DE561060C - Instrumentensterilisator - Google Patents
InstrumentensterilisatorInfo
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- DE561060C DE561060C DE1930561060D DE561060DD DE561060C DE 561060 C DE561060 C DE 561060C DE 1930561060 D DE1930561060 D DE 1930561060D DE 561060D D DE561060D D DE 561060DD DE 561060 C DE561060 C DE 561060C
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J13/00—Covers or similar closure members for pressure vessels in general
- F16J13/24—Covers or similar closure members for pressure vessels in general with safety devices, e.g. to prevent opening prior to pressure release
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
Es ist festgestellt worden, daß eine sichere Sterilisation mit Instrumentensterilisatoren
nur erreicht wird, wenn die Luft genügend entweichen kann. Es sind zu diesem Zweck
Kupplungen zwischen dem Dampfzufuhrventil und dem Entlüftungsventil angewandt worden, durch die erzwungen wird, daß die
Dampfzufuhr erst dann erfolgen kann, wenn das Entlüftungsventil geöffnet ist.
Es hat sich nun gezeigt-, daß es bei Apparaten der vorliegenden Art entscheidend
darauf ankommt, daß der Deckel nicht geöffnet werden kann, bevor der für die Sterilisation
der Instrumente zugeführte Dampf bzw. der durch den Dampf bedingte Überdruck in Wegfall gekommen ist. Die Desinfektion
der Instrumente erfolgt bei vorliegenden Sterilisatoren regelmäßig bei einer über ioo° C liegenden Temperatur und dementsprechenden
Überdruck. Die Öffnung des Deckels, solange dieser Überdruck vorhanden ist, hat Verbrühungsgefahren für das Bedienungspersonal
zur Folge.
Es ist Gegenstand der Erfindung, diese Ge-
»5 fahren auszuschließen, und zwar dadurch, daß
eine Sicherungsvorrichtung angeordnet ist, die die Öffnung des Deckels unmöglich macht,
solange im Innern des Sterilisators erhöhter Druck vorhanden ist. Dieser Zweck kann in
verschiedener Weise erreicht werden. Es hat sich gezeigt, daß bei Sterilisatoren mit
Zentralverschluß eine praktische Verwirk-' lichung des Erfindungsgedankens darin liegt,
daß ein Sperrglied mit der Bewegungseinrichtung für den Zentralverschluß verbunden ist
und mit einer Einrichtung zusammenwirkt, die unter dem Einfluß des Überdruckes im
Sterilisationsraum steht. Als solche Einrichtung kann beispielsweise eine unter der Wirkung
des Innendruckes stehende, an sich bekannte Membran dienen, die einen Stift bewegt,
der· in der Schlußstellung des Zentralverschlusses ein mit dessen Bewegungseinrichtung
versehenes zweites Sperrglied festhält. Beim Wegbleiben des Druckes bewegt sich der Sperrstift aus der Sperrstellung, ermöglicht
so die Bewegung des zweiten Sperrgliedes und damit die Öffnung des Zentralverschlusses.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt, und zwar in
Abb. ι im unverriegelten, in
Abb. 2 im verriegelten Zustand.
Der Sterilisator besteht aus dem Sterilisationsgefäß
1 mit Deckel 4, der mit einem Zentralverschluß ausgestattet ist, auf dessen
Einzelheiten im vorliegenden Zusammenhang nicht eingegangen zu werden braucht. Es
interessiert nur, daß der Zentralverschluß durch eine an der Welle 2 sitzende Druckplatte
durch Drehung des Handrades 3 geöffnet und geschlossen wird. Mit der Welle 2 ist bei 4' gelenkig eine Stange 5 verbunden,
deren Ende 6 umgebogen ist und die sich in einem beispielsweise am Deckel 4 angebrachten
Verriegelungsstück 7 bewegt.
Der Sterilisationsraum 1 ist durch ein Rohr 8 mit einer im Zylinder 9 verschiebbaren
Membran verbunden, die einen Stift 10 trägt.
Nachdem der Nutzraum des Sterilisators mit den zu sterilisierenden Instrumenten gefüllt
ist, wird durch Erhitzung oder Einleitung von Dampf in sein Inneres die' erforderliche
Temperatur erzeugt und dadurch ein Überdruck entwickelt. Unter der Wirkung dieses Überdruckes steigt der Stift 10
an und drückt das Ende 6 gegen das Widerlager 7.
