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DE1041217B - Dampfsterilisator - Google Patents

Dampfsterilisator

Info

Publication number
DE1041217B
DE1041217B DEK19230A DEK0019230A DE1041217B DE 1041217 B DE1041217 B DE 1041217B DE K19230 A DEK19230 A DE K19230A DE K0019230 A DEK0019230 A DE K0019230A DE 1041217 B DE1041217 B DE 1041217B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
sterilizer
lid
steam sterilizer
handwheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK19230A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E F G KUESTER GmbH
Original Assignee
E F G KUESTER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E F G KUESTER GmbH filed Critical E F G KUESTER GmbH
Priority to DEK19230A priority Critical patent/DE1041217B/de
Publication of DE1041217B publication Critical patent/DE1041217B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/24Covers or similar closure members for pressure vessels in general with safety devices, e.g. to prevent opening prior to pressure release
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Dampfsterilisator Die üblichen Dampfsterilisatoren, wie sie in Krankenhäusern oder bei Ärzten zur Entkeimung von Wäsche, Verbandmaterial, Instrumenten usw. benutzt werden, verkörpern einen Kessel, der besondere Sterilisiergutbehälter aufnimmt und nach dem Verschließen mit gesättigtem Dampf bzw. Heißdampf beschickt wird.
  • Dem Kessel d.es Sterilisators ist fast stets ein mit einem Filter kombiniertes Ventil zugeordnet, daß dazu dient, nach Beendigung der Sterilisation und nach dem Abschalten des Dampfes zunächst einen Druckausgleich zwischen Außenluft und Kessel herzustellen, ehe letzterer geöffnet wird.
  • Für die Betätigung des getrennten Ausgleichsventils bedarf es erhöhter Aufmerksamkeit. Denn wenn der Deckel nach erfolgter Sterilisation geöffnet würde, ohne daß zuvor auch das Ausgleichsventil geöffnet worden wäre, so entstünde wegen des Abblasens des im Kessel enthasltenen Dampfes eine Gefährdung des Bedienungspersonals.
  • Es ist mehrfach vorgeschlagen worden, den Sch.raubverschluß des Sterilisators so auszubilden bzw. anzuordnen, daß er in funktioneller Abhängigkeit von dem im Sterilisatorinneren herrschenden Druck steht, derart nämlich, daß der Deckelversch.luß nur dann gelöst werden kann, wenn durch vorheriges fflnen des genannten Ventils der gewünschte Druckausgleich erfolgt ist. Während bei einer verhältnis mäßig komplizierten elektrischen Steuereinrichtung für Sterilisieranlagen die einzelnen Organe selbsttätig in bestimmter zeitlicher Folge betätigt werden, hat man bei solchen, den Regelfall ausmachenden Sterilisatoren, deren. verschiedene Schaltorgane mechanisch betätigt werden, vorgeschlagen, den Schraubverschluß des Stenlisatordeckels mit einem Taster zusammenarbeiten zu lassen., d.er, durch eine mit dem Sterilisatorgehäuse in Verbindung stehende Membran verstellbar, ein Element des Deckelverschlusses in den Bereich eines Sperrgliedes überführen kann. Der Nachteil einer solchen Anordnung besteht einerseits darin, daß es nicht nur des Ausgleichsventils, sondern auch noch eines zusätzlichen Überwachungsaggregates bedarf. Außerdem arbeitet die vorbekannte Einrichtung insofern nicht zwangläufig, als infolge der Nachgiebigkeit der Membran das vorerwähnte Element des Verschlusses absichtlich oder zufällig außer Eingriff mit dem Sperrorgan gebracht werden kann, abgesehen davon, daß die Betriebssicherheit des mit einer Membran arbeitenden Tasters ohnehin begrenzt ist.
  • Man hat ferner versucht, eine Beziehung zwischen dem Deckelverschluß des Sterilisators und dem Entlastungsventil der Sterilisierkammer dadurch zu schaffen, daß man beide Aggregat durch eine Steuerscheibe verbindet. Die Drehung eines Handrades bewirkt auf diese Weise das Kombina,tion,sspgieil zwischien Deckelverschluß und Ventil. Ein Nachteil dieser Anordnung ist es jedoch, daß der Hersteller von Sterilisationsapparaten nicht meh.r die übliche und wi rtschaftlichste Anordnung von Deckelverschluß und Ventil beibehalten kann, die auf der getrennten Herstellung beider Teile beruht, sondern eine komplizierte Kombination der beiden Teile vorfahrizieren muß.
