DE578308C - Trogloser Faerbefoulard - Google Patents
Trogloser FaerbefoulardInfo
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- DE578308C DE578308C DEH130599D DEH0130599D DE578308C DE 578308 C DE578308 C DE 578308C DE H130599 D DEH130599 D DE H130599D DE H0130599 D DEH0130599 D DE H0130599D DE 578308 C DE578308 C DE 578308C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B1/00—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
- D06B1/10—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material
- D06B1/14—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller
- D06B1/145—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers
- D06B1/146—Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating by contact with a member carrying the treating material with a roller the treating material being kept in the trough formed between two or more rollers where the textile material is first passed in a nip before it comes into contact with the treating material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Trogloser Färbefoulard Gegenstand der Erfindung ist ein trogloser Färbefoulard, also eine Einrichtung, die zum Färben von Geweben in fortlaufendem Zuge dient. Einrichtungen dafür sind in bisher zweckmäßigster Ausbildung mit vier einander berührenden Walzen hergestellt worden. Hierbei treten dadurch Schwierigkeiten auf, daß der die Flotte enthaltende Raum vollständig unzugänglich ist. Die Stoffbahn tritt von oben durch eine Quetschfuge in den Flottenraum hinein, verläßt durch die nächste Quetschfuge den Flottenraum, tritt, nachdem sie auf 27o° mit einer Walze in Berührung gewesen ist, wieder in den Flottenraum ein und verläßt ihn durch die letzte Fuge.
- Hat die Flotte Neigung zu Schaumbildung, so sammelt sich im freien Zwickel oberhalb der beiden obersten Walzen Schaum mit Schmutz an, was auf der Bahn Flecken- und Streifenbildung veranlaßt. Außerdem muß bei der genannten Ausbildung die Bahn innerhalb des Behandlungsweges an die Außenluft treten, aber nicht mit ihren beiden Seiten, sondern nur mit einer. Auch hierdurch wird die Einfärbung ungünstig beeinflußt. Da jede Walze zwei Nachbarwalzen berührt, ist die Einstellung außerdem schwierig.
- Im Gegensatze dazu berührt bei dein Erfindungsgegenstande jede Walze nur immer eine andere Walze. Vor und hinter der Unterwalze des aus zwei Walzen bestehenden Quetschwerkes liegen zwei Anpreßwalzen. Die Oberkanten dieser beiden Anpreßwalzen liegen höher als die Walzenfuge des Quetschwerkes. Dadurch entsteht ein von den drei. unteren Walzen sowie an sich bekannten Seitenscheiben gebildeter Tränkraum, der wesentlich mehr Flotte aufnehmen kann, als es bei zwei Zwickeln möglich wäre, die bei gleich hoher Lage von drei benachbarten Walzen gebildet werden könnten. Die Bahn gelangt zwischen einer Anpreßwalze und der Unterwalze des Quetschwerkes in den Tränkraum hinein und verläßt zwischen der Unterwalze des Quetschwerkes und der Anpreßwalze nach unten hin wieder den Tränkraum. Es kann somit die Bahn innerhalb des Tränkraumes, indem sie dabei durch das Quetschwerk läuft, mit der Flotte in Berührung bleiben, ohne claß Luftberührung stattfindet und ohne daß die Flottenoberfläche durchschnitten wird. Wegen des bei Trinkvorrichtungen an sich bekannten unteren Einganges und Ausganges der Bahn hat bei schaumbildenden Flotten der Schaum nicht den mindesten Einfluß auf die Bahn, außerdem fällt auch einseitigeLuftberührung innerhalb des Färbevorganges fort. Will man innerhalb des Färbevorganges Luftwege einschalten, so 'bietet der Färbefoulard nach der Erfindung in ganz einfacher Weise dazu die Möglichkeit, indem nämlich oberhalb der beiden Zwickel Leitwalzen angebracht werden, über die die Bahn nach dein Eingange in den Trog geführt und wieder zurückgeleitet wird. Sie tritt dann durch -das Quetschwerk und läuft wieder durch eine solche Luftstrecke, um dann zurückkehrend wieder durch den Trog zu treten und die Vorrichtung zu verlassen.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Abb. i zeigt es in Anwendung auf luftempfindliche Flotten Abb. 2 mit Zwischenschaltung von gewollten Luftwegen.
