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DE574609C - Vorrichtung zum maschinellen Einfassen der Raender von Kartonnagen, Glasscheiben o. dgl. mit Papierstreifen oder sonst geeignetem Stoff - Google Patents

Vorrichtung zum maschinellen Einfassen der Raender von Kartonnagen, Glasscheiben o. dgl. mit Papierstreifen oder sonst geeignetem Stoff

Info

Publication number
DE574609C
DE574609C DEC44347D DEC0044347D DE574609C DE 574609 C DE574609 C DE 574609C DE C44347 D DEC44347 D DE C44347D DE C0044347 D DEC0044347 D DE C0044347D DE 574609 C DE574609 C DE 574609C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cardboard
edging
strips
edges
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC44347D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIERRE AUGUSTE GUSTAVE CASSEGR
Original Assignee
PIERRE AUGUSTE GUSTAVE CASSEGR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PIERRE AUGUSTE GUSTAVE CASSEGR filed Critical PIERRE AUGUSTE GUSTAVE CASSEGR
Application granted granted Critical
Publication of DE574609C publication Critical patent/DE574609C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F5/00Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges
    • B31F5/06Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape
    • B31F5/08Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape for reinforcing edges ; Applying a strip or tape to an edge, e.g. for decorating, for protecting
    • B31F5/085Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by adhesive tape for reinforcing edges ; Applying a strip or tape to an edge, e.g. for decorating, for protecting combined with folding the strip around the edge, or applying an already folded strip on

