DE578078C - Gekapselte Blockwinde mit elektrischem Antrieb - Google Patents
Gekapselte Blockwinde mit elektrischem AntriebInfo
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- DE578078C DE578078C DEST48771D DEST048771D DE578078C DE 578078 C DE578078 C DE 578078C DE ST48771 D DEST48771 D DE ST48771D DE ST048771 D DEST048771 D DE ST048771D DE 578078 C DE578078 C DE 578078C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/18—Power-operated hoists
- B66D3/20—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing
- B66D3/22—Power-operated hoists with driving motor, e.g. electric motor, and drum or barrel contained in a common housing with variable-speed gearings between driving motor and drum or barrel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
Für gekapselte Blockwinden mit elektrischem Antrieb mit ganz oder teilweise in der
Trommel angeordnetem Motor und außerhalb der Trommel sitzendem Getriebekasten ergibt sich bekanntlich eine besonders zweckmäßige
Zusammenfassung des mechanischen Teils dadurch, daß man die Bremsscheibe auf der Getriebeseite anordnet, und zwar außerhalb
des Getriebekastens.
Dies erfordert die Durchführung der Motorwelle durch den Kasten. Damit ist man
aber mit dessen Ausbildung nicht mehr frei. Beim Ansetzen und Wegnehmen des Kastens
muß man nämlich mit dem in der Außenwand des Kastens nötigen Motorwellenlager über
diese Welle einfahren, während man gleichzeitig in axialer Richtung mit dem Zahnkranzritzel
in den Trommelzahnkranz einfahren muß. Dies ist möglich, wenn das Ritzel,
ao wie bisher üblich, fliegend angeordnet ist. Diese Anordnung gibt aber bekanntlich große
Lagerdrücke und erfordert starke Wellen. Es ergeben sich Abmessungen, die sich von
innen heraus auf die Bemessung der ganzen Blockwinde auswirken und die angestrebte
Verkleinerung ihrer Abmessungen vereiteln. Diese Verhältnisse werden sofort verbessert,
wenn man der Ritzelwelle noch ein Außenlager gibt. Ein solches bedingt aber einen Ritzeldurchmesser, der um so viel größer
ist als das Lagerauge, daß das letztere beim Einfahren noch an den Zahnköpfen des
Zahnkranzes vorbeigeht.
Es ist schon versucht worden, dadurch zum Ziel zu kommen, daß Ritzel und benachbartes
Rad aus einem Stück gefertigt und auf einer festen Achse gelagert werden, deren Außenlager
von einem Arm des Getriebekastens gebildet wird. Das Lagerauge für eine feste Achse kann natürlich sehr klein sein und ermöglicht
· daher ein kleines Ritzel. Es zeigt sich aber, daß die Herstellung von Ritzel und vorhergehendem Zahnrad aus einem
Stück und die Unterbringung solcher Getriebe in einem kreisrunden Kasten, wie dies *5
durch die geforderte äußere Form des Hebezeuges bedingt ist, große Schwierigkeiten für
die Getriebekonstruktion zur Folge hat und zur Verwendung von vier Räderpaaren zwingt, weil infolge der festen Achse größere
Außendurchmesser nötig sind als bei einer laufenden Welle. Auch auf diesem Wege
kommt man also nicht zu möglichst kleinen Abmessungen.
Man kann dagegen mit drei Räderpaaren auskommen, wenn man Ritzel und Welle aus
einem Stück macht und das große Rad innerhalb des Kastens- auf die Welle aufkeilt. Die
dreifach gelagerte Welle ergibt genügend kleine Durchmesser, um mit den anderen fio
Vorgelegen noch an den Lageraugen vorbeizukommen. Das Außenlager ist aber mit besonderer
Schmierung schwer erreichbar und muß daher ein Wälzlager sein. Das Lagerauge bekommt infolgedessen einen unerwünscht
großen Durchmesser und würde
wieder kern kleines Ritzel und kleine Gesamtabmessungen des Elektrozuges ermöglichen.
