DE561466C - Brennstoffoerderpumpe fuer Vergasermaschinen - Google Patents
Brennstoffoerderpumpe fuer VergasermaschinenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B1/00—Engines characterised by fuel-air mixture compression
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/43—Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
- F02M2700/4302—Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
- F02M2700/438—Supply of liquid to a carburettor reservoir with limitation of the liquid level; Aerating devices; Mounting of fuel filters
- F02M2700/4388—Supply of liquid to a carburettor reservoir with limitation of the liquid level; Aerating devices; Mounting of fuel filters with fuel displacement by a pump
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Description
- Brennstofförderpumpe für Vergasermaschinen Die Erfindung betrifft eine mittels des Schmieröldruckes angetriebene Brennstoffförderpumpe für Vergasermaschinen. Erfindungsgemäß wird der Pumpenkolben entgegen einer Federkraft beim Saughub durch einen mit ihm gekuppelten Arbeitskolben, der einerseits unter dem Schmieröldruck und andererseits ebenfalls unter Federdruck steht, angetrieben.
- Erfindungsgemäß ist ferner der Arbeitskolben mit einem Steuerventil verbehen, das seinen Sitz im Boden des Arbeitskolbens hat, mit der Kupplungsstange starr verbunden ist und derart wirkt, daß es beim Aufsitzen des Arbeitskolbens auf einen Anschlag am Ende seines Hubes sich öffnet und den Arbeitsraum des Antriebskolbens mit einer Umlaufleitung kurzschließend verbindet, wodurch der Arbeitskolben vom Schmieröldruck entlastet und durch seine Belastungsfeder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, während der Pumpenkolben gleichzeitig seinen Förderhub ausführt.
- Von den bekannten Pumpen, bei denen viele empfindliche Teile, wie Membranen und Federn, vorgesehen sind, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft durch eine einfache Bauart, bei der gegebenenfalls nur eine einzige, verhältnismäßig starke Feder verwendet werden braucht. Eine Pumpe nach der Erfindung ist daher billig in der Herstellung und zuverlässig im Betrieb.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und es zeigen Abb. i einen Schnitt durch eine Pumpe zum Fördern von Brennstoff nach der Erfindung und Abb. a schematisch die Pumpe nach Abb. i in Verbindung mit einer Schmierpumpe, einem Brennstofftank und einem Vergaser.
- Nach der Zeichnung ist ein Zylinder a durch eine Trennwand b in zwei Kammern c, d unterteilt. Die Kammer c ist durch ein Rohre mit dem Haupttank f verbunden und durch ein Rohr g (das durch ein Rückschlagventil g gesteuert wird) mit der Vergaserschwimmkammer z oder einem anderen kleinen Behälter, in den der Brennstoff gefördert wird. Die Kammer c enthält ferner einen Pumpenkolben i, der in der einen Richtung durch eine Feder j bewegt werden kann. Die Feder liegt an dem einen Ende auf einem siebartigen Stützblech k auf. Öffnungen l im Kolben gestatten den Durchfluß der Flüssigkeit durch den Kolben, und diese Öffnungen werden durch ein Ringventil in gesteuert.
