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Maschine zum Einsetzen von Schnürhaken Es sind Maschinen zum Einsetzen
von Schnürhaken bekannt, die den einzusetzenden Haken einer Leitrinne entnehmen
und mit Hilfe eines LTmnietwerkzeuges und eines in den Hakenausschnitt eintretenden
Ambosses in einem vorgestanzten Loch befestigen. Bei solchen Maschinen muß eine
Vorrichtung getroffen werden, um den Hub des Ambosses je nach der Dicke des Werkstückes
bzw. der Länge des Hakenschaftes zu verändern. Andererseits muß dafür gesorgt werden,
daß der Amboß genau dem Ablieferungsende der Leitrinne gegenübertritt, damit die
Haken von der Leitrinne ohne Störung auf den Amboß aufgeschoben werden können. Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung bei solchen Hakeneinsetzmaschinen,
die eine Veränderung der der Werkstückdicke entsprechenden Hubgrenze gestattet,
ohne daß dann eine Änderung der entgegengesetzten Hubgrenze eintritt, an -,velcher
der Haken aus der Leitbahn übernommen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die
wirksame Armlänge des den Amboß anhebenden Hebels durch Verschiebung des den Hebel
mit dem den Amboß tragenden Kolben verbindenden Zapfens hervorgebracht wird, wobei
die Verschiebung läng; einer Führung erfolgt, die an der unteren Hubgrenze waagerecht,
also parallel zu dem Ablieferungsende der Hakenleitrinne, steht. Außerdem ist es
noch möglich, den Drehzapfen dieses Hebels in an sich bekannter Weise infolge exzentrischer
Lagerung einzustellen, um die untere Hubgrenze in die Höhe des Ablieferungsendes
der Leitrinne zu bringen. Der Amboß muß eine waagerechte Bewegung ausführen, damit
er nach dem Einsetzen des Hakens aus der Hakenöffnung herausgezogen werden kann.
Das diese Bewegung hervorbringende Hebelgetriebe ist gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung so ausgebildet, daß zwar die gewöhnliche Bewegung durch ein geschlossenes
Getriebe bewirkt wird, daß aber infolge der Einschaltung einer Feder in dieses Getriebe
der Amboß jederzeit mit der Hand zurückgezogen werden kann, um etwa hängenbleibende
oder in unrichtiger Stellung befindliche Haken vom Amboß entfernen zu können.
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Fig. i ist eine Vorderansicht einer mit einem Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes versehenen :Maschine unter Weglassung gewisser Teile.
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Fig. 2 ist eine rechte Seitenansicht der Maschine unter Weglassung
gewisser Teile.
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Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt gewisser Teile der Fig. 2.
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Fig.4 ist ein Grundriß teilweise ini Schnitt.
Fig.
5 ist ein senkrechter Schnitt des Ambosses.
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Fig.6 ist eine Seitenansicht teilweise im Schnitt: -Fig. 7 ist eine
Einzelansicht.
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Fig.8 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie VIII-VII der Fig.
6.
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In dem Maschinengestell 30 lagert eine Welle 31, auf der eine
Kupplung bekannter Art sitzt. Ein Glied dieser Kupplung ist eine beständig umlaufende
Riemenscheibe32, deren Nahe mit einem getriebenen Kupplungsglied 33 gekuppelt werden
kann. Das Kupplungsglied 33 trägt eine keilförmige Steuervorrichtung 3.1. zum Ein-
und Ausrücken der Kupplung. Die Vorrichtung 3.1. kann durch eine mit einem Trethebel
verbundene Stange 35 bewegt werden.
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Die Hakeneinsetzvorrichtung Der Amboß So (Fig. 2, 5 und 6) ist eine
rechteckige Platte aus gehärtetem Stahl. Die Platte ist in Nuten des oberen Endes
eines senkrecht bewegten Kolbens 51 verschiebbar. Das Umnietwerkzeug 52 ist an einem
senkrecht bewegbaren Kolben 53 befestigt. Der Kolben 51 kann sich in Lagern 5.4
des Maschinengestelles3o verschieben und wird durch einen bei 56 drehbaren Hebel
55 bewegt. Das gegabelte Hinterende des Hebels 55 umfaßt eine Kurvenscheibe 4.2
(Fig. 2), und das vordere Ende des Hebels 55 ist durch einen Zapfen 57 mit dem»
Kolben 51 verbunden. Durch Verstellung des Zapfens 57 kann der Bewegungsausschlag
des Kolbens 51 verändert werden, ohne die dem Hebel 55 durch die Kurvenscheibe 42
erteilte Bewegung zu beeinflussen.
