrehungen ausführt.
  • Bei einer bekannten Werkzeugmaschine, bei der der Hauptantrieb am Ende des Schlittenvorschubes zum Zwecke des Freischneidens des Werkzeuges erst verzögert stillgesetzt wird, hat man schon das Abschalten des Hauptantriebes - anstatt zeitabhängig-in Abhängigkeit von einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Arbeitsspindel vorgenommen, die hier notwendig sind, damit ein Schaltnocken zum Abschalten des Hauptantriebes einen bestimmten Schaltweg zurücklegen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß am Vorschubende der Eilrücklauf des Werkzeugschlittens erst nach dem Freischneiden des Werkzeuges in Abhängigkeit von einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Arbeitsspindel eingeschaltet wird.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung in der Weise gelöst, daß nach dem Stillsetzen des Schlittens am Anschlag vom mechanischen Steuergetriebe unter Federdruck eine bestimmte Zusatzbewegung ausführbar ist, an deren Ende ein den Elektromagneten abschaltender elektrischer Grenztaster betätigbar ist.
  • Durch diese Ausführung wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art in einfacher Weise das Freischneiden des Werkzeuges sichergestellt, wobei auf Grund der nicht zeitabhängigen, i sondern einer bestimmten Zahl von Umdrehungen der Arbeitsspindel entsprechenden Verzögerung des Rücklaufs des Schlittens in vorteilhafter Weise unnötige Verlängerungen der genannten Bearbeitungszeit vermieden werden. t Bei einer Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art, bei der das Steuergetriebe eine mit dem Steuerkolben fluchtende, axial bewegliche Zahn-Stange aufweist, ist die Erfindung derart weiter ausgebildet, daß zwischen der Zahnstange und dem Steuerkolben ein Arm eines zweiarmigen, schwenkbaren Hebels angeordnet ist, dessen zweiter Arm eine Bohrung aufweist, durch die der am Ende mit einem Anschlag versehene Schaltstößel des Grenztasters geführt ist, und dessen erster Arm von einer Druckfeder entgegen der Schließrichtung des Grenztasters beaufschlagt ist.
  • Bei einer weiteren Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art, bei der das Steuergetriebe eine axial bewegliche, schräg verzahnte Zahnstange aufweist, in die ein Ritzel eingreift, das an einer axial beweglichen, mit dem Steuerkolben fluchtenden Welle angebracht ist, ist die Erfindung in solcher Weise weiter ausgebildet, daß zwischen der Welle und dem Steuerkolben ein Arm eines zweiarmigen, schwenkbaren Hebels angeordnet ist, dessen zweiter Arm am Ende eine Schaltstange zur Betätigung des Schaltstößels des Grenztasters trägt, wobei in der Vorschubstellung des Steuerkolbens die Schaltstange einen bestimmten Abstand vom Schaltstößel aufweist.
  • Weiterhin ist bei einer Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art, bei der das Steuergetriebe eine axial bewegliche Leitspindel aufweist, deren eines Ende mit dem Steuerkolben verbunden ist, die Erfindung derart weitergebildet, daß an dem dem Steuerkolben gegenüberliegenden Ende der Leitspindel der Grenztaster angebracht ist, dessen Schaltstößel in der Vorschubstellung des Steuerkolbens einen bestimmten Abstand von der Stirnfläche der Leitspindel aufweist.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Querschnitt durch das Bett einer mit einer Antriebsvorrichtung nach der Erfindung versehenen Drehbank, in der der quer verschiebbare Werkzeugschlitten stärker herausgezeichnet ist, F i g. 2 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform einer Antriebsvorrichtung nach der Erfindung, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in F i g. 4, F i g. 4 eine Getriebeeinzelheit nach F i g. 1 und 2, F i g. 5 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform, ähnlich der nach F i g. 2, F i g. 6 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform und F i g. 7 eine perspektivische Darstellung einer vierten Ausführungsform.
