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DE567052C - Maschine zum Einsetzen von Schnuerhaken - Google Patents

Maschine zum Einsetzen von Schnuerhaken

Info

Publication number
DE567052C
DE567052C DE1930567052D DE567052DD DE567052C DE 567052 C DE567052 C DE 567052C DE 1930567052 D DE1930567052 D DE 1930567052D DE 567052D D DE567052D D DE 567052DD DE 567052 C DE567052 C DE 567052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
lever
anvil
pin
hooks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930567052D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE567052C publication Critical patent/DE567052C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/10Machines or tools for setting lacing-hooks in shoes

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Maschine zum Einsetzen von Schnürhaken Es sind Maschinen zum Einsetzen von Schnürhaken bekannt, die den einzusetzenden Haken einer Leitrinne entnehmen und mit Hilfe eines LTmnietwerkzeuges und eines in den Hakenausschnitt eintretenden Ambosses in einem vorgestanzten Loch befestigen. Bei solchen Maschinen muß eine Vorrichtung getroffen werden, um den Hub des Ambosses je nach der Dicke des Werkstückes bzw. der Länge des Hakenschaftes zu verändern. Andererseits muß dafür gesorgt werden, daß der Amboß genau dem Ablieferungsende der Leitrinne gegenübertritt, damit die Haken von der Leitrinne ohne Störung auf den Amboß aufgeschoben werden können. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung bei solchen Hakeneinsetzmaschinen, die eine Veränderung der der Werkstückdicke entsprechenden Hubgrenze gestattet, ohne daß dann eine Änderung der entgegengesetzten Hubgrenze eintritt, an -,velcher der Haken aus der Leitbahn übernommen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die wirksame Armlänge des den Amboß anhebenden Hebels durch Verschiebung des den Hebel mit dem den Amboß tragenden Kolben verbindenden Zapfens hervorgebracht wird, wobei die Verschiebung läng; einer Führung erfolgt, die an der unteren Hubgrenze waagerecht, also parallel zu dem Ablieferungsende der Hakenleitrinne, steht. Außerdem ist es noch möglich, den Drehzapfen dieses Hebels in an sich bekannter Weise infolge exzentrischer Lagerung einzustellen, um die untere Hubgrenze in die Höhe des Ablieferungsendes der Leitrinne zu bringen. Der Amboß muß eine waagerechte Bewegung ausführen, damit er nach dem Einsetzen des Hakens aus der Hakenöffnung herausgezogen werden kann. Das diese Bewegung hervorbringende Hebelgetriebe ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung so ausgebildet, daß zwar die gewöhnliche Bewegung durch ein geschlossenes Getriebe bewirkt wird, daß aber infolge der Einschaltung einer Feder in dieses Getriebe der Amboß jederzeit mit der Hand zurückgezogen werden kann, um etwa hängenbleibende oder in unrichtiger Stellung befindliche Haken vom Amboß entfernen zu können.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht einer mit einem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes versehenen :Maschine unter Weglassung gewisser Teile.
  • Fig. 2 ist eine rechte Seitenansicht der Maschine unter Weglassung gewisser Teile.
  • Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt gewisser Teile der Fig. 2.
  • Fig.4 ist ein Grundriß teilweise ini Schnitt. Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt des Ambosses.
  • Fig.6 ist eine Seitenansicht teilweise im Schnitt: -Fig. 7 ist eine Einzelansicht.
  • Fig.8 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie VIII-VII der Fig. 6.
  • In dem Maschinengestell 30 lagert eine Welle 31, auf der eine Kupplung bekannter Art sitzt. Ein Glied dieser Kupplung ist eine beständig umlaufende Riemenscheibe32, deren Nahe mit einem getriebenen Kupplungsglied 33 gekuppelt werden kann. Das Kupplungsglied 33 trägt eine keilförmige Steuervorrichtung 3.1. zum Ein- und Ausrücken der Kupplung. Die Vorrichtung 3.1. kann durch eine mit einem Trethebel verbundene Stange 35 bewegt werden.