  • Die Erfindung verfolgt dagegen das Ziel, die funktionelle Abhängigkeit zwischen Sterilisatorverschluß und Ausgleichsventil auf mechanischem Wege, d. h. mit Hilfe stabiler bzw. starrer Elemente völlig zwangläufig zu gestalten derart also, daß der Schraubverschluß des Sterilisators un,mittelbar mit dem Ausgleichsventil in gewünschter Wechselwirkung zusammenarBeitet, ohne daß die Vorteile der funktionellen Selbständigkeit der beiden zu verknüpfenden Elemente aufgegeben werden.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß das Sch.altorgan des Deckelverschlusses, mit letzterem lösbar gekuppelt, mit dem Steuerorgan des im Sterilisatordeckel angeordneten Ausgl eichsventils derart verbunden ist, daß die Schließbewegung des Steuerorgans das Schaltorgan entkuppelt, während seine Offnungsbewegung das Schaltorgan zur Kupplung mit dem Schraubverschluß freigibt.
  • Durch ein.e solche Einrichtung wird erreicht, daß, solange das Ventil geschlossen ist, der Deckelverschluß überhaupt nicht entsperrt werden kann, während die Überführung des Schaitorgans für den Deckelverschluß in die Arbeitsstellung zwangläufig von der öffnung des Ventils begleitet sein muß.
  • Eine bevorzugte, auch für sich allein. wertvolle Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das dem Lufteinlaßventil zugeordnete Filter zwischen Ventil und Sterilisator liegt und in ständiger Verbindung mit dem Sterilisierraum angeordnet ist. Eine solche Einrichtung vereinfacht nicht nur in erheblicher Weise die konstruktive Durchbildung des Erfindungsgedankens, sondern hat zugleich den gro ßen Vorteil, daß das Filter während jedes Sterilisationsvorganges innerhalb des Sterilisators mit entkeimt wird.
  • In der Zeichnung ist beispielhaft eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Fig. 1 veranschaulicht einen senkrechten. Schnitt durch den oberen Teil eines Dampfsterilisators; Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab Teile des gleichen Schnittes bei verän.derter Stellung verschiedener Organe.
  • Älit 5 ist das obere Ende eines Sterilisatorkessels bezeichnet, auf dessen Doppelwandung 6 unter Zwischenschaltung einer Gummidichtung7 der Deckel 8 aufliegt, der in bekannter. aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise, beispielsweise durch Scharniere. an den Kessel angelenkt sein. kann.
  • Um den Deckel 8 druckdicht auf dem Gummiring 7 festzuziehen, ist eine Gewindespindel 9 vorgesehen, die, in einem Widerlager 10 gelagert, über einen balligen Kopf 11 dem Deckel anliegt und mit Hilfe eines Handrades 12 vor- oder zurückgeschraubt werden kann, wobei gleichzeitig die Pranken 13 geschaltet werden.
  • Auf dem Deckel 8 ist ein Gehäuse 14 befestigt, das, über einen Stutzen 15 mit dem Kessel 5 in Verbindung stehend. zur Aufnahme eines Filters 16 dient. Das Gehäuse 14 mündet in ein Ventilgehäuse 17, das durch eine Leitung 18 mit der Außenluft in Verbindung steht und ein Ventil 19 enthält. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn das Ventil 19 auf seinem Sitz 20 aufruht, die Verbindung zwischen der Leitung 18 und dem Stutzen 15 unterbrochen ist.
  • Die Betätigung des Ventils 19 erfolgt durch eine Gewindespindel 21, die sich. in ein.em Arm 22 des Widerlagers 10 axial verstellen. Iäßt, und zwar mit Hilfe des gerändelten Schaltknopfes 23.
  • Um nun zwischen dem Schaltorgan 12 d.es Deckelverschlusses 9 und dem Steuerorgan 23 des Ventils 19 eine zwangläufige Verbindung herzustellen, steht die Nahe 24 des Handrades 12 mit der Spindel 9 durch eine Klauenkupplung25 im Eingriff, die sich durch Verschiebung der Teile 24 und 9 gegeneinander lösen oder schließen läßt.
  • Andererseits ist auf dem Widerlager 10 mittels einer Konsole 26 schwenkbar ein. Doppelhebel 27 befestigt. dessen eines Ende 28 in eine Führungsnut 29 der Nabe 24 greift, während das andere Hebelende 30 in eine Führungsnut 31 der Ventilspindel 21 eingreift.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt: veun der Deckel 8 mit Hilfe der Verschluß spindel 9 fest auf die Dichtung7 gepreßt ist, kann. der beabsichtigte Sterilisationsvorgang nur stattfinden, wenn das Ventil 19, 20 geschlossen ist, da anderenfalls der durch den Deckel 5 eingelassene Dampf über die Leitung 15, 17, 18 abblasen würde. Indem man. nun aber mittels des gerändelten Knopfes 23 das Ventil schließt, d. h. die Spindel 21 n.ach. unten schraubt, wird auch das Ende 30 des Doppelhebels 27 durch die fest auf der Spindel 21 sitzende Nut 31 gesenkt. Dies hat ein Aufheben des Hebelendes 28 und damit der Teile24 und 12 zur Folge, wobei die Kupplung 25 gelöst wird.
