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DE568423C - Maschine zur Herstellung von Maschinen- und Decknadeln fuer Wirk- und Strickmaschinenaus fortlaufendem Draht - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Maschinen- und Decknadeln fuer Wirk- und Strickmaschinenaus fortlaufendem Draht

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Publication number
DE568423C
DE568423C DEH117501D DEH0117501D DE568423C DE 568423 C DE568423 C DE 568423C DE H117501 D DEH117501 D DE H117501D DE H0117501 D DEH0117501 D DE H0117501D DE 568423 C DE568423 C DE 568423C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
workpiece holder
workpiece
machine
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH117501D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALFRED HOFMANN NEEDLE WORKS IN
Original Assignee
ALFRED HOFMANN NEEDLE WORKS IN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALFRED HOFMANN NEEDLE WORKS IN filed Critical ALFRED HOFMANN NEEDLE WORKS IN
Priority to DEH117501D priority Critical patent/DE568423C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE568423C publication Critical patent/DE568423C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00Making needles used for performing operations
    • B21G1/02Making needles used for performing operations of needles with eyes, e.g. sewing-needles, sewing-awls
    • B21G1/04Making needles used for performing operations of needles with eyes, e.g. sewing-needles, sewing-awls of needles specially adapted for use in machines or tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Maschinen- und Decknadeln für Wirk- und Strickmaschinen aus fortlaufendem Draht Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Maschinen- und Decknadeln für Wirk- und Strickmaschinen. Bei den bekannten Maschinen werden aus fortlaufendem Draht einzelne Stücke abgetrennt und nacheinander einzelnen, in Längsrichtung der Maschine angeordneten Arbeitsstellen zum Formen der Drahtstücke zugeführt.
  • Den bekannten Maschinen gegenüber besteht das Neue bei der Maschine gemäß Erfindung darin, daß den einzelnen Werkzeugen und Vorrichtungen je ein ihnen gegenüberliegender, quer zur Längsrichtung der 'Maschine hin und her beweglicher Werkstückhalter zugeordnet und zwischen diesen und den Vorrichtungen und Werkzeugen ein in Längsrichtung der Maschine mit Greiferbacken versehener Schlitten angeordnet ist.
  • Gegenüber den bekannten Maschinen, bei welchen ein endloses Band in derselben Richtung zur Förderung der Werkstücke ruckweise bewegt wird, ermöglicht die Anordnung der Greiferbacken auf einem hin und her bewegten Schlitten eine wesentliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit. Dasselbe gilt für die quer zur Maschinenlängsrichtung beweglichen Werkstückhalter, die den einzelnen Bearbeitungsvorrichtungen zugeordnet und in entsprechenden Abständen voneinander angeordnet sind. Durch eine derartige Anordnung der Werkstückhalter, an welche der hin und her bewegte Schlitten das Nadelwerkstück zur Bearbeitung abgibt, wird ferner das Bearbeiten an beiden Enden oder an verschiedenen Stellen des Werkstückes ermöglicht und ein Drehen und Wenden desselben während des Arbeitsganges erleichtert.
  • Zur weiteren Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit und damit der Produktionsziffer sind der Erfindung gemäß die Werkstückhalter in genau gleichen Abständen angeordnet und die Entfernungen der Greiferbacken auf dem Schlitten diesen Abständen angepaßt. Auf diese Weise wird erreicht, daß j edesmal ein von den Greiferbacken gehaltenes Werkstück bei Vorbewegung des Schlittens der nächsten Arbeitsstelle zugeführt wird, während der Schlitten nach Übernahme der Werkstücke durch die zugehörigen Werkstückhalter beim Zurückbewegen in gleicher Weise inzwischen an der vorhergehenden Arbeitsstelle bearbeitete Werkstücke übernimmt, um sie bei der nächsten Vorwärtsbewegung der folgenden Arbeitsstelle zuzuführen. Es wird also jede Bewegung des Schlittens sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung voll ausgenutzt und damit jeglicher Leerlauf vermieden.
  • Zur weiteren Verbesserung der Maschine in diesem Sinne erfolgt vorteilhaft die Bewegung des Schlittens, die Steuerung der Werkstückhalter sowie der Greiferbacken und die Wirkung der Werkzeuge und Einrichtungen der einzelnen Arbeitsstellen gemeinsam von der Antriebswelle in der Weise, daß jedesmal alle Greiferbacken die Werkstücke erfassen, an der nächsten Arbeitsstelle dem Werkstückhalter übergeben und die Werkstücke der Arbeitsstelle zuführen, worauf alle Arbeitsstellen die ihnen zufallende Bearbeitung ausführen.
  • Auf den Zeichnungen sind einige beispielsweise Ausführungsformen der Maschine geinäß Erfindung dargestellt. Selbstverständlich können die einzelnen Teile in beliebiger und zweckentsprechender Weise geändert werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht der Maschine.
  • Abb. :2 stellt eine Draufsicht der linken Hälfte der Maschine dar.
  • Abb. 3 -neigt eine Draufsicht auf die rechte Hälfte.
  • Abb. 4 zeigt in vergrößertem Maßstäbe den Werkstückhalter der Schneidvorrichtung. Abb.5 ist ein Schnitt in Richtung dei Linie 5-5 von Abb. 2.
  • Abb. 6 zeigt in Seitenansicht zum Teil im Schnitt die linke Hälfte der Maschine; die Schnittebene liegt in Längsrichtung des Trägers.
  • Abb.7 ist ein Längsschnitt der rechten Hälfte (entsprechend Abb. 6).
  • Abb.8 zeigt die Drahtschneidvorrichtung (geschnitten in Richtung der Linie 8-8 der Abb. i).
  • Abb. 9 zeigt perspektivisch die anfängliche Übertragungsvorrichtung. Abb. 1o ist ein Schnitt in Richtung der Linie io-io der Abb. i und zeigt die Kopfschleifvorrichtung.
  • Abb. i i zeigt in vergrößertem Maßstäbe die Steuerungsvorrichtung für das Futter, welches die Nadeln während des Schleifvorganges hält.
  • Abb. 1 2 zeigt die Backen des Futters geschlossen, während die Nadel mit der Schleifscheibe in Berührung kommt.
  • Abb. 13 veranschaulicht die Berührung der Nadel mit der Schleifscheibe. . Abb. 14 ist ein Schnitt der Linie i4-14 von Abb. i und zeigt die Vorrichtung, welche das Werkstück -zum erstenmal schmiedet. =1bb.15 zeigt in vergrößertem Maßstäbe die die Nadeln tragenden Greiferbacken. Abb. 16 stellt das Futter und die Schmiedevorrichtung des ersten Schmiedearbeitsganges dar.
  • Abb. 17 ist eine Vorderansicht der Backen des in Abb. 16 dargestellten Futters. Abb.18 zeigt perspektivisch eine Backe des Futters.
  • Abb. i9 zeigt eine Vorderansicht der Schmiedevorrichtung.
  • Abb.2o stellt die Stempel der Schmiedevorrichtung dar.
  • Abb.21 veranschaulicht die Vorrichtung, welche den zweiten Schmiedearbeitsgang bewirkt. Abb:22 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 22-22 der Abb. i und zeigt .die Vorrichtung zum Zuschneiden, Anspitzen und Polieren der Nadel.
  • Abb.23 ist ein Schnitt durch das Futter und die Zuschneidevorrichtung.
  • Abb.24 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 24-24 der Abb. 23 und zeigt die Steuerungsscheibe zur Betätigung des Zuschneidmessers.
  • Abb.25 ist ein Teil der Vorrichtung, welcher zum Anspitzen der Nadel dient. Abb.26 ist ein Teil der Vorrichtung, die zum Polieren dient.
  • Abb. 27 ist ein Schnitt in Richtung -der Linie 27-27 der Abb. i und zeigt die Vorrichtung, welche das Kopfende der Nadel herunterbiegt und eine Nut herstellt, welche nachher unter dem Hakenende liegt.
  • Abb. a8 veranschaulicht Unterlage und Stempel zur Herstellung für die Nut: Abb.29 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 27-27 der Abb. i und zeigt in vergrößertem Maßstäbe die von dem Futter gehaltene Nadel, bevor das Kopfende der Nadel nach unten gebogen wird.
  • Abb. 30 zeigt das Kopfende heruntergebogen.
  • Abb.31 zeigt den Arbeitsgang zur Herstellung der Nut.; dieser folgt auf den in Abb.3o dargestellten, Abb.32 ist eine Vorderansicht des bei diesem Arbeitsgang benutzten -Futters. Abb.33 zeigt perspektivisch das Futter und läßt die Vorrichtung erkennen, welche zum Herunterbiegen des Kopfendes dient.. Abb. 34 ist ein Schnitt der Linie 34-34 der Abb. i und zeigt die Vorrichtung zum Plattdrücken der Nadel.
  • Abb.35 zeigt einen Teil des in Abb.34 dargestellten Futters.
  • Abb. 36 zeigt Futter und Hammer in der zum Abflachen der Nadel dienenden Wirklage. Das Futter ist in ausgezogenen Linien dargestellt, in einer Stellung, in welcher es von der ganz vorgerückten, in gebrochenen Linien angedeuteten Stellung zurückgezogen ist.
  • Abb.37 zeigt einen Teil des die Nadel beim Flachdrücken haltenden Futters.
  • Abb. 38 ist eine Vorderansicht des Futters. Abb. 39 zeigt perspektivisch eine der Futterbacken.
  • Abb. 49 zeigt das Futter, welches die Nadel beim Biegen des Hakens hält.
  • Abb.41 veranschaulicht die Greiferbacken des in Abb.4o dargestellten Futters. Abb.42 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 42-42 der Abb. i und zeigt die Hakenbiegevorrichtung.
  • Abb.42a. 42b zeigen zum Teil perspektivisch, zum Teil im Schnitt einen Teil des fliegenden Rades und die Vorrichtungen, welche dieses mit dem Antrieb kuppeln.
  • Abb..13 ist eine Ansicht ähnlich der in Abb. 42 dargestellten und zeigt die Vorrichtung derselben in vorgerückter Stellung.
  • Abb.44 ist eine Vorderansicht des in Abb. d.o dargestellten Futters.
  • Abb. 45 veranschaulicht drei Arbeitsgänge hei der Herstellung des Hakens.
  • Abb.46 zeigt die Nadel- und die Hakenformvorrichtung vor dem Biegen des Hakens, Abl@.4; nach dein Biegen des Hakens. Abb. 48 zeigt perspektivisch das den Haken llieg#-lide Glied.
  • Abb.49 und 5o zeigen eine andere Ausführungsform der verstellbaren Vorrichtung für die das Kopfende bearbeitende Schleifscheibe.
  • Abb. 5 i und g2 zeigen eine andere Ausführungsform des Futters zum Halten der Nadel beim Schmieden.
  • Abb. 53 zeigt die Backen des in Abb. 5 i dargestellten Futters.
  • Abb. 54 ist die Vorderansicht der Backen. Abb.35 zeigt eine andere Ausführungsform der Nadelgreiferbacken.
  • Abb. 36 und 57 veranschaulichen die besondere Ausbildung der Greiferbacken.
  • Abb. 58 zeigt perspektivisch den Träger und die auf ihm angeordneten Greiferbacken. Abb. 39 veranschaulicht die verschiedenen von der Maschine gemäß Erfindung ausgeführten Arbeitsgänge.
  • Abb. 6o veranschaulicht die Ausgleichsvorrichtungen, welche in Verbindung mit den verschiedenen Futtern benutzt werden und während der Weiterbeförderung der Nadel von einer Einheit zur anderen zur Wirkung kommen.
  • Abb. 61 und 62 zeigen schematisch die verschiedenen Einheiten, zu welchen das Nadelwerkstück nacheinander gebracht wird; der Träger ist in gehobener Stellung mit jedem Satz der Greiferglieder, welche geöffnet sind und das entsprechende Nadelwerkstück aufnehmen können.