  • Die Hakeneinsetzvorrichtung Der Amboß So (Fig. 2, 5 und 6) ist eine rechteckige Platte aus gehärtetem Stahl. Die Platte ist in Nuten des oberen Endes eines senkrecht bewegten Kolbens 51 verschiebbar. Das Umnietwerkzeug 52 ist an einem senkrecht bewegbaren Kolben 53 befestigt. Der Kolben 51 kann sich in Lagern 5.4 des Maschinengestelles3o verschieben und wird durch einen bei 56 drehbaren Hebel 55 bewegt. Das gegabelte Hinterende des Hebels 55 umfaßt eine Kurvenscheibe 4.2 (Fig. 2), und das vordere Ende des Hebels 55 ist durch einen Zapfen 57 mit dem» Kolben 51 verbunden. Durch Verstellung des Zapfens 57 kann der Bewegungsausschlag des Kolbens 51 verändert werden, ohne die dem Hebel 55 durch die Kurvenscheibe 42 erteilte Bewegung zu beeinflussen.
  • An dem Kolben 51 ist eine waagerechte Nut 60 (Fig.3) angebracht, und der Hebel 5,9 weist einen Schlitz 61 auf, der sich in waagerechter Lage befindet, wenn der Hebel 55 seine Tieflage einnimmt. Der Zapfen 57 ragt in den Schlitz 61 und in die Nut 6o hinein und r, gt einen drehbaren Block 62, der sich den t ä* Wandungen des Schlitzes 6o entlang verschieben kann. Der rechteckige Körper des "Zapfens 57 findet in einer Nut des Hebels 55 Aufnahme und kann durch eine Mutter 63 dem Hebel 55 gegenüber festgeklemmt werden. Wenn der Kolben 51 seine untere Bewegungsgrenze erreicht, so ist die :\Tut 6o parallel zu dem Schlitz 61. Das Hakenstützglied So soll in diesem Fall genau vor dem Ablieferungsende der Leitrinne 2-55 (Fig. 5) stehen.
  • An dem Hebel 55 ist eine Stellschraube 64 @Fig. 6) vorgesehen, die in einem Bund 65 des Hebels 55 eingeschraubt ist. Die Schraube 64 ragt lose durch ein Loch des rechteckigen Körpers des Zapfens 57 hindurch. Zapfen 56 (Fig. 8) besitzt einen exzentrischen Teil d;, der sich zwischen konzentrischen Teilen 70, 70 verschieden großer Durchmesser befindet. Der "Zapfen 56 ist in Lager des Maschinengestelles 30 eingesetzt. Das schwächere Ende des Zapfens 56 besitzt eine Klemmschulter 71, auf die eine Mutter 72 aufgeschraubt ist, und einen Schlitz 73 zum Einsetzen eines Schraubenziehers.
  • Wenn sich das Hakenstützglied So nicht genau in Übereinstimmung mit der Leitrinne befindet, so kann dies durch geringfügige Drehung des Zapfens 56 berichtigt werden. Die Länge der dem Amboß So durch den Hebel 55 erteilten Bewegung kann durch Verschiebung des Zapfens 57 entsprechend der Dicke des Werkstückes oder der Länge des Hakenschaftes geregelt werden.
  • An dem Kolben 51 ist ein zweiteiliger Hebel 7d-, 76 angebracht, der das Herausziehen des Hakenstützglieds So. aus dem Hals eines umgenieteten Hakens bewerkstelligt. Der Teil 7 (Fig. 6 und 7) ist durch einen Zapfen 75 mit dem Kolben 51 verbunden. Der andere Teil 76 ist mit dem Hebelteil 74. durch einen Zapfen 77 verbunden. Der Zapfen 77 läßt Bewegungen des Teiles 76 mit Bezug auf den Teil 74 zu, doch kann der zweiteilige Hebel in noch zu beschreibender Weise als Ganzes bewegt werden.
  • Ein Ende eines Lenkstückes 8o ist mit dem Zapfen 77 verbunden. Das andere Ende des Lenkstückes 8o ist durch einen Zapfen 82 mit einem zweiten Lenkstück 81 verbunden. Der Zapfen 82 ragt durch einen Schwingarm 83 hindurch, der lose auf einem exzentrischen Teil 84 des Zapfens 56 sitzt. Das Lenkstück 81 wird durch einen bei 86 drehbaren Gabelliebe185 bewegt, der durch Kurvenscheiben d4., .IS geschwungen wird.