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An dem Kolben 51 ist eine waagerechte Nut 60 (Fig.3) angebracht, und
der Hebel 5,9
weist einen Schlitz 61 auf, der sich in waagerechter Lage befindet,
wenn der Hebel 55 seine Tieflage einnimmt. Der Zapfen 57 ragt in den Schlitz 61
und in die Nut 6o hinein und r, gt einen drehbaren Block 62, der sich den t
ä*
Wandungen des Schlitzes 6o entlang verschieben kann. Der rechteckige Körper
des "Zapfens 57 findet in einer Nut des Hebels 55 Aufnahme und kann durch eine Mutter
63 dem Hebel 55 gegenüber festgeklemmt werden. Wenn der Kolben 51 seine untere
Bewegungsgrenze erreicht, so ist die :\Tut 6o parallel zu dem Schlitz 61. Das Hakenstützglied
So soll in diesem Fall genau vor dem Ablieferungsende der Leitrinne 2-55 (Fig. 5)
stehen.
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An dem Hebel 55 ist eine Stellschraube 64 @Fig. 6) vorgesehen, die
in einem Bund 65 des Hebels 55 eingeschraubt ist. Die Schraube 64 ragt lose durch
ein Loch des rechteckigen Körpers des Zapfens 57 hindurch. Zapfen 56 (Fig. 8) besitzt
einen exzentrischen Teil d;, der sich zwischen konzentrischen Teilen 70, 70 verschieden
großer Durchmesser befindet. Der "Zapfen 56 ist in Lager des Maschinengestelles
30 eingesetzt. Das schwächere Ende des Zapfens 56 besitzt eine Klemmschulter
71, auf die eine Mutter 72 aufgeschraubt ist, und einen Schlitz 73 zum Einsetzen
eines Schraubenziehers.
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Wenn sich das Hakenstützglied So nicht genau in Übereinstimmung mit
der Leitrinne befindet, so kann dies durch geringfügige Drehung des Zapfens 56 berichtigt
werden. Die Länge der dem Amboß So durch den Hebel 55 erteilten Bewegung kann durch
Verschiebung des Zapfens 57 entsprechend der Dicke des Werkstückes oder der Länge
des Hakenschaftes geregelt werden.
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An dem Kolben 51 ist ein zweiteiliger Hebel 7d-, 76 angebracht, der
das Herausziehen des Hakenstützglieds So. aus dem Hals eines umgenieteten Hakens
bewerkstelligt. Der Teil 7 (Fig. 6 und 7) ist durch einen Zapfen 75 mit dem Kolben
51 verbunden. Der andere Teil 76 ist mit dem Hebelteil 74. durch einen Zapfen 77
verbunden. Der Zapfen 77 läßt Bewegungen des Teiles 76 mit Bezug auf den Teil 74
zu, doch kann der zweiteilige Hebel in noch zu beschreibender Weise als Ganzes bewegt
werden.
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Ein Ende eines Lenkstückes 8o ist mit dem Zapfen 77 verbunden. Das
andere Ende des Lenkstückes 8o ist durch einen Zapfen 82 mit einem zweiten Lenkstück
81 verbunden. Der Zapfen 82 ragt durch einen Schwingarm 83 hindurch, der lose auf
einem exzentrischen Teil 84 des Zapfens 56 sitzt. Das Lenkstück 81 wird durch einen
bei 86 drehbaren Gabelliebe185 bewegt, der durch Kurvenscheiben d4., .IS geschwungen
wird.
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An dem Teil 76 des zweiteiligen Hebels ist eine Muffe 87 ausgebildet,
in der sich der Stiel eines Kupplungsgliedes go verschieben kann. Das Glied go ist
mit dem Amboß So durch einen Zapfen 9i verbunden. Gegen einen Vorsprung g2 (Fig.
7) des Teiles 76 drückt ein von dem Teil 7.4 getragener federbelasteter Stift
93, der den Vorsprung 9 gegen eine Anschlagschraube 94 des Teiles 74 zu halten
sucht (Fig. 2 und 6).
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Die dem Hebelteil 74 erteilten Schwingbewegungen sind in beiden Richtungen
zwangläufig. Hingegen ist nur die Bewegung des Hebelteiles 76 auf den Arbeiter zu
zwangläufig, während die Zurückbewegung des letzteren nachgiebig vor sich geht.
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An dem Hebelteil 76 ist ein Fingerstück 95 vorgesehen, mittels dessen
der Arbeiter den Amboß So im Ruhezustande der Maschine von dem Ablieferungsende
der Leitrinne hinwegbewegen
kann. Beim Zurückziehen des Ambosses
So wird ein etwa an dein letzteren anhaftender Haken durch einen an dem Kolben 51
befestigten Stift 96 (Fig. 5 und 6) abgestreift.
