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DE561814C - Herstellung von fein verteiltem, reaktionsfaehigem Natriumamid - Google Patents

Herstellung von fein verteiltem, reaktionsfaehigem Natriumamid

Info

Publication number
DE561814C
DE561814C DE1930561814D DE561814DD DE561814C DE 561814 C DE561814 C DE 561814C DE 1930561814 D DE1930561814 D DE 1930561814D DE 561814D D DE561814D D DE 561814DD DE 561814 C DE561814 C DE 561814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sodium amide
production
finely divided
sodium
amide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930561814D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pyridium Corp
Original Assignee
Pyridium Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pyridium Corp filed Critical Pyridium Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE561814C publication Critical patent/DE561814C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/082Compounds containing nitrogen and non-metals and optionally metals
    • C01B21/087Compounds containing nitrogen and non-metals and optionally metals containing one or more hydrogen atoms
    • C01B21/092Compounds containing nitrogen and non-metals and optionally metals containing one or more hydrogen atoms containing also one or more metal atoms
    • C01B21/0923Metal imides or amides
    • C01B21/0926Metal imides or amides of alkali metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B21/00Nitrogen; Compounds thereof
    • C01B21/082Compounds containing nitrogen and non-metals and optionally metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Herstellung von fein verteiltem, reaktionsfähigem Natriumamid Das für manche organische Synthesen als Reagens gebräuchliche Natriumamid ist bekanntlich am reaktionsfähigsten, wenn es frisch bereitet, fein pulverisiert und trocken ist. Die Feinzerkleinerung des Natriumamids und seine Handhabung im pulverisierten Zustand macht bei seinen hygroskopischen Eigenschaften erhebliche Schwierigkeiten und bereitet daneben für die sie durchführenden Arbeiter Unannehmlichkeiten und Schädigungen.
  • Es wurde gefunden, daß man diese Schwierigkeiten umgehen kann, wenn man nicht erst das schon erstarrte Natriumamid mahlt, sondern mit der Zerkleinerung durch kräftiges Rühren usw. beginnt, solange das aus Ammoniak und geschmolzenem Natrium entstandene Reaktionsprodukt sich noch im Schmelzfluß befindet oder wenigstens noch nicht vollständig erstarrt ist.
  • Zweckmäßig läßt man dabei die unter Rühr- und Mahlbewegung erfolgende Erstarrung der Schmelze in Gegenwart eines auch für die spätere Umsetzung des Natriumamids geeigneten Verdünnungsmittels, z. B. eines öls, wie Paraffinöl oder Vaselinöl_. Dimethylanilins, Diäthylanilins usw., vor sich gehen. Auf diese Weise erhält man eine innige Mischung zwischen dem Natriumamid und dem Verdünnungsmittel, in der ersteres in einer für Umsetzungen besonders günstigen feinen Verteilung und trocken vorliegt. Im Falle der Umsetzung des verfahrensgemäß erzeugten Natriumamids ist es aber nicht erforderlich, das fertige Vorliegen des gegebenenfalls in Anwesenheit eines Verdünnungsmittels entstehenden Pulvers abzuwarten, man kann die Umsetzungsreaktion mit dem Natriumamid auch schon einleiten, bevor das N atriumamidpulv er seine endgültige Form erhalten hat oder vollständig abgekühlt ist. Bei solcher Arbeitsweise ist es möglich, Reaktionen, die sonst nur in zwei getrennten Stufen ausgeführt wurden, in einem einzigen Gefäß unter Vermeidung der sonst unvermeidlichen Unannehmlichkeiten und Wertminderung des Natriumamids durchzuführen.
  • Die Herstellung fein verteilten Natriumamids in Abwesenheit oder Anwesenheit'indifferenter Flüssigkeiten wurde in der Patentliteratur schon wiederholt beschrieben. In diesen Fällen wird aber stets bereits erstarrtes Amid der Feinverteilung unterworfen, wobei die eingangs erwähnten und durch das vorliegende Verfahren vermiedenen Nachteile auftreten. Bei dem Verfahren der Patentschrift 398 204 wird unter anderem Natrium mit der zu amidierenden Substanz zusammengebracht, worauf Ammoniak eingeleitet wird. Dabei kommt nicht umgesetztes Natrium mit dem zu amidierenden Stoff in Berührung und gibt damit zu unerwünschten Nebenreaktionen Anlaß. Bei dem Verfahren der Patentschrift 273 256 erhält man ungeachtet der feinen Verteilung der zur Herstellung verwandten Alkalimetallegierungen das Amid in kompäkter Form.
  • Beispiel In einem Gefäß wird Ammoniak fein verteilt so lange durch geschmolzenes Natrium geleitet, bis das Verschwinden.von unverändertem Metall von der Oberfläche der Schmelze das Ende der Umsetzung anzeigt. Durch Rühren und Anwendung von Druck, z. B. von 3 bis ro Atm., wird die Reaktion wesentlich erleichtert. Man läßt dann das Reaktionsprodukt auf eine Temperatur abkühlen, die gerade unter der Entzündungstemperatur des zu verwendenden Verdünnungsmittels, z. B. Vaselinöl, liegt. Das Öl wird dann inkaltem Zustande zugegeben, wodurch das Natriumamid zu erstarren beginnt. Während dieser Zeit wird energisch gerührt, so- däß das Natriumamid als feines Pulver, in sinnigem Gemisch'mit dem Öl, erhalten wird. Das fertige pulverförmige Natriumamid wird in bekannter Weise zu . Umsetzungsreaktionen verwandt. Die mit ihm in Reaktion tretenden Substanzen können aber auch, nachdem die Temperatur im Herstellungsprozeß des Natriumamids genügend weit gesunken ist, schon zugesetzt werden, bevor das Pulver vollständig erstarrt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von fein verteiltem, reaktionsfähigem Natriumamid, dadurch gekennzeichnet, daß aus geschrriölzenem Natrium und Ammoniak in bekannter Weise sich bildendes Natriumamid, zweckmäßig bei Gegenwart von Verdünnungsmitteln, durch Rühren u. dgl. in körnige Form oder in Pulverform übergeführt wird, bevor es vollständig erstarrt ist.
DE1930561814D 1930-02-25 1930-02-25 Herstellung von fein verteiltem, reaktionsfaehigem Natriumamid Expired DE561814C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE561814T 1930-02-25

Publications (1)

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DE561814C true DE561814C (de) 1932-10-19

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