  • In den Figuren der Zeichnung werden die selben Bezugszeichen für einander entsprechende Teile verwendet.
  • In F i g. 1 trägt ein Bett 45 einer Drehbank einen auf einer Führungsbahn 46 verschiebbaren Längsschlitten 48 und einen auf einer Führungsbahn 47 verschiebbaren Längsschlitten 49, auf dem ein Querschlitten 1 angeordnet ist. Der Querschlitten 1 trägt einen Schneidstahl2 zur Bearbeitung eines Werkstücks 50, das in einem Spannfutter an der Arbeitsspindel der Drehbank gehalten ist.
  • Die Antriebsvorrichtung enthält eine gegebenenfalls für mehrere Querschlitten gemeinsame, mit dem Antrieb der Arbeitsspindel verbundene Zugspindel 51, die - wie in F i g. 3 und 4 gezeigt - eine Längsnut 53 aufweist, in die ein verschiebbarer Keil 52 einer Steuerspindel 10 eingreift, die somit über die Zugspindel 51 mit der Arbeitsspindel der Drehbank mechanisch verbunden ist.
  • Wie beispielsweise in F i g. 2 gezeigt, ist der den Schneidstahl 2 tragende Querschlitten 1 mit einem sich in einem ortsfesten Zylinder 4 verschiebender. Arbeitskolben 3 fest verbunden. Im Körper des Zylinders 4 ist eine Zahnstange 5 geführt, die mit einem Ritzel 6 in Eingriff steht, das auf eine Welle 7 aufgekeilt ist, die an ihrem anderen Ende eine Freilaufkupplung 8 (F i g. 3 und 4) trägt, welche in einem ständig mit der Spindel 10 der Antriebsvorrichtung für die Vorschübe in Eingriff stehenden Schneckenrad 9 angeordnet ist. Die Zahnstange 5 trägt eine Einstellschraube 11, die das Einstellen des Abstandes zwischen der Zahnstange 5 und einem Steuerkolben 1.2 gestattet, der einerseits den Zufluß der Druckflüssigkeit in eine Kammer 13 unterhalb des Arbeitskolbens 3 und andererseits die Entleerung der in dieser Kammer enthaltenen Flüssigkeit in einen Behälter 1.4 steuert. Eine Ringkammer 15 oberhalb des Arbeitskolbens 3 wird ständig mit Druckflüssigkeit gespeist.
  • Der Steuerkolben 12 steht mit dem Anker 16 eines Elektromagneten 17 in Wirkverbindung. Eine Feder 18 versucht den Anker 16 und damit den Steuerkolben 12 in einer hochgeführten Stellung zu halten, in der die Verbindung zwischen der Kammer 13 und dem Behälter 14 unterbrochen ist. Eine Feder 19, die schwächer ist als die Feder 18, versucht, den Steuerkolben 12 in entgegengesetzte Richtung, d. h. in die Richtung der Herstellung der vorgenannten Verbindung zu drücken.
  • In der dargestellten Ruhestellung hält der Druck in der Kammer 1.3, die einen größeren Querschnitt als die Ringkammer 15 aufweist, den Arbeitskolben 3 in der oberen Stellung.
  • Beim Erregen des Elektromagneten 17 wird die Feder 18 zusammengedrückt, und der von der Einwirkung der Feder 18 befreite Steuerkolben 12 kann durch die sich entspannende Feder 19 nach unten gedrückt werden, so daß der Behälter 14 mit der Kammer 13 in Verbindung steht. Der Druck in der Kammer 13 sinkt daher ab, und der Arbeitskolben 3 wird unter Einwirkung des in der Ringkammer 15 herrschenden Druckes schnell abwärts geführt, wobei er den Querschlitten 1 mitnimmt. Sobald der Steuerkolben 12 mit der Einstellschraube 11 in Wirkverbindung tritt, wird die Zahnstange 5 mitgenommen, jedoch wird ihre Verschiebebewegung durch das mechanische Steuergetriebe 5 bis 10 in Abhängigkeit von der Arbeitsspindeldrehzahl gesteuert. Da auf diese Weise die Verschiebegeschwindigkeit der Zahnstange 5 auf einen Wert begrenzt ist, der unter dem der bisherigen Verstellgeschwindigkeit (Eilverlauf) des Schlittens 1 liegt, wird der Steuerkolben 12 entgegen der Kraft der Feder 19 etwas nach oben verschoben, wobei die Verbindung zwischen der Kammer 13 und dem Behälter 14 entsprechend gedrosselt wird. Von da an bewegt sich der Querschlitten mit einer von dem mechanischen Steuergetriebe 5 bis 10 bestimmten, verringerten Geschwindigkeit - Vorschubgeschwindigkeit - weiter.