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Die Bewegung des Kolbens 53 wird durch ein Knickgelenk ioo, ioi, ein
Lenkstück io2, einen Hebel 103 und eine Kurvenscheibe 4.1 bewerkstelligt.
Der Hebel 103 ist um die Stange 8ti bewegbar, und sein gegabelter Teil umfaßt
die Kurvenscheibe d.1.
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Das Loch für die Aufnahme des Schaftes 37 eines Schnürhakens wird
durch eine Lochstanze 59 auf einem festen Stanzblock io4 gestanzt. Der Stanzblock
io f ist in einen Teil io5 des -Maschinengestelles eingesetzt.
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Das Knickgelenkglied ioo ist an einem exzentrischen Teil 1o6 (Fig.
2) eines Zapfens i o7 angebracht, auf dessen linkes Ende eine Mutter ioo aufgeschraubt
ist.
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Der Kolben 53 ist in einem Lagerstück i io enkrecht verschiebbar.
Das Lagerstück i io s s bildet einen Teil eines waagerecht bewegbaren Vorschubschlittens,
dessen muffenartige Teile 112 auf festen Führungsstangen 113 gleiten.
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Das Knickgelenkglied ioi ist zu einem Bügel (Fig. i) ausgebildet,
dessen Arme durch (#inen waagerechten Zapfen 114 miteinander verbunden sind. Der
mittlere Teil des Zapfens 114 ragt durch einen muffenartigen Teil 115 des oberen
Endes des Kolbens 53 hindurch.
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Die Knickgelenkglieder sind durch einen Gelenkzapfen i 16 miteinander
verbunden, der sich anfänglich hinter der Totpunktlage befindet (Fig. 2). Der Zapfen
116 wird jedoch durch das Lenkstück io2 so bewegt, daß der Mittelpunkt des Zapfens
116 etwas über die Totpunktlage hinaus gelangt. Der mit dem exzentrischen Teil io6
versehene Stift 107 wird so eingestellt, daß Stanze 59 mit dem Stanzblock io4 in
Berührung tritt, wenn der Gelenkzapfen 116 des Knickgelenkes seine Totpunktlage
einnimmt. Wenn der Zapfen 116 vor die Totpunktlage bewegt wird, so wird der Druck
der Stanze 59 auf den Stanzblock aufgehoben, wodurch die Vorschubbewegung erleichtert
wird.
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Wenn die Teile der Maschine ihre Ausgangslage einnehmen, so ist der
Kolben 53 an seiner oberen Bewegungsgrenze, und der untere Kolben ist etwas oberhalb
seiner unteren Bewegungsgrenze. Der Vorschubschlitten ist an seiner rechten Bewegungsgrenze,
so daß sich das Stanz- Lind Vorschubwerkzeug 59 über dem Stanzblock io4 befin-(let.
Wenn die 'Maschine angelassen wird, so führt zunächst der obere Kolben 53 die Stanzbewegung
aus und wird dann durch die Bewegung des Zapfens 116 etwas über die T otpunktlage
hinaus angehoben. Wenn sich der Stanzvorgang abspielt, so vollendet der Amboß So
seine Abwärtsbewegung aus der Lage der Fig.6. Hierbei wird der Amboß gegen das Ablieferungsende
255 der Leitrinne 257 bewegt, so daß er für die Aufnahme eine: Schnürhakens
bereit ist. Sobald der Druck des Stanzgliedes 59 auf den Stanzblock aufhört, bewegt
sich der Vorschubschlitten nach links, wobei das gelochte Werkstück vorgeschoben
wird. Das Umnietwerkzeug 52 gelangt nunmehr in Übereinstimmung mit dein auf den
Amboß So aufgebrachten Schnürhaken Das Umnietwerkzeug 52 verbleibt während des Umnietens
des Hakenschaftes ortsfest. Der ansteigende Kolben 51 leitet den Schaft 37 des Hakens
in das vorgestanzte Loch des Werkstückes und bewerkstelligt das Umnieten des Hakenschaftes.
Der untere Kolben 51 kommt an seiner oberen Bewegungsgrenze für einen kurzen Zeitraum
zum Stillstand, und während dieses Stillstandes kehrt der Gelenkzapfen 116 des Knickgelenkes
in die Ausgangslage zurück. Diese Zurückbewegung führt eine kleine Abwärtsbewegung
des Werkzeuges 52 herbei, wobei der umgenietete Schaft des Hakens vollständig flachgedrückt
wird.
