DE567494C - Drosselklappe mit Leitwaenden - Google Patents
Drosselklappe mit LeitwaendenInfo
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- DE567494C DE567494C DEJ41575D DEJ0041575D DE567494C DE 567494 C DE567494 C DE 567494C DE J41575 D DEJ41575 D DE J41575D DE J0041575 D DEJ0041575 D DE J0041575D DE 567494 C DE567494 C DE 567494C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/16—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members
- F16K1/18—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps
- F16K1/22—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with pivoted closure-members with pivoted discs or flaps with axis of rotation crossing the valve member, e.g. butterfly valves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
4. JANUAR 1933
4. JANUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g* GRUPPE 19/%
J 41575 XII'i47S
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents:
. Dezember 1932
Ardeltwerke G. m. b. H. in Eberswalde*)
Drosselklappe mit Leitwänden
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1931 ab
Drosselklappen werden als Absperrorgane in Rohrleitungen wegen ihrer Einfachheit und
Billigkeit gern verwendet, namentlich da, wo eine Regulierung des Flüssigkeits- oder Gasstromes
nicht gefordert wird, d. h. wo die Drosselklappen nur in den beiden Grundstellungen
»ganz auf« und »ganz zu« bedient werden. Die Anwendung der Drosselklappen macht jedoch bedeutende Schwierigkeiten in
solchen Rohrleitungen, die mit großen Geschwindigkeiten durchströmt werden, da dann
die durch den Mischvorgang hinter der Drosselklappe bedingten, mit dem Quadrat der
Geschwindigkeit anwachsenden Energieverluste zu groß werden und da das hinter der
Drosselklappe entstehende Wirbelfeld eine unruhige Lage der Klappe, also Erschütterungen
und vorzeitigen Verschleiß verursacht. Noch ungünstiger werden die Verhältnisse,
wenn die mit großer Geschwindigkeit strömende Flüssigkeit unter geringem Druck steht. Dann kommt es an den Ablösungsstellen leicht zur Hohlraumbildung (Kavitation),
als deren Folge bekanntlich starke Anfressungen der Wandungen und heftige Erschütterungen
auftreten, die unter Umständen schon nach kurzer Zeit eine Ausbesserung oder Auswechselung der beschädigten Teile
nötig machen.
Für die Behebung ähnlicher Schwierigkeiten ist bei Kolbenventilen schon vorgeschlagen
worden, den Einbauten, also dem Ventilkolben und dem Kolbengehäuse gemeinsam eine den Stromlinien angepaßte tropfenförmige
Gestalt zu geben; diese Maßnahme ist auch auf Drosselklappen übertragen worden, indem vorgeschlagen wurde, den Klappen
einen entsprechend tropfenförmigen Querschnitt zu geben. Diese Maßnahme reicht zur
Behebung der Mängel nicht aus; denn erstens wird die Wirbelbildung nur in der Mitte der
Klappe herabgesetzt, wo der Querschnitt senkrecht zur Drehachse am längsten ist,
während nach den Lagern der Achse zu der Querschnitt sich immer mehr der Kreisform
nähert; zweitens ist der Konstrukteur durch die Nabendicke und die Klappenlänge in der
Schließstellung an bestimmte Formen gebunden und nicht in der Lage, die sich aus
Nabendicke und Strömungsgeschwindigkeit ergebende schlankere Form anzuwenden. Schließlich haben diese bekannten Ausführungen
den Nachteil, daß die beim Ablösen der Wasserstrahlen auftretenden rhythmischen Stöße von den Lagern der Drosselklappenachse
bzw. dem Antrieb aufgenommen werden müssen, die auf die Dauer einer solchen Beanspruchung nicht gewachsen sind, da
das geringste Spiel sofort zu einem Flattern der Klappe und hämmernden Stoßbeanspruchungen
Veranlassung gibt. (In dieser Eigenart der Drosselklappen liegt übrigens
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Oskar Jüngling in Weimar.
auch die Tatsache begründet, daß für Ventileinbauten vorgeschlagene Maßnahmen, beispielsweise
nach Patent 501 653, auf Klappen nicht übertragbar sind.)