Die Einrichtung wirkt nun wie folgt:
In der. in Abb. 1 gestrichelt gezeichneten Öffnungslage des Verschlusses steht das ao Handrad 3 so weit oben, daß die Stange 5 eine schräge Lage einnimmt. Wird der Zentralverschluß geschlossen, so erhält das Handrad 3 eine entsprechend tiefere Stellung, und die Sperrstange 6 kommt in die in Abb. 1 voll ausgezogene, annähernd waagerechte Lage. Wird nun im Innern des Apparates Überdruck erzeugt, so wird der Stift 10 nach oben bewegt. Er drückt dabei das Ende 6 der Stange 5 gegen ihr Widerlager 7. Solange der Druck anhält, kann demnach die Welle 2 nicht nach oben bewegt und dementsprechend der Sterilisator nicht geöffnet werden. Es ist demnach in einfachster Weise Sicherheit dafür geschaffen, daß Verletzungen des Bedienungspersonals durch ausströmenden heißen Dampf vermieden werden.
In der. in Abb. 1 gestrichelt gezeichneten Öffnungslage des Verschlusses steht das ao Handrad 3 so weit oben, daß die Stange 5 eine schräge Lage einnimmt. Wird der Zentralverschluß geschlossen, so erhält das Handrad 3 eine entsprechend tiefere Stellung, und die Sperrstange 6 kommt in die in Abb. 1 voll ausgezogene, annähernd waagerechte Lage. Wird nun im Innern des Apparates Überdruck erzeugt, so wird der Stift 10 nach oben bewegt. Er drückt dabei das Ende 6 der Stange 5 gegen ihr Widerlager 7. Solange der Druck anhält, kann demnach die Welle 2 nicht nach oben bewegt und dementsprechend der Sterilisator nicht geöffnet werden. Es ist demnach in einfachster Weise Sicherheit dafür geschaffen, daß Verletzungen des Bedienungspersonals durch ausströmenden heißen Dampf vermieden werden.
Die beschriebene Sicherheitseinrichtung hat den Vorteil, daß sie sich mit verhältnismäßig
einfachen Mitteln und dementsprechend billig herstellen läßt. Es sind aber auch noch
andere Ausführungen möglich, die die Erreichung desselben Zweckes zulassen.
Claims (2)
1. Instrumentensterilisator mit Zentral- 4S
Verschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß mit einer Hilfseinrichtung versehen ist, die seine öffnung nur erlaubt,
wenn im Innern des Sterilisationsraumes kein Überdruck mehr herrscht.
2. Instrumentensterilisator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit
der Welle (2) für die Betätigung des Zentralverschlusses gelenkig eine an ihrem freien Ende (6) gezahnte Stange (5) verbunden
ist und der Nutzraum des Sterilisators eine unter der Wirkung des Druckes stehende Membran (9) mit einem
Stift aufweist, der das gezahnte Ende des Hebels (5) gegen ein Widerlager preßt,
solange im Steiilisationsraum Druck vorhanden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE561060T | 1930-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561060C true DE561060C (de) | 1932-10-10 |
Family
ID=6566105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930561060D Expired DE561060C (de) | 1930-09-17 | 1930-09-17 | Instrumentensterilisator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE561060C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758077C (de) * | 1938-05-19 | 1953-11-30 | Forschungsgemeinschaft Dr Krem | Verfahren zur Herstellung eines schlag- und backfaehigen Eiweisses aus Milch |
| DE1041217B (de) * | 1953-08-19 | 1958-10-16 | E F G Kuester G M B H | Dampfsterilisator |
| US4080167A (en) * | 1976-10-22 | 1978-03-21 | Beers Charles J | Apparatus for asepticizing soft contact lenses at high temperature |
-
1930
- 1930-09-17 DE DE1930561060D patent/DE561060C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758077C (de) * | 1938-05-19 | 1953-11-30 | Forschungsgemeinschaft Dr Krem | Verfahren zur Herstellung eines schlag- und backfaehigen Eiweisses aus Milch |
| DE1041217B (de) * | 1953-08-19 | 1958-10-16 | E F G Kuester G M B H | Dampfsterilisator |
| US4080167A (en) * | 1976-10-22 | 1978-03-21 | Beers Charles J | Apparatus for asepticizing soft contact lenses at high temperature |
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