- Die andere Kammer d ist durch ein Rohr n mit der Pumpe o verbunden, durch welche Schmieröl zu den verschiedenen Teilen der Maschine gefördert wird. Die Rückförderung von Öl aus der Kammer di zum Ölbehälter p oder zu einem anderen Teil der Schmiereinrichtung erfolgt durch ein Rohr q. Innerhalb der Kammer d ist ein Ringkolben r angeordnet, mit welchem ein Ventil s zusammenarbeitet, das durch eine Stange t mit dem Brennstoffpumpenkolben i verbunden ist. Auf den Kolben r wirkt eine Feder as, welche sich gegen einen Ring v legt. Das Rohr ya steht mit der Oberseite des Kolbens r in Verbindung, und zwar durch einen. Kanal w, und das Rohr q steht mit der Unterseite des Kolbens r in Verbindung, und zwar mittels zweier nebeneinanderliegender Kanäle x, y.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Ausgehend von der in der Zeichnung dargestellten Stellung: Schmieröl, das durch die Pumpe o geföt. fiert wird, wirkt auf die Oberseite des Kolbens r und das Ventils und bewegt. sie zusammen nach unten gegen die Wirkung der Feder u. Durch die Bewegung dieser Teile geht der Kolben i nach unten gegen die Wirkung der Feder j. Petroleum o. dgl. fliegt auf die Oberseite des Kolbens i durch das Ventil na. Wenn der Kolben r sich gegen den Ring v legt; wird er angehalten. Der auf die Oberseite des Ventils s wirkende Druck bewirkt, daß sich das Ventil genügend weiterbewegt, damit t31 hinter das Ventil von der Oberseite auf die Unterseite tritt. In dieser Stellung wird der Kanal x durch den Kolben r geschlossen, aber der Kanal y ist offen. Infolgedessen kann t51 durch den Kolben vom Rohr n nach dem Rohr q fließen. Weil der auf beide Seiten des Kolbens r wirkende Druck nunmehr ausgeglichen ist, kann der Kolben unter der Wirkung seiner Feder u zurückgehen. Bis der Kolben r die Öffnung x freigegeben hat, erhält das Ventil s keine oder nur eine geringe Bewegung und ebenso der Kolben i. Wenn aber die Öffnung x vollständig freigegeben ist, können sich das Ventil s und der Kolben i aufwärts unter der Wirkung der Feder j bewegen, welche der Bewegung des Kolbens r folgt. Eine Menge flüssigen Brennstoffes wird aus der Kammer c durch das Ventil-b nach dem Rohr g gefördert. Wenn der Kolben r das obere Ende seiner Bewegung erreicht, schließt das Ventil s die Öffnung in diesem Kolben, und der Arbeitskreislauf wiederholt sich darauf.
- Wenn der Flüssigkeitsdruck im Rohr g den Druck der Feder j übersteigt, hört die Wirkung der Vorrichtung auf, und zwar infolge der Tatsache, daß keine Flüssigkeit mehr in den Behälter z übergehen kann, in den die Pumpe fördert. Die Arbeit wird aber selbsttätig wieder aufgenommen, wenn Flüssigkeit wieder in das Rohr g fließen kann.
- Durch den Gegenstand der Erfindung wird die selbsttätige Förderung von flüssigem Brennstoff aus einem Haupttank nach dem Vergaser o. dgl. in wirksamer Weise aufrechterhalten, und zwar unter Wahrung der erforderlichen Betriebssicherheit. Wenn die Maschine-stillsteht, steht auch die Schmierpumpe o still, und es wird kein weiterer Brennstoff gefördert, bis die Maschine wieder angeworfen wird.
- Nach der Zeichnung ist die Kammer d unmittelbar mit der Ölpumpe o verbunden. Es ist zu beachten, daß die Verbindung auch mit jedem anderen geeigneten Teil der Schmiereinrichtung der Maschine verbunden werden kann.
Claims (2)
- PATr.NTANSPRücIir: i. Mittels des Schmieröldruckes angetriebene Brennstofförderpumpe für Vergasermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben entgegen einer P ederkraft Beim Saughub durch einen mit ihm gekuppelten Arbeitskolben (r), der einerseits unter dem Schmieröldruck, andererseits ebenfalls unter Federdruck steht, angetrieben wird, und daß der Arbeitskolben (r) mit einem Steuerventil (s) versehen ist, das seinen Sitz im Boden des Arbeitskolbens hat, mit der Kupplungsstange starr verbunden ist und derart wirkt, daß es beim Aufsitzen des Arbeitskolbens äuf einen Anschlag am Ende seines Hubes sich öffnet und den Arbeitsraum des Antriebskolbens mit einer Umlaufleitung (y) kurzschließend verbindet, wodurch der Arbeitskolben vom Schmieröldruck entlastet und durch seine Belastungsfeder (u) in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, während der Pumpenkolben (2) gleichzeitig seinen Förderhub ausführt.
- 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Umlaufleitung (y) eine Leitung (x) nach dem Arbeitsraum des Antriebskolbens abzweigt. deren Mündung von dem Kolben vor Erreichung des Anschlages verschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB561466X | 1929-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561466C true DE561466C (de) | 1932-10-14 |
Family
ID=10475850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930561466D Expired DE561466C (de) | 1929-12-24 | 1930-08-07 | Brennstoffoerderpumpe fuer Vergasermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE561466C (de) |
-
1930
- 1930-08-07 DE DE1930561466D patent/DE561466C/de not_active Expired
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