  • An dem Teil 76 des zweiteiligen Hebels ist eine Muffe 87 ausgebildet, in der sich der Stiel eines Kupplungsgliedes go verschieben kann. Das Glied go ist mit dem Amboß So durch einen Zapfen 9i verbunden. Gegen einen Vorsprung g2 (Fig. 7) des Teiles 76 drückt ein von dem Teil 7.4 getragener federbelasteter Stift 93, der den Vorsprung 9 gegen eine Anschlagschraube 94 des Teiles 74 zu halten sucht (Fig. 2 und 6).
  • Die dem Hebelteil 74 erteilten Schwingbewegungen sind in beiden Richtungen zwangläufig. Hingegen ist nur die Bewegung des Hebelteiles 76 auf den Arbeiter zu zwangläufig, während die Zurückbewegung des letzteren nachgiebig vor sich geht.
  • An dem Hebelteil 76 ist ein Fingerstück 95 vorgesehen, mittels dessen der Arbeiter den Amboß So im Ruhezustande der Maschine von dem Ablieferungsende der Leitrinne hinwegbewegen kann. Beim Zurückziehen des Ambosses So wird ein etwa an dein letzteren anhaftender Haken durch einen an dem Kolben 51 befestigten Stift 96 (Fig. 5 und 6) abgestreift.
  • Die Bewegung des Kolbens 53 wird durch ein Knickgelenk ioo, ioi, ein Lenkstück io2, einen Hebel 103 und eine Kurvenscheibe 4.1 bewerkstelligt. Der Hebel 103 ist um die Stange 8ti bewegbar, und sein gegabelter Teil umfaßt die Kurvenscheibe d.1.
  • Das Loch für die Aufnahme des Schaftes 37 eines Schnürhakens wird durch eine Lochstanze 59 auf einem festen Stanzblock io4 gestanzt. Der Stanzblock io f ist in einen Teil io5 des -Maschinengestelles eingesetzt.
  • Das Knickgelenkglied ioo ist an einem exzentrischen Teil 1o6 (Fig. 2) eines Zapfens i o7 angebracht, auf dessen linkes Ende eine Mutter ioo aufgeschraubt ist.
  • Der Kolben 53 ist in einem Lagerstück i io enkrecht verschiebbar. Das Lagerstück i io s s bildet einen Teil eines waagerecht bewegbaren Vorschubschlittens, dessen muffenartige Teile 112 auf festen Führungsstangen 113 gleiten.
  • Das Knickgelenkglied ioi ist zu einem Bügel (Fig. i) ausgebildet, dessen Arme durch (#inen waagerechten Zapfen 114 miteinander verbunden sind. Der mittlere Teil des Zapfens 114 ragt durch einen muffenartigen Teil 115 des oberen Endes des Kolbens 53 hindurch.
  • Die Knickgelenkglieder sind durch einen Gelenkzapfen i 16 miteinander verbunden, der sich anfänglich hinter der Totpunktlage befindet (Fig. 2). Der Zapfen 116 wird jedoch durch das Lenkstück io2 so bewegt, daß der Mittelpunkt des Zapfens 116 etwas über die Totpunktlage hinaus gelangt. Der mit dem exzentrischen Teil io6 versehene Stift 107 wird so eingestellt, daß Stanze 59 mit dem Stanzblock io4 in Berührung tritt, wenn der Gelenkzapfen 116 des Knickgelenkes seine Totpunktlage einnimmt. Wenn der Zapfen 116 vor die Totpunktlage bewegt wird, so wird der Druck der Stanze 59 auf den Stanzblock aufgehoben, wodurch die Vorschubbewegung erleichtert wird.
