DE567208C - Vorrichtung zur Erzeugung gedaempfter elektrischer Schwingungen - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung gedaempfter elektrischer SchwingungenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Erzeugung gedämpfter elektrischer Schwingungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung gedämpfter elektrischer Schwingungen für Hochfrequenz- und Diathermiebehandlung verschiedener Krankheiten unter Verwendung von zwei Funkenstrecken, die mit einer Stromquelle voll niedriger Spannung betrieben werden. Da die Schwingungsenergie des an die Funkenstrecke angeschlossenen Schwingungskreises beim gedämpften Sender außer von der Größe des Kondensators von der Ladespannung des Kondensators abhängt, so kommt es darauf an, all der Funkenstrecke eine möglichst hohe Induktionsspannung zu erzeugen.
- Es sind nun Vorrichtungen zur Erzeugung an gedämpften Hochfrequenzsch«>ingungen bekannt, bei welchen zwei Funkenstrecken vorgesehen sind, von denen die eine als Wagnerscher Hammer ausgebildet ist und zur Unterbrechung des Primärkreises eines Induktoriums dient, während an die zweite Funkenstrecke einerseits ein Schwingungskreis und anderseits die Sekundärspule des Induktoriums angeschlossen ist. Die zweite Funkenstrecke ist hierbei an der gleichen Schwingungsfeder der ersten Funkenstrecke angebracht.
- Bei dieser Vorrichtung besteht der 'Nachteil, daß der Abstand zwischen den Kontakten der im Schwingungskreis liegenden Funkenstrecke finit Erhöhung der Stromaufnahme durch Verringerung des Abstandes der ersten Funkenstrecke zwangsläufig verkleinert wird. Der Abstand zwischen den Kontakten der Schwingungskreisfunkenstreckeist ann größten, wenn die Energieaufnahme durch die Unterbrechungsfunkenstrecke des Primärkreises am kleinsten ist. Hierdurch ist einerseits eine schlechte Regulierungsmöglichkeit, anderseits ein ungiinstiges Arbeiten bei größeren Stromaufnahmesi gegeben.
- Erfindungsgemäß werden zur Erzeugung der hohen Kondensatorspannung im Schwingungskreis zwei Unterbrecherfunkenstrecken nach Art des Wagnerschen Hammers verwendet, deren Magnetspulen von demselben Erregerstrom durchflossen werden. Von diesen beiden Funkenstrecken dient die eine zur Unterbrechung des Erregerstromes, während die zweite Funkenstrecke als Funkenstrecke des Schwingungskreises dient, die ihre hohe Spannung von einer Spule erhält, die transformatorartig über eine der Erregerspulen gewickelt ist.
- Verwendet man Stromquellen von niedriger Spannung, beispielsweise einen Akkumulator, so werden die Magneterregerspulen aus relativ wenigen Windungen bestehen, die Sekundärspule, welche die hohe Spannung an die Schwingungskreisfunkenstrecke liefert, dagegen aus sehr vielen Windungen. Der Patientenkreis ist in bekannter Weise mit dem primären Schwingungskreis induktiv gekoppelt.
- Durch die gewählten Anordnungen ergeben sich im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen erhebliche Vorteile. Da die Funkenstrecke des Schwingungskreises stets im gleichen Sinne wie die Magnetunterbrecherfunkenstrecke des primären Stromkreises arbeitet. so ergibt sich eine gleichmäßige, automatische Abstandsänderung an der Funkenstrecke des Schwingungskreises, übereinstimmend mit der Größe der aufgenommenen Energie. Je mehr Energie vom Netz bzw. von der Batterie in den Magneterregerkreis geschickt wird, was durch- Regulierung der Unterbrecherfunkenstrecke zu erreichen ist, und zwar durch Anpressen de'r festen -'Kontaktschraube an den federnden Kontakt .des-Magnetunterbrechers, um so stärker wird die magnetische Erregung und damit die Anziehung auf den federnden Anker der Schwingungskreisfunkenstrecke. Hierdurch wird die Löschwirkung an der Schwingungskreisfunkensfrecke automatisch mit der erhöhten Aufnahme verbessert. Die Magnetunterbrecherfunkenstrecke und die Funkennrecke des.-Schwingungskreises, deren. Anker gleichzeitig von demselben- Netzstrom oder Akkumulatorstrom gesteuert werden, können auch an demselben Kern einer einzigen Magnetspule angeordnet werden, wodurch sich besondere konstruktive Vorteile ergeben.
- Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es ist hierbei in Fig. i an die Stromquelle a eine Spule- bi und in Reihe damit eine Spule b2 über die -Kontakte ci, 'di der Magnetunterbrecherfunkenstrecke angeschlossen. Parallel zu den Kontakten cl, d, ist ein Kondensator e angeordnet. Gegenüber dem Kern der Spule bi ist eine Funkenstrecke mit den Kontakten c2, d2 angeordnet und parallel zu diesen Kontakten eine über bi - gewickelte Spule f mit sehr vielen Windungen angeschlossen. Der primäre Schwingungskreis besteht aus den Kontakten c2, d2, aus einem Kondensator g und einer Spule h. Mit der Spule h ist die Hochspannungsspule i gekoppelt, an die die Hochfrequenzelektrode k für die Hochfrequenzbehandlung angeschlossen ist.
- In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Der Unterschied gegenüber der Fig.-i besteht darin, daß die Spulen bi und b2 zu einer einzigen Spule b vereinigt sind, gegenüber deren Magnetkern die beiden Funkenstrecken mit den Kontakten cl, d, und c2, d2 angeordnet sind, so daß diese Kontakte von dem die Magnetspule b durchfließenden Strom gleichzeitig geöffnet werden. Statt der Hochspannungsspule i ist in dem Patientenabnahmekreis eine Spule l vorgesehen sowie ein Kondensator o zur Abstimmung dieses Patientenkreises auf den primären Schwingungskreis für-Diathermiebehandlung, da in diesem Falle keine so hohe Spannung in dem Patienfenkreis benötigt 'yvird"wie bei der Behandlung mit Hochfrequenzelektroden.
- Die Anordnung gemäß Fig. i ist beson---ders zweckmäßig bei Verwendung von primären Stromquellen höherer Spannung, wogegen die Anordnung nach Fig. 2 bei Akkumulatorenbetrieb mit niedriger Spannung -vorteilhaft ist. -
Claims (1)
- . lATE-NTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung -'zur -Erzeugung gedämpfter elektrischer Schwingungen unter Verwendung zweier Funkenstrecken, von denen die eine als Wagnerscher Hammer ausgebildet ist und zur Unterbrechung des Primärstromkreises eines Induktoriums dient, während an der zweiten Funkenstrecke - einerseits ein Schwfngungskreis-und anderseits die Sekundär--spule des Induktoriums liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Schwingüngskreis angeschlossene- Funkenstrecke an einem besonderen, mit der Feder der ersten Funkenstrecke ' nicht verbundenen federnden Organ angeordnet ist, welches durch einen Magnetkern, der durch den von der ersten Funkenstrecke beeinflußten Strome erregt wird, beeinflußt wird und daß die Kontakte der Funkenstrecke des Schwingungskreises so angeordnet sind, daß ihr Abstand bei Verstärkung bzw. Abschwächung des Erregerstromes der Magnetspule erhöht bzw. verringert wird. 2: Vorrichtung nach. Anspruch r,- dadurch gekennzeichnet, daß die beiden federnden Funkenstrecken auf verschiedenen Seiten des Kerns einer einzigen Magneterregerspule angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE567208T | 1930-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567208C true DE567208C (de) | 1932-12-29 |
Family
ID=6567768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930567208D Expired DE567208C (de) | 1930-06-07 | 1930-06-07 | Vorrichtung zur Erzeugung gedaempfter elektrischer Schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567208C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2452854A (en) * | 1944-11-18 | 1948-11-02 | Joy Henry William | Electrotherapeutical apparatus |
-
1930
- 1930-06-07 DE DE1930567208D patent/DE567208C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2452854A (en) * | 1944-11-18 | 1948-11-02 | Joy Henry William | Electrotherapeutical apparatus |
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