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DE569169C - Instrument zum Ansetzen von Metallklammern, insbesondere fuer chirurgische Zwecke - Google Patents

Instrument zum Ansetzen von Metallklammern, insbesondere fuer chirurgische Zwecke

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Publication number
DE569169C
DE569169C DE1930569169D DE569169DD DE569169C DE 569169 C DE569169 C DE 569169C DE 1930569169 D DE1930569169 D DE 1930569169D DE 569169D D DE569169D D DE 569169DD DE 569169 C DE569169 C DE 569169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
slide
instrument according
clamp
brackets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930569169D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH C ULRICH
Original Assignee
HEINRICH C ULRICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH C ULRICH filed Critical HEINRICH C ULRICH
Application granted granted Critical
Publication of DE569169C publication Critical patent/DE569169C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/068Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps
    • A61B17/072Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps for applying a row of staples in a single action, e.g. the staples being applied simultaneously

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Instrument zum Ansetzen von Metallklammern, insbesondere für chirurgische Zwecke Metallklammern verschiedener Formen sind heute zum Wundverschluß vielfach in Anwendung. Hierzu werden seit über zwei fahrzehnten neben manchen anderen Formen aus Draht gebildete U-förmig zugespitzte Klammern verwendet, die durch das Gewebe, welches verbunden werden soll, durchgestochen und deren beide spitzen Enden nach erfolgtem Durchstich umgebogen werden, so daß die zusammengehefteten Gewebeteile sicher aneinanderhaften. Diese Art der Verbindung kommt hauptsächlich bei Magen- und Darmresektionen in Betracht, wobei jedoch bis jetzt diese Klammern mittels eines verhältnismäßig großen und komplizierten Instuments angelegt worden sind. Die Anwendung des bekannten Gerätes hat sich auf bestimmte Gebiete beschränkt, bei welchen in der Regel eine größere Anzahl Klammern in zwei Reihen durch die Bewegungen eines Zahnrades durch die Magen- oder Darmwände hindurchgedrückt und durch den Widerstand eines gegenüberliegenden Zangenteiles umgebogen werden. Um nun auch einzelne oder eine geringere Anzahl von Klammern an jeder beliebigen Stelle, z. B. der Magenwand, anlegen zu können, ist das nachfolgend beschriebene Instrument konstruiert worden.
  • Hier wäre zu erwähnen, daß zum Anlegen einzelner Klammern auch einfache, zangen= förmig gehaltene Instrumente bekanntgeworden sind, bei denen auf dem einen Zangenteil ein U-förmiges Metallband mit Einschnitten in den nach oben stehenden Wänden gegen das Lastarmende dieses Teiles vorgeschoben wird, wo dann durch Druck des gegenüberliegenden Zangenteilendes die abgeteilten Wände dieses Bandes, nachdem der Zangenteil unter ein Blutgefäß usw. geschoben ist, umgebogen und gegen die Basis des Bandes gedrückt werden. Der an dieser Stelle so bearbeitete Bandabschnitt wird im gleichen Arbeitsgang mittels eines am Druckteil der Zange angebrachten Messers abgetrennt.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht, abweichend von den bekannten Geräten, in der Hauptsache aus einem Führungsteil a und aus zwei in der Längsrichtung des Führungsteiles a aufeinander- oder auch ineinandergleitenden Schieberteilen d und e (Abb. i, 2 und 3). Das Führungsteil a ist vorn rechtwinklig abgebogen, so daß ein Anschlag b entsteht, an welchem auf der Innenseite zwei bekannte Vertiefungen c zum Umlenken der durchgestochenen beiden Klammerenden angebracht sind. Der Schieber d hat an seinem vorderen Ende in der Mitte einen Schlitz n, der zur Aufnahme der anzulegenden Klammer bestimmt ist. Mittels eines in diesem Schlitz gleitenden und diesen ausfüllenden Schiebers e wird die Klammer, nachdem der Schieber d der Innenseite des Widerstandes b genähert ist, durch das zu vereinigende Gewebe hindurchgestoßen, und die Klammerenden werden am Anschlag b umgelegt.