  • Der Elektromagnet 17 wird durch eine Gleichspannungsquelle 21 erregt, die von einem aus einer Wechselspannungsquelle 23 gespeisten, elektromagnetischen Relais 22 gesteuert wird. Ein Handschalter 24 gestattet das Einschalten des elektromagnetischen Relais 22, allerdings nur dann, wenn einer der beiden in den Stromkreis des Relais 22 geschalteten und auf dem beweglichen Schlitten 1 bzw. auf dem Körper des ortsfesten Zylinders 4 angeordneten Grenztaster 25, 26 geschlossen ist.
  • Der Grenztaster 25 wird durch einen auf dem beweglichen Schlitten 1 bei 28 schwenkbar gehaltenen zweiarmigen Hebel 27 gesteuert, der zwischen dem Steuerkolben 12 und der mit der Zahnstange 5 fest verbundenen Einstellschraube 11 angeordnet ist. Das eine Hebelarmende ist von einer Druckfeder 29 entgegen der Schließrichtung des Grenztaster 25, die sich am Schlitten 1 abstützt. Das andere Hebelarmende weist eine Öffnung auf, durch die der Schaltstößel des Grenztasters 25 mit Spiel greift. Am freien Ende des Schaltstößels befindet sich ein Anschlag für den Hebelarm. Der Grenztaster 25 ist in Schließrichtung von einer Feder belastet. Der in Öffnungsrichtung federbelastete Grenztaster 26 wird von einem auf dem Körper des Zylinders 4 bei 31 schwenkbar gehaltenen und in Schließrichtung des Grenztasters 26 der Einwirkung einer Feder 32 ausgesetzten zweiarmigen Hebel 30 gesteuert. Dieser Hebel 30 ist zwischen dem Körper des Zylinders 4 und dem Ende einer mit dem beweglichen Schlitten 1 fest verbundenen Einstellschraube 33 eingesetzt. Die Kippbewegung des Hebels 30 ist in F i g. 2 von einem Anschlag 34 begrenzt.
  • Die in F i g. 2 dargestellte Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Bei Beginn der Vorschubbewegung wird der in Schließrichtung federbelastete Grenztaster 25 durch den Hebel 27 in Öffnungsstellung gehalten, während der Unterbrecher 26 die Speisung des elektromagnetischen Relais 22 vorbereitet, die dann durch Schließen des Handschalters 24 bewirkt wird. Der Elektromagnet 17 wird dann erregt und gestattet das Abwärtsführen des Steuerkolbens 12 durch die Feder 19. Der Arbeitskolben 3 verschiebt sich mit hoher Geschwindigkeit (Eilvorlauf) unter Einwirkung des in der Kammer 15 herrschenden Druckes, bis sich der Steuerkolben 12 über den Hebel 27 gegen die Einstellschraube 11 stützt. Bei der Verschiebung der Zahnstange 5, deren Verschiebegeschwindigkeit von der Drehzahl der Spindel 10 begrenzt ist, ist die Feder 29 zusammengedrückt und der Kontakt des Grenztasters 25 schließt sich, während der Steuerkolben 12 in bekannter Weise die Vorschubgeschwindigkeit des Arbeitskolbens 3 nach Maßgabe des mechanischen Steuergetriebes 5 bis 10 steuert. Am Ende des Arbeitshubes läßt die Einstellschraube 33 den Hebel 30 kippen, wobei das Öffnen des Kontaktes des Grenztasters 26 verursacht wird. Der gekippte Hebel 30 stützt sich gegen den Anschlag 34 ab und bildet somit für die Schraube 33 einen ortsfesten Anschlag, wodurch die Vorschubbewegung des Querschlittens 1 unterbrochen wird.