  • Abb.63 und 6.4 sind ähnlich wie Abb.61, zeigen aber den Träger in der nach rechts geschobenen Stellung, wobei die Greiferbacken jedes Satzes sich öffnen wollen, um das entsprechende Nadelwerkstück freizugeben.
  • Abb. 65 zeigt die Vorrichtung in der Stellung, in welcher sich die Greiferglieder geöffnet haben und der Träger in seine untere Stellung gelangt ist.
  • Abb. 66 und 67 zeigen. den Träger in seiner linken Stellung, die Greiferbacken sind geöffnet und sind in dieser Stellung unwirksam.
  • Abb.68 zeigt die Vorrichtung, welche die fertiggeformte Nadel voll der Maschine abnimmt und der zur Härtung der Nadel dienenden Vorrichtung zuführt.
  • Abb.69 zeigt die Vorrichtung in einer Stellung zur Aufnahme einer Nadel von den Greiferbacken.
  • Abb.7o veranschaulicht die Greiferbacken offen und den Träger in seiner unteren Stellung.
  • Abb.71 zeigt die Stirnansicht der Härtevorrichtung.
  • Abb. 72 zeigt perspektivisch die die Nadeln von der Maschine aufnehmende Vorrichtung. Allgemeiner Umriß Wie bereits oben ausgeführt, wird das Nadelwerkstück nacheinander zti mehreren Einheiten gebracht, wo es einer oder mehreren Bearbeitungen unterworfen wird. Außer einer das Ganze tragenden und das Ganze antreibenden Vorrichtung enthalten diese Einheiten folgende Vorrichtungen: ein,- Drahtrichtevorrichtung, eine Schneidv orrichtung, eine für den Anfang dienende Beförderungsvorrichtung, eine Kopfschleifvorrichtung, eine erste Schmiedevorrichtung. eine zweite Schmiedevorrichtung, eine Zuschneide-, Anspitz- und Poliervorrichtung, eine Kopfform-und Nutenstoßvorrichtung, eine Flachdrückvorrichtung, eine Hakenformvorrichtung und eine Vorrichtung zum Entfernen und Härten.
  • Diese Einheiten sind schematisch in den Abb. 61 und 63 dargestellt.
  • Der erste Arbeitsgang besteht darin, von einem in die Maschine eingeführten Draht ein Stück von bestimmter Länge abzuschneiden (A, Abb. 59). Wesentlich ist, daß der Draht an zwei Stellen abgeschnitten wird, so daß ein kurzes Stück an einem Ende unausgenutzt übrigbleibt. Trotz des dadurch bedingten etwas größeren Materialabfalles erreicht man, daß alle Werkstücke genau gleich lang Nverden. Das Werkstück wird dann zu der Kopfschleifvorrichtung befördert und wird von dieser abgerundet (B, Abb.59), damit die fertige Nadel in das Kopfloch der Nadelstange der Strickmaschine genau eingeführt werden kann. Darauf gelangt die Nadel zu der ersten Schmiedebearbeitung, wo das spitze Ende abgeschmiedet wird, damit dieser Teil der Nadel für den nachfolgenden Arbeitsgang, in welchem die Nut gestoßen wird, genau gewünschte Abmessungen erhält. Bei dem Schmieden der Spitze wird die Nadel im ganzen natürlich etwas verlängert (C, Abb. 59). Die Nadel gelangt dann zu einer zweiten Bearbeitung durch Schmieden (D), wodurch die Nadel genau die für den Hakenteil derselben erwünschte Dimensionierung erhält. Da die Nadel, wie bereits oben erwähnt, infolge der Bearbeitung durch Schmieden verlängert wird, so besteht der nächste Arbeitsgang darin, das Nadelwerkstück auf die fertige Länge der Nadel (E, Abb. 59) zuzuschneiden. Bei diesem Arbeitsgang wird die Nadel gleichzeitig angespitzt und poliert (F und G). Das Polieren dient dazu, die Nadel zu reinigen und zu glätten. Im nächsten Arbeitsgang wird das Kopfende der Nadel nach unten gebogen (H) und das Hakenende mit einer Nut (K) versehen. Die Nadel wird dann zu der nächsten Einheit befördert und flachgedrückt (L). Die Nadel erhält eine flache Form, damit sie in die in der Nadelstange der Strickmaschine befindlichen Nuten eingeführt werden kann. Außerdem dient das Abflachen gleichzeitig dazu, irgendwelche während der Bearbeitung entstandenen Erhöhungen, Unebenheiten o. dgl. an den Nadelseiten fortzubringen. Die auf diese Weise abgeflachte Nadel gelangt zu der Vorrichtung, welche den Haken biegt (M). Dieser Arbeitsgang beschließt die zum Formen der Nadel erforderlichen Bearbeitungen. Bei der Maschine gemäß Erfindung ist außerdem noch eine Vorrichtung vorgesehen, welche die fertiggeformte Nadel härtet. Die Maschine enthält also zwei Hauptarbeitsgänge, nämlich Formen der Nadel und Fertigstellen der Nadel, in nacheinanderfolgenden Arbeitsgängen. In diesen Arbeitsgängen wird die Nadel erzeugt und fertig für den Markt (ausgenommen die Prüfung) hergestellt.
  • Rahmen und Antrieb Die Maschine besteht aus einer Grundplatte oder einem Bett i, auf welchem Ständer 2 angeordnet sind. Diese tragen eine Hauptantriebswelle 3 (Abb, i), welche mit einem Zahnrad 4 versehen ist. Dieses steht mit einem auf einer Welle 5 aufgekeilten Zahnrad in Eingriff. Die Welle 5 ist in einer Stütze 6 gelagert.
  • Die Hauptantriebswelle 3 bewegt außerdem eine Steuerwelle 43 mittels eines Riemens 48, welche eine auf einer Welle 5o befestigte Riernenscheibe 49 antreibt. Die Welle 50 trägt eine mit einem Schneckenrad 52 in Eingriff stehende Schnecke 51. Das Rad 52 ist auf der Steuerwelle 33 aufgekeilt (Abb. i).
  • Die Steuerwelle 33 dient zum Antrieb einer Welle 30 (Abb. 8). Dieser Antrieb erfolgt mittels einer Kette 31, welche über ein auf der Welle 3o befestigtes Kettenrad 29 und ein auf der Steuerwelle 33 angeordnetes Kettenrad 32 geführt ist.
  • Die Steuerwelle 33 treibt außerdem eine andere Steuerwelle 33a (Abb. 27 und 3q.). Das erfolgt mittels einer Kette 159, welche über ein auf der Steuerwelle 33 befindliches Kettenrad i 5S und ein auf der Steuerwelle 33a befindliches Kettenrad 16o gespannt ist.
  • Das ist der allgemeine Antrieb der Maschine. Dieser enthält den Antrieb für die verschiedenen Einheiten, für den Träger, welcher mit diesem in Übereinstimmung arbeitet, und für die vorhergehende Vorrichtung des Drahtes und für die Vorrichtung, welche dazu dient, den Draht vor seiner Einführung in die erste Einheit zu richten.
  • Vorrichtung zum Richten des Drahtes Eine Riemenscheibe auf der Welle S ist mittels eines Riemens 7 mit einem Drahtrichter 8 (Abb. 8) verbunden. Dieser ist mit Walzen 9 versehen, in deren Rillen der Draht geführt ist. Der Richter ist drehbar im auf dem Bett angeordneten Lager io gelagert. Der Draht w wird von einem Rade oder einer (nicht dargestellten) Vorrichtung geführt und gelangt zunächst durch eine auf dem Bett befestigte Reinigungsvorrichtung i i. Diese dient dazu, irgendwelche auf dem Draht befindlichen Schmutzteile, Staub, Öl o. dgl., zu entfernen und den Draht in gereinigtem Zustande den nachfolgenden Arbeitsgängen zu übergeben. Der Draht wird dann durch die Walzen 9 gezogen und durch eine in einer Stütze 12 befindliche Öffnung geführt, um dann von einem verschiebbar auf einem Träger 14 angeordneten Förderer aufgenommen zu werden. Der Förderer wird mittels eines Hebels 15 betätigt. Abschneidevorrichtung Nachdem der Draht durch den Richter 8 und durch den Förderer 13 gezogen ist, wird die Maschine in Bewegung gesetzt. Die Welle 22 (Abb. 8) wird mittels einer Welle 30 durch ein Schraubenrad 28 angetrieben. Die Welle 30 erhält ihren Antrieb durch eine Kette 31, welche über ein auf der Steuerwelle 33 aufgekeiltes Kettenrad 32 gezogen ist. An ihrem Vorderende ist die Welle 22 mit einem Rad 23 versehen, welches eine kurze Welle 4o antreibt. Auf dieser ist eine Scheibe 24 befestigt. Diese Scheibe ist mit einer Nut 25 versehen, in der das eine Ende des Hammers 15 verstellbar befestigt ist, so daß der Hebel beliebig exzentrisch eingestellt werden kann (Abb.8). Wenn sich die Scheibe 24 dreht, wird der Hebel den Förderer 13 vorwärts bewegen und den Draht in ein Rohr 17 einführen, welches in einer auf dem Bett befestigten Stütze 16 angeordnet ist. Der Draht wird dann in einen mit der üffnüng versehenen Werkstückhalter 18, der mit einem Federfinger i8a (Abb.4 und 9) versehen ist, eingeführt. Auf dem Ständer 16 sind die unteren fegten Messer i9 und die oberen beweglichen Messer 2o verstellbar angeordnet. Die. letzteren werden mittels (auf der- Zeichnung nicht dargestellter) Federn in angehobener Stellung gehalten. Wenn der Draht sich in Schneidstellung befindet, «-erden die Messer 2o mittels einer auf der Welle 2a aufgel;eilten Steuerscheibe 21 heruntergedrückt. Es ist klar, daß die beiden Messer einen Abstand voneinander haben, welcher der Länge des Werkstückes entspricht, und daß der Draht gleichzeitig an zwei Stellen geschnitten wird (Abb. 59). Ein kurzes Stück Draht wird jedesmal weggeschnitten; das hat den Vorteil, daß die Werkstücke alle genau gleich lang geschnitten werden.
  • V orrichtung für die erste Förderbewegung des Nadelwerkstückes 'Nachdem ein Nadelwerkstück von dein Draht abgeschnitten ist, kommt die Vorrichtung, welche das Nadelwerkstück zum erstenmal befördert, zur Wirkung und bringt das Werkstück zu dein ersten Futter, das heißt, zii einem Werkstückhalter, welcher das Werk-:tiick während der Bearbeitung des Kopfendes in Wirklage init der Schleifscheibe hält (Abb. 9). Der mit einer Offnung versehene Block 18, welcher das ZIV'erkstück -%vährend des Schneidvorganges hält, ist auf einer verschiebbaren Stange 26 angeordnet, welche mit einer zurückführenden Feder 26a versellen ist. Die Stange 26 ist in einer Führung gelagert, welche unmittelbar über und in Verlängerung mit einem Träger 27 der Hauptfördervorrichtung angeordnet ist. Der Träger 27 ist mit einem Anschlag 40 versehen, welcher bei der Bewegung des Trägers nach rechts gegen einen herunterhängenden Arm .1.i an der Stange 26 stößt und so diese nach rechts bewegt, wodurch die Nadel zu einem Futter geführt wird, welches das Werkstück während der Bearbeitung des Kopfendes durch eine Schleifscheibe hält. Die Stange 20 wird in ihre Anfangsstellung mittels der Feder 26a zurückgeführt. Die Rückführbewel;ung erfolgt, wenn der Träger 27 in seine Anfangsstellung gekommen ist, wodurch die Berührung zwischen dem Anschlag 4o und dem Arm 41 unterbrochen wird. Hauptbeförderungsvorrichtung Um das Werkstück von einer Einheit zu der anderen und so von einem Futter zu dem anderen zu bringen, sind auf dem obenerwähnten hin und her gehenden Träger 27 (Abb. io) eine Reihe von in gleichen Abständen voneinander befindlichen Greiferhaken 53 angeordnet. Die Bewegung des Trägers erfolgt von einer auf der Steuerwelle 33 befestigten Steuertrommel 4a (Abb.7). Die Steuertrommel wirkt auf einen an einem Hebel 44 befestigten Zapfen 43. Der Hebel 44 ist an einer Stütze 45 schwenkbar gelagert und am anderen Ende mit dem Träger verbunden (Abb. 22,27). Die Steuertrommel ist so ausgebildet, daß sie bei ihrer Bewegung den Hebel 44 hin und her schwingt und dadurch den Träger 27 in einer waagerechten Ebene in Längsrichtung der Maschine vor und zurück, bewegt.