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum maschinellen Einfassen der Ränder von Kartonnagen, Glasscheiben o. dgl. mit Papierstreifen oder sonst geeignetem Stoff Vorrichtung zum Kaschieren und Umfassen der Ränder voll Papptafeln sind bereits bekannt. Es ist auch bekannt, diese Einrichtungen mit Transportvorrichtungen, wie z. D. Bändern o. dgl., zu versehen. welche die Papptafeln der Vorrichtung zum jJinfaSSen und Kaschieren zuführen.
  • Demgegenüber zeichnet sich der Erfindung sge;enstand dadurch besonders aus, da13 die neue Vorrichtun;- einen Streifen Papier zugleich auf drei Ränder einer Kartonseite leimt. wobei auch die Ecken selbsttätig geleimt werden, ohne dal3 eine Versetzung irgendeines Werkzeuges oder sonstige)) Teiles zum Leimen der Vorrichtung erforderlich wird.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausiiihrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i ist ein Querschnitt der Einfai3vorrichtung.
  • Abb. = ist eine Draufsicht cler \orrichtun @-. Abb. 3 ist eine Einzelteilansicht (leg Pappeil-1 agers.
  • Abb. 4. und @ sind L-inzelanslchten, Draufsicht und Aufril3 (vott vorn.) der l3in@al.ivorr lclltllng.
  • Abb. 1l ist eine l:iiizelteil.iiisiclit der Hühenverstellting der lileitscliiüiie der nhereil' I-'iiti al.iblöcl:e.
  • Abb. ; 1111(l sind I'eilancichten eines der halbtrichterförmigen I@ührunrsteile der Hinl al3l'UI'I'lChtllllg.
  • Abb. o. io und 11 sill<i I_illzelansirhtrn vier Schneidvorrichtung des Streifens Papier usw. und der beweglichen Zange zum Ergreifen desselben.
  • Abb. 12 stellt ein Pappstück nach einem Einfassungsvorgang in der Vorrichtung dar. Auf einem Gestell i (Abb. i und 2) sind zwei @X#'inkeleisen 2 aufmontiert, die hinten und in einem Teil ihrer Länge mit zwei senkrechten Blechen 3' besetzt sind; diese sind bei 3' nach vorn in einem rechten Winkel umgebogen und bilden so eine Art Lager A, in welchem plan die Pappstücke oder andere einzufassende Gegenstände aufstapeln kann. Nach unten enthält jede der zurückgebogenen Winkelflächen 3' eine Aussparung 4. (Abb. 3), die du1-ch eine vertikale, bewegliche Zange 5 gebildet un r1 mittels einer Schraube 6 in der Höhe verstellbar ist, damit man die Flöhe des freien Durchganges a einstellen kann, der an dem unteren Teil dieser Winkelrückbiegungen vorgesehen ist. wodurch die Pappeis B oder andere feine nach der anderen) aus dem Lager heraus zu der Einfal3vorrichtung mitgeIloI11-tnen werden können; die .Höhe des Durchil hängt also von der Stärke der Pappe lisw. ab.
  • Die beiden 1\-illkeleisell 2 kömien auch mit regelharein l,e-enseiti:,eil Abstand befestigt «'erden. clatnit Pappstücke aller Hreiten cin-#"etallt "verden können.
  • Unter <lein 1-a-er --l läuft der ob(-re Strang edier endlosen Kette 7, die ;tlif i#ührun@ssrlieiIiell @-o rillit und in gewissen !@bstallclen Mitnehmer io von der Stärke eines Pappstückes o. dgl. enthält; diese Mitnehmer nehmen je ein Pappstück (das unterste des Stapels) zu der Einfaßvorrichtung mit, wenn sie gerade unter das Lager kommen.
  • Die Einfaßvorrichtung besteht aus zwei Gruppen Blöcke ii (Abb. 1, 4 und 5). Jeder Block einer Blockgruppe gleitet auf einer Schiene 12 und kann an einer geeigneten Stelle derselben mit Hilfe einer Schraube 13 befestigt werden, die durch einen Spalt 14. der Schiene geht, sowie einer Mutter 15. Auf diese Weise kann man die Blöcke i i jeder Gruppe nach Belieben voneinander entfernen und die Breite der Pappstücke u. dgl., die einzufassen sind, einstellen.
  • Die obere Schiene 12 kann auf die nötige Entfernung in bezug auf die untere Schiene 12 durch die Schraube 16 im Gestell i eingestellt werden, je nach der Stärke der einzufassenden Pappen o. dgl. (Abb. 6).
  • jeder Block 1i wird in an sich bekannter Weise vorn vorteilhaft abgerundet, damit die Pappe oder der Einfaßpapierstreifen besser ohne Beschädigung zwischen den oberen und unteren Blöcken hindttchgehen kann.