  • Wenn die Teile der Maschine ihre Ausgangslage einnehmen, so ist der Kolben 53 an seiner oberen Bewegungsgrenze, und der untere Kolben ist etwas oberhalb seiner unteren Bewegungsgrenze. Der Vorschubschlitten ist an seiner rechten Bewegungsgrenze, so daß sich das Stanz- Lind Vorschubwerkzeug 59 über dem Stanzblock io4 befin-(let. Wenn die 'Maschine angelassen wird, so führt zunächst der obere Kolben 53 die Stanzbewegung aus und wird dann durch die Bewegung des Zapfens 116 etwas über die T otpunktlage hinaus angehoben. Wenn sich der Stanzvorgang abspielt, so vollendet der Amboß So seine Abwärtsbewegung aus der Lage der Fig.6. Hierbei wird der Amboß gegen das Ablieferungsende 255 der Leitrinne 257 bewegt, so daß er für die Aufnahme eine: Schnürhakens bereit ist. Sobald der Druck des Stanzgliedes 59 auf den Stanzblock aufhört, bewegt sich der Vorschubschlitten nach links, wobei das gelochte Werkstück vorgeschoben wird. Das Umnietwerkzeug 52 gelangt nunmehr in Übereinstimmung mit dein auf den Amboß So aufgebrachten Schnürhaken Das Umnietwerkzeug 52 verbleibt während des Umnietens des Hakenschaftes ortsfest. Der ansteigende Kolben 51 leitet den Schaft 37 des Hakens in das vorgestanzte Loch des Werkstückes und bewerkstelligt das Umnieten des Hakenschaftes. Der untere Kolben 51 kommt an seiner oberen Bewegungsgrenze für einen kurzen Zeitraum zum Stillstand, und während dieses Stillstandes kehrt der Gelenkzapfen 116 des Knickgelenkes in die Ausgangslage zurück. Diese Zurückbewegung führt eine kleine Abwärtsbewegung des Werkzeuges 52 herbei, wobei der umgenietete Schaft des Hakens vollständig flachgedrückt wird.
  • Wenn sich das Umnietwerkzeug 52 von dem umgenieteten Haken abhebt, so wird der Amboß aus dem Hakenhals herausgezogen, und zwar wird dies durch den zweiteiligen Hebel 7d., 76 (Fig. 6) bewirkt. N achdem der Amboß So von dem umgenieteten Haken abgezogen worden ist, senkt sich der untere Kolben 51 in seine Ausgangslage (Fig.6), und der Vorschubschlitten kehrt in seine Ausgangslage zurück, so daß das Umnietwerkzeug 52 über den Stanzblock io.I gelangt (Fig. i).
  • Die Vorschubvorrichtung Der Antrieb des durch die Bezugszeichen 11o, 112 angedeuteten Vorschubschlittens ist in den Fig. 1, 2 und :4 dargestellt. Die Kurvenscheibe 4.o ist durch einen Schieber 120, Lenkstücke 121, 122, einen Doppelhebel 123, 125 (Fig. d.), einen Gabelarm 126, einen Block 127 und einen Zapfen 128 mit dein Vorschubschlitten verbunden. Hebel 123, 125 ist an einer Schwingwelle 129 angeordnet, aber nicht unmittelbar an der letzteren befestigt. Die Schwingwelle 129 lagert bei 130 in dein Maschinengestell 30 und ist mit 126 verbunden. In die Verbindung zwischen den Armen 125, 126 sind Stellschrauben 132 eingeschaltet, die an den gegenüberliegenden Seiten des Armes 125 anliegen (Fig. 4.).
  • Ein die Lenkstücke 121, 122 verbindender Zapfen 133 ragt durch ein Führungsglied 134 hindurch, durch das die Länge der Vorschubbewegung des Vorschübschlittens geregelt werden kann. Ein Handhebel 135 ist mit dem Führungsglied durch einen Zapfen 136 verbunden. Der Handhebel 135 ist um einen senkrechten Zapfen 137 bewegbar, der in einem Teil des Maschinengestelles sitzt. Die Entfernung zwischen den Achsen der "Zapfen 136, 137 entspricht derjenigen zwischen den Achsen der Zapfen 136, , 133. Wenn der Schieber i2o sich an seiner vorderen Bewegungsgrenze befindet, so- sind die Zapfen 133 und 137 gleichachsig, so daß durch die Bewegung des Handhebels 135 keine Veränderung der linken Bewegungsgrenze des Vorschubschlittens stattfindet. Nur die rechte Bewegungsgrenze des Vorschubschlittens wird durch die Bewegung des Handhebels 136 beeinflußt.
