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DE576492C - Visiervorrichtung fuer Fliegerabwehrwaffen - Google Patents

Visiervorrichtung fuer Fliegerabwehrwaffen

Info

Publication number
DE576492C
DE576492C DEA56384D DEA0056384D DE576492C DE 576492 C DE576492 C DE 576492C DE A56384 D DEA56384 D DE A56384D DE A0056384 D DEA0056384 D DE A0056384D DE 576492 C DE576492 C DE 576492C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sight
sighting device
rear sight
target
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA56384D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA56384D priority Critical patent/DE576492C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE576492C publication Critical patent/DE576492C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Visiervorrichtung für F'liegerabwehrwaffen Die bisherige Zieleinrichtung zur Bekämpfung von Flugzeugen bestand aus der Visierkimme und dem Kreiskorn. Bei Verwendung dieser Einrichtung mußte der Schütze durch die Kimme über den Außenrand des Kreiskorns das Flugzeug anzielen, dabei aber die Waffe so einrichten, daß die Flugrichtung des Gegners durch die Mitte des Kreiskorns führte. Wurde dies nicht genau ausgeführt, so mußten die Geschosse entweder über oder unter dem Flugzeug vorbeifliegen. Außerdem mußte das Zielen durch eine Kimme zu Fehlern führen. Bekanntlich muß die Flugzeuggeschwindigkeit durch Vorhalten berücksichtigt werden. Die Seelenachse des Laufes und die durch das Vorhalten gebildete Visierlinie bilden einen Winkel, dessen Scheitelpunkt im Auge des Schützen liegt. Da das Auge nicht direkt an die Kimme herangebracht werden kann, mußte, wenn richtig gezielt werden und der Scheitel in der Kimme liegen sollte, mit dem Auge eine kreisende Bewegung ausgeführt werden.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel da durch beseitigt, daß bei dem mit Kimme und punktförmigemKorn versehenenFliegervisier das Korn mit einem Sehschlitz verbunden ist, der in- einer Ebene senkrecht zur Zielachse liegt und zugleich mit dem Sehschlitz und der Kimme auf der Erzeugenden eines geraden Kreiskegels verdrehbar ist. Die Mittelachse des letzteren fällt hierbei mit der Zielachse der Waffe zusammen. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. z das Visier mit Kimme in Seitenansicht, Fig. 2 die Kimme, Fig. 3 die geometrischen Verhältnisse des Zielvorgangs für den Fall eines von rechts nach links fliegenden Flugzeuges und Fig. q. die geometrischen Verhältnisse des Zielvorgangs bei einem aufsteigenden Flugzeug.
  • Das Visier besteht aus einem -Fuß r, welcher auf dem Deckel des Maschinengewehrs abnehmbar montiert ist. Oben trägt der Fuß einen konischen Ring 2, in welchem der Kimmenring 3 drehbar gelagert ist. Der Kimmenring ist mit dem Augenstfitzrohr q. aus einem Stück gearbeitet und trägt in einer Speiche die Kimme a. In das Augenstützrohr ist das Kornrohr 5 teleskopartig eingeschoben. Am vorderen Ende des Kornrohres befindet sich der Kornhalter B. In das Kornrohr sind zwei Fadenkreuze 7 und 8 eingesetzt. Der Kornhalter trägt die Korne b und d und ist mit den Sehschlitzen 9 und ro versehen. Die eine Speiche des Visierringes ist mit den Sehschlitzen zz und 12, versehen. Die Sehschlitze 9 und 12- führen durch das Augenstützrohr und das Kornrohr hindurch und ermöglichen dadurch eine Beobachtung des Fliegers von der Kimme bzw. dem Korn bis zum Fadenkreuz, ohne das Auge oder den Kopf seitlich bewegen zu brauchen. Das Augenstützrohr trägt am äußeren Ende eine Handhabe 13 und einen aus weichem Material bestehenden Augenschutzring 14.