  • Außerdem wird der Träger in einer senkrechten Ebene bewegt. Diese Bewegung erfolgt mittels Arme 46, welche durch Hebel ioo hochgehoben und heruntergelassen werden. Die Hebel ioo tragen Rollen ioi, welche mit auf der Steuerwelle 33 angeordneten Nocken 102 zusammenwirken (Abb. 1, 6 und 14).
  • Der Träger beschreibt also bei seiner Bewegung ein Parallelogramm. In der gehobenen Stellung (Abb. 61), in welcher die Greiferglieder die Nadelwerkstücke von den '\Verkstückhaltern empfangen, bewegt sich der Träger nach rechts und hält in der in Abb. 63 gezeigten Stellung an. Die je nächstfolgenden Werkstückhalter empfangen die Nadelwerkstücke von den Greifergliedern, und der Träger senkt sich in die in Abb. 65 gezeigte Stellung und bewegt sich dann in die Stellung (Abb. 66), wo er so lange verbleibt, bis die Arbeit dann an den von den verschiedenen Futtern gehaltenen Werkstücken ausgeführt ist. Ist das der Fall, dann bewegt sich der Träger nach links und dann nach oben, wobei sich die Greiferglieder schließen und die Nadel festhalten (Abb. 61).
  • Die die Nadel tragenden Greiferglieder 53 (Abb. 15, 6o, 61 und 67) sind auf einem Träger 54, welcher dein Träger 27 angeordnet ist, gelagert und werden mittels einer Feder 55 in geschlossener Stellung gehalten. An dem Träger 54 ist außerdem das Ende eines Hebels 56 angeordnet, welcher an seinem anderen Ende mit einer Steuerrolle 57 versehen ist. Diese dient dazu, mit einer schrägen Steuerfläche 58 auf einer Stange 38 zusammenzuwirken, welche in dem Träger 27 verschiebbar ist. Die Greiferglieder sind mit Rollen 59 versehen, während der Hebel 56 einen keilförmigen Finger 6o trägt, welcher bei der Aufwärtsbewegung des Hebels auf die Rollen 59 wirkt und gegen die Wirkung der Feder 55 die Greiferglieder 53 öffnet.
  • Ein Hebel 35 bewegt die verschiebbare Stange 38 von links nach rechts (Abb. 6). Der Hebel 35 trägt an seinem oberen Ende eine Rolle 37, welche mit auf der Stange angeordneten Anschlägen 39 in Berührung kommt. Der Hebel steht ebenfalls mit einem auf der Steuerwelle 33. aufgekeilten Steuernocken 34 in Verbindung. Bei der Drehung der Nockenscheibe 34 wird der Hebe 135 nach rechts geschwenkt (Abb.61, gebrochene Linie). Dann kommt die Rolle 37 mit dein Anschlag 39 in Berührung und schiebt die Stange 38 nach rechts, so daß die Steuerflächen 58 verschiedener Greiferbackensätze von den Rollen 57 zurückgezogen (Abb. 1q., 15) und dadurch die Backen 53 infolge der Wirkung der Feder 55 geschlossen werden. Der Träger 27 bewegt sich dann nach rechts in die in Abb.63 gezeigte Stellung. Eine Feder 36 (Abb. 6) schwingt den Hebel 35 nach links und bringt dadurch die Rolle 37 in Berührung mit- dein anderen Anschlag 39, worauf die Stange 38 nach links geschoben wird. Die Steuerflächen 58 werden nun in Berührung mit der Rolle 57 gebracht und infolge der Bewegung des Hebels 56 bzw. des keilförmigen Fingers 6o die Greiferbacken 53 geöffnet. In den Abb. 65 und 66 ist der Träger 27 in seiner tiefsten Stellung gezeigt. Zu dieser Zeit stehen die Rolle 37 und die Anschläge 39 nicht miteinander in Berührung. Wenn der Träger 2- wieder in die in Abb.61 dargestellte Lage gehoben wird, ist der Kreislauf geschlossen.
  • Vorrichtung zum Schleifen des Kopfes Wie bereits oben ausgeführt, wird der Draht an zwei Stellen abgeschnitten, wobei ein kleines Stückchen Draht abfällt, welches für die Herstellung verlorengeht. Das Ende des Werkstückes wird vorzugsweise vor Weiterbearbeitung desselben an dem einen Ende abgerundet. Zu diesem Zwecke wird die Nadel mittels eines Halters 18 (Abb. 6, 8, 9) dem Werkstückhalter der ersten Einheit übergeben. Dieser Werkstückhalter 61 (Abb. 2, 6, 1o, 62) ist auf einem Block 62 (Abb. i o) verschiebbar angeordnet und kann vor und zurück bewegt werden, um die Nadel dadurch in Berührung mit der Schleifscheibe 63 zu bringen. Diese Bewegung des Werkstückhalters 61 wird erzeugt mittels eines Hebels 6q., welcher an einem Hebel 65 angelenkt ist. Der Hebel 65 ist schwenkbar auf einer Welle 66 angeordnet (Abb. ii). Dieser Hebel trägt einen Zapfen 67, welcher in einer Nut 68 einer auf der Steuerwelle 33a befestigten Nockenscheibe 69 gleitet. Die Nut in der Nockenscheibe ist so ausgebildet, daß die Vorundzurückbewegung des Werkstückhalters in genauer zeitlicher Beziehung zu den anderen Bewegungen erfolgt, das heißt, daß zunächst eine kurze Vorwärtsbewegung des Futters in eine Stellung bewirkt wird, in welcher das Futter die Nadel von den Greiferbacken erhält. In diesem Augenblick steht der Werkstückhalter still, setzt aber sofort danach seine Vorwärtsbewegung fort und bringt die Nadel in Wirklage mit der jeweiligen Bearbeitungsvorrichtung. Während das Werkstück bearbeitet wird, bleibt der Werkstückhalter unbe-,veglich stehen. Sobald die Bearbeitung beendet ist, wird der Werkstückhalter in eine Stellung zurückgezogen, in welcher die Nadel dem nächsten Paar Greiferbacken übergeben wird, wobei der Werkstückhalter wieder unbeweglich bleibt. Sobald die Greiferbacken die Nadel gefaßt haben, setzt der Werkstückhalter seine Rückwärtsbewegung fort bis in seine Anfangsstellung.
  • Die verschiedenen die Bewegung des Werkstückhalters steuernden Steuernocken für die verschiedenen Einheiten sind hier mit dementsprechenden, zur übertragung der Bewegung dienenden Zapfen in der Stellung, in welcher kurz angehalten wird, dargestellt. Diese Stellung liegt zwischen der innersten und äußersten Endlage der Steuerscheibe. Die entsprechenden Werkstückhalter befinden sich in der Stellung, in welcher sie die ?Nadel von der entsprechenden Bearbeitungsvorrichtung zurückgezogen haben und in welcher die Greiferbacken sich über die Nadel schließen wollen.
  • Der Werkstückhalter 61 hat eine bewegliche Backe 70 und eine feste Backe 71 ("1bb. 12). Diese Backen werden geöffnet, um die Nadel aufnehmen zu können, und geschlossen, um die Nadel während ihrer Bearbeitung festzuhalten. Das Schließen der Backen erfolgt mittels Stange 72a, welche gehoben und gesenkt wird mittels eines Hebels 73a, der bei 74.a an der Stirnseite der Maschine gelagert ist. Dieser Hebel ist mit einer Steuerrolle 75a versehen, welche auf eine auf der Steuerwelle 33 befestigte Steuerscheibe76a wirkt. Die Steuerscheibe 76a ist zum größten Teil der Zeit, während welcher die Stange 72a in gesenkter Stellung bleibt, unwirksam und besitzt einen kurzen vorstehenden Teil, über welchen die Rolle 75" läuft, um die Stange in ihre höchste Stellung zu heben.
  • Die Backen des Werkstückhalters werden mittels einer nicht dargestellten Feder in geschlossener Stellung gehalten und mittels eines Stiftes 77 (Abb. 2, io) geöffnet. Der Stift 77 ist mit einem Schlitz 78 versehen, welcher das eine Ende eines an einem Hebel 8o angelenkten Hebels 79 umgibt. Der Hebel 8o trägt eine Rolle 81, welche auf eine auf der Stange 72a befestigte Platte 82 wirkt. Wenn die Stange 72a angehoben wird, bewegen die Hebel 7 9 und 8o den Stift 77 in dein Werkstückhalter, wodurch die Backen desselben gegen dieWirkung der Feder geöffnet werden. Das Offnen des Werkstückhalters i2o (Abb.23) geschieht in entsprechender Weise. Wenn die Stange 72a angehoben ist, geht der Werkstückhalter vor, wobei seine Backen infolge der Wirkung von Rolle 81 und Platte 82 geöffnet bleiben. Wenn die Backen die Nadel aufgenommen haben, fällt die Stange 72" herunter und bewirkt dadurch ein Schließen der Backen.
  • Wenn derWerkstücklialter6i die Nadel aufgellomtneil hat, setzt er seine Vorwärtsbewegung fort und bringt das N adel-,verkstü clc in Berührung mit der Schleifscheibe 63, wobei das Kopfende der Nadel abgerundet wird. Die Schleifscheibe 63 ist in Lagern 83 (@bh. to) angeordnet und erhält ihre Bewegung von einer auf der Welle 5 aufgekeilten Riemenscheibe mittels eines Riemeils 84. (Abb. 1, 2, 1o, 12). Die Lager sind auf einer auf einem verschiebbaren Block angeordneten Welle 85 befestigt. Die Welle4o trägt eine Schnecke87 ; diese stellt in Eingriff mit einem auf derWelle 89 befestigten Zahnrad 86. Auf der Welle 89 ist eine NTockenscheibe 9o befestigt. Diese Nockenscheibe betätigt einen an dem verschiebbaren Block angeordneten Hebel oi, und zwar so, daß die Schleifscheibe ständig oder in gewissen Abständen seitlich verstellt wird, damit verschiedene Teile des Scheibenumfanges das Werkstück bearbeiten. Dadurch wird einem häufigen Abrichten der Schleifscheibe vorgebeugt. Die Nadel wird durch den nächsten Werkstückhalter all die Schleifscheibe gebracht. Der N@'erlcstücl:halter bewegt sich vorwärts und führt die Nadel durch eine Offnung einer Führung 92, weiche sich in einer der Stützen 16 befindet.
  • Vorrichtung für die erste Bearbeitung durch Schmieden Nachdem das Ende des Nadelwerkstückes abgerundet ist, wird das Werkstück zu der Einheit geführt, welche die Nadel durch Schmieden bearbeitet. Die die Nadel tragenden Greiferbacken 52 «-erden zunächst angeli(fen und nehmen die -Nadel voll dem @@7 erkstücklialter 6i, worauf der Träger sich nach rechts bewegt und die Nadel zu dein nächsten \Verkst@iclchalter 93 führt, der sie während der Bearbeitung durch Schmieden festhält. Der Werkstückträger 93 (Abb. ld.) bewegt >ich vorwärts und rückwärts, um die Nadel in und außer Wirklage zu bringen. Diese Bewel;tlilg wird durch einen Hebel 94 erzeugt, 1ve1-cller auf derWelle66 angeordnet und mit einer in ehier Nut96 einer Nockenscheibe97 geführtcti Rolle 95 versehen ist. Die Nockenscheibe 97 ist auf der Steuerwelle 331 angeordnet. Die Nut c)6 ist so ausgebildet, daß der Werkstückhalter 93 in bestimmter zeitlicher Beziehung zti den anderen Vorrichtungen bewegt wird, derart, daß die Nadel genau einer Schrniedevorrichtung c)8 übergeben wird. Die Backen des Werkstückhalters 93 werden durch senkrechte Bewegung einer Stange 72, welche mit einem durch Federdruck betätigten Hebel 99 in Eingriff steht, geöffnet und geschlossen. Die Stange 72 wird mittels einer senkrechten Stange 73 angehoben. Diese trägt eine Rolle, «-elche mit einem auf der Welle 66 angeordneten Hebel 74 in Berührung steht. Der Hebel ;.4. trägt eine Rolle 75, «-elche mit einer auf der Steuerwelle 33 aufgekeilten Nockenscheibe 16 zusammenwirkt.