  • Da der Grenztaster 25 unter der Wirkung der ihn in Schließrichtung belastenden Feder noch geschlossen ist, bleibt der Elektromagnet 17 erregt. Unter der kombinierten Einwirkung der Federn 19 und 29 auf den Hebel 27 stößt dieser weiterhin die immer noch der Bewegung der Spindel 10 angeschlossene Zahnstange 5 weiterhin zurück, bis die sich weiter nach unten bewegende Zahnstange 5 das Entspannen der Federn 19 und 29 gestattet. Der dann in eine Kippstellung gehende Hebel 27 hebt mittels des Anschlages an dem Stößel des Grenztasters 25 dessen Kontakt entgegen seiner ihn belastenden Feder von seinem Sitz ab, wie es F i g. 2 zeigt. Der geöffnete Grenztaster 25 unterbricht die Speisung des elektromagnetischen Relais 22, das seinerseits die Erregung des Elektromagneten 17 unterbricht. Die Feder 18 bringt den Steuerkolben 12 in seine obere Stellung zurück, und der in die Kammer 13 eingelassene volle Druck bewirkt den Eilrücklauf des Querschlittens 1. Dabei wird über einen Anschlag 20 am Schlitten 1 auch die Zahnstange 5 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • Auf diese Weise entspricht die herbeigeführte Verzögerung des Eilrücklaufs zum Zwecke des Freischneidens einem vorbestimmten, zusätzlichen Hub der Zahnstange 5 und folglich einer vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen der Arbeitsspindel nach dem Ende der Vorschubbewegung des Schlittens 1.
  • Der elektrische Steuerkreis in der Ausführungsform nach F i g. 5 entspricht dem in F i g. 2, jedoch wird der Grenztaster 26 statt von einer Einstellschraube 33 von einem Riegel 35 gesteuert, der im Körper des Zylinders 4 geführt ist und bei hochgeführter Stellung der Zahnstange 5 in eine in der Zahnstange vorhandene Vertiefung einrastet. Außerdem wird das Arbeitshubende des Querschlittens 1 durch eine im Zentrum der Kolbenstange 3 angeordnete Einstellschraube 36 in Kontakt mit einem am Boden der Kammer 13 vorgesehenen Anschlag 34' bestimmt.
  • Die Arbeitsweise der Ausführungsform nach F i g. 5 entspricht der der Ausführungsform nach F i g. 2, jedoch findet das Öffnen des Kontaktes des Grenztasters 26 statt, sobald die am Ende des Eilvorlaufs und nach dem Schließen des Kontaktes des Grenztasters 25 durch den Hebel 27 nach unten mitgenommene Zahnstange 5 den Riegel 35 ausklinkt. Die Arbeitsbewegung hört normalerweise auf, sobald die Einstellschraube 36 gegen den Anschlag 34' in der Kammer 13 anläuft, worauf die Zahnstange 5 ihre zusätzliche Bewegung ausführt und nach einer vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen der Spindel 10 das Öffnen des Grenztasters 25 bewirkt.
  • Diese Anordnung hat auf Grund der unterschiedlichen Betätigung des Grenztasters 26 noch den Vorteil, daß das Freischneiden und - danach - der Rücklauf des Schlittens 1 schon eingeleitet werden, sobald eine sich der Vorschubbewegung des Schlittens entgegenstellende Überlastung einen vorbestimmten Wert überschreitet.