Obwohl alle bisher eingeschlagenen Wege nicht zum Ziele führten, ist es gemäß der
Erfindung doch gelungen, die Welle des in den Zahnkranz der Seiltrommel eingreifenden
Ritzels in der vorteilhaftesten Weise, nämlich dreifach zu lagern, für das in der Blockwinde
unzugängliche Außenlager ein Wälzlager zu ίο verwenden und trotzdem die notwendigen
großen Abmessungen dieses Lagers zu keinem Hindernis für die Ausbildung des Ritzels
mit möglichst kleinem Durchmesser und für das achsparallele Einfahren dieses kleinen
Ritzels in die Verzahnung des Trommelzahnkranzes werden zu lassen. Erfindungsgemäß
trägt ein Arm des Getriebegehäuses ein als Außenlager für die Welle des in den Trommelzahnkranz eingreifenden Ritzels
dienendes Lager, dessen Lagerauge so abgeschnitten ist, daß es beim Abnehmen des Getriebegehäuses
an dem Trommelkranz vorbeigeht. Dieses Lagerauge ist zweckmäßig selbst mit einer das eigentliche Lager tragenden,
für den Aus- und Einbau des Ritzels selbst wegnehmbaren Büchse versehen. Gleichzeitig ist die Gegenbremsfläche für sich
abnehmbar. Bei Blockwinden, deren konische Bremsscheibe außerhalb des Winden-Schildes
oder Trommelgehäuses sitzt, ist es allerdings bekannt, den die Gegenbremsfläche
enthaltenden Deckel für sich abzunehmen.
Die so ermöglichte neue und vorteilhafte Bauart läßt sich weiter dadurch verbessern,
daß man als Gegenstück zu der Zusammenfassung der mechanischen Getriebeteile einschließlich
der Bremsscheibe auf der einen Seite der Trommel eine Zusammenfassung der elektrischen Teile: Anlasser, Bremsmagnet,
elektrische Einrichtung zur Steuerung der Bremse usw. auf der anderen Seite der Trommel anwendet und zur Kraftübertragung
auf die Bremse eine einfache Zugoder Schubstange in eine durchbohrte Motorwelle legt.
Dies ergibt im Verein mit der neuen Ausbildung des Außenlagers für die Ritzelwelle
die kleinsten Abmessungen der Gesamtkonstruktion bei zweckentsprechendster, für den
Aufbau, den Betrieb und die Wartung günstigster Lage der einzelnen Teile.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die beiliegende Zeichnung.
Fig. ι ist ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt in größerem Maßstab.
Die in den Lagern α und b und s gelagerte
Ankerwelle c ist bis in das Getriebe hinein verlängert und ihrer ganzen Ausdehnung
nach axial durchbohrt. Dabei kann das Ritzel, um abnehmbar zu sein und kleinen Teilkreis
zu ermöglichen, als Fortsetzung der Ankerwelle ausgebildet sein. In der Bohrung ist eine Stange ei verschiebbar, auf welche der
Bremsmagnet e mittels Schwinghebels f einwirkt. An ihrem anderen Jsnde arbeitet die
Stange d mit dem einen Hebelarm eines Doppelhebels g zusammen, dessen anderer Hebelarm
auf der Bremsscheibe h ruht, welch letztere mittels eines Bolzens i von einem auf der
Welle c festsitzenden Flansch η mitgenommen
wird und -unter der Wirkung einer Feder k steht, die, gegen den Flansch η sich
stützend, die Bremsscheibe h in Berührung mit dem Doppelhebel g hält und sie in Riebtung
auf den feststehenden Bremskranz m zu drängen sucht. . Der Doppelhebel g ist selbst
an dem Flansch«, gelagert.
Solange der Bremsmagnet e erregt ist, wird von seinem Anker die Stange d nach links gedrückt
und dadurch die Bremsscheibe h von dem Bremskranz m abgehoben. Sobald jedoch
der Magnet e stromlos wird, veranlaßt die Feder k das Andrücken der Bremsscheibe h
an den feststehenden Bremskranz m und dadurch über.Bolzeni und Flansche die Festbremsung
der Motorwelle c.