  • Der Handhebel 135 ist durch einen Zapfen 141 mit einem Handgriff iq.o verbunden. Zwischen dem Handgriff 140 und dem Hebel 135 befindet sich eine Druckfeder 142 (Fig. 1). Unter dem Hebel 135 ist ein. Zahnbogen 143 vorgesehen, in dessen Zähne 144 eine Klinke 145 eingreift. Die Klinke 145 ist durch einen Zapfen 1q.6 (Fig. i) mit dem Hebel 135 verbunden, und ihr oberes Ende ragt durch eine Aussparung 147 des Handgriffes 14o hindurch. In einen Schlitz 148 der Klinke 145 tritt ein an dem Handgriff i4o angebrachter Stift 1.19 ein. Die Feder 1q.2 sucht den Handgriff gewöhnlich anzuheben, so daß die Klinke 145 mit dem Zahnbogen 143 in Eingriff gehalten wird. Wenn der Handgriff iq.o herabgedrückt wird, so läßt die aus dem Zahnbogen 143 ausgelöste Klinke waagerechte Bewegungen des Handgriffes zu.
  • Der Stoffdrücker Mit dem Stanzblock und' dessen Träger wirkt ein Stoffdrücker i5o -zusammen. Ein Winkelarm des Stoffdrückers i5o ist an dem oberen Ende einer Stange 151 befestigt (Schelle 152. und Schraube 153). Die Stange 151 ist in Augen 154 des Maschinengestelles 30 verschiebbar und von einer Druckfeder 155 umgeben, die sich einerseits gegen das obere Auge 15.1 und anderseits gegen einen festen Bund 156 der Stange 151 stützt. Drehbewegungen der Stange i 5 i um ihre Achse werden durch einen Stift 157 an der Stange verhindert, der sich in einem Führungsloch des unteren Auges 154 bewegt.
  • Fig. i und 2 lassen erkennen, daß das Anheben des Stoffdrückers zwecks Zulassens des Einführens des Werkstückes durch einen bei 159 drehbaren Hebel 158 herbeigeführt werden kann, der durch eine Stange 16o mit einem nicht dargestellten Trethebel verbunden ist.
  • Die Maschine besitzt auch Vorrichtungen, die *den Stoffdrücker -selbsttätig gerade vor jedem Vorschubvorgang anheben. An dem Hebel 103 ist ein Fortsatz 161 ausgebildet, dir durch Zapfen i62 mit einem Lenkstück 163 verbunden ist. Das vordere Ende dieses Lenkstückes ist mit einem Schwingglied 16.1 verbunden. Eine Kurvenfläche 167 (Fig. 2 ) des um einen Zapfen 166 schwingenden Gliedes 164 wirkt mit einer an dem Bund e156 angebrachten Rolle 168 (Fig. i) zusammen. Durch die beschriebene Anordnung wird der Stoffdrücker während des `letzten Teiles der Abwärtsbewegung des Umnietwerkzeuges angehoben und während des ersten Teiles der Aufwärtsbewegung des Umnietwerkzeuges gesenkt.
  • Fig. i läßt erkennen, daß die Maschine niit einer selbsttätigen Vorrichtung ausgerüstet ist, die einen Verstärkungsstreifen i8o zu dem Umnietwerkzeug*52 vorschiebt. Dieser Ve#rstärkungs- oder Unterlagsstreifen wird in einzelne Stücke zerschnitten., so daß jeder Schnürhaken sowohl in das Werkstück als auch in den abgeschnittenen Teil des Unterlagsstreifens eingesetzt wird. Der Streifen iSo wird von einer Rolle 181 abgezogen, die um eine Achse 182 drehbar ist.
  • Die einzusetzenden Schnürhaken werden zunächst iri den Behälter 2io eingeführt und gleiten aus dem Behälter in eine schräge Leitrinne 211. In dem Behälter 2io ist eine drehbare Scheibe 212 untergebracht, die die einzelnen Schnürhaken anhebt und auf das obere Ende der Leitrinne auffallen läßt. Die Scheibe 2.i2 ist an einer waagerechten Welle 215 befestigt, die durch Zahnräder 2q.6, 247 gedreht wird. Das Zahnrad 247 sitzt auf einer Welle z48, die eine Riemenscheibe 2q.9 trägt. Ein Riemen 25o verbindet die Riemenscheibe 249 iuit einer an der Nabe der Antriebsriemenscheibe 32 ausgebildeten Riemenscheibe 251 auf Drehung.