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Wenn sich das Umnietwerkzeug 52 von dem umgenieteten Haken abhebt,
so wird der Amboß aus dem Hakenhals herausgezogen, und zwar wird dies durch den
zweiteiligen Hebel 7d., 76 (Fig. 6) bewirkt. N achdem der Amboß So von dem
umgenieteten Haken abgezogen worden ist, senkt sich der untere Kolben 51 in seine
Ausgangslage (Fig.6), und der Vorschubschlitten kehrt in seine Ausgangslage zurück,
so daß das Umnietwerkzeug 52 über den Stanzblock io.I gelangt (Fig. i).
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Die Vorschubvorrichtung Der Antrieb des durch die Bezugszeichen 11o,
112 angedeuteten Vorschubschlittens ist in den Fig. 1, 2 und :4 dargestellt. Die
Kurvenscheibe 4.o ist durch einen Schieber 120, Lenkstücke 121, 122, einen Doppelhebel
123, 125 (Fig. d.), einen Gabelarm 126, einen Block 127 und einen Zapfen 128 mit
dein Vorschubschlitten verbunden. Hebel 123, 125 ist an einer Schwingwelle 129 angeordnet,
aber nicht unmittelbar an der letzteren befestigt. Die Schwingwelle 129 lagert bei
130 in dein Maschinengestell 30 und ist mit 126 verbunden. In die Verbindung
zwischen den Armen 125, 126 sind Stellschrauben 132 eingeschaltet, die an den gegenüberliegenden
Seiten des Armes 125 anliegen (Fig. 4.).
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Ein die Lenkstücke 121, 122 verbindender Zapfen 133 ragt durch ein
Führungsglied 134 hindurch, durch das die Länge der Vorschubbewegung des Vorschübschlittens
geregelt werden kann. Ein Handhebel 135 ist mit dem
Führungsglied
durch einen Zapfen 136 verbunden. Der Handhebel 135 ist um einen senkrechten Zapfen
137 bewegbar, der in einem Teil des Maschinengestelles sitzt. Die Entfernung
zwischen den Achsen der "Zapfen 136, 137 entspricht derjenigen zwischen den
Achsen der Zapfen 136, , 133. Wenn der Schieber i2o sich an seiner
vorderen Bewegungsgrenze befindet, so- sind die Zapfen 133 und 137 gleichachsig,
so daß durch die Bewegung des Handhebels 135 keine Veränderung der linken
Bewegungsgrenze des Vorschubschlittens stattfindet. Nur die rechte Bewegungsgrenze
des Vorschubschlittens wird durch die Bewegung des Handhebels 136 beeinflußt.
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Der Handhebel 135 ist durch einen Zapfen 141 mit einem Handgriff
iq.o verbunden. Zwischen dem Handgriff 140 und dem Hebel 135 befindet sich eine
Druckfeder 142 (Fig. 1). Unter dem Hebel 135 ist ein. Zahnbogen 143 vorgesehen,
in dessen Zähne 144 eine Klinke 145 eingreift. Die Klinke 145 ist durch einen Zapfen
1q.6 (Fig. i) mit dem Hebel 135 verbunden, und ihr oberes Ende ragt durch eine Aussparung
147 des Handgriffes 14o hindurch. In einen Schlitz 148 der Klinke 145 tritt ein
an dem Handgriff i4o angebrachter Stift 1.19 ein. Die Feder 1q.2 sucht den Handgriff
gewöhnlich anzuheben, so daß die Klinke 145 mit dem Zahnbogen 143 in Eingriff gehalten
wird. Wenn der Handgriff iq.o herabgedrückt wird, so läßt die aus dem Zahnbogen
143 ausgelöste Klinke waagerechte Bewegungen des Handgriffes zu.
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Der Stoffdrücker Mit dem Stanzblock und' dessen Träger wirkt ein Stoffdrücker
i5o -zusammen. Ein Winkelarm des Stoffdrückers i5o ist an dem oberen Ende einer
Stange 151 befestigt (Schelle 152. und Schraube 153). Die Stange 151 ist in Augen
154 des Maschinengestelles 30 verschiebbar und von einer Druckfeder 155 umgeben,
die sich einerseits gegen das obere Auge 15.1 und anderseits gegen einen festen
Bund 156 der Stange 151 stützt. Drehbewegungen der Stange i 5 i um ihre Achse werden
durch einen Stift 157 an der Stange verhindert, der sich in einem Führungsloch des
unteren Auges 154 bewegt.