  • In einem solchen Falle setzt die Zahnstange 5 nach einer Verlangsamung oder dem Anhalten des Querschlittens 1 an irgendeinem beliebigen Punkt ihre Bewegung und am Ende dieser zusätzlichen Bewegung (Freischneiden) öffnet sich der Kontakt des Grenztasters 25 und bewirkt den Rücklauf des Schlittens in seine Ausgangsstellung. Auf diese Weise lassen sich Beschädigungen vermeiden, die - infolge Abbreehens oder übermäßiger Abnutzung des Schneidstahls oder auf Grund jedes beliebigen anderen Anlasses - durch ein abnormales Ansteigen des sich der Vorschubbewegung des Quer- i schlittens entgegenstellenden Widerstandes hervorgerufen werden können.
  • Bei der in F i g. 6 dargestellten Ausführungsform sind der Steuerkolben 12 und der Elektromagnet 17 statt axial fluchtend zur Zahnstange 5 axial fluchtend c zur Spindel 10 angeordnet, die im Bett der Maschine längs verschiebbar gelagert ist. Diese Ausführungsform ermöglicht es, daß auf dem beweglichen Schlitten 1 keine Elektrokabel mitgeführt werden müssen.
  • Die Spindel 10 ist an einem ihrer Enden mit dem Steuerkolben 12 fest verbunden. An ihrem anderen Ende ist die Spindel 10 einerseits über einen kugelgelagerten Anschlag 37 und den Anker 16 des Elektromagneten 17 der Einwirkung der Feder 18 und andererseits in entgegengesetzter Richtung der Einwirkung der Feder 19 ausgesetzt, die sich über einen kugellagerten Anschlag 38 gegen ein ortsfestes Teil 39 des Bettes abstützt.
  • Die durch ein mit dem Antrieb der Arbeitsspindel verbundenes Ritze144 angetriebene Spindel 10 steht ständig mit einem Schneckenrad 9 in Eingriff, in dem die Freilaufkupplung 8 untergebracht ist, die mit der Welle 7 fest verbunden ist, welche das mit der Zahnstange 5 in Eingriff stehende Ritzel 6 trägt.
  • Der Querschlitten 1 trägt eine Einstellschraube 40, die am Ende des Eilvorlaufs des Schlittens 1 mit der Zahnstange 5 in Berührung kommt.
  • Die elektrische Schaltung entspricht der Schaltung in F i g. 2 und 5.
  • Die Arbeitsweise der Ausführungsform nach F i g. 6 ist folgende: In der dargestellten Stellung stößt die Feder 18 die Spindel 10 und damit auch den Steuerkolben 12 nach links. Der Druck ist in den beiden Kammern des Zylinders 4 wirksam, und der Querschlitten 1 befindet sich in seiner Rücklaufstellung. Die Spindel 10 kann sich drehen, ohne den Steuerkolben 12 zu beeinflussen, da die Drehrichtung des Schneckenrades 9 die Freilaufkupplung 8 löst.
  • Beim Erregen des Elektromagneten 17 wird die Feder 18 zusammengedrückt und die von der Einwirkung der Feder 18 befreite Spindel 10 verschiebt sich unter Einwirkung der sich entspannenden Feder 19 nach rechts. Gleichzeitig wird der Steuerkolben 12 nach rechts in eine Stellung verschoben, in der die Kammer 13 mit dem Behälter 14 verbunden wird, so daß sich der Querschlitten im Eilvorlauf vorbewegen kann. Durch die Verschiebung der Spindel nach rechts wird außerdem der Kontakt des Grenztasters 25 geöffnet, während der Grenztaster 26 geschlossen bleibt.