  • Sobald die Nadel geschmiedet und von der ersten Schmiedevorrichtung 98 zurückgezogen ist, wird die Nadel mittels einer Gasflamme Toi (Abb. 6 und 1.4) erhitzt. Diese wird bei Außerwirklage in gehobener Stellung gehalten. Während die Nadel zurückgezogen wird, erfolgt das Senken der Gasflamme. Die Gasflamme wird von einer Stange 104 getragen, welche in einer Führung 105 verschiebbar angeordnet ist. Das untere Ende der Stange ist mit einem gekrümmten Hebel i o6 verbunden, welcher durch eine Rolle 1o7 und eine auf der Steuerwelle 33 angeordnete Nockenscheibe 1o8 betätigt wird. Durch diese Anordnung wird die Gasflamme zu der richtigen Zeit heruntergelasseil, um die Nadel nach der Behandlung durch Schmieden zu erhitzen, damit sie für den nachfolgenden Schmiedearbeitsgang erweicht wird.
  • Diese Schmiedevorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1o9 (Abb.16 bis 20), in welchem ein Glied iio drehbar angeordnet ist. Dieses ist von einer Reihe von Walzen i i i umgeben, welche auf Preßglieder 112 wirken. Letztere drücken bei der Drehung auf Schmiedeblöcke 113. Die Walzen i i i sind durch eine Reihe voll Trennstücken i i .I, welche auf einem Tragglied 115 angeordnet sind, getrennt. Das Glied 115, die Trennstücke und Walzen arbeiten wie ein Stück um die Achse der Vorrichtung und daher auch um den Umfang des Gliedes 1 ro, welches sich mit seinen Schmiedeblöcken langsam dreht, wobei die Preßblöcke 112 bzw. 113 nacheinander voll den Wälzen i i i nach innen gedrückt werden. Das Glied i io besitzt in der Mitte eine Führung l 1o(1, in welcher die beiden Schmiedeblöcke 113 und die Stücke 112 angeordnet sind. Letztere werden bei der Drehung des Gliedes i io all ihrem äußeren Ende finit den Walzen r i. i in Berührung gebracht, wodurch die Schmiedeblöcke gegeneinander- bzw. gegen das Nadelwerkstück, welches zwischen beiden angeordnet ist, gepreßt werden. Infolge dieser Anordnung und der Tatsache, daß die Nadel allmählich zwischen die Schmiedeblöcke vorgeschoben wird, ergibt sich eine allmähliche Verminderung des Hakenendes der Nadel und gleichzeitig eine Verlängerung derselben (C, Abb. 59). Die Schmiedeblöcke 113 sind je mit einer Nut 113' IAbb. 20) versehen. Das die Nadel aufnehmende Ende dieser Nut ist konisch ausgebildet, so daß jeder Querschnitt der zwischen die Schmiedestücke geführten Nadel mit den Nuten in Berührung kommt und vermindert wird, worauf der verjüngte Teil der Nadel in einem verlängerten geradlinigen Teil der Nut vorgeschoben wird.
  • Vorrichtung für die zweite Bearbeitung durch Schmieden Nachdem das Nadelwerkstück das erstemal geschmiedet @ ist, wird es von der ersten Schmiedevorrichtung zurückgezogen, durch die Gasflamme erhitzt, dann durch das nächste Paar Greiferbacken aufgenommen und dann durch diese zu der zweiten Schmiedevorrichtung gebracht.
  • Die zweite Schmiedebearbeitung erfolgt durch eine Vorrichtung, welche aus einem Werkstückhalter z z6 und aus einer Schmiedevorrichtung 117 (Abb. 2, 6, 61 bis 67) besteht, welche im wesentlichen genau so wie die erste Schmiedevorrichtung ausgebildet ist und genau wie diese arbeitet. Der Werkstückhalter 116, welcher das Werkstück während dieses Arbeitsganges hält, ist jedoch so angeordnet, daß er die Nadel nach dem Schmieden langsamer zurückzieht, als es der Werkstückhalter nach der ersten Schmiedebearbeitung tut. Das geschieht deshalb, weil die Nadel infolge der Bearbeitung durch die zweite Schmiedevorrichtung erheblich verlängert und im Durchinesser erheblich geschwächt ist, so daß bei einem schnellen Zurückziehen die Nadel verbiegen könnte. Das langsamere Zurückziehen des Werkstückhalters wird durch entsprechende Ausbildung der Nut der die Bewegung des Werkstückhalters steuernden Nockenscheibe bewirkt.
  • Die Schmiedevorrichtung 117 ist ähnlich wie die erste Schmiedevorrichtung 98 und wird von derselben Riemenscheibe mittels eines Riemens z 18 (Abb. 2) angetrieben.
  • Beim Zurückziehen wird die Nadel ebenfalls durch eine zweite Gasflamme 103a erhitzt, welche durch dieselbe Vorrichtung wie die Gasflamme 103 (Abb. 6) im ersten Fall betätigt wird und ebenfalls den Zweck hat, das Material der Nadel zu erweichen, welches durch das Schmieden etwas hart geworden ist. Nachdem die Nadel abgeschmiedet ist, wird sie mittels eines Paares der Greiferbacken von dem Werkstückhalter 116 entfernt, worauf sich der Träger 27 nach rechts bewegt und dadurch die Nadel zu der nächsten Einheit fördert. Vorrichtung zum Zuschneiden, Anspitzen und Polieren In der nächsten Einheit wird die Nadel drei Bearbeitung unterworfen, nämlich Zuschneiden, Anspitzen und Polieren. Während dieser Vorgänge wird die Nadel von einem Werkstückhalter z2o (Abb. 22) gehalten. Die Backen 121 und 122 (Abb.21) des Werkstückhalters z2o werden mittels einer Feder i23 geschlossen gehalten. Die untere Backe ist an ihrem hinteren Ende 124 -konisch ausgebildet und wirkt mit einem Stift 125 zusammen, welcher mittels an einem Hebel 127 angelenkten Hebels 126 betätigt wird. Der Hebel I27 'trägt eine auf einer Platte i28 (Abb. 22) anliegende Rolle. Die Platte 128 ist auf der Stange 72 befestigt. Bei der Aufwärtsbewegung der Stange 72 wird der Stift 125 in das Gehäuse des Werkstückhalters geführt und bewirkt ein Öffnen der Backen. Nachdem die Nadel von dem Werkstückhalter aufgenommen ist, bewegt sich dieser nach vorn, damit die Nadel zugeschnitten werden kann. Die Nadel ist nämlich, insbesondere durch die zweite Schmiedebearbeitung, so viel gestreckt, daß sie auf die bestimmte Länge der fertigen Nadel zugeschnitten werden muß. Die Bewegung des Werkstückhalters zäo erfolgt mittels eines Hebels 129, (Abb. 22, 23), welcher an einem Ende auf der Welle 66 gelagert ist und am anderen Ende eine in einer Nut i3 z einer auf der Steuerwelle 3311 aufgekeilten Nockenscheibe 13.2 laufende Rolle 130 trägt. Die Nut 131 ist so ausgebildet, daß die Vorwärtsbewegung des Werkstückhalters zu der richtigen Zeit erfolgt, um zunächst die Nadel zuzuschneiden und -dann beim Drehen anspitzen und polieren zu können.
  • Bei der Vorwärtsbewegung des Werkstückhalters 120 wird die Nadel zunächst durch eine konische Öffnung in einer Führung 133 geführt. Diese ist mit einem beweglichen Messer 134 versehen. Das Messer 134 wirkt mit der Führung 133 derart zusammen, daß sie das Werkstück abscheren, das heißt, daß sie als Schere wirken. Das Messer 134 wird in einer senkrechten Ebene mittels eines Hebels 135 (Abb. 22) auf und ab bewegt. Letzterer ist mit einer Welle 136 verbunden, welche eine Rolle 137 trägt, die mit einer auf der Welle 3o befestigten Nockenscheibe 138 in Eingriff steht. Dieser ist natürlich so ausgebildet, daß er eine vollständige Schwingbewegung des Messers bei jeder Drehung der Welle 3o, bewirkt.
  • Nachdem die Nadel auf eine bestimmte Länge zugeschnitten ist, wird sie an eine Schleifscheibe 139 gebracht (Abb. 25), um sie anzuspitzen. Die Scheibe 139 ist in einem Träger 141 gelagert, welcher sowohl schwenkbar als auch verschiebbar auf einem Block 14o angeordnet ist. Die Drehung der Schleifscheibe erfolgt mittels eines Riemens 142 von der Hauptantriebswelle 3. Gleichzeitig wird der Werkstückhalter, welcher die zu schleifende Nadel hält, um seine Achse gedreht. Dies erfolgt mittels eines Riemens I43 (Abb. 2), der von der Welle 5 angetrieben wird und um eine an dem Werkstückhalter angeordnete Scheibe 144 gelegt ist. Die Schleifscheibe bewirkt vorzugsweise nicht nur das Anspitzen, sondern außerdem noch das Polieren der Nadel.
  • Abb. 26 zeigt die Vorrichtung zum Polieren und außerdem, wie der Werkstückhalter vorgeschoben und die Schleifscheibe angehoben wird. Das Anheben der Schleifscheibe erfolgt mittels einer Steuerungsplatte 145, welche verstellbar auf einem auf dem Rahmen des Werkstückhalters befestigten Träger 146 angeordnet ist. Die Steuerungsplatte 145 wirkt mit einer von einem Bügel 148 getragenen Rolle 147 zusammen. Der Bügel 148 ist an der Stütze 141, welche die Schleifscheibe trägt, befestigt. Beim Vor- und Zurückgehen des Werkstückhalters läuft die Rolle 1.47 über die Steuerungsplatte 1.I5 und wird dabei allmählich angehoben und gesenkt, wodurch gleichzeitig ein Anheben und Senken der Schleifscheibe erfolgt. Dadurch wird es möglich, die Nadelspitze über ihre ganze Länge zu polieren. Die Schleifscheibe 139 wird ebenso wie jene, «-elche das Kopfende der Nadel abrundet, seitlich verstellt, so daß verschiedene Teile der Scheibe nacheinander zur Wirkung kommen. Diese Bewegung des Schleifrades geschieht mittels eines Hebels 149 (Abb. 2), welcher eine auf einer Nockenscheibe 151 laufende Rolle 150 trägt, wobei die Nockenscheibe 151 durch ein entsprechendes Zahnrad 152 auf der Welle 30 gedreht wird. Der Hebel 149 ist mit der Stütze 141, welche auf dem Block iq.o verschiebbar ist, verbunden. Vorrichtung zum Formen des Kopfendes und zum Stoßen der Nut Nachdem die Nadel auf bestimmte Länge zugeschnitten, angespitzt und poliert ist, wird sie am Kopfende umgebogen und am Hakenende mit einer Nut versehen. Genau wie bei den übrigen Arbeitsgängen wird die Nadel wieder von dem nächsten Greiferbackenpaar erfaßt, von dem Träger 27 nach rechts bewegt und dadurch einem Werkstückträger 153 (Abb.27), welcher das Werkstück während der nun zu beschreibenden Bearbeitung hält, übergeben.
