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DE560562C - Frostschutzofen - Google Patents

Frostschutzofen

Info

Publication number
DE560562C
DE560562C DE1930560562D DE560562DD DE560562C DE 560562 C DE560562 C DE 560562C DE 1930560562 D DE1930560562 D DE 1930560562D DE 560562D D DE560562D D DE 560562DD DE 560562 C DE560562 C DE 560562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oven
antifreeze
furnace
heat
ground
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930560562D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE560562C publication Critical patent/DE560562C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/06Devices for generating heat, smoke or fog in gardens, orchards or forests, e.g. to prevent damage by frost

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Für die Frostbekämpfung in Weinbergen ist bislang das sogenannte Räucherverfahren bekannt geworden. Hierfür sind große Raucherzeugungsanlagen vorgesehen, bei welchen der Rauch durch ein Rohrnetz in den betreffenden Kulturen verbreitet wird und sich als eine Schutzdecke über das betreffende Gebiet legt. Die Beschaffung und Unterhaltung dieser Raucherzeugungsanlagen ist sehr kostspielig und unwirtschaftlich und kommt für mittlere und kleinere Betriebe nicht in Frage. Aus diesem Grunde ist man dazu übergegangen, auf dem in Frage kommenden gefährdeten Gebiet kleine Öfen, sogenannte Räucheröfen, in größerer Anzahl verteilt aufzustellen, wobei die Rauchentwicklung teils durch flüssige, teils durch feste Brennstoffe erzielt wird. All diese Öfen sind ihrem Zweck entsprechend als sogenannte stehende oder Säulenöfen ausgebildet, wobei der Zug dadurch erzielt wird, daß die öfen in ihrem oberen Teil mehr oder weniger als senkrechte Kamine ausgebildet sind, so daß also der Zug einen direkten Auftrieb nach oben erhält. Dieser Auftrieb wird dann letzten Endes durch eine Abschirmung, wie Dach o. dgl., nur etwas seitlich abgelenkt. All die bekannten Räucherofen besitzen den Nachteil, daß der weitaus größte Teil der entwickelten Wärme direkt senkrecht hochsteigt und unausgenutzt verflüchtet, während nur ein geringer Teil der entwickelten Wärme zur Erwärmung der Luftschicht, die über den zu schützenden Pflanzen liegt, ausgenutzt wird, wobei die über der Kultur liegende Rauchdecke die Ausstrahlung des Bodens unterbinden soll. Im Gegensatz zum Bekannten behandelt die Erfindung einen Ofen, der zur direkten Beheizung des Bodens bzw. zur Erhöhung der Temperatur desselben dient. Das Ziel der Erfindung ist demnach, die entwickelte Wärme möglichst am Boden zur Auswirkung kommen zu lassen und den Auftrieb der Wärme von vornherein möglichst zu unterbinden. Da die Wärme durch natürlichen Auftrieb in.die Höhe steigt, ist eine Anwärmung der höheren Schichten nicht notwendig.
Nach der Erfindung besteht der für die Freilandheizung verwendete Ofen aus einer auf dem Erdboden aufliegenden langgestreckten Heizröhre, welche gleichzeitig als Feuerstelle für feste Brennstoffe wie auch als Kamin zum Abzug der Feuer- und Rauchgase dient, wobei der vordere als Feuerstelle ausgebildete Teil der Röhre durch einen kleinen Bügel etwas vom Boden hochgesetzt ist. Die größte Heizfläche des Ofens ist demgemäß direkt auf dem Boden bzw. in nächster Nähe desselben verlegt, so daß eine schnelle Erwärmung des Erdbodens in kürzester Frist erzielt wird. Ein weiterer Vorteil, der erreicht wird, ist der, daß das Entweichen der Wärme auf ein Mindestmaß beschränkt wird, indem der direkt senkrechte Auftrieb der entwickelten Wärme zunächst unterbunden wird, und zwar durch die Ausbildung des Ofens als langgestreckt liegende Röhre, durch welche der gesamte Feuerzug zunächst hindurchgeht,
also parallel zum Boden und dicht über denselben abstreicht, und, nachdem die Hauptwärme an den Boden abgegeben ist, erst der Auftrieb nach oben erfolgt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht in der primitiven Gestaltung des Heizofens, welche es auch dem minderbemittelten Weinbergbesitzer ermöglicht, selbige in benötigter größerer Anzahl zu beschaffen und aufzustellen. Die besondere Ausgestaltung des Heizofens, dessen vordere Feuerstelle durch einen Bügel ein wenig vom Boden gelüftet ist, wodurch ein künstlicher Zug nach dem rückwärtigen Ende des Ofens erreicht wird, ermöglicht voll und ganz die angestrebte Wirkung.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den Ofen in Seitenansicht,
Abb. 2 in vorderer Stirnansicht,
Abb. 3 in Draufsicht und abgenommenem Deckel und
Abb. 4 in hinterer Stirnansicht.
Der Boden α des aus Blech bestehenden Ofens ist nach ""der vorderen, durch einen Bügel b hochgesetzten Stirnseite zu mit Löchern c ausgestattet, um eine gute Zugwirkung zu erzielen. Die Seitenteile d sind durch Abwinkein des Bodens α gebildet und an der vorderen Stirnseite durch den ringsum geführten Bügel b und zwei Querstäbe e und an der hinteren Stirnseite durch einen Querstab/ versteift. Die vorderen und hinteren Stirnkanten der Seitenteile und des Bodens sind zu schmalen Lappen g umgezogen. Die so geschaffene, nach oben offene Feuerstelle wird durch einen abnehmbaren Deckel h abgedeckt, der insbesondere in der Bereitschaftsstellung das eingelegte Brennmaterial, wie Briketts i o. dgl., gegen Nässe schützt. Der vordere, etwas vom Boden hochgesetzte, mit den Zuglöchern c versehene Teil dient als Feuerstelle, während der rückwärtige Teil des Ofens als Kamin zum Abzug der Feuer- und Rauchgase dient.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    - Frostschutzofen für Weinberge, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einer langgestreckten Heizröhre mit am vorderen als Feuerstelle dienenden Teil angeordnetem Hochstellbügel besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930560562D 1930-05-16 1930-05-16 Frostschutzofen Expired DE560562C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE560562T 1930-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE560562C true DE560562C (de) 1932-10-04

Family

ID=6565958

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930560562D Expired DE560562C (de) 1930-05-16 1930-05-16 Frostschutzofen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE560562C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826527C (de) * 1950-05-24 1952-01-03 Otto Kreutner Einrichtung zum Beheizen von Weinbergen und aehnlichen Pflanzungen zwecks Abwehr der Frostgefahr
US3168062A (en) * 1963-01-11 1965-02-02 Frederick W Arnold Adjustable induced draft barbecue lighter with fuelsaver hood

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826527C (de) * 1950-05-24 1952-01-03 Otto Kreutner Einrichtung zum Beheizen von Weinbergen und aehnlichen Pflanzungen zwecks Abwehr der Frostgefahr
US3168062A (en) * 1963-01-11 1965-02-02 Frederick W Arnold Adjustable induced draft barbecue lighter with fuelsaver hood

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