DE569117C - Mischvorrichtung fuer Beton o. dgl. - Google Patents
Mischvorrichtung fuer Beton o. dgl.Info
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- DE569117C DE569117C DEST47445D DEST047445D DE569117C DE 569117 C DE569117 C DE 569117C DE ST47445 D DEST47445 D DE ST47445D DE ST047445 D DEST047445 D DE ST047445D DE 569117 C DE569117 C DE 569117C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C7/00—Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
- B28C7/04—Supplying or proportioning the ingredients
- B28C7/06—Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors
- B28C7/062—Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors with a pneumatic or hydraulic conveyor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
- Mischvorrichtung für Beton o. dgl. Zum Herstellen eines hochwertigen Betons, z. B. des für die Verschleißschicht einer Straße dienenden Betons, ist eine äußerst gleichmäßige Durchmischung der verschiedenen Bestandteile erforderlich. Eine äußerst gründliche, feine, gleichmäßige Verteilung des Zements, d.li. also eine hochwertige Betonmischung, läßt sich nun bei verhältnismäßig kurzer Mischdauer dadurch erreichen, daß erst nur die Füllstoffe, wie Steinsplitt, Betonkies und Sand, in den Mischbehälter eingebracht werden, und daß der pulverisierte Zement erst während des Mischvorganges in fein verteilter Form nach und nach in den Mischbehälter eingebracht wird.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischvorrichtung für Beton o. dgl., bei der der Zement in die Mischtrommel zu den Zuschlagsstoffen eingeblasen oder eingeschleudert wird, und bestellt darin, daß die Zuführungsleitung entweder exzentrisch zur Drehachse der umlaufenden Mischtrommel durch eine feststehende Verschlußplatte oder konzentrisch in das Trommelinnere eintritt, wobei die als Hohlwelle ausgebildete Drehachse als Zuführungsleitung dient.
- Die neue Ausführung ermöglicht die Einführung des Zein,n:s von der einen Stirnseite der Mischtrommel her, gestattet aber andererseits, die Stirnwand im übrigen vollkommen abzuschließen, so daß weder Zementstaub noch ein Teil der fertigen Mischung unbeabsichtigterweise aus der Mischtrommel austreten kann. ' Die Erfindung besteht ferner darin, daß die an eine Druckleitung und an einen Zementbehälter, vorzugsweise unter Zwischenschalten von Reglungsvorrichtungen, angeschlossene Zuführungsleitung in eine Düse ausläuft. Die Düse kann in ähnlicher `'eise wie die Brennstaubdüse bei Kohlenstaubfeuerungen ausgebildet sein.
- Schließlich besteht die Erfindung darin, daß im Innern der Mischtrommel eine vorzugsweise konzentrisch zur Drehachse der Trommel gelagerte, mit Auslaßöffnungen versehene Schleudertrommel angebracht ist, die vorzugsweise in entgegengesetzter Richtung wie die Mischtrommel umläuft. Bei dieser Ausbildung ergibt sich eine besonders innige Mischung zwischen dem Zement und den Zuschlagsstoffen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise schematisch veranschaulicht.
- Fig. i zeigt eine Mischtrommel mit einer Einrichtung zum Einblasen des Zements in Seitenansicht.
- Fig.2 zeigt eine Mischtrommel mit einer zum Einbringen des Zements dienenden Schleudertrommel im O_uerschnitt.
- Bei dem in Fig, i dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Mischtroninlel j von auf einer Unterlage 6 gelagerten Rollen ;, 7 um ihre Achse drehbar getragen und ist auf ihrer Innenseite mit Schaufeln, Armen o. dgl. 8 versehen. Auf der linken Stirnseite 9 befindet sich eine öffnung zum Einbringen der Füllstoffe und zum Entfernen- des fertiggemischten Betons. Auf der rechten Stirnseite weist die Trommel gleichfalls eine öffnung auf, die durch innerhalb einer Führung io der Trommelwandung gelagerte Scheiben i i verschlossen ist, um die sich die Trommel dreht.
- Eine im Innern der Trommel 5 mündende Düse 12 tritt durch die feststehende Verschlußscheibe i i hindurch und ist an eine Druckmittelleitung, z. B. Druckluftleitung 13, angeschlossen, die durch ein Zwischenrohr 14 mit einem zur Aufnahme des pulverförmigen Zements dienenden Behälter 15 in Verbindung steht. Sowohl der Zufluß des Druckmittels als auch der Zufluß des Zements kann durch je ein Ventil o. dgl. 13' bzw. 1¢' geregelt werden. Die Düse 12 und die Verbindung zwischen den Rohren 13 und 14 können in ähnlicher Weise wie die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen ausgebildet sein.