  • Der Werkstückträger 153 (Abb. 27) ist wie alle anderen verschiebbar angeordnet, um die Nadel vorzuschieben und zurückzuziehen. Diese Bewegung erfolgt mittels eines Hebels 154, der auf der Welle 66 angeordnet ist und eine in einer Nut 156 einer auf der Steuerwelle 33 befestigten N ockenscheibe 157 laufende Rolle 155 trägt. Die Welle 133 ist mit einem Kettenrad 158 versehen, welches die Kette 159, die über das Kettenrad 16o auf der Welle 33tt geführt ist, antreibt. Diese Anordnung bewirkt, daß die Steuerwellen 33 und 33" in Übereinstimmung zueinander bewegt werden.
  • DieBacken des Werkstückhalters 153 werden durch die senkrechte Bewegung der Stange 72 geöffnet und geschlossen, welche eine Platte 61 trägt. Diese berührt eine von einem Hebel 163 getragene Rolle 162. Der Hebel 163 bildet an einem Ende eine Greifbacke. In Normalstellung werden die Backen mittels einer (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Feder geschlossen gehalten. Auf dem Werkstückträger 153 ist schwenkbar ein Hebel 164 angeordnet, welcher an seinem vorderen Ende mit einer Rolle 165 versehen ist und auf seiner oberen Seite ein Steuerungsglied 166 trägt. Auf dem den Werkstückträger tragenden Block ist ein Glied 167 angeordnet, welches eine in der Nut des Steuerungsgliedes 16o laufende Rolle 168 trägt. Das Herunterbiegen des Kopfendes der Nadel ist in,den Abb.29 bis 33 veranschaulicht. Die Nadel wird in dem Werkstückhalter, wie in Abb. 29 dargestellt, so gehalten, daß das Kopfende der Nadel in Berührung mit einem Anschlag 16q." des Hebels 164 ist. Wenn der Werkstückhalter vorgeht, wird der Hebel 164 infolge der Bewegung der Steuerungsrolle 168 und des Steuerungsgliedes 166 und dadurch ebenfalls die Rolle 165 heruntergedrückt. Letztere biegt das Ende der Nadel über die Fläche des unteren Greifgliedes 163" in eine in der Rückenfläche der Greifbacke befindliche senkrechte Nut (Abb.3o).
  • Der Werkstückhalter setzt seine Vorwärtsbewegung fort und bringt die Nadel in Eingriff mit der Nutenstoßvorrichtung. Diese besteht aus einem in einem Träger 1,~.o verstellbar angeordneten Amboß 169 und einem beweglichen Stempel 171, welcher mit dem Amboß zusammenwirkt. Der Amboß hat vorzugsweise die in Abb.28 dargestellte Form und besitzt einen mittleren gesenkten Teil 169". An den Enden sind die Nadel aufnehmende Nuten 169b vorgesehen. Diese besondere Ausbildung ermöglicht, den Amboß beim Gebrauch umzukehren. Der Werkstückhalter führt das Nadelwerkstück in die Nuten, worauf der Stempel die Nut in der Nadel herstellt.
  • Auf dem Bett sind Ständer 172 (Abb. 27) angeordnet, welche eine Kurbelwelle 173 tragen. Die Kurbelwelle besitzt zwei Kurbeln 173" und 173b (Abb. 3, 27, 3q.) und trägt ein fliegendes Rad 17q., welches seinen Antrieb von der Welle 3 mittels eines Riemens 175 erhält. Normalerweise ist das.fliegende Rad 174 lose drehbar auf der Welle 173, kann jedoch mit dieser mittels von Federn betätigterKupplungsgliedergekuppeltwerden (Abb.7, 42, 42A, 42E). Diese werden mittels einer konisch ausgebildeten Schaltklinke 177, welche an einem Hebel 178 angeordnet ist, in zurückgezogener Stellung gehalten. Der Hebel 178 trägt eine Rolle 179 (Abb. 3), «-elche auf einer auf der Welle 30 aufgekeilten :\ockenscheibe i8o läuft. Die Rolle wird mittels einer Feder 181 (Abb. 7) mit der Nockenscheibe in Berührung gehalten. Die Nockenscheibe i8o wird bei jeder Drehung einmal den' Hebel 178 betätigen, derart, daß die Klinke 177 dem Schnappen z76 erlaubt, mit dem einen oder dem anderen der Stifte oder hervorstehenden Gliedern i76" (Abb. 42a, 42b,) in Eingriff zu treten. Letztere sind auf einem ringförmigen Ausschnitt 176U auf der Innenseite des fliegenden Rades, welches konzentrisch zu der Welle ausgebildet ist, angeordnet. Vorzugsweise werden vier derartige Glieder 17611 vorgesehen. Dadurch wird es möglich, daß der Schnappen 176 bei der Drehung des fliegenden Rades mit dem einen oder dem anderen dieser Glieder so in Eingriff kommt, daß eine schnelle Kupplung erreicht wird. Durch das Kuppeln des fliegenden Rades 174 mit der Kurbelwelle 173 kommt der bewegliche Stempel 171, welcher mit der Kurbel 173 verbunden ist, in Tätigkeit und stellt in der Nadel eine Nut her. Während dieser Bearbeitung wird die Nadel in den Nuten 169v mittels eines durch Federkraft gehaltenen Fingers 182 (Abb. 27) gehalten. Vorrichtung zum Plättdrücken der Nadel -Nach Herstellung der Nut zieht der Werkstückhalter die Nadel von dem Stempel bzw. dem Amboß zurück, worauf die Nadel von dem nächsten Paar der Greiferbacken erfaßt und durch die Bewegung des -Trägers 27 zu der nächsten Einheit gebracht wird. Diese besteht aus einem Werkstückhalter 183 (Abb. 35, 62, 64, 67), welcher die -Tadel hält, während sie flachgedrückt wird. Da nun aber das Kopfende der Nadel nach unten gebögen und in die Rückseite der unteren Backe des Werkstückhalters eingedrückt ist, muß die Nadel etwas seitlich von dem Werkstückhalter bewegt werden. Aus diesem Grunde erfolgt die Bewegung des Werkstückhalters dieser Einheit etwas anders als bei den bisher beschriebenen. Wenn der Werkstückhalter zurückgezogen werden soll, um die Nadel von dem Stempel zu entfernen, bleibt er einen Augenblick unbeweglich stehen, während der nächste Satz der auf dem Träger 27 angeordneten Greiferbacken dem Werkstückhalter gegenübergestellt wird. Sobald diese Backen die Nadel erfaßt haben, öffnet sich der Werl:-stückhalter und geht gleichzeitig langsam vor, um das heruntergehobene und in die Nut der unteren Backe hineingedrückte Ende der N adel frei zu machen. DerTräger wird dann nach rechts bewegt, wodurch die Nadel über die obere Fläche der unteren Backe des Werkstückhalters bewegt und dem Werkstückhalter 183 der die Nadel plattdrückenden Einheit zugeführt wird.
  • Der Werkstückhalter 183 ist genau so wie die bisher beschriebenen Werkstückhalter ausgebildet bzw. angeordnet, das heißt, er wird vor- und zurückgeschoben, um die Nadel in und außer Wirklage zu der Bearbeitungsvorrichtung zu bringen. Die Bewegung des Werkstückhalters geschieht mittel eines Hebels 184 (Abb. 34), welcher auf der Welle 66 angeordnet ist und eine in der -Tut 186 einer auf der Steuerwelle 33" befestigten Nockenscheibe 187 laufende Rolle 185 trägt. Die Backen dieses Werkstückhalters werden mittels einer (hier nicht dargestellten) Feder geschlossen gehalten und durch Bewegung eines Stiftes 188 (Abb. 36) geöffnet, welcher mit dem konischen Ende 189 des unteren Backengliedes zusammenwirkt. Der Stift wird mittels eines Hebels igo betätigt, welcher mit einem Hebel igi (Abb. 34) verbunden. ist. Dieser trägt eine Rolle 192, welche eine auf der Stange 72 befestigte Platte 193 berührt. Die Aufwärtsbewegung der Stange 72 bewirkt vermittels der Hebel igo, igi, des Stiftes i8 und der schrägen Fläche 189 des unteren Backengliedes ein Öffnen der Greifbacken gegen die Wirkung der Feder.
  • Da das Flachdrücken der Nadel in derselben Ebene erfolgen muß, in welcher das heruntergebogene Ende der Nadel liegt und andererseits die Nadel in diesem Werkstück halten mit dem heruntergebogenen Ende in senkrechter Stellung gehalten wird, i>t es erforderlich, die Nadel um go° zu drehen. Das geschieht mittels eines den Werkstückhalter umgebenden Mantels 19q., welcher einen Schlitz 195 trägt, der mit einem auf dem Werkstück befestigten Zapfen 196 in Eingriff steht. Der Mantel 194 bleibt relativ unbeweglich, während,der Werkstückhalter sich vorwärts bewegt, wobei vermittels des Stiftes 196 und des Steuerschlitzes 195 dem Werkstückhalter und somit der Nadel 1)4 Drehung erteilt wird. Während der Vorwärtsbewegung des Werkstückhalters wird die Nadel auf einen Amboß 197 gelegt (Abb. 36). Die -Tadel bleibt dann auf dem Amboß und hat die zum Plattdrücken der Seite erforderliche Lage. Das Plattdrücken erfolgt mittels eines beweglichen Stempels, Hammers 198 a. dgl., welcher durch die Kurbel 173 in derselben und zu derselben Zeit wie die Kurbel 17311 betätigt wird. Wenn jedoch der bewegliche Hammer auf die Nadel geschlagen würde, während sie von- den Backen des Werkstücklialters gehalten wird, so würde der Nadelschenkel mehr oder weniger verbogen werden. Um dies zu vermeiden, wird der bewegliche Hammer mit einem Anschlag i99 (Abb. 36) versehen, welcher bei der Abwärtsbewegung des Hammers gegen einen auf dem Werkstückhalter angeordneten Stift Zoo stößt. Hierdurch wird bewirkt, daß sich die Backen gegen die Wirkung der Feder, welche die Backen zusammenhält, in dem Augenblick, in welchem der Hammer die Nadel bearbeitet, leicht geöffnet werden (Abb. 36): Es muß außerdem beachtet werden, daß die Nadel beim Flachdrücken etwas verlängert und so, wenn sie starr zwischen den Backen gehalten wird, das Kopfende verbogen oder gekrümmt wird. Um das zu vermeiden, trägt der Hämmer einen zweiten Anschlag toi, welcher ein verstellbares Glied 2o2 berührt. Dieses ist auf einem auf dein Werkstückhalter angeordneten Ring befestigt. Wenn der Anschlag toi bei der Abwärtsbewegung des Hauiiners gegen das Glied 2o2 stößt, wird <las Werkstück - von dem Amboß und dem ldalnrner ein wenig zurückgeschoben gegen die Wirkung einer Feder 2o4. Dieser Vorgang findet unmittelbar nach dem öffnen der Grei-f erbacken statt. Die Feder 204 bewirkt, sobald die Anschläge, bei der Aufwärtsbewegung des Hammers, außer Eingriff gekoinrnen sind, ein Vorschieben des Werkstückhalters.
  • Damit die Nadel auf dem Amboß 197 in die richtige und genaue Lage gebracht wird, ist eine Führung 205 (Abb. 34) vorgesehen, welche an einem Ende bei 2o6 gelagert und an dem anderen Ende mit einer Rolle 2o7 versehen ist. Die Rolle 207 arbeitet mit einer auf der Welle 3o aufgekeilten Nockenscheibe @=o',# zusammen. Die Stellung dieser Führung zu der Zeit, in welcher die Nadel auf den Amboß gebracht wird, ist in gebrochenen Linien in Abb. 3 4 gezeigt. In dieser Stellung verbleibt die Führung nur einen Augenblick, das heißt so lang, wie die Nadel auf dein Amboß 197 zu bewegt wird.