  • Sind demgemäß der Deckel 8 und das Ventil 19, 20 geschlossen, so ist es unmöglich, mittels des Handrades 12 den Deckelverschluß zu betätigen. Die Lösung des Deckelverschlusses setzt vielmehr die Schließung der Kupplung 25, also die Senkung des Schaltrades 12 und der Nabe 24, voraus, und dies wiederum ist nur möglich, wenn das Ventil 19, 20 geöffnet wird.
  • Fig. 2 zeigt deutlich, wie die Schließung des Ventils 19, 20 das Auseinanderziehen der Kupplungshälften 25 a und 25b zur Folge hat.
  • Naturgemäß ist das in der Zeichnung dargestellte Beispiel nicht bindend für die mögliche Verwirklichung des Erfindungsgedankens. Sowohl die örtliche gegenseitige Anordnung des Deckelverschlusses und des Ventils als auch die Ausbildung der baulichen Einzelheiten, etwa der Kupplung, könnte anders gewählt werden, beispielsweise so, daß das Ventil und die Spindel des Deckelverschlusses koaxial zueinander liegen.
  • In allen Fällen hat die erfindungsgemäße Einrichtung zugleich den schon erwähnten Vorzug, daß das im Gehäuse 14 untergebrachte Filter 16 (das auch in den Deckel oder Kessel selbst eingebaut sein könnte) dauernd mit dem Inneren des Kessels 5 in Verbindung steht und damit bei jeder Charge durch den in den Kessel eingel,eiteten Dampf erneut sterilisiert wird.
  • Dies verkörpert einen erheblichen Vorteil gegenüber jenen bekannten Anordnungen, bei denen das Ventil zwischen Kessel und Filter liegt, letzteres also nur mit der Außenluft in Verbindung steht und. somit der Gefahr der Infizierung durch Luftkeime ausgesetzt ist.
  • Während im übrigen die sämtlichen. vorstehend beschriebenen Teile dem Deckel, beispielsweise der Oberseite eines beispielsweise zylindrisch gedachten Steri.lNisatorkessels zugeordnet sind, könnten sämtliche oder einzelne Elemente auch einem seitlichen Verschluß deckel oder der seitlichen Wandung des Sterili sierkessels zugeordnet werden PATENTANSIR(%CIIE 1. Dampfsterilisator mit Druckausgleichsventil, dessen Deckelverschluß nur bei drucklosem Sterilisator geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelverschluß (9) mit dem Schaltorgan (12) durch eine lösbare Kupplung (25) verbunden ist, die von dem Steuerorgan (23, 21) des im Sterilisatordeckel angeordneten Ausgleichsventils (19) mechanisch betätigt wird, derart, daß bei geschlossenem Ausgleichsventil die Kupplung gelöst und bei geöffnetem Ausgleichsventil gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Dampfsterili.sator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß als Schaltorgan ein Handrad (12) und als Steuerorgan eine Schrauben spindel (21) dient, deren Achse parallel zur Handachse angeordnet ist, und daß beide Organe durch einen verschwenkbaren Doppelhebel gekuppelt sind.
    3. Dampfsterilisator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gelkenazeichnet, daß das Handrad axial verschieblich auf einer Spindel (9) des Deckelverschlusses sitzt und mit dieser durch Mitnehmer, Klauen, Nocken od. dgl. im Eingriff steht.
    4. Dampfsterilisator nach Anspruch 1 und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (30) des Doppelhebels (27) gelenkig an einer durch die Schraubenspindel (21) des Ventils verstellbaren Muffe (31) angreift, während das andere Hebelende (28) an der gegebenenfalls verlängerten Nabe (24) des Handrades (12) angreift.
    5. Dampfstenlisator nach Anspruch. 1 und Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet daß das Druckausgleichsventil (19 20) am Deckel des Sterilisators montiert ist.
    6. Dampfsterilisator, insbesondere nach Anspruch 1 und Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Druckausgleichsventil (19, 20) zugeordnete Filter (16) zwischen Ventil und Sterilisator in ständiger Verbindung mit dem SWterilisierraum (5) angeordnet ist.
    In Betracht gezogene D ruckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 561 060, 562 650, 819 130; französische Patentschrift Nr. 986 246; britische Patentschrift Nr. 412 700.
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DE819130C (de) * 1950-04-02 1951-10-29 Oskar Neiss Automatische Steuerungseinrichtung fuer Sterilisieranlagen

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