  • An beiden Seiten der oberen und unteren Blöcke i i ist ein ebenfalls an sich bekannter Halbtrichter 17 (Abb.4 und ;) angebracht, von denen ieder aus einem oder zwei Stücken (z. B. aus Bronzeruß) besteht, die nach der Seite des Eintritts der Pappe eine gebogene, senkrechte Fläche darstellen, die sich durch einen immer stärker werdenden Falz von dem oberen und unteren Rande aus verlängert und schließlich eine richtige horizontale Rinne b (Abb. 7 und 8) bildet. Jedes dieser Stücke 17 hat also die allgemeine Form eines halben Trichters; dieser letztere zeigt, gemäß einem Alialplan geschnitten. seine ausgeweitete Üffnung nach der Seite zu, von der die einzufassenden Pappstücke kommen, deren Rand darauf üi den verdünnten Teil oder die Rinne des Halbtrichters gelangt. ' Die Lage jedes der Halbtrichter 17 läßt sich ebenfalls nach Belieben an den Schienen 12 entlang mittels Muttern und Schrauben einstellen.
  • Der Papierstreifen i5 zum Linzassen der Pappen o. dgl. läuft von einer Rolle ic) ab, die auf einem auf stein Gestell i festsitzenden Konsol 2o montiert ist. Der Streifen geht dann in eine Leintvorrichtung_ 21. dann, auf eilte Vorgelegescheihe 22 Und `#chließlichstuf einen 110111eu L;lOCk 23 (Abb. cl bis i i). der an einer .einer Eeken ein abgeschnittenes, in 4.5 " geneigtes und a1h#_rerlu,detes Stück 23' aufuceist. auf welchem Rica tlor Streifen uiiic1l-e:lr. tun eine senkrechte Stellung einzunehmen. deren l@bene senkrecht zur latene seiner vorher--eilenden Bewegung liegt. Der Papierstreifen 18 in senkrechter Lage kommt dann vor die oben beschriebene Einfaßvorrichtung (Blöcke i i und Halbtrichter 17), vor und hinter welcher sich zwei hohle Schienen 24 und 25 befinden, deren Zweck nachstehend angegeben ist. Dann wird das Ende des Päpierstreifens 18 von einer Zange 26 erfaßt, deren beweglicher Federarm drehbar in 27 auf einem Schlitten 28 angebracht ist, der längs einer mit. dem Maschinengestell fest zusammenhängenden Schiene 29 gleitet. Auf dieser Schiene 29 kann der oben beschriebene Block 25 befestigt werden. Eine bei 31 drehbare und in einer Daumenrinne 33 von geeigneter Form lagernde Verbindungsstange 30 (die Daumenrinne ist auf der Außenfläche einer von einer Welle 35 angetriebenen Trommel 3.4 angeordnet) ermöglicht es, den Schlitten 28 mit einer Hinundl,erbewegung auf der Schiene 29 zu verschieben-Bevor man die Maschine in Betrieb setzt, wickelt man mit der Hand eine gewisse Länge des Streitens i8 ab und läßt ihn den bisher beschriebenen Weg bis zur Zange 26 beschreiten, zwischen deren festem und beweglichem Arm man das freie Ende befestigt. Man setzt die Trommel 34 in Bewegung, die beim Drehen anfängt, den Schlitten 25 in Richtung des Pfeiles f in Abb. 2 zu verschieben, wodurch der Streifen i8 vor die Einfaßvorrichtung 11-17 und vor die hohlen Schienen 24 und 25 gelangt.
  • Der Schwanz 26' der Federzange 26 trifft nun eine teste Rampe 36, worauf die Zange gezwungen is`t, sich zu öffnen und das Ende des Papierstreifens 18 loszulassen. Doch bleibt dieser letztere, nachdem er von der Zange los ist, an derEinfaßvorricletung 11-17, und zwar infolge der Saugwirkung der Löcher 3 7 in den Hohlschienen 24 und 25, die durch Rohre 38 an eine Turbine oder einen anderen Saugapparat 39 angeschlossen sind.
  • Die Lage der Rampe 36 läßt sich nach Belieben auf einer Schiene einstellen, .1o, die fest an dem 1Iaschinengestell sitzt, und zwar je nach der Länge der Einfassung 18. die abzuwickeln ist.
  • Tetzt - tritt die Schneidvorrichtung des Papierstreifens in Tätigkeit, die denselben in die gewünschte Län-e schneidet. Diese Vorrichtun- besteht aus -einer Schere (Abb. o his ii) mit einer festen hlinge41, anl Ende einer festete Achse42 montiert. und einer beweZlichen l#,lillgc 4.3, die ain hlltle einer Mutze 44 ist. welch letztere sich uni diese Achse 4 2 dreht: die Zange ist gewöhnlich durch eine l',eder 45 0tfeil -,halten. litt .40t,. fest ;1111 IJnde einer scliwin-enden \@erleiilcltlilgsst2"1ge 4.7 sitzend, welch letztere Sich in 48 dreht und durch einen 1),t1111len 49, auf eitler Achse 3 5 montiert. angetrieben wird, drückt auf eine Rolle 51, die an einem Arm 5z sitzt, der sich am anderen Ende der Muffe 44 befindet.