  • Der Führungsteila ist an seinem hinteren Teil fest oder auswechselbar mit dem einen Hebelarm/ eines bekannten zangenartig gekreuzten Griffes g verbunden, während der Schieberteil e mit dem anderen Hebelarm h dieses Griffes seine Verbindung erhält. Zwischen Schieberteild und Schieberteile ist eine Schraubenfeder i eingesetzt. Die Bewegung der beiden Teile d und e gegeneinander ist durch den Stift k begrenzt. Auf diese Weise ist es möglich, durch einen einzigen Druck auf die beiden Branchen des Griffes g sowohl das Schieberteil d als auch das Schieberteil e auf dem Führungsteil a gegen den Anschlag b in der bereits beschriebenen Weise zu bewegen und die Klammer anzulegen.
  • Abb. ¢ stellt grundsätzlich die gleiche Anordnung dar, nur sind hier nicht nur eine, sondern zwei gleichzeitig anzusetzende übereinander angeordnete Klammern vorgesehen. In der gleichen Weise können auch drei und noch mehr Klammern übereinander angeordnet werden, wobei sowohl der Anschlag b als auch die Schieberteile d und e der größeren Anzahl Klammern entspr echendvergrößert sein müssen.
  • Abb. 5 zeigt eine Anordnung, fei welcher zwei nebeneinanderliegende Reihen von je drei übereinandergestellten Klammern gleichzeitig angelegt werden können. Auch hier kann die Anordnung so abgeändert werden, daß noch mehr oder auch weniger Klammerreihen übereinander vorgesehen werden.
  • In Abb. 6 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Klammern nicht in der Längsrichtung des Anschlages b3, sondern quer dazu gegen den verbreiterten Anschlag b3 vorgeschoben werden.
  • Abb.7 zeigt grundsätzlich die gleiche Anordnung wie Abb.6; jedoch sind hier statt einer drei nebeneinandergelegte Klammern gleichzeitig einsetzbar. Auch hier kann selbstverständlich die Anzahl der Klammern nach Bedürfnis vermehrt oder reduziert werden.
  • Gemäß Abb. 8 ist seitlich an dem Schieberteil d5 ein Behälter l zur Aufnahme einer größeren Anzahl übereinandergelegter Klammern vorgesehen, welche durch einen unter Federdruck stehendem Drücker m derart beeinflußt werden, daß jeweils die zuunterst liegende Klammer bei zurückgezogenem Schieberteil e5 vor dessen vorderes Ende in den im Schieberteil d5 befindlichen Schlitzt für die Klammer gedrückt wird; beim Vorgehen des Schieberteiles e;, wird diese Klammer gegen den Anschlag b bzw. gegen das zu vereinigende Gewebe vorgeschoben. Beim Zurückgehen des Scbieberteiles e5 in seine Ausgangsstellung wird die nunmehr zuunterst liegende Klammer in den Führungsschlitz tt hereingedrückt und beim Vorgehen von dem Schieber e5 wieder mitgenommen. Auf diese Weise kann bis zur völligen Entleerung des Klammerbehälters Klammer um Klammer ohne Unterbrechung eingesetzt werden. Abb.9 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Teile nicht durch einen zangenähnlichen Griff gegeneinander bewegt werden. Vielmehr sind hierbei amTeilas zweibekannte Ringe für Zeige- und Mittelfinger und an dem Teiles ein bekannter Ring für den Daumen angebracht. Durch Gegeneinanderdrücken der Finger wird nun der gleiche Effekt erzielt wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen.
  • Das neue Instrument hat nicht nur den Vorzug der größeren Verwendungsmöglichkeit und der leichteren Zugänglichkeit bei sonst weniger leicht zu erreichenden Operationsgebieten, sondern weist auch eine verhältnismäßig einfache Konstruktion auf. In der Form von Abb. i bietet das Instrument den Vorteil, daß der schnabelförmige Anschlag beispielsweise unter einem Blutgefäß hindurchgeführt werden kann, so daß dasselbe beim Vorschieben des Schiebers d bzw. e rasch und sicher abgeklemmt bzw. unterbunden werden kann.
  • Da das Anlegen der Klammern ohne jede Berührung der Finger mit dem Operationsgebiet erfolgt, so ist Ruch in aseptischer Hinsicht den Anforderungen Genüge geleistet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Instrument zuni Anseteen von Metallklammern, insbesondere für chirurgische Zwecke, gekennzeichnet durch einen Führungsteil (a) mit einem zum Umbiegen der -Klammerenden dienenden Anschlag (b) sowie durch eine in dem Führungsteil verschiebbare Stange o. dgl. (d), die die Klammern trägt und letztere gegen den Anschlag (b) unter Beihilfe eines weiteren in der Stange (d) verschiebbaren, die Spitzen der Klammern umbiegenden und zusammendrückenden Teil (e) bewegt.
