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DE563514C - Vorrichtung zur Herstellung von Muttern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Muttern

Info

Publication number
DE563514C
DE563514C DES99008D DES0099008D DE563514C DE 563514 C DE563514 C DE 563514C DE S99008 D DES99008 D DE S99008D DE S0099008 D DES0099008 D DE S0099008D DE 563514 C DE563514 C DE 563514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
punch
nuts
channel
die
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES99008D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DES99008D priority Critical patent/DE563514C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE563514C publication Critical patent/DE563514C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Muttern Es ist bekannt, Muttern in der Weise herzustellen, daß die einzelnen Werkstücke von dem Mutterquerschnitt entsprechenden Sechskantstangen mittels eines Schermessers abgeschnitten, durch dieses vor eine Lochmatrize gebracht und dann gelocht wurden. Bei der Ausübung dieser Verfahren wurden dieWerkstücke,1 in der Wärme behandelt.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Muttern in kaltem Zustande. Die Kosten für die Wärmebehandlung fallen fort, und die durch die Wärmebehandlung sich ergebenden Veränderungen der Werkstoffeigenschaften sind vermieden. Die Erfindung macht ferner von der Fertigstellung der Muttern durch Hindurchdrücken durch eine Ziehmatrize Gebrauch, wie es bei der Herstellung von Muttern durch Abschneiden von Flachstangen, Ausstanzen aus Platten o. dgl. üblich ist.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Anordnung so getroffen ist, daß das Schermesser senkrecht zu einem lotrechten Kanal arbeitet, in dessen oberem Teil ein Lochstempel quer zum Kanal wirkt, während das Werkstück noch von dem Schermesser festgehalten wird, worauf zunächst das Schermesser und dann der Lochstempel zurückgezogen werden und das gelochte Werkstück durch den Kanal vor die Ziehmatrize fällt, durch die es dann hindurchgedrückt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung. Abb. 2 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie A-B in Abb. i. Abb. 3 zeigt einen Ouerschnitt nach der Linie C-D in Abb. i.
  • In der Zeichnung bezeichnet i das Scher. messer, welches dazu dient, ein Werkstück von einer sechskantigen Stange 2 abzuschneiden. Mit 3 sind gebogene federnde Finger bezeichnet, welche das abgeschnittene Werkstück am Scherenesser festhalten. Die sechskantige Werkstange wird durch Führungen 4, 5 hindurch eingestoßen, und die richtige Werkstückhöhe wird durch einen Anschlag 6 gesichert. Mittels des Messers i und der Finger 3 wird nunmehr das Werkstück in einen lotrechten Kanal 7 eingeschoben. Hier wird das Stück zunächst noch durch das Messer i Bund die Finger 3 festgehalten, bis ein Lochstempel 8 zwecks Auslochens des Gewindeloches in das Werkstück eingedrungen ist. Die Matrize 9 hat eine Aussparung io, welche dazu dient, das Werkstück beim Lochen einseitig zu döppen.
  • Während der Lochstempel 8 das Werkstück fertiglocht, wird das Messer i zurückgezogen, wobei die federnden Finger 3 über das Werkstück gleiten. Wenn das Messer i und der Lochstempel 8 zurückgezogen sind, fällt das Werkstück in dem Kanal ? auf dessen Boden i i. Dann kommt hier ein Ziehstempel 12 zur Wirkung und preßt das Werkstück durch eine Ziehmatrize 13 hindurch, welche mit erweiterter Mündung 14 versehen ist. Während dieses Arbeitsganges erfolgt das Kolibrieren des Werkstückes.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Muttern, bei der die einzelnen Werkstücke von einer dem Mutterquerschnitt entsprechenden Sechskantstange in kaltem Zustande mittels eines Schermessers abgeschnitten, durch dieses vor eine Lochmatrize gebracht und dann gelocht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Schermesser (i) senkrecht zu einem lotrechten Kanal (7) arbeitet, in dessen oberem Teil der Lochstempel (8) quer zum Kanal wirkt, während das Werkstück noch von dem Schermesser festgehalten wird, worauf zunächst das Schermesser und dann der Lochstempel zurückgezogen werden und das gelochte Werkstück durch den Kanal vor die Ziehmatrize (13) fällt, durch die es dann hindurchgedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Lochstempel (8) zusammenwirkende Matrize (9) als Döppmatrize ausgebildet ist.
DES99008D Vorrichtung zur Herstellung von Muttern Expired DE563514C (de)

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DE563514C true DE563514C (de) 1932-11-05

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DES99008D Expired DE563514C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Muttern

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