  • Der flachgedrückte Schenkel der Nadel hat eine leicht konische Form, wobei das stärkere Ende nach der Nut zu und das schwächere Ende nach demKopfende zu liegt (L,Abb.59 j. Selbstverständlich erfolgt die Bewegung des Nutenstempels und des Hammers, welche beide von den Kurbeln ein und derselben Welle angetrieben werden, in genauer zeitlicher Beziehung zueinander. Sie wirken auf die entsprechende Nadel in genau demselben Augenblick und mit derselben Kraft, so daß vollständig geradgeformte Nadeln erhalten werden. Nachdem die Nadel flachgedrückt ist, wird sie von dem Werkstückhalter freigegeben und von dein nächsten Greiferbackenpaar aufgenommen und dann durch die Bewegung des Trägers 27 nach rechts zu der nächsten Einheit gefördert.
  • Vorrichtung zum Biegen des Hakens Bei dieser Einheit wird die Nadel von einem Werkstückhalter 2o9 (Abb. 40, 42, 62, 64, 67) gehalten. Dieser Werkstückhalter ist wie alle anderen verschiebbar angeordnet. Die Bewegung wird durch einen Hebel 2io bewirkt, welcher auf der Welle 66 gelagert und an einem Ende mit einer in der Führung 2i2 einer auf der Steuer-,velie 33a befestigten Nockenscheibe 213 geführten Rolle versehen ist. Die Nut 212 ist so geformt, daß sie das Nadelwerkstück zu der richtigen Zeit der Hakenbiegevorrichtung übergibt. Die Backen des Werkstückhalters 209 werden mittels eines Steuergliedes 214 (Abb. 4o), welches auf der Stange 72 angeordnet ist, geöffnet und geschlossen. Das Steuerglied ist in Berührung mit einem Hebel 215, welcher eine Greiferbacke bildet (Abb.4o, 41).
  • Damit die Nadel mit der Haicenbiegevorrichtung genau auf einer Geraden liegt, ist ein Hebel 2i7 auf einem Träger 2,16 (Abb. 42) angeordnet; das vordere Ende des Hebels ist als ein nach unten gebogener Finger ausgebildet. An der Unterfläche des Hebels 217 befindet sich ein Steuerungsglied 2i9, das mit einem auf dem Werkstückhalter angeordneten Stück 22o zusammenarbeitet. Die Anordnung ist so, daß der Finger bei der Vorwärtsbewegung des Werkstückhalters infolge seiner Schwere in eine bestimmte Stellung heruntergleitet und so die Nadel zu dem Amboß 221 der Hakenbiegevorrichtung einrichtet. Wenn der Werkstückhalter zurückgeht, wird der Hebel 217 in Normalstellung angehoben. Der Dorn 223 (Abb. 43, 46, 47) bewegt sich nach rechts und bedeckt die Nut in dem Amboß. Dann wird die Nadel in die Nut 222 unter den Dorn gebracht. Die Bewegung des Dornes wird mittels zweier Hebel 224, 225 (Abb. 42) bewirkt, welche mit einem eine Rolle 227 tragenden Hebel verbunden sind. Die Rolle 227 steht in Eingriff mit einer auf der Welle 3o angeordneten Nockenscheibe 225. Wenn die Nadel von dem Dorn 223 bedeckt ist, wird ein Finger 229 (Abb. 46, 47) auf die Nadel heruntergelassen, um sie festzuhalten. Dieser Finger wird in Normalstellung mittels einer (nicht dargestellten) Feder gehalten und mit Hilfe eines Hebels 230 (Abb. 43) heruntergedrückt. Der Hebel 2,30 erfährt seine Bewegung von einer auf der Welle 3o befestigten Nockenscheibe 231. Dann wird das Nadelende mittels eine Gliedes 23z über den Dorn 223 gebogen (Abb. 4.7). Die Form dieses Gliedes ist deutlich in Abb.4.8 gezeigt. Das Glied ist mit einer eine Riemenscheibe 233 tragenden Welle versehen, welche mittels eines Riemens 234 (Abb. 4.2, 4.3) und einer Riemenscheibe 235 angetrieben wird. Die Riemenscheibe 235 ist mittels eines Zahnrades mit einem Steuerungsstift 236, welcher mit einer Steuerungsscheibe 231 zusammenwirkt, verbunden. Der Riemen 234. ist über die Scheiben 233, 235 geführt und die Steuerscheibe 231 so ausgebildet, daß bei der Drehung der Welle23o das Glied 232 nur eine halbe Drehung erfährt, nämlich von der in Abb. 4.6 zu der in Abb. 4.7 dargestellten Lage. Auf diese Weise wird der Haken der Nadel geformt, worauf das Glied 232 in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird. Nach Abheben des Fingers 2129 wird der Dorn 223 durch Linksbewegung zurückgezogen und die Nadel von dem Amboß 22t durch den Werkstückhalter entfernt. Diese einzelnen Arbeitsgänge sind schematisch in Abb. 4.5 veranschaulicht. Zunächst liegt die Nadel auf dem Amboß, dann bedeckt der Dorn die Nadel, und schließlich wird das den Haken biegende Glied gedreht. Nachdem der Haken geformt ist, werden die Bewegungen der Vorrichtung umgekehrt, um die Teile in ihre Anfangsstellung zurückzubringen. Die Nadel ist nun vollständig geformt, das heißt, sie hat ein nach unten gebogenes Kopfende, welches abgerundet ist. Am gegenüberliegenden Ende ist sie verjüngt, angespitzt und das äußerste Ende zurückgebogen, derart, daß es einen Haken bildet. Außerdem ist die.Nadel mit einer Nut versehen, welche unter der Spitze des Hakens liegt. Die Nadel ist außerdem an ihren Seiten breitgedrückt in bestimmtem Verhältnis zu dem Kopf- und Hakenende. Die Nadel ist also für gewisse, die Nadel vollkommen fertigstellende Arbeitsgänge fertig.
  • Beim Übergang der einzelnen Nadeln von den auf dem Träger angeordneten Greiferbacken auf die verschiedenen Werkstückhalter und dann bei der Zurückgabe der Nadeln an die Greiferbacken ist darauf zu achten, dar Ungenauigkeiten beim Einbringen der Nadel vollkommen vermieden werden. Bei der Maschine gemäß der Erfindung wird das in folgender Weise erreicht.
  • Wie schematisch bei A (Abb. 6o) gezeigt ist, wird jede Nadel am Anfang auf ganz kurze Zeit von den Greiferbacken; aber außer Wirklage mit den Werkstückhaltern und - den Bearbeitungsvorrichtungengehalten. Der Werkstückhalter nimmt, um noch einmal die einzelnen Arbeitsgänge zu wiederholen, beim Vorwärtsgehen die Nadel (B, Abb.6o), wenn die Greiferbacken offen sind und die Nadel freigegeben haben, und bringt das Nadelwerkstück in Wirklage zu der jeweiligen Arbeitsvorrichtung und hält es in dieser Stellung, während die Vorrichtung die Nadel bearbeitet (C, Abb. 6o). Darauf wird der Werkstückhalter zurückgezogen und in die Stellung gebracht, in welcher er die Nadel einem anderen Satz der Greiferbackenpaare übergibt, welche bei ihrer Bewegung nach rechts die Nadel in eine Stellung bringen, in welcher sie von dem Werkstückhalter der nächsten Einheit gefaßt werden. Diese Vorgänge sind in Abb.6o veranschaulicht. Infolge der Bearbeitung der Nadel durch die verschiedenen Bearbeitungsvorrichtungen wird die Nadel verlängert. Es kann daher eintreten, daß bei der Übertragung der Nadel v an dem Werkstückhalter auf die Greiferbacken die Lage der Werkstückhalter in bezug auf die Greiferbacken nicht genau die richtige ist. Es ist für die genaueEinstellung derNadel zwecks Herstellung eines genauen Produktes notwendig, daß die Nadel, wenn sievonirgendeinem Werkstückhalter genommen wird, vollständig in diesen eingeführt ist (B, Abb. 6o), bevor sich die Backen des Werkstückhalters über die Nadel schließen und der Werkstückhalter vorgeht. Um- das zu erhalten, setzt der Werkstückhalter, sobald er seine Nadel freigibt, seine Rückbewegung etwas über die Stellung hinaus, welche seine Normal- oder Startstellung (A, Abb.6o) ist, fort. Wenn der Werkstückhalter die nächste Nadel nimmt, geht er von seiner äußersten zurückgezogenen Stellung (E, Abb. 6o) in seine normale Anfangsstellung und beim weiteren Vorwärtsbewegen nimmt er die Nadel von den Greiferbacken und bringt sie an die entsprechende Bearbeitungsvorrichtung. Durch das annormale Zurückziehen des Werkstückhalters (E, Abb. 6o) wird erreicht, daß die Nadel ganz in den Werkstückhalter eingeführt ist, wenn sich die Backen desselben über die Nadel schließen. Wenn die Nadel infolge der Bearbeitung etwas verlängert wird öder wenn ihre Lage etwas verschoben ist, so könnte die Nadel, wenn das Werkstückhalterende derselben zu nahe an dem Werkstück liegen würde, beim Vorwärtsschreiten des Werkstückhalters beschädigt oder verbogen werden. Diese Gefahr ist eben dadurch behoben, daß der Werkstückhalter über seine Anfangsstellung hinaus zurückgezogen wird. Die die Bewegungen der Werkstückhalter steuernden Nockens cheiben sind in entsprechender Weise ausgebildet, um die oben beschriebene besondere Zurückziehbewegung der Werkstüekhalter zu erzeugen. Auswerf- und Härtevorrichtung Die Vorrichtung zum Auswerfen der fertigen Nadeln von dein letzten Greiferbackenpaar und die Vorrichtung zum Härten der fertiggeformten Nadeln sind in den Abb. 68 bis 72 dargestellt. Auf der Steuerwelle 33 ist eine Nockenscheibe 270 (Abb. 71) angeordnet. Auf der Welle 66 ist ein Ende eines Hebels 27r gelagert, dessen anderes Ende eine auf der Nockenscheibe 27o laufende Rolle 272 trägt. Die NI ockenscheibe hat einen großen unwirksamen Teil, dann eine scharfe Erhebung, auf welche ein kurzer unwirksamer Teil folgt, und schließlich ein scharfes Abfallen. Die Wirkung der Nockenscheibe ist daher folgende: Zunächst wird der Hebel 27i um ein bestimmtes Stück angehoben, in welcher Stellung er eine bestimmte Zeit verharrt, und plötzlich in seine Anfangsstellung zurückgeführt. An dem Hebel 27r ist ein senkrecht nach oben ragender Hebel 273 angelenkt, der an seinem oberen Ende bei 272 mit einer Abnahmevorrichtung 275 verbunden ist. Diese ist bei 276 an einer Stütze 277 gelagert. Durch das Anheben des Hebels 273 wird die Abnahmevorrichtung 275 um den Zapfen 276 geschwenkt und aus der in ausgezogenen Linien in Abb. 68 dargestellten Lage in die in gebrochenen Linien gezeigte Lage gehoben. Die Vorderseite der Abnahmevorrichtung 275 ist gabelförmig ausgebildet, d. h. mit einer U-förmigen öffnung v ersehen (Abb. 72).