In diesem Fall wirkt die Stange d als Schubstange. Man könnte auch eine Zug;
stange verwenden, wenn man die BewegungSr übertragungseinrichtung so einrichtet, daß
die Stange beim Lösen der Bremse sich nach rechts bewegt.
Die bei so gedrängt gebauten Hebezeugen entstehenden hohen Beanspruchungen, insbesondere
der Lagerstelle, zwingen zu einem Außenlager für das Trommelritzel, wofür wegen der kurz zu haltenden Baulänge und
den Schmierungsverhältnissen nur ein Wälz- ■ lager in Frage kommt. '
Der durch solche Lager bedingte Außendurchmesser des Lagerauges 0 würde aber
bei üblicher Ausführung und bei dem notwendigen kleinen Teilkreis des Ritzels das Ein4
fahren in den Zahnkranz p unmöglich machen. und auch das Herausziehen nicht erlauben. {
Beide Forderungen werden jedoch 'erfüllt; wenn gemäß der Erfindung, wie besonders
Fig. 2 zeigt, das Lagerauge keinen geschlös-j
senen Kreis mehr bildet und eine das Kugel-j
lager haltende, ebenfalls nicht mehr ganz kreisrunde Büchse q in das Auge eingesetzt
und durch Schrauben r gesichert wird.
Bei dem großen Durchmesser der. Bremsscheibe ist es von Vorteil, wenn man durch
leichte Beweglichkeit derselben auf ihrem Sitz von der Notwendigkeit ganz genauen
Rundlaufens befreit wird. Sie legt sich dann selbst in das Gegenstück ein. Außerdem soll
sie axial sehr leicht beweglich sein. Ein Führungskeil auf der dünnen Welle ist für
diese Bedingungen ungeeignet, weil er hohe
Claims (2)
- Pressungen hätte und sich ausschlagen würde. Daher ist die Mitnehmerscheibe η mit den Mitnehmerzapfen i verwendet, die infolge ihres großen Abstandes nur kleine Pressungen bekommen und bei denen etwas Spiel gegegeben wird, um der Scheibe die Einfühlung zu ermöglichen.Bemerkenswert ist noch die Schaffung eine.s ölvorratsraumes im untersten Teil des ίο Getriebegehäuses in solcher Weise, daß das von den Lagerstellen wieder ausfließende Schmieröl selbsttätig in den ölsammelraum zurückgelangt.1S ■ Patentansprüche:i. Gekapselte Blockwinde mit elektrischem Antrieb, deren Bremsscheibe auf der Außenseite des außerhalb der Windenschilde befindlichen, auf die Motor- ao welle aufzuschiebenden Getriebegehäuses angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm des Getriebegehäuses ein als Außenlager für die Welle des in den Trommelzahnkranz eingreifenden Ritzels dienendes Lager trägt, dessen Lagerauge so abgeschnitten ist, daß es beim Abnehmen des Getriebegehäuses an dem Trommelzahnkranz vorbeigeht und daß die Gegenbremsfläche für sich abnehmbar ist.
- 2. Gekapselte Blockwinde nach Anspruch i', dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsmagnet oder Anlaßschalter auf der ■ dem Getriebegehäuse abgekehrten Seite der Blockwinde angeordnet ist und die Bremsscheibe vermittels einer durch eine durchbohrte Motorwelle hindurchgeführten Stange steuert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST48771D DE578078C (de) | 1931-12-29 | 1931-12-29 | Gekapselte Blockwinde mit elektrischem Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST48771D DE578078C (de) | 1931-12-29 | 1931-12-29 | Gekapselte Blockwinde mit elektrischem Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE578078C true DE578078C (de) | 1933-06-10 |
Family
ID=7465710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST48771D Expired DE578078C (de) | 1931-12-29 | 1931-12-29 | Gekapselte Blockwinde mit elektrischem Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE578078C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754588C (de) * | 1941-07-01 | 1951-05-17 | Stahl R Fa | OElumlaufschmierung fuer eine gekapselte Blockwinde |
-
1931
- 1931-12-29 DE DEST48771D patent/DE578078C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754588C (de) * | 1941-07-01 | 1951-05-17 | Stahl R Fa | OElumlaufschmierung fuer eine gekapselte Blockwinde |
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