Die geschilderten Nachteile können durch die vorliegende Erfindung vermieden werden.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß die strömungstechnisch wenig günstige Form der
Drosselklappe oder eines ähnlichen Absperrkörpers durch dahinter und gegebenenfalls
auch davor gesetzte leitwandartige Körper so weit verbessert wird,, daß Ablösungserscheinungen
nicht oder nur in beschränktem Umfange auftreten. Dies wird dadurch erreicht, daß die Drosselklappe in geöffneter Stellung
sich so in entsprechende Ausschnitte des leit-' wandartigen Körpers hineinlegt, daß die
Wandungen der Drosselklappe und der Leitwand einen einheitlichen Körper von mögliehst
geringem Strömungswiderstand bilden. Damit verringern sich die Energieverluste, die
Leistung wird gesteigert, und die Drosselklappe liegt stets ruhig, was wiederum eine
Erhöhung der Lebensdauer bedeutet. Die Form des durch Drosselklappe und Leitwand gebildeten Körpers wird durch die
an dieser Stelle maßgebenden hydraulischen Verhältnisse bestimmt. So wird z. B. bei
mäßig großen Durchflußgeschwindigkeiten und höheren Drucken eine Form, wie sie in
den Abb. 1 bis 3 schematisch dargestellt ist, genügen, um Ablösungen zu vermeiden. In
diesen Abbildungen ist mit α die in das Rohr b eingebaute Drosselklappe bezeichnet,
an die sich eine spitz auslaufende Leitwand c anschließt. Das Kopfstück dieses Strömungskörpers wird hier in einfachster Weise durch
die linsenförmig gestaltete, der Strömung zugekehrte Hälfte der Klappe gebildet, wogegen
die andere Klappenhälfte als eine tangential an den Nabendurchmesser der Klappe anschließende
Wand ausgebildet wird, die sich mit möglichst geringem Spielraum in den einseitigen
Ausschnitt der Leitwand hineinlegt. Für größere Durchflußgeschwindigkeiten, namentlich wenn gleichzeitig niedriger Druck
herrscht, dürfte sich die in den Abb. 4 und 5 dargestellte Form mit einem scharf zugespitzten
besonderen Kopfstück d und einem sehr schlank ausgezogenen Schwanzstück c
eignen. In diesem Fall sind beide Klappenhälften als um den Nabendurchmesser gegeneinander
versetzte Wände auszubilden, die sich in die entsprechenden Ausschnitte der vorderen, d, und hinteren, c, Leitwand mögliehst
vollkommen einpassen. Zweckmäßigerweise wird auch die das Schwanzstück umschließende
äußere Rohrwand e verjüngt, um die bei der Umsetzung von Geschwindigkeit in Druck auftretenden Mischverluste mögliehst
auszuschalten.
Folgt dicht hinter der Drosselklappe eine Rohrerweiterung f oder ein Austritt in die
freie Luft, wie dies z. B. bei Grundablässen von Talsperren vorkommt, so wird zweck- 6g
mäßig die hintere Leitwand c in unverminderter Stärke bis an den Austrittsquerschnitt
durchgeführt (Abb. 6). Der in zwei Hälften geteilt austretende Strahl g kann hierbei,
falls erforderlich., durch den Hohlraum h der Leitwand c hindurch belüftet werden. In
dieser Abbildung wird zugleich gezeigt, wie auch zwei hintereinanderliegende Drosselklappen
durch ein mittleres leitwandartiges Zwischenstück i verbunden werden können.
Claims (3)
1. Absperrorgan in Rohrleitungen oder offenen Kanälen, das nach Art der Drosselklappen
um eine Achse quer zur Stromrichtung schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem klappenartigen
Absperrkörper und gegebenenfalls auch vor demselben ein leitwandartiger Körper angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen
der Klappe so geformt sind, daß sie bei ganz geöffneter Stellung mit der Leitwand
bzw. den Leitwänden zusammen einen Körper möglichst kleinen Strömungswiderstandes
bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen
Hohlraum in der Leitwand hindurch Luft oder ein anderes Medium in den Flüssigkeits-
oder Gasstrom eingeführt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Berlin, gedruckt in der üeichsbruckerei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ41575D DE567494C (de) | 1931-05-19 | 1931-05-19 | Drosselklappe mit Leitwaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ41575D DE567494C (de) | 1931-05-19 | 1931-05-19 | Drosselklappe mit Leitwaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567494C true DE567494C (de) | 1933-01-04 |
Family
ID=7206035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ41575D Expired DE567494C (de) | 1931-05-19 | 1931-05-19 | Drosselklappe mit Leitwaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567494C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078391B (de) * | 1957-01-16 | 1960-03-24 | James Gordon & Co Ltd | Drosselklappe |
| DE1107472B (de) * | 1956-10-17 | 1961-05-25 | United Aircraft Corp | Druckmittelbetaetigtes Ventil |
| DE1239635B (de) * | 1958-02-25 | 1967-04-27 | Bopp & Reuther Gmbh | Absperrklappe fuer Rohrleitungen, insbesondere Abwasserleitungen |
| DE3435914A1 (de) * | 1984-09-29 | 1986-04-17 | Hermann Rappold & Co GmbH, 5160 Düren | Klappenventilanordnung fuer eine rohrleitung, durch welche gase mit hoher geschwindigkeit stroemen |
-
1931
- 1931-05-19 DE DEJ41575D patent/DE567494C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107472B (de) * | 1956-10-17 | 1961-05-25 | United Aircraft Corp | Druckmittelbetaetigtes Ventil |
| DE1078391B (de) * | 1957-01-16 | 1960-03-24 | James Gordon & Co Ltd | Drosselklappe |
| DE1239635B (de) * | 1958-02-25 | 1967-04-27 | Bopp & Reuther Gmbh | Absperrklappe fuer Rohrleitungen, insbesondere Abwasserleitungen |
| DE3435914A1 (de) * | 1984-09-29 | 1986-04-17 | Hermann Rappold & Co GmbH, 5160 Düren | Klappenventilanordnung fuer eine rohrleitung, durch welche gase mit hoher geschwindigkeit stroemen |
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