- Nachdem die Füllstoffe in die Trommel und die entsprechende Menge Zement in den Behälter 15 eingebracht sind und die Trominel in Umdrehung versetzt ist, werden die Ventile o. dgl. i3' und id.' geöffnet, die durch das Rohr 13 strömende Druckluft reißt den durch das Rohr 14 zufließenden "Zement mit und bläst ihn durch die Düse 1:2 in fein verteilter Form in das Innere der Trommel 5. Die Öffnungen an den Stirnseiten der Mischtrommel sind zum mindesten während des Einblasens des Zements, z. B. durch Stramindrahtsieb, verschlossen oder finit solchen Ansätzen versehen, daß der eingeblasene Zement nicht durch die öffnungen ins Freie geblasen wird. Die Mischtrommel wird auch nach der Zuführung des Zements noch so lange in Urn drehurig versetzt, bis der in der Trommel fein verteilte Zement sich innig mit den Füllstoffen vermischt hat.
- Bei dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Mischtrommel 5 in ähnlicher Weise ausgebildet und gelagert wie bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel. - Zum Einbringen des Zements dient eine im Innern der Trommel 5 und konzentrisch zu derselben angeordnete, auf ihrem Umfang eine Anzahl kleiner Auslaßöffnungen 17 aufweisende Trommel 16. Das eine Ende oder beide Enden der Trommel 16 sind vorzugsweise außerhalb der Trommel 5 drehbar g° lagert, und die Trommel kann in der Richtung des Pfeiles A, nämlich entgegengesetzt der Drehrichtung ß der Trommel 5, in schnelle Umdrehung versetzt werden. Eine in der einen Stirnfläche der Trommel 16 vorgesehene, zweckmäßig zur Drehachse konzentrische, im Innern der Tragwelle i ä für die Trommel 16 angebrachte Zuleitung ig dient zur Einführung des pulverförmigen Zements in das Innere der Trommel 16. Die gesamte Zementmenge, die den in die Trommel 5 eingebrachten Füllstoffen zugemischt werden soll, kann entweder vor Beginn des Mischens in die Trommel 16 eingebracht werden, wobei dann die Öffnungen 17 so ausgebildet sein und die Drehzahl der Trommel 16 so gewählt werden müssen, daß der Zement verhältnismäßig langsam aus der Trommel 16 austritt. Der Zement kann aber auch während des Mischvorganges durch die Leitung ig nach und nach der Trommel 16 zugeführt werden, wobei der jeweils zugeführte Zement sofort von den gegebenenfalls mit Mitnehmerrippen o. dgl. versehenen Wandungen der Trommel 16 mitgerissen und durch die Öffnungen 17 herausgeschleudert wird.
- Außer den angegebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung gibt es noch eine größere Anzahl anderer Ausführungsmöglichkeiten; zum Teil hängt die Ausbildung der Zuführungseinrichtung für den Zement von der Ausbildung der Mischtrommel, für die sie verwendet werden soll, ab.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Mischvorrichtung für Beton o. dgl., bei der der Zement in die Mischtrommel zu den Zuschlagsstoffen eingeblasen oder eingeschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung (12, i g) entweder exzentrisch zur Drehachse der umlaufenden Mischtrommel (5) durch eine feststehende Verschlußplatte (11) oder konzentrisch in das Trommelinnere eintritt, wobei die als Hohlwelle ausgebildete Drehachse (18) als Zuführungsleitung (ig) dient.
- 2. Mischvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an eine Druckleitung (13) und an einen Zementbehälter (15), vorzugsweise unter Zwischenschalten von Reglungseinrichtungen. (13' 1q.'), angeschlossene Zuführungsleitung in eine Düse (12) ausläuft.
- 3. Mischvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Mischtrommel (5) eine vorzugsweise konzentrisch zur Drehachse (18) der Trommel gelagerte, mit Auslaßöffnungen (17) versehene Schleudertrommel (16) angebracht ist, die vorzugsweise in entgegengesetzter Richtung wie die Mischtrommel umläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST47445D DE569117C (de) | 1931-04-03 | 1931-04-03 | Mischvorrichtung fuer Beton o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST47445D DE569117C (de) | 1931-04-03 | 1931-04-03 | Mischvorrichtung fuer Beton o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569117C true DE569117C (de) | 1933-01-28 |
Family
ID=7465402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST47445D Expired DE569117C (de) | 1931-04-03 | 1931-04-03 | Mischvorrichtung fuer Beton o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569117C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2739797A (en) * | 1952-07-24 | 1956-03-27 | Maxwell F Kemper | Method of and apparatus for mixing concrete |
-
1931
- 1931-04-03 DE DEST47445D patent/DE569117C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2739797A (en) * | 1952-07-24 | 1956-03-27 | Maxwell F Kemper | Method of and apparatus for mixing concrete |
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