  • Die Schneidvorrichtung 41-43 tritt in Tätigkeit, sobald das Ende des Papierstreifens 18 von der Zange 26 gelöst ist, wie man oben gesehen hat. Das Ende des Streifens, der so abgeschnitten ist, bleibt dann an dem Umdrehblock 23 infolge der auf ihn ausgeübten Saugwirkung durch das oder die Löcher 53, die in diesem Block angebracht sind, der durch ein Rohr 54 an der Saugturbine 54 oder einer anderen, 39, angeschlossen ist.
  • Es ist gut, wenn der Schlitten 28 am Ende seines Laufes in Richtung des Pfeiles feine Pause macht, damit die Pappe des größten Formates, die in die Einfaßvorrichtung 11-17 gelangt ist, wie man weiter unten sehen wird, vollständig verschwinden kann, bevor der Schlitten zurückkehrt. Sowie das Pappstück eingefaßt ist, kehrt der Schlitten 28 in Richtung des Pfeiles f' von Abb.2 zurück; der Schwanz 26' der Zange 26 trifft dann eine Rampe 55 an, die sich in 56 dreht -und die Zange zwingt, sich zu öffnen. In dieser Lage erreicht die Zange 26 das neue freie Ende des Papierstreifens 18, der am Block 23 sitzenbleibt. Genau in diesem Augenblick ist die Rampe 55 überschritten, und die Zange.26 schließt sich unter dem Einfluß ihrer Feder über dem Ende des Papierstreifens. Dann bewegt sich der Schlitten wieder in Richtung des Pfeiles f, indem er den Papierstreifen mitnimmt. Bei dieser Bewegung begegnet der Schwanz der Zange 26 der Rampe 55 von hinten und gleitet auf dem Rücken dieser Rampe, die, da sie sich in 56 dreht und mit einer Abreißfeder 57 versehen ist, für einen Augenblick beiseite tritt, so daß die geschlossene Zange 26 vorbei kann. Der Schlitten 28 setzt dann seinen Lauf fort. Das Einfassen der Pappstücke o. dgl. geschieht dann wie folgt: Der wie oben abgeschnittene Papierstreifen wird durch die Sauglöcher 37 vor der Einfaßvorrichtung 11-17 senkrecht gehalten, mit der Vorderseite, die geleimt ist, nach dem Lager von Pappstücken o. dgl., A, zu; jetzt wird ein Pappstück B, z. B. das einer der Mitnehmer To der endlosen Kette 7 herangeführt hat, durch diesen Mitnehiner zwischen die Blöcke i i gestoßen: dieses Pappstück begegnet dein Papierstreifen i8 in der Hälfte seiner Länge und stimmt es mit dein Vorderrancle mit, indem es in den Vorderteil seines ausgeweiteten Raumes tritt, der die Blöcke ii trennt. Der Papierstreifen 18 legt sich also (mit der geleitnten Fläche an dein Pappstück) an jeder Seite auf dem Vorderrand des Pappstückes B uni, das somit bei i8' (Abb. 12) eingefußt ist. Gleichzeitig gelangt das Pappstück B nach und nach mit seinen Seitenrändern in die Rinnen b der Trichter 17; die beiden freien Enden des Papierstreifens 18, die an der Vorwärtsbewegung der Pappe teilnehmen, legen sich mittels dieser Rinne über die Seitenränder der letzteren um und bedecken sie oben und unten -in 18" (Abb. 1.2). Bei diesem Umlegen der freien Enden des Papiers über die Seiten der Pappe schließen sich die Falze 18" selbsttätig an den Ecken des Pappstückes.
  • Beim Austreten aus der Falzvorrichtung 11-I7 (und Einfaßvorrichtung) geht die Pappe B zwischen der oberen und unteren Rolle 58 (aus Gummi oder am besten am Umfange mit Gummi verkleidet) einer Reihe Walzen C, D hindurch, die den Zweck haben, das Einfaßpapier 18 auf die Pappe zu drücken und es daran festzukleben.