  • Wenn die Nadel mit einem Haken versehen ist, wird sie von dein letzten Greiferbackenpaar 53 aufgenommen und infolge der Bewegung des Trägers 27 nach rechts verschoben. In diesem Augenblick wird die Abnahmevorrichtung angehoben, derart, daß die Greiferbacken in den U-förmigen Ausschnitt hineintreten (Abb. 69). Dann öffnen sich die Greiferbacken, und der Träger 27 senkt sich (Abb.7o), so daß die Nadel auf der Aufnahmevorrichtung zurückbleibt (Abb. 72). Dann wird sie infolge der Wirkung der Nockenscheibe 270, welche die in Abb. 68 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage einnimmt, ausgeworfen, wodurch die Nadel Heruntergleitet und in einen elektrischen Erliitzer 278 fällt. Dieser Erhitzer besitzt einen aufklappbaren Deckel :',79 und einen aufklappbaren Boden 28o, welche derart angeordnet sind, daß sie abwechselnd geöffnet und geschlossen werden, d. h. zunächst wird der Deckel geöffnet, um die Nadel in den Erhitzer fallen zu lassen, worauf der Deckel wieder geschlossen wird. 'Nachdem man die Nadel eine bestimmte Zeit in dem Erhitzer gelassen hat, wird der Boden geöffnet, um die Nadel in ein Ölbad 281 fallen zu lassen, worauf der Boden wieder in seine geschlossene Stellung zurückgeführt wird.
  • Der Deckel 279 wird mittels eines zwischen seinen Enden gelagerten Hebels 282 betätigt. Dieser Hebel ist an einem Ende mit dem Deckel verbunden und trägt an dem anderen Ende eine Rolle 283, welche auf einer auf der Steuerwelle 33 befestigten Nockenscheibe 284 läuft. Die Form der Steuerscheibe ist so gewählt, daß der Deckel während des größten Teiles der Umdrehung der Nockenscheibe geschlossen bleibt. Die Nockenscheibe ist mit einer Einkerbung versehen. Sobald die Rolle 283 in diese Einkerbung eintritt, wird eine Feder 285 den Hebel 282 anheben und so den Deckel 279 öffnen. Wenn die Rolle wieder aus der Einkerbung heraustritt, wird der Hebel wieder in seine Anfangsstellung zurückgeführt und somit der Deckel geschlossen.
  • Das öffnen und Schließen des Bodens erfolgt mittels einer an einem Ende mit dem Boden und am anderen mit einem schwenkbaren Hebel 287 verbundenen Stange 286. Der Hebel 287 trägt eine Rolle 288, welche in einer auf der Steuerwelle 33 aufgekeilten Nockenscheibe 289 läuft. Auch diese ist in entsprechender Weise mit einer Einkerbung versehen. Eine Feder 29o schwingt den Hebel 287 um seinen Zapfen, wenn die Rolle 288 in die Einkerbung eintritt. Diese Bewegung des Hebels zieht die Stange 286 nach unten, wodurch der Boden 28o des Erhitzers geöffnet wird. Der Boden bleibt nur einen Augenblick offen, um dann wieder geschlossen zu werden, sobald die Rolle 288 aus der Einkerbung heraustritt und auf den Umfang der Steuerscheibe gelangt.
  • Nach einer bestimmten Zeit «erden die Nadeln, welche sich in dem Ölbad 28z angesammelt haben, in zweckentsprechender Weise entfernt. Abgesehen von einer evtl. Prüfung der Nadeln sind dieselben nunmehr vollständig fertig zum Gebrauch für Strickmaschinen. Die Nadeln sind alle vollständig gleichmäßig und genau in Abmessungen, Form und Aussehen. Sie sind das Produkt einer Reihe von Bearbeitungen, welche auf einer Maschine in fortlaufenden Arbeitsgängen ausgeführt wurden (von dem Abschneiden des Drahtes bis zum Hakenformen und Härten). Die Erfindung ist durch beide Vorrichtungen und die Methode gekennzeichnet, mit welcher solche Vorrichtungen benutzt werden. Als Verfahren schließt es eine Reihe von nacheinander erfolgenden Arbeitsgängen ein, welche mit dem Abschneiden des Werkstückes beginnen, worauf gewisse Teile der Nadel bearbeitet werden, um die Nadel zu formen und ihr genaue Abmessungen zu geben, und mit die Nadel vollständig marktfertig machenden Behandlungen enden. Arbeitsvorga.n,g Obgleich der Arbeitsvorgang der Maschine bereits-beschrieben wurde, erscheint folgende Zusammenfassung trotzdem zum besseren Verständnis des Ganzen wünschensmvert.
  • Angenommen, daß die Maschine so weit vorbereitet ist, daß sie in Gang gebracht werden kann, d. h. daß der Draht von einem Rade o. dgl. durch die Richtevorrichtung 8 geführt und in den Förderer 13 gesteckt ist. Der Antrieb erfolgt von der Hauptwelle 3 in zweckentsprechender Weise. Die Welle 22 wird dann in Umdrehung versetzt, und infolge ihrer Verbindung mit der Scheibe 24 schiebt der Förderer 13 den Draht durch das Rohr 17 und dann in den Werkstückhalter 18, worauf der Draht zu den Schneidmessern i9, 2o gelangt. Die beweglichen :Messer 2o werden mittels einer Nockenscheibe 2i heruntergedrückt, wobei der Draht an zwei Stellen abgeschnitten wird (A, Abb. 59). Dieser Draht bildet das erste Werkstück. Zu dieser Zeit ist die anfängliche Förderstange 26 und der Träger :27 in der in Abb. 61 gezeigten Stellung, d. h.- die Förderstange ist in ihrer linken Stellung (die Stellung, welche sie beim Abschneiden des Werkstückes einnimmt, mit dem Werkstück in dem Halter i8), während der Träger sich ebenfalls in seiner äußersten linken Stellung befindet. Die Längsbewegung des '`Trägers nach rechts durch die oben im einzelnen beschriebenen Vorrichtungen bewirkt die Bewegung der änfänglichen Förderstange ä6 und damit die Bewegung des Nadelwerkstückhalters 18 nach rechts in eine Stellung, in welcher der Halter 18 das Werkstück an den ersten Werkstückhalter 61 abgeben kann. Die Weiterbewegung des Trägers zunächst nach unten und dann nach links bringt die Greiferbackenpaare in ihre unwirksame Lage und gibt gleichzeitig die anfängliche Förderstange 26 frei, so daß sie in ihre Anfangsstellung zurückkehren kann, um ein zweites Werkstück aufzunehmen.
  • Bei der Fortsetzünh der Bearbeitung wird der Träger 27 aus seiner unwirksamen Lage nach links und nach oben bewegt, so daß die auf ihm angeordneten Greiferbackenpaare sich in ihrer oberen Stellung befinden und neue Nadeln aufnehmen können.
  • Sobald sich die Greiferbackenpaare schließen und die Nadeln fassen, bewegt sich der Träger nach rechts und bringt die Nadeln dadurch in eine Läge, in welcher die Nadeln in Achsrichtung der entsprechenden Werkstückhalter liegen. Auf diese Weise wird die Nadel, welche in dem ersten Werkstückhalter 61 gewesen ist, dem ersten Greiferbackenpaar übergeben und durch die Bew-egung des Trägers 27 .zu dem zweiten Greiferbackenpaar gebracht usw. Auf diese Weise arbeiten die Förderstange und der Träger 27 in einem Kreislauf und fördern die Nadeln, wobei die Greiferbacken die Nadeln zu den Werkstückhaltern 61 bringen, während der Träger vermittels der Greiferbackenpaare die Nadeln von Werkstückhalter zu '\Verkstückhalter bringt.
  • Während also ein Greiferbackenpaar auf dem Träger 27 eine Nadel von der ersten Einheit (von der Einheit, in welcher das Kopfende der Nadel rundgeschliffen wird) übertragen wird, übergibt die anfängliche Fördervorrichtung ebenfalls ein Werkstück dem Werkstückhalter 6i.' In ähnlicher Weise wird eine Reihe von Nadeln nach einer kurzen Betriebszeit der Maschine gleichzeitig von einer Einheit zu der anderen von dem Träger gebracht und dadurch den einzelnen Werkstückträgern dieser Einheiten übergeben, worauf die Werkstückträger das Werkstück an die Bearbeitungsvorrichtungen heranbringen und wieder zurückziehen. Es ist also klar, daß eine bestimmte Anzahl von Nadeln entweder unterwegs von einer Einheit zu der anderen oder in Bearbeitung sind. Der Träger arbeitet in einem Kreislauf, wodurch die Arbeitsbedingungen mit größter Genauigkeit aufrechterhalten werden können und dadurch genau geformte Nadeln erhalten werden.
  • Nachdem die Nadel dem ersten Werkstückträger 61 übergeben wurde, bewegt sich dieser vorwärts auf die Schleifscheibe 63 zu, welche das Kopfende der Nadel abrundet. Nach Beendigung dieser Arbeit wird der Werkstückhalter zurückgezogen und die Nadel dem ersten Greiferbackenpaar übergeben, welches sie durch die Bewegung des Trägers 27 nach rechts bringt und dem zweiten Werkstückträger 93 übergibt. Dieser hält die Nadel während der ersten Schmiedebearbeitung. Wenn der Werkstückhalter sich von der ersten Schmiedevorrichtung zurückzieht, wird er mittels einer Gasflamme erhitzt, welche in diesem Augenblick heruntergelassen wird. Von dem in zurückgezogener Stellung befindlichen Werkstückhalter 93 wird die Nadel durch das zweite Greiferbackenpaar übernommen, nach rechts gebracht und dem dritten Werkstückhalter 116 übergeben, welcher der zweiten Schmiedevorrichtung entspricht.
  • Nach Beendigung der zweiten Schmiedearbeit wird die Nadel wieder zurückgezogen, jedoch -langsamer als nach der ersten, und ebenfalls erhitzt. Das dritte Greiferbackenpaar wird hochgehoben, nimmt die Nadel von dem zurückgezogenen Werkstückhalter 116 und bringt sie durch die Bewegung des Trägers 27 nach rechts, wo sie der Werkstückhalter i2o den Greiferbacken abnimmt. Dieser Werkstückhalter hält die Nadel, während sie zugeschnitten, angespitzt und poliert wird. Der Werkstückhalter wird zunächst vorgeschoben und bringt die Nadel an das :X1esser 134, welches die Nadel auf eine bestimmte Länge zuschneidet, da die Nadel durch die Schmiedearbeit um ein Stück verlängert worden ist. Der Werkstückhalter setzt dann seine Vorwärtsbewegung fort, bringt die Nadel an die Schleifscheibe 139, durch welche die Nadel angespitzt wird, worauf der Werkstückhalter zusammen mit der Nadel zurückgezogen wird. Dann bewegt sich der 1\'erl;stüclzhalter, während das Schleifrad durch die Wirkung der Rolle 1.1.7 und der Nockenscheibe 145 leicht angehoben wird, wieder nach vorn und bringt die Nadel zum zweitenmal an die Schleifscheibe, welche den Teil der Nadel, der vorher abgeschmiedet wurde, poliert.
  • Ist auch dieser Arbeitsgang beendet, so wird die Nadel zurückgezogen und dein vierten Greiferpaar übergeben. Der Träger 27 bewegt sich wieder nach rechts und reicht die Nadel dem fünften Werkstückhalter 153, welcher die Nadel hält, während das Kopfende nach unten gebogen und das Hakenende mit einer Nut versehen wird. Die Nadel wird zwischen den Backen des Werkstückhalters 153 gehalten, und da der Werkstückhalter vorschreitet, wird die Walze 165 durch die Wirkung der Steuerscheibe 166 und der Rolle 168 nach unten gedrückt. wodurch das Kopfende der Nadel nach unten gebogen wird. Die 'Tadel wird dann durch den Werkstückhalter 153 vorwärts bewegt und auf den Amboß 169 der Nutenstoßvorrichtung gelegt. Zu dieser Zeit wird das fliegende Rad 174 mit der Kurbelwelle 173 gekuppelt und die Kurbel in Bewegung gesetzt, zunächst nach links, wobei der bewegliche Stempel 173 mit beträchtlicher Kraft in die 'Tadel gedrückt wird. Nach einer Drehung des fliegenden Rades wird das fliegende Rad wieder abgeschaltet, so daß der Stempel nur einmal heruntergeht und dann durch die Kurbel in seiner oberen, unwirksamen Stellung gehalten wird.