  • Nach dem für den Eilvorlauf vorgesehenen Hub des Schlittens 1 trifft die Einstellschraube 40 auf die Zahnstange 5 und nimmt diese mit. Die Freilaufkupplung 8 kuppelt sich mit dem Schneckenrad 9 und stößt die Spindel nach links zurück, wobei von diesem Zeitpunkt an der nach links in eine Drosselstellung verschobene Steuerkolben 12 den Arbeitsvorschub des Schlittens 1 nach Maßgabe des mechanischen Steuergetriebes 5 bis 10 steuert. Der Grenztaster 25 hat sich erneut geschlossen, während der Grenztaster 26 durch den Riegel 35 geöffnet worden ist. Am Ende des Arbeitshubes läuft die Einstellschraube 36 auf den Anschlag 34' im Zylinder 4 auf. Da das Schneckenrad 9 in Richtung des Hochführens der Zahnstange mittels der Einstellschraube 40 und der Kupplung 8 blockiert ist, verschiebt sich die Spindel 10 bei stetem Umlaufen unter der Einwirkung der Feder 19 nach rechts und öffnet nach einer bestimmten Verschiebung den Grenztaster 25, der dann die Erregung des Elektromagneten 17 unterbricht. Unter Einwirkung der Feder 18 wird die Spindel 10 dann nach links zurückgeführt und der in die Kammer 13 des Zylinders 4 eingelassene Druck bewirkt den Eilrücklauf des beweglichen Schlittens 1 in seine Ausgangsstellung, wobei sich die Freilaufkupplung 8 von dem Schneckenrad 9 löst. Die Zahnstange 5 wird durch den Anschlag 20 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • Wie bei der in F i g. 5 dargestellten Vorrichtung werden im Falle einer sich dem Vorschub des Schlittens entgegenstellenden Überlastung schon vor dem Erreichen des Anschlages 34' das Freischneiden und anschließend der Rücklauf des Querschlittens 1 in seine Ausgangsstellung selbsttätig bewirkt.
  • In der Ausführungsform nach F i g. 7 ist der elektrische Steuerkreis für den Elektromagneten 17, der mit dem vorstehend beschriebenen elektrischen Steuerkreis übereinstimmt, weggelassen.
  • Bei dieser Ausführungsform enthält die Zahnstange 5 eine vorzugsweise 45°-Schrägverzahnung, die mit einem Schneckenrad 41 in Eingriff steht, das mit einer vertikalen Welle 42 verbunden ist, welche in der Freilaufkupplung 8 axial verschiebbar, jedoch durch einen Keil 43 mit ihr drehfest verbunden ist.
  • Fluchtend zur Welle 42 sind einerseits der Steuerkolben 12 unter Zwischenschaltung eines den Grenztaster 25 steuernden Hebels 27 und andererseits der Elektromagnet 17 angeordnet. In der dargestellten Ruhestellung wird der Querschlitten 1 durch das in die Kammer 13 des Zylinders 4 eingelassene Druckmittel in seiner Rücklaufstellung gehalten.
  • Beim Erregen des Elektromagneten 17 wird durch die Feder 19 der Steuerkolben 12 hochgestoßen, wodurch er den Eilvorlauf des Schlittens 1 bewirkt. Die Welle 42 wird ebenfalls nach oben gestoßen, wobei der Hebel 27 das Öffnen des Grenztasters 25 bewirkt. Der Grenztaster 26 ist geschlossen.
  • Beim Auftreffen der Einstellschraube 40 auf die Zabnstange 5 am Ende des Eilvorlaufs nimmt die Zahnstange 5 die Welle 42 und folglich die Freilaufkupplung 8 drehend mit, die sich mit dem von der Spindel 10 angetriebenen Rad 9 kuppelt, wobei die Spindel 10 in diesem Falle die gleiche Aufgabe erfüllt, wie bei den in F i g. 2 und 5 dargestellten Ausführungsformen. Sobald die Freilaufkupplung 8 ;aefaßt hat, wird die Welle 42 infolge der Schrägverzahnung an der Zahnstange 5 und dem Schneckenrad 41 abwärts geführt, wobei sie den Steuerkolben 12 mitnimmt, der dann den Arbeitsvorschub des Schlittens 1 nach Maßgabe des Steuergetriebes 5 bis 10. 41 bis 43 steuert. Der Grenztaster 25 hat sich erneut geschlossen, während der Grenztaster 26 durch den Riegel 35 geöffnet worden ist.
