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DE560095C - Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukoerpers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukoerpers

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Publication number
DE560095C
DE560095C DEC43000D DEC0043000D DE560095C DE 560095 C DE560095 C DE 560095C DE C43000 D DEC43000 D DE C43000D DE C0043000 D DEC0043000 D DE C0043000D DE 560095 C DE560095 C DE 560095C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mass
clay
hollow
foamy
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC43000D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR
TONINDUSTRIE ZEITUNG PROF DR H
Original Assignee
CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR
TONINDUSTRIE ZEITUNG PROF DR H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR, TONINDUSTRIE ZEITUNG PROF DR H filed Critical CHEMISCHES LAB fur TONINDUSTR
Priority to DEC43000D priority Critical patent/DE560095C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE560095C publication Critical patent/DE560095C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/5025Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials with ceramic materials
    • C04B41/5037Clay, Kaolin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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    • C04B41/81Coating or impregnation
    • C04B41/85Coating or impregnation with inorganic materials
    • C04B41/87Ceramics

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung eines Leicht-Baukörpers mit dichten Außenwänden und weniger dichtem Kern. Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß aus Ton in üblicher Weise hergestellte Hohlsteinformlinge vor dem Brennen mit einer schaumig auftreibenden oder aufgetriebenen Masse gefüllt werden. An die Formgebung schließt sich das übliche Trocknen und Brennen.
Die Herstellung von Baukörpern aus schaumig auftreibenden oder aufgetriebenen Massen ist an sich bekannt. Doch hat dieses Verfahren lediglich Anwendung gefunden zur Herstellung von Körpern, die völlig aus derart porösen Massen bestanden. Daneben ist bereits vorgeschlagen worden, Baukörper durch Stampfung herzustellen, und zwar derart, daß die Außenschale hart gestampft wurde, während der innere Kern einer geringen Druckeinwirkung während des Verfahrens unterworfen wurde. Auf diese Weise sollte die Herstellung eines Formkörpers mit dichter Außenwand und weniger dichtem Kern möglich sein. Dieses Verfahren bietet nur Aussicht auf Erfolg bei der Verarbeitung von ein selbst erhärtendes Bindemittel enthaltenden Massen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jedoch mit tonigen Massen gearbeitet, also solchen, bei welchen die Bindung der einzelnen Bestandteile untereinander auf keramischem Wege erfolgt, und es wird ein Erzeugnis erhalten, welches sich durch große Verbandsfestigkeit, durch eine dichte Außenhaut und auch gleichzeitig durch ein geringes Raumgewicht auszeichnet.
Beispielsweise geht man erfindungsgemäß derart vor, daß man in an sich üblicher Weise beispielsweise auf einer stehenden oder liegenden Strangpresse einen Tonhohlstrang erzeugt, auf der anderen Seite eine schaumig aufgetriebene Tonmasse bereitet, z. B. aus Ton und Wasser unter Zusatz von pflanzlichen Schleimen, Saponinen, Harzseifen usw., auf mechanischem Wege (Peitschen) oder aber auch auf chemischem Wege durch Zusatz von Carbonat und Säure zu Rohton oder Calciumcarbid oder Metallpulver zur wasserhaltigen Tonmasse. Aus dem auf der Strangpresse hergestellten Tonstrang kann man Formlinge gewünschter Größe abschneiden, diese mit einer freien Öffnung nach oben aufstellen und nun die schaumige Tonmasse einfüllen. Dies kann auf kontinuierliehe Weise erfolgen.
Unter einer stehend angeordneten Strangpresse befindet sich ein ruckweise vorwärts laufendes Band. Die abgeschnittenen Formlinge des Tonhohlstranges werden unmittelbar auf das Band abgesetzt und gelangen unter eine daneben angeordnete Öffnung, aus welcher die schaumig aufgetriebene Tonmasse in das Innere des Hohlformlings eingefüllt
wird. Dieses Einfüllen der schaumigen Tonmassen kann unter Umständen mit Hilfe eingeblasener Luft u. dgl. beschleunigt werden. Nach dem Einfüllen - der porösen Masse können die Formlinge unmittelbar getrocknet und gebrannt werden, oder aber es werden zunächst die Stirnflächen, z. B. durch Abstreichen mit einem Messer oder einem verdrillten Draht, geglättet.
ίο Es kann auch so gearbeitet werden, daß die schaumige Tonmasse unmittelbar in den Hohlstrang eingebracht wird, z. B. bei Benutzung einer Strangpresse dadurch, daß man die Welle der Schnecke hohl ausbildet und durch diese mit Hilfe von eingeblasener Luft usw. die schaumige Masse in den Hohlstrang einarbeitet. Nach dem Austritt aus dem Mundstück brauchen die Formlinge nur noch abgeschnitten zu werden, um dann unmittelbar den fertigen Formling zu bilden.