- Die Stoffbahn a tritt zwischen der durch die Anpreßwalze b und die Unterwalze c des Quetschwerkes g, c gebildeten Fuge in den Trograum l ein. Die Walze c liegt tiefer als die Oberkante der Anpreßwalze b und der auf der anderen Seite liegenden Anpreßwalze lt. Die an sich bekannten Seitenplatten sindnicht dargestellt. Der durch die Walzenanordnung gebildete Raum 1 ist mit Flotte aufgefüllt. In diesem Raume liegen zwei Leitwalzen e und i. Nachdem die Bahn eingetreten ist, läuft sie bei der Führung nach Abb. i über die Leitwalze e, geht durch die Fuge des Quetschwerkes g, c, läuft über die dahinterliegende Leiwalze i und tritt nach unten zwischen der Preßwerkunterwalze c und der Anpreßwalze h aus.
- Nach Abb.2 kommen die oberhalb der Zwickel liegenden Walzen d und k zur Arbeit. Über sie ist die Bahn geführt. Das ist bei solchen Flotten möglich, bei denen eine Lufteinwirkung angebracht erscheint. Man kann also die aus Abb. i ersichtliche Einrichtung ohne diesen Luftweg und mit diesem, je nach Wunsch, verwenden.
- Zu bemerken ist noch, daß man mit kochender Flotte arbeiten kann, was bei der eingangs geschilderten Vierwalzenanordnung, wobei jede Walze zwei benachbarte berührt, nicht möglich ist. Die Durchfärbung ist vollkommen gleichmäßig, während die Stoffbahn bei der geschilderten bekannten Einrichtung wegen des in den Färbevorgang eingeschalteten Umlaufes um eine Walze auf der an der Stoffbahn nicht anliegenden Walze dunkler gefärbt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trogloser Färbefoulard, gekennzeichnet durch die Anordnung von- Anpreßwalzen (b, h) vor und hinter der Unterwalze (c) des Quetschwerkes (c, g) derart, daß die Oberkante der Anpreßwalzen (b, h) höher liegt als die Walzenfuge des Quetschwerkes (c, g), so daß die Gewebebahn (d) in dem von den drei unteren Walzen (b, c, h) sowie Seitenscheiben gebildeten Tränkraume (l) unterhalb des Flottenspiegels eintreten, abgequetscht werden und austreten kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH130599D DE578308C (de) | 1932-02-14 | 1932-02-14 | Trogloser Faerbefoulard |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH130599D DE578308C (de) | 1932-02-14 | 1932-02-14 | Trogloser Faerbefoulard |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE578308C true DE578308C (de) | 1933-06-12 |
Family
ID=7176147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH130599D Expired DE578308C (de) | 1932-02-14 | 1932-02-14 | Trogloser Faerbefoulard |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE578308C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000776B (de) * | 1955-02-28 | 1957-01-17 | Haas Friedrich Maschf | Vierwalzen-Foulard |
| DE1191681B (de) * | 1959-09-25 | 1965-04-22 | Beloit Iron Works | Verfahren und Vorrichtung zum Glaetten der Oberflaeche von Papierbahnen durch Auftragen eines fluessigen Glaettungsmittels |
| DE1207327B (de) * | 1959-06-22 | 1965-12-23 | Fleissner G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Faserbaendern mittels einer Walzenanordnung |
| US4532782A (en) * | 1984-04-04 | 1985-08-06 | Samcoe Holding Corporation | Apparatus for pad batch dyeing of tubular knitted cotton fabrics |
| US4570276A (en) * | 1984-04-04 | 1986-02-18 | Samcoe Holding Corporation | Method for pad batch dyeing of tubular knitted cotton fabrics |
-
1932
- 1932-02-14 DE DEH130599D patent/DE578308C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000776B (de) * | 1955-02-28 | 1957-01-17 | Haas Friedrich Maschf | Vierwalzen-Foulard |
| DE1207327B (de) * | 1959-06-22 | 1965-12-23 | Fleissner G M B H | Verfahren und Vorrichtung zum Nassbehandeln von Faserbaendern mittels einer Walzenanordnung |
| DE1191681B (de) * | 1959-09-25 | 1965-04-22 | Beloit Iron Works | Verfahren und Vorrichtung zum Glaetten der Oberflaeche von Papierbahnen durch Auftragen eines fluessigen Glaettungsmittels |
| US4532782A (en) * | 1984-04-04 | 1985-08-06 | Samcoe Holding Corporation | Apparatus for pad batch dyeing of tubular knitted cotton fabrics |
| US4570276A (en) * | 1984-04-04 | 1986-02-18 | Samcoe Holding Corporation | Method for pad batch dyeing of tubular knitted cotton fabrics |
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