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Fig. i und 2 lassen erkennen, daß das Anheben des Stoffdrückers zwecks
Zulassens des Einführens des Werkstückes durch einen bei 159 drehbaren Hebel 158
herbeigeführt werden kann, der durch eine Stange 16o mit einem nicht dargestellten
Trethebel verbunden ist.
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Die Maschine besitzt auch Vorrichtungen, die *den Stoffdrücker -selbsttätig
gerade vor jedem Vorschubvorgang anheben. An dem Hebel 103 ist ein Fortsatz 161
ausgebildet, dir durch Zapfen i62 mit einem Lenkstück 163 verbunden ist. Das vordere
Ende dieses Lenkstückes ist mit einem Schwingglied 16.1 verbunden. Eine Kurvenfläche
167 (Fig. 2 ) des um einen Zapfen 166 schwingenden Gliedes 164 wirkt mit einer an
dem Bund e156 angebrachten Rolle 168 (Fig. i) zusammen. Durch die beschriebene Anordnung
wird der Stoffdrücker während des `letzten Teiles der Abwärtsbewegung des Umnietwerkzeuges
angehoben und während des ersten Teiles der Aufwärtsbewegung des Umnietwerkzeuges
gesenkt.
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Fig. i läßt erkennen, daß die Maschine niit einer selbsttätigen Vorrichtung
ausgerüstet ist, die einen Verstärkungsstreifen i8o zu dem Umnietwerkzeug*52 vorschiebt.
Dieser Ve#rstärkungs- oder Unterlagsstreifen wird in einzelne Stücke zerschnitten.,
so daß jeder Schnürhaken sowohl in das Werkstück als auch in den abgeschnittenen
Teil des Unterlagsstreifens eingesetzt wird. Der Streifen iSo wird von einer Rolle
181 abgezogen, die um eine Achse 182 drehbar ist.
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Die einzusetzenden Schnürhaken werden zunächst iri den Behälter 2io
eingeführt und gleiten aus dem Behälter in eine schräge Leitrinne 211. In dem Behälter
2io ist eine drehbare Scheibe 212 untergebracht, die die einzelnen Schnürhaken anhebt
und auf das obere Ende der Leitrinne auffallen läßt. Die Scheibe 2.i2 ist an einer
waagerechten Welle 215 befestigt, die durch Zahnräder 2q.6, 247 gedreht wird. Das
Zahnrad 247 sitzt auf einer Welle z48, die eine Riemenscheibe 2q.9 trägt. Ein Riemen
25o verbindet die Riemenscheibe 249 iuit einer an der Nabe der Antriebsriemenscheibe
32 ausgebildeten Riemenscheibe 251 auf Drehung.
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Die in der Leitrinne 2i i herabgleitenden Schnürhaken werden-durch
eine Schiene 252 in der Leitrinne zurückgehalten. Die Leitrinne 211 leitet die Schnürhaken
in eine waagerechte Leitrinne, deren Endteil255 in den Fig. 5 und 6 dargestellt
ist.
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Die Vorrichtung zum Abteilen, der Schnürhaken ist in der Fig. 6 dargestellt.
Zwei Kolben 263, 26.a. können in waagerechten Nuten der Seiten eines ortsfesten
Führungsgliedes 287 Gleitbewegungen ausführen. Wenn der Kolben 264 gegen die Front
der Maschine bewegt wird, so wird der erste der in der Leitrinne vorhandenen Schnürhaken
abgeteilt. Der abgeteilte Haken wird gerade vor den Kolben 263 gebracht, und der
letztere wird dann vorgerückt, um den abgeteilten Haken der Leitrinne 255 entlang
auf den Amboß zu schieben.
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Der Kolben 263 wird zurückbewegt, wenn sich der Kolben 264 vorwärts
bewegt oder umgekehrt. Die Bewegungen der beiden Kolben
2ü3,
264 «-erden von der Kurvenscheibe 43 durch Vermittlung eines bei 86 drehbaren Hebels
270, eines Lenkstückes 272 eines Hebels 275 abgeleitet. Der bei 277 drehbare
Hebel 275 weist einen Gabelfortsatz auf, welcher einen viereckigen, von dem Kolben
264 getragenen Block 278 umfaßt. Der Block 278 ist mit dem Kolben 264 durch einen
Zapfen @7 9 verbunden. Das obere Ende eines bei 28o drehbaren Hebels 276 ist zu
einer Gabel ausgebildet, die einen drehbaren, an dem Kolben 263 angebrachten viereckigen
Block 285 umfaßt. Der Hebel 276 und das Lenkstück 272
sinc1 durch ein Lenkstück
282 mittels der Zapfc-1 2_; und 284 verbunden.