  • Nach Herstellung der Nut wird der Werkstückhalter 153 zusammen mit der Nadel zurückgezogen und dem fünften Greiferbackenpaar übergeben. Dieses bringt die 'Tadel durch die Bewegung des Trägers a7 zu dem sechsten Werkstückhalter 183, welcher zu der Einheit gehört, in welcher der Nadelschenkel flachgedrückt wird. Es ist bei dieser Einheit darauf zu achten, daß das hopfende der Nadel in der vorigen Einheit heruntergebogen ist. Da aber nun das Plattdrücken der Nadel in derselben Ebene, in welcher das heruntergebogene Ende der Nadel liegt, erfolgen soll; so ist es notwendig, der Nadel vor der Bearbeitung durch den Preßharnmer % Drehung zu erteilen. Das erfolgt mittels einer Steuerungsvorrichtung 195, 196, welche die "14 -Drehung der Nadel beim Vorgehen des Werkstückhalters 163 ausführt. Die 'Tadel wird dann auf den Amboß 197 gelegt und durch den Hammer 198 flachgedrückt. Der Hammer 198 wird ebenfalls durch Kuppeln des fliegenden Rades 174 mit der Kurbelwelle 163 betätigt. Beide Kurbeln, die den Nutenstempel und die den Flachdrückhammer betätigende Kurbel, werden durch Kuppeln des fliegenden Rades betätigt. Um ein Verbiegen der Nadel bei dem Flachdrücken zu vermeiden, muß darauf geachtet werden, daß die Nadel bei der Tätigkeit des Haminers lose zwischen den Backen des Werkstückhalters liegt. Das wird durch einen Anschlag r99 und einen Stift 200 erreicht, welche beide bei der Abwärtsbewegung des Hammers gegeneinanderstoßen. Da bei dieser Bearbeitung die Nadel außerdem ein gewisses Stück verlängert wird, wodurch ebenfalls die Nadel auf dem Kopfende verbogen werden würde, wenn sie fest zwischen den Backen des Werkstückhalters wäre, so werden die Backen mittels eines Anschlages ioi und eines Stiftes Zoo leicht bei der Abwärtsbewegung des Hammers zurückgezogen.
  • Nachdem die Nadel flachgedrückt ist, wird sie von dem Werkstückhalter zurückgezogen und dein sechsten Greiferbackenpaar übergeben. Von diesem wird die Nadel zu dem siebenten Werkstückhalter 2o9 gefördert. Dieser hält die 'Tadel, während das Hakenende gebogen wird. Der Dorn 223 legt sich nach rechts und deckt die Nut in dein Amboß zu. Die Nadel wird dann in die Nut 222 unter den Dorn geschoben. Der Finger 229 drückt auf die Nadel und hält sie fest auf dem Amboß. Das den Haken formende Glied 232 führt eine halbe Drehung aus und biegt das zugespitzte Ende der Nadel über den Dorn 223, wodurch der Haken entsteht. Das Glied 232 wird wieder zurückgeführt, der Finger angehoben und der Dorn nach links in seine unwirksame Stellung gebracht. Die Nadel ist nun vollständig geformt. Die fertiggeformte Nadel wird von dein Werkstückhalter 2o9 dem letzten Greiferbackenpaar übergeben. Dieses bringt die Nadel zu der Abnahmevorrichtung, welche die Nadel aufnimmt und sie in einen elektrischen Erhitzer wirft, wo sie eine gewisse Geit verbleibt. Durch öffnen des Bodens der Erhitzervorrichtung fällt die Nadel in ein Ölbad, in ,velchem sie gehärtet wird.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß auf die einleitenden Arbeitsvorgänge (Richten des Drahtes, Abschneiden des Werkstückes usw.) die Nadel für die verschiedenen Formgebungen nacheinander von einer zu der nächsten der sieben Einheiten gebracht wird, daß sie in jeder Einheit einer bestimmten Bearbeitung unterworfen ist, und daß sie nach Beendigung der Formarbeit in einen Erhitzer und dann in ein Härtebad gebracht wird. Alle Bewegungen, sowohl die der einleitenden als auch der Hauptübertragungsvorrichtungen, sowie die Tätigkeit der Werkstückhalter und der Bearbeitungsvorrichtungen der verschiedenen Einheiten arbeiten dabei im Synchronismus.
  • Konstruktive Änderungen Gelegentlich können einige konstruktive Änderungen vorgenommen werden.
  • So zeigen z. B. Abb. 49 und 5o eine andere Ausführungsform der Vorrichtung zum Verstellen der Schleifscheibe, welche zum Rundschleifen des Kopfendes, zum Anspitzen des Hakenendes und zum Polieren dient. Die Schleifscheibe 24o ist in einem schwenkbaren Lager 241 angeordnet. Der Winkel, um welchen das Lager verstellt werden kann, wird mittels einer Stellschraube 2.f2 gegen die Wirkung einer Feder 243 verändert. Diese Einstellung ermöglicht, die Abrundung des Kopfendes zu verändern, und zwar so, daß mehr oder weniger abgerundet -,,werden kann. Die Einstellung erfolgt jedoch in Übereinstimmung mit der Verminderung, welche erforderlich ist, damit das Kopfende in das Loch der Nadelstange der Strickmaschine eingeführt werden kann. Das Lager 2q.1 ist auf einem Schlitten 2q.4 angeordnet, welcher in einem Träger 24S verschoben werden kann. Das Lager 241 wird mittels einer drehbaren Welle 246 seitlich verschoben. Auf der Welle 246 ist ein Klinkenrad 247 angeordnet, welches mittels einer Klinke 248, welche auf einem Hebel 249 gelagert ist, eine schrittweise Bewegung erhält. Der Hebel 249 trägt eine mit einer Nockenscheibe 251 zusammenarbeitende Rolle 25o. Die Welle 246 dreht ein Ritze1252, welches die Zahnstange 253 betätigt und dadurch das Lager 241 bewegt, wodurch die Schleifscheibe axial verstellt wird. Diese Bewegung der Schleifscheibe ist periodisch im Unterschied zu der fortlaufenden oben beschriebenen Bewegung. Diese Anordnung hat, wie bereits oben er-«ähnt, den Vorteil, daß ein häufiges Abrichten der Schleifscheibe vermieden wird.
  • Die Abb. 51 bis 54 zeigen eine andere Ausführungsform des Werkstückhalters für die Schmiedebearbeitung. Bei dieser Ausführungsform ist ein oberes Greiferbackenglied 254 bei 25S schwenkbar gelagert und in normaler Weise mittels einer (nicht dargestellten) Feder in geschlossener Stellung gehalten. Ein Hebel 256 ist bei 257 gelagert und trägt eine Rolle 258, auf welche eine auf der Stange 72 befestigte Platte wirkt. Wenn die Stange 72 angehoben wird, schwingt der Hebel 256 um seinen Zapfen 257 und stößt gegen eine verstellbare Schraube 259 des oberen Greifergliedes 25q., wodurch die Greiferbacken gegen die Wirkung der Feder geöffnet werden. Die Stellschraube erlaubt eine Veränderung des Druckes, welchen die Greiferbacken beim Halten der Nadel auf dieselbe ausüben. Abb. 53 und 54 zeigen die Greiferglieder in geschlossener Stellung.
  • Eine andere Ausführungsform der Greiferbacken ist in den Abb. 55 bis 57 dargestellt. Bei dieser Konstruktion sind Anordnung und Ausbildung der einzelnen Teile ähnlich wie bei den oben beschriebenen Greiferbacken. Das Greifglied ist mit Vorsprüngen 26o versehen, welche, wenn die Backen geschlossen sind, in in dem anderen Glied befindliche Vertiefungen 2.61 eintreten. =Durch diese Anordnung werden die Nadeln sicherer in dem Träger gehalten.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zur Herstellung von Maschinen- und Decknadeln für Wirk- und Strickmaschinen aus fortlaufendem Draht, von dem einzelne Werkstücke abgetrennt und nacheinander einzelnen, in der Längsrichtung der Maschine angeordneten Arbeitsstellen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Werkzeugen und Vorrichtungen je ein ihnen gegenüberliegender, quer zur Längsrichtung der Maschine hin und her beweglicher Werkstückhalter zugeordnet und zwischen diesen und den Vorrichtungen und Werkzeugen ein in Längsrichtung der Maschine mit Greiferbacken versehener Schlitten (38) angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückhalter (61, 93, 116, 12o, 153, 183, 209) in genau gleichen Abständen liegen und die Entfernung der Greiferbacken (53) auf dem Schlitten (38) diesen Abständen entspricht, so daß jedesmal ein von den Greiferbacken gehaltenes Werkstück bei Vorbewegung des Schlittens der nächsten Arbeitsstelle zugeführt wird, der sich nach Übernahme der Werkstücke durch den zugehörigen Werkstückhalter zurückbewegt und in gleicher Weise inzwischen an der vorhergehenden Arbeitsstelle bearbeitete Werkstücke übernimmt, um sie bei der nächsten Vorwärtsbewegung der folgenden Arbeitsstelle zuzuführen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Schlittens, die Steuerung der Werkstückhalter sowie der Greiferbacken und die Wirkung der Werkzeuge und Einrichtungen der einzelnen Arbeitsstellen gemeinsam von der Antriebswelle in der `'eise erfolgt, daß jedesmal alle Greiferbacken die Werkstücke erfassen, an der nächsten Arbeitsstelle dem Werkstückhalter übergeben, die sie der Arbeitsstelle zuführen, und dann alle Arbeitsstellen die ihnen zufallende Bearbeitung ausführen. d..
  4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten aus zwei sich gegenläufig bewegenden Teilen (27. 38) besteht, von denen der eine (38) keilförmige Ansätze (58) und der andere (27) die Werkstückhalter (61, 93, 116, i2o, 153, 1,93, 209) trägt, und daß ein von den Ansätzen (58) gesteuerter Keil (6o) das gleichzeitige Öffnen der durch Federkraft (55) geschlossenen Backen (53) selbsttätig bewirkt. @.
  5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (183), welcher der den Nadelschenkel flachdrückenden Bearbeitungsvorrichtung zugeordnet ist. beim Heranführen des Nadelwerkstückes an die Bearbeitungsvorrichtung, von einem an einer ortsfesten Schrägfläche (195) entlang gleitenden Zapfen (196) gesteuert, eine Teildrehung um die Längsachse ausführt, um den Nadelschenkel in einer bestimmten Ebene in bezug auf den Nadelkopf flachzudrücken (Abb. 34 bis q0).
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umbiegen des Nadelkopfendes eine in einem entsprechenden Werkstückhalter (153) angeordnete Rolle (i65) dient, die bei der Bewegung des Werkstückhalters quer zum Schlitten das freie -Nadelkopfende umlegt unter Steuerung einer am Werkstückhalter angebrachten Kurvenbahn (i66), die mit einer ortsfesten Rolle (i68) zusammenwirkt.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Hinundherbewegung des Schlittens eine Steuertrommel (d.2) vorgesehen ist, in deren über den Trommelumfang verlaufende Nut ein an der Schlittenunterseite befestigter Zapfen (43) eingreift (Abb. 7). B. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der der Schneidvorrichtung (2o) zugeordnete Werkstückhalter (18) in Längsrichtung des Schlittens (-2;) in bezug auf diesen beweglich ist und daß diesen abwechselnd mit dem abgeschnittenen Draht ein am Schlitten (27) angebrachter Anschlag (4o) und ein in die Bahn derselben hineinragender Arm (41) zur ersten Bearbeitungsvorrichtung (,63) weiterfördert und dann leer von einer Rückführfeder (aha) wieder zur Schneidvorrichtung (20) zurückbringt (Abb.
  8. 8 und 9).
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Warmbearbeitung des Nadelwerkstückes zwei oder mehrere Schmiedevorrichtungen vorgesehen sind und jede derselben mit einer die Nadel-,verkstücke nach dem Schmieden erhitzenden Gasflamme (1(-13, 103a) ausgerüstet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118403988A (zh) * 2024-06-25 2024-07-30 常州市朗轩斯精密机械有限公司 一种附带切口打磨功能的吻合器用钛钉加工切断装置

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