  • Die in der Leitrinne 2i i herabgleitenden Schnürhaken werden-durch eine Schiene 252 in der Leitrinne zurückgehalten. Die Leitrinne 211 leitet die Schnürhaken in eine waagerechte Leitrinne, deren Endteil255 in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist.
  • Die Vorrichtung zum Abteilen, der Schnürhaken ist in der Fig. 6 dargestellt. Zwei Kolben 263, 26.a. können in waagerechten Nuten der Seiten eines ortsfesten Führungsgliedes 287 Gleitbewegungen ausführen. Wenn der Kolben 264 gegen die Front der Maschine bewegt wird, so wird der erste der in der Leitrinne vorhandenen Schnürhaken abgeteilt. Der abgeteilte Haken wird gerade vor den Kolben 263 gebracht, und der letztere wird dann vorgerückt, um den abgeteilten Haken der Leitrinne 255 entlang auf den Amboß zu schieben.
  • Der Kolben 263 wird zurückbewegt, wenn sich der Kolben 264 vorwärts bewegt oder umgekehrt. Die Bewegungen der beiden Kolben 2ü3, 264 «-erden von der Kurvenscheibe 43 durch Vermittlung eines bei 86 drehbaren Hebels 270, eines Lenkstückes 272 eines Hebels 275 abgeleitet. Der bei 277 drehbare Hebel 275 weist einen Gabelfortsatz auf, welcher einen viereckigen, von dem Kolben 264 getragenen Block 278 umfaßt. Der Block 278 ist mit dem Kolben 264 durch einen Zapfen @7 9 verbunden. Das obere Ende eines bei 28o drehbaren Hebels 276 ist zu einer Gabel ausgebildet, die einen drehbaren, an dem Kolben 263 angebrachten viereckigen Block 285 umfaßt. Der Hebel 276 und das Lenkstück 272 sinc1 durch ein Lenkstück 282 mittels der Zapfc-1 2_; und 284 verbunden.

Claims (5)

  1. PA-rc:N-rAxsPitLCHE: i.
  2. Maschine zum Einsetzen von Schnürliaken mit selbsttätiger Zufuhr der Haken von einer Gleitbahn zu einem Amboß, durch welchen die Haken in das Werkstück einbedrückt und gegen ein Umnietwerkzeug vernietet werden, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (56, 57) zum Verstellen der beiden Endlagen eines den Amboß (5o) tragenden Kolbens (5i), derart, daß bei Veränderung der der Werkstückdicke entsprechenden Hubgrenze die der Höhenlage der Gleitbahn (255) für die Haken entsprechende andere Hubgrenze nicht beeinflußt wird. 2 Maschine nach Anspruch i, bei welcher die der Werkstückdicke entsprechende Hubgrenze des den Amboß (5o) tragenden Kolbens (5 i) dadurch verändert wird, daß zwischen dem Kolben (5 i) und seinem Antriebshebel (55), welcher Schwingungen gleicher Winkellänge ausführt, eine einstellbare Verbindung (57) zur Veränderung der wirksamen Hebelarmliinge vorgesehen ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, bei welcher die der Höhenlage der Gleitbahn (255) für die Haken entsprechende Hubgrenze des Kolbens (5i) durch Verlegung (56) der Drehachse des Antriebshebels (55) verändert wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungen gleicher Winkellänge ausführende Antriebshebel (55) für den Amboßträger (51) auf einem einstellbaren Exzenterzapfen (56) drehbar und mit dem Kolben (51) durch einen Zapfen (57) verbunden ist, der in einer Führung gegen den Hebeldrehzapfen (56) und von ihm weg einstellbar ist, um die wirksame radiale Länge des Hebelarmes zu verändern.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (5o), der von Hand von dem Ablieferungsende der Leitrinne (255) gegen die Wirkung einer Feder (93) zurückziehbar ist, in waagerechter Bahn durch eine Gliederkette (85, 81, 82, 80, 74, 76, 93, 9o) bewegt wird, die zwangläufig durch eine Daumenscheibe (44 bzw. 45) gesteuert wird.
DE1930567052D 1920-09-10 1930-08-30 Maschine zum Einsetzen von Schnuerhaken Expired DE567052C (de)

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