  • Am Ende des Vorschubhubes ist die Einstellschraube 36 auf den Anschlag 34' am Boden der Kammer 13 aufgelaufen. In diesem Augenblick kann die Feder 19 den Steuerkolben 12 sowie die Welle 42 erneut hochführen. Da die Zahnstange 5 durch die Einstellschraube 40 blockiert ist, wird das Schneckenrad 41 während seiner Aufwärtsbewegung zum Umlaufen gebracht, wobei dieses Umlaufen über die Freilaufkupplung 8 von der Spindel 10 gesteuert wird. Am Ende dieses Aufwärtshubes öffnet sich der Grenztaster 25, und das Stromloswerden des Elektronzaoneten 17 bewirkt den Eilrücklauf des Querschlittens 1 in seine Ausgangsstellung.
  • Wie die in F i g. 5 und 6 dargestellten Ausführungsformen, bewirkt auch die Ausführungsform nach F i g. 7 im Falle einer sich dem Vorschub des Schlittens entgegenstellenden Überlastung schon vor Erreichen des Anschlages 34' das Freischneiden und danach den selbständigen Rücklauf des Schlittens 1 in seine Ausgangsstellung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung für den Eilvorlauf, Vorschub und Eilrücklauf von Werkzeugschlitten an Werkzeugmaschinen mit einem hydraulischen Schubkolbentrieb, der durch einen Steuerschieber steuerbar ist, dessen Steuerkolben bei Erregung eines Elektromagneten durch eine Druckfeder von der Rücklaufstellung in die Vorlaufstellung verschiebbar ist, und mit einem beim Vorschub des Schlittens in Abhängigkeit von der Arbeitsspindeldrehzahl bewegbaren, mechanischen Steuergetriebe, das die Vorschubgeschwindigkeit des Schlittens bestimmt, dessen Vorlauf durch einen Anschlag begrenzt ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß nach dem Stillsetzen des Schlittens (1) am Anschlag (34; 34') vom mechanischen Steuergetriebe (5 bis 10) unter Federdruck (19, 29) eine bestimmte Zusatzbewegung ausführbar ist, deren Ende ein den Elektromagneten (17) abschaltender elektrischer Grenztaster (25) betätigbar ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch l., bei der das Steuergetriebe eine mit dem Steuerkolben fluchtende, axial bewegliche Zahnstange aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zahnstange (5) und dem Steuerkolben (12) ein Arm eines zweiarmigen, schwenkbaren Hebels (27) angeordnet ist, dessen zweiter Arm eine Bohrung aufweist, durch die der am Ende mit einem Anschlag versehene Schaltstößel des Grenztasters (25) geführt ist, und dessen erster Arm von einer Druckfeder (29) entgegen der Schließrichtung des Grenztasters (25) beaufschlagt ist.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Steuergetriebe eine axial bewegliche, schräg verzahnte Zahnstange aufweist, in die ein Ritzel eingreift, das an einer axial beweglichen, mit dem Steuerkolben fluchtenden Welle angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Welle (42) und dem Steuerkolben (12) ein Arm eines zweiarmigen, schwenkbaren Hebels (27) angeordnet ist, dessen zweiter Arm am Ende eine Schaltstange zur Betätigung des Schaltstößels des Grenztasters (25) trägt, wobei in der Vorschubstellung des Steuerkolbens (12) die Schaltstange einen bestimmten Abstand vom Schaltstößel aufweist. 4-. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Steuergetriebe eine axial bewegliche Leitspindel aufweist, deren eines Ende mit dem Steuerkolben verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Steuerkolben (12) gegenüberliegenden Ende der Leitspindel (10) der Grenztaster (25) angebracht ist, dessen Schaltstößel in der Vorschubstellung des Steuerkolbens (12) einen bestimmten Abstand von der Stirnfläche der Leitspindel (10) aufweist.
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