Möglich ist ferner auch, die schaumige Masse erst nach dem Einfüllen eines entsprechenden Tones bzw. einer Mischung in dem Hohlstrang zu erzeugen. Man wird also beispielsweise einen mit geringen Mengen Metallpulver (0,15 bis 0,30% Kalk oder Alkali) und Wasser versetzten Ton in den Hohlstrang bzw. den Hohlformling einfüllen und überläßt die Masse nunmehr der Ruhe, während welcher die Reaktion zwischen Zusatzstoffen (Metallpulver oder Calciumcarbid) und Wasser zu Ende verläuft. Es ist auch möglich, erfindungsgemäß mit Tonmassen zu arbeiten, welche mit einem Zusatz fein gemahlener, brennbarer Stoffe versehen sind. Diese brennbaren Stoffe, z. B. Sägespäne, Torf u. dgl., können sowohl der Hohlstrangmasse als auch der Masse des Kerns zugesetzt werden. Vorzugsweise wird man der Masse des Hohlstranges feinst gemahlenen Brennstoff, z. B. Kohle relativ hohen Wärmegehaltes, zusetzen, während für die Einverleibung in die Kernmasse der Feinheitsgrad nicht so weit getrieben wird. Der Zusatz von Kohle zu Tonmasse als solcher ist bekannt. Man hat auf diese Weise poröse Ziegel, d. h. sogenannte Leichtziegel, erzeugt und durch Wahl des Feinheitsgrades der Kohle die Größe der Poren in der Masse beeinflußt. Daneben sind auch unter Kohleeinmischung Ziegel hergestellt worden, welche bei geringer Gewichtsverminderung ein festes und hartes Gefüge erhielten. Ferner ist es bekannt, durch reduzierenden Brand mit einer großen Menge Kohle vermischten Tones carbonisierten Ton herzustellen, der gegebenenfalls anschließend oxydierend gebrannt werden kann.
Die erfindungsgemäß hergestellten Formlinge werden anschließend einem Trocknen und Brennen unterworfen; zweckmäßig ist bei Anwendung künstlicher Trocknung der sogenannten Feuchtigkeitstrocknung der Vorzug zu geben, das heißt zunächst mit feuchtigkeitsgesättigter Luft die Formlinge aufzuwärmen und erst dann dem eigentlichen Trocknen zu unterwerfen. Auf diese Weise werden Deformierungen oder Rissebildungen vermieden. Bei der Herstellung der neuen Baukörper wird die Porösität der schaumig auftreibenden bzw. aufgetriebenen Tonmasse zweckmäßig sehr groß gewählt. Sie kann auch sehr groß sein, da der äußere feste Tonmantel den Halt gibt und die schaumigen Massen an sich nur eine geringe Festigkeit zu besitzen brauchen. Selbstverständlich wird hierbei auf die Eigenschaften des Rohstoffes Rücksicht genommen werden müssen. Nach dem vorliegenden Verfahren gelingt in technisch einfacher Weise die Herstellung eines Baukörpers, der sich durch hohe Festigkeiten bei relativ sehr niedrigem Raumgewicht auszeichnet. Schwierigkeiten beim Trocknen und Brennen treten nicht auf; im übrigen ist die Verarbeitung und Handhabung der des gewöhnlichen vollen Mauerziegels gleich.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukörpers mit dichten Außenwänden und weniger dichtem Kern, dadurch gekennzeichnet, daß aus Ton in üblicher Weise hergestellte Hohlsteinformlinge vor dem Brennen mit einer schaumig auftreibenden oder aufgetriebenen Tonmasse gefüllt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Formen der Hohlsteine auf der Strangpresse die schaumig auftreibende oder aufgetriebene Tonmasse unmittelbar in den Hohlstrang eingearbeitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Zusatz fein gemahlener, brennbarer Stoffe zur Masse des Hohlstranges und gegebenenfalls auch zur Masse des Kernes.
DEC43000D 1929-04-28 1929-04-28 Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukoerpers Expired DE560095C (de)

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DEC43000D DE560095C (de) 1929-04-28 1929-04-28 Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukoerpers

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DEC43000D DE560095C (de) 1929-04-28 1929-04-28 Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukoerpers

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DE560095C true DE560095C (de) 1933-04-07

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DEC43000D Expired DE560095C (de) 1929-04-28 1929-04-28 Verfahren zur Herstellung eines Leicht-Baukoerpers

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DE (1) DE560095C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3041205A (en) * 1959-04-01 1962-06-26 Du Pont Composition comprising colloidal silica and a water-soluble phosphorus compound and articles prepared therefrom and process of preparing such articles
DE29722863U1 (de) * 1997-08-12 1998-12-10 Ziegelwerk Klosterbeuren Ludwig Leinsing GmbH & Co., 87727 Babenhausen Gefüllter Ziegelstein

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3041205A (en) * 1959-04-01 1962-06-26 Du Pont Composition comprising colloidal silica and a water-soluble phosphorus compound and articles prepared therefrom and process of preparing such articles
DE29722863U1 (de) * 1997-08-12 1998-12-10 Ziegelwerk Klosterbeuren Ludwig Leinsing GmbH & Co., 87727 Babenhausen Gefüllter Ziegelstein

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