  • Der Flieger kommt von rechts. Durch die Handhabe 13 wird der Kimmenring so gerichtet, daß das Korn sowie die Kimme auf die Zah13 im Sinne des Zifferblattes einer Uhr zeigen. Der Schütze richtet die Waffe durch Zielen über die Kimme a und das Korn b so ein, daß er den Flieger sieht. Er beginnt mit Dauerfeuer, sobald er den Flieger über der Kimme a und dem Korn b unter Anlegung des Kopfes an die Augenstütze sieht und läßt hierbei den Flieger durch die Sehschlitze 9 und 1z hindurchfliegen, wobei das Auge dieselbe Stellung behält. Da die Maschinenwaffe die Geschosse in Abständen von Sekunden verfeuert, wird selbst, wenn die Fluggeschwindigkeit des Fliegers nicht bekannt ist, eine Anzahl von Geschossen den Flieger treffen. Auf diese Art kann durch Drehen der Handhabe 13 die Visiereinrichtung stets in die richtige Flugrichtung gebracht werden, wodurch die richtige Erhöhung der Waffe und das richtige Vorhaltemaß erreicht wird.
  • Bei aufsteigendem Flieger miißte das Korn auf die Zahl 6 im Sinne des Zifferblattes einer Uhr gestellt werden. Dabei würde aber das Gesichtsfeld durch die Waffe verdeckt werden. Um den aufsteigenden Flieger aber trozdem beschießen zu können, ist an der Zieleinrichtung eine Hilfskimme c und ein Korn d angebracht. Steht die Hauptkimme z. B. auf der Zahl 6, so steht die Hilfskimme auf der Zahl 1z. Jetzt kann der Schütze das Auge nicht mehr an der Augenstütze lassen, sondern er muß den Kopf heben und über die höhere Kimme c und das Korn d auf das Flugzeug zielen (Fig. 4) und es auf das richtige Vorhaltemaß durch den Sehschlitz io beobachten. Die Flugbahn der Geschosse schneidet in diesem Falle die Visierlinie. Um für verschiedene Entfernungen die Zieleinrichtung einstellen zu können, kann der konische Ring z und der Fuß i durch ein Gelenk verbunden werden und die Einstellung der Entfernung an einer Skala ablesbar sein oder das teleskopartig eingeschobene Kornrohr weiter in das Augenstützrohr eingeschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Visiervorrichtung für Fliegerabwehrwaffen mit Kimme und punktförmigem Korn, dadurch gekennzeichnet, daß das Korn mit einem Sehschlitz verbunden ist, der in einer Ebene senkrecht zur Zielachse liegt und zugleich mit dem Sehschlitz und der Kimme auf der Erzeugenden eines geraden Kreiskegels verdrehbar ist, dessen Mittelachse die Zielachse der Waffe bildet. z. Visiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Kimme einen Sehschlitz hat, der parallel dem Sehschlitz des Kornes verläuft. 3. Visiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Kimme und Korn auf einem Zielrohr angeordnet sind, das in der durch die Rohrachse, Kimme und Korn bestimmten Ebene geschlitzt ist und dessen Ende als Augenstützpunkt dient. 4. Visierv orrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kimme tragende Rahmen Kreisform hat und in einem an der Waffe befestigten konzentrischen Ring gelagert ist. 5. Visiervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zielrohr aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen besteht, die in Richtung des Umfanges nicht gegeneinander verdreht werden können. 6. Visiervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kimme und Korn tragenden Rahmen noch mit einer Hilfskimme und einem Hilfskorn besetzt sind, die gegen Hauptkorn und Hauptkimme um 18o° versetzt sind. 7. Visiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskimme einen größeren Abstand von der Zielrohrachse als das Hilfskorn hat. B. Visiervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur Einstellung des Vorhaltewinkels vorgesehen sind. g. Visiervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zielrohr eine Skala befestigt ist, deren Bezifferung eine Funktion der Entfernung des Zieles ist und die gleichzeitig mißt, wie weit die beiden Teile des Zielrohres ineinandergeschoben sind. io. Visiervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der konzentrische Lagerring der Kimmen durch ein Gelenk an der Waffe befestigt ist, das den Winkel zwischen Zielrohrachse und Seelenachse der Waffe zu ändern gestattet.
DEA56384D 1929-01-01 1929-01-01 Visiervorrichtung fuer Fliegerabwehrwaffen Expired DE576492C (de)

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DE576492C true DE576492C (de) 1933-05-11

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DEA56384D Expired DE576492C (de) 1929-01-01 1929-01-01 Visiervorrichtung fuer Fliegerabwehrwaffen

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