  • Die unteren Walzen 58 dieser Walzeinrichtungen C und- D sind auf Achsen 59 montiert, die Zahnräder 6o tragen, welche in einen Ritzel 61 eingreifen. Die Zylinder der Walzvorrichtung C fangen an, sich zu drehen, wenn die Pappe B durch den Mitnehmer To der Kette 7 dazwischengestoßen wird, und bringen die Zylinder der Walzvorrichtung D durch die Räder und Ritzel 6o-61 in dieselbe Drehrichtung. Ein Zahnrad 62 greift in ein Zahnrad 61 der Walzvorrichtung C ein und trägt den exzentrischen Zapfen 63 einer Verbindungsstange 64, die einen schwingenden Hebel betätigt, 65, welcher an einem seiner Enden einen Sperrhaken 66 trägt, der in ein Sperrad 67 eingreift, das auf der Achse 68 aufmontiert ist. Dies letztere wird somit in langsamer und intermittierender Drehbewegung durch die Drehung des Walzwerkes C mitgenommen und reißt seinerseits Förderbänder 69 in seiner Bewegung mit fort, die über die Vorgelegescheiben 70 gehen: Jedesmal, wenn ein Pappstück B zwischen die Einfaßblöcke i i und dann zwischen die Zylinder der ersten Walzvorrichtung C gestoßen wird, entsteht eine Bewegung der Förderbänder 69, durch die die vorher ein-er -t Pappe vorrückt usw. Sowie die eingefaßte Pappe an den Enden der Förderbänder 69 angelangt ist, geht sie auf geneigte Rampen 71, die sie hinauskippen.
  • Sobald die Pappe nur an drei Seiten eingefaßt ist, wie Abb. 12 zeigt, geht sie in die Maschine zurück in der anderen Richtung, damit sie schließlich an allen Seiten eingefußt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum maschinellen Einfassen der Ränder von Kartonmagen, Glasscheiben o. dgl. mit Papierstreifen oder sonst geeignetem Stoff, bei der Bänder vorgesehen sind, welche die Papptafeln o. dgl. der Vorrichtung zuführen, dadurch gekennzeichnet; daß die im Lager aufgestapelten Papptafeln o. dgl. einer Einfassungsvorrichtung mit Einfaßstreifen zugeführt werden, die, die Tafelränder gleichzeitig von drei Seiten umfassend, aus unteren und oberen, am- Vorderrande abgeschrägten Blöcken besteht, deren Abstand unter sich sowohl horizontal wie auch in der Höhe verstellbar ist, worauf die Tafeln zwischen Anpreßwalzen für den Einfaßstreifen aus der Einfaßvorrichtung geführt werden, indem die Streifen der Einfassung selbsttätig an den Ecken durch Vermittlung der Teile (i7) eine Neigung von. 45' erhalten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Klebstoff versehene Einfaßstreifen unter Führen über eine Wendevorrichtung, senkrecht zur Bewegungsrichtung der Pappe gedreht, von einer Zange erfaßt wird, die ihn vor die Einfaßvorrichtung bringt und dort durch öffnen selbsttätig losläßt, wenn die richtige Länge Band abgerollt ist, wobei die richtige Streifenlänge selbsttätig durch eine geeignete Schneidvorrichtung abgeschnitten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschnittene Streifen durch eine Saugwirkung geradegehalten wird, wobei die auf einem Schlitten angeordnete Zange das freie Ende des. Streifens Papier o. dgl. ergreift, nachdem das zu einer Einfassung nötige Stück abgeschnitten und der Einfaßvorgang beendet ist, um es erneut vor die Einfaßvorrichtung zu bringen, während die gefaßten Papptafeln zwischen den Anpreßwalzen fortgeführt werden.
DEC44347D 1930-02-12 1931-02-07 Vorrichtung zum maschinellen Einfassen der Raender von Kartonnagen, Glasscheiben o. dgl. mit Papierstreifen oder sonst geeignetem Stoff Expired DE574609C (de)

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FR574609X 1930-02-12

Publications (1)

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DE574609C true DE574609C (de) 1933-04-21

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC44347D Expired DE574609C (de) 1930-02-12 1931-02-07 Vorrichtung zum maschinellen Einfassen der Raender von Kartonnagen, Glasscheiben o. dgl. mit Papierstreifen oder sonst geeignetem Stoff

Country Status (1)

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DE (1) DE574609C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1561509B1 (de) * 1966-07-18 1971-04-08 Scott Equipment Co Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebestreifens auf Bogen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1561509B1 (de) * 1966-07-18 1971-04-08 Scott Equipment Co Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebestreifens auf Bogen

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