  2. 2. Instrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klammer tragende Schieber (d) an seinem hinteren Ende Verbindung mit einer an dem die Klammer vorstoßenden Schieber (e) befindlichen Feder (i) hat, durch deren Wirkung ersterer (d) federnd mit dem letzteren (e) bis zumAnschlag (b) vorgeschoben wird, und die ermöglicht, den letzteren (e) so weit vorzuschieben, daß die Klammer durch den Druck das Gewebe durchstößt, umgebogen und zusammengedrückt wird.
  3. 3. Instrument nach Anspruch i und 2, jedoch dadurch gekennzeichnet, daß der die Klammer vorstoßende Schieber (e) einen Stift (k) aufweist, welcher als Begrenzung für die Bewegung der Feder (i) dient.
  4. 4. Instrument nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur eine, sondern mehrere in Richtung des freien Endes des Anschlags (b) übereinandergestellte Klammern gleichzeitig anlegbar sind (Abb. 4).
  5. 5. Instrument nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur eine oder mehrere übereinandergestellte Klammern, sondern zwei oder gegebenenfalls mehrere nebeneinander befindliche Reihen von Klammern anlegbar sind (Abb. 5).
  6. 6. Instrument nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern nicht in Richtung der Längsachse des Anschlages (b), sondern quer dazu anlegbar sind (Abb.6 und 7).
  7. 7. Instrument nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsteil (e) und der Schieber (c) mit einer bekannten, zangenähnlich gebauten, in einem Drehpunkt vereinigten, als Griff ausgebildeten Hebelanordnung (g) fest oder auswechselbar in Verbindung gebracht sind (Abb. i). B.
  8. Instrument nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß der den Anschlag (b) tragende Führungsteil (a6) an seinem hinteren Ende mit zwei an sich bekannten Ringen für Zeige- und Mittelfinger und der die Klammer vorstoßende Schieber (es) mit einem bekannten Ring für den Daumen zur Handhabung ausgerüstet sind (Abb.9).
  9. 9. Instrument nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anschlag tragende Führungsstange (a5) einen Behälter (l) zur Aufnahme einer größeren Anzahl Klammern aufweist; welche beispielsweise durch einen bekannten, unter Federdruck stehenden Drücker (m) so beeinflußt werden, daß die jeweils zuunterst liegende Klammer bei zurückgezogenem, die Klammer vorstoßendem Schieber (e5) vor dessen vorderes Ende in den Führungsschlitz (n) in dem die Klammern tragenden Schieberteil (d5) zu liegen kommt (Abb. 8).
DE1930569169D 1930-06-24 1930-06-24 Instrument zum Ansetzen von Metallklammern, insbesondere fuer chirurgische Zwecke Expired DE569169C (de)

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DE569169T 1930-06-24

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Family Applications (1)

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DE1930569169D Expired DE569169C (de) 1930-06-24 1930-06-24 Instrument zum Ansetzen von Metallklammern, insbesondere fuer chirurgische Zwecke

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DE (1) DE569169C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214357B (de) * 1960-01-18 1966-04-14 Wissenschaftliches Forschungsi Verfahren und Vorrichtung zum Abklemmen von Blutgefaessen od. dgl. Hohlkoerpern
USD283733S (en) 1983-10-04 1986-05-06 United States Surgical Corporation Linear surgical fastener applier
USD283842S (en) 1983-10-04 1986-05-13 United States Surgical Corporation Linear surgical fastener applier
USD284219S (en) 1983-03-30 1986-06-10 United States Surgical Corporation Combined surgical occluding and cutting instrument
USD285604S (en) 1983-03-30 1986-09-09 United States Surgical Corporation Linear surgical stapler with permanent anvil
USD286439S (en) 1984-01-23 1986-10-28 United States Surgical Corporation Combined surgical occluding and cutting instrument

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