DE566512C - Windwerk fuer Tiefbohrvorrichtungen - Google Patents
Windwerk fuer TiefbohrvorrichtungenInfo
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- DE566512C DE566512C DE1930566512D DE566512DD DE566512C DE 566512 C DE566512 C DE 566512C DE 1930566512 D DE1930566512 D DE 1930566512D DE 566512D D DE566512D D DE 566512DD DE 566512 C DE566512 C DE 566512C
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- 238000005553 drilling Methods 0.000 title claims description 6
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/008—Winding units, specially adapted for drilling operations
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Description
Die Erfindung betrifft ein Windwerk für Tiefbohrvorrichtungen, und zwar handelt es
sich um eine neuartige Konstruktion des Gestellrahmens, in welchem die Antriebswelle,
Vorgelegewelle und Trommelwelle gelagert sind. Die Vorgelegewelle und Trommelwelle
liegen parallel zueinander und in einem waagerechten Abstand voneinander. Über und zwischen
diesen Wellen liegt die Antriebswelle, welche mit der Vorgelegewelle durch mehrere
wahlweise einschaltbare Kettentriebe verbunden ist. Es ist bekannt, die Trommelwelle
und die Antriebswelle übereinander zu beiden Seiten eines im wesentlichen senkrechten Rahmengestells
zu lagern, während die Vorgelegewelle in Lagern ruht, die an einem besonderen Teil der Bohrvorrichtung befestigt sind. Man
konnte also das Windwerk nicht unabhängig von den übrigen Teilen der Bohrvorrichtung
herstellen, was sehr umständlich und teuer ist. Nach der Erfindung werden alle drei Wellen
in einem einheitlichen Rahmengestell gelagertj welches unabhängig von anderen Teilen
der Bohrvorrichtung vollkommen in der
as Fabrik fertiggestellt und dann betriebsfertig
zur Verwendungsstelle befördert werden kann. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß die
unteren beiden Wellen in geteilten Lagern unterstützt werden, deren untere Hälften einheitlich
an den oberen Ecken von Grundgestellrahmen sitzen. An der Oberkante dieser Gestellrahmen sitzen senkrechte Pfosten,
welche in bekannter Weise in der der Vorgelegewelle zugekehrten Seite Lager zur Aufnahme
der Antriebswelle haben.
Die Zeichnung siellt ein Ausführungsbeispiel in Endansicht und teilweise im Schnitt
dar.
Das Grundgestell der Winde umfaßt an jedem Ende ein rechteckiges Rahmengußstück
I, das durch Streben 2, 3, 4 versteift ist. Diese Gußstücke 1 ruhen auf dem Träger 5
auf und tragen Pfosten 6, die mit der Oberleiste des Rahmengußstückes 1 verbolzt sind
und an dem Kopfende durch waagerechte Balken 8 miteinander verbunden sind. Die Pfosten 6 tragen Lager ι ο zur Unterstützung
der Antriebswelle 9.
An der einen oberen Ecke der beiden Grundgestelle 1 ist die Zwischenwelle 18 angeordnet.
Zu diesem Zweck befindet sich an der Ecke der betreffenden Grundgestelle eine Lagerhälfte 19, die durch eine Lagerhaube 20
ergänzt wird. Die Haube 20 ist mit dem Grundgestellrahmen 1 durch Bolzen 21 verbunden.
An der anderen oberen Ecke jedes Grundgestellrahmens ι wird die Trommelwelle 25
unterstützt. Auch hier bestehen die Lager aus einer entsprechenden Aushöhlung in der Ecke
des Rahmens 1, einer Lagerhaube 27, die durch Bolzen 28 in Stellung gehalten ist, und einer
selbst ausrichtenden Lagerschale 26. Auf der Welle 25 befindet sich die gestrichelt angedeutete
Trommel 29 für das Seil.
Der Antrieb der Trommelwelle 25 und der
auf ihr sitzenden Trommel erfolgt von der Zwischenwelle 18 aus.
Die Herstellung des Grundgestells aus zwei Endrahmenstücken ι erleichtert die Anordnung
der Lager für die Zwischenwelle und Trommelwelle. Auch werden dadurch die drei
Wellen der ganzen Anlage so nahe wie möglich aneinandergerückt. Trotzdem kann aber
eine verhältnismäßig große Trommel auf der
to Welle 25 befestigt werden. Die Längen der Verbindungs- und Ahtriebsketten werden dadurch
verringert, und der Durchhang dieser Ketten wird dadurch ausgeglichen.
Die Verlegung der Wellen 18 und 25 mit Bezug auf die Antriebswelle führt zur Erzeugung
bestimmter Spannungen in den Ketten und in dem Seil, wodurch die Wellen 18 und
25 in ihre Lager hineingedrängt werden, was zur Unterstützung dieser Wellen wesentlich
beit'rägt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Windwerk für Tiefbohrvorrichtungen mit einer Vorgelegewelle, einer parallel zu ihr und in waagerechtem Abstand von ihr liegenden Trommelwelle sowie einer über und zwischen diesen Wellen angeordneten Antriebswelle, welche mit der "Vorgelegewelle durch mehrere wahlweise einschaltbare Kettentriebe verbunden ist, da- 3" durch gekennzeichnet, daß die unteren Wellen (18, 25) in geteilten Lagern (19, 20 bzw. 26, 27) ruhen, deren untere Hälften (19,26) einheitlich an den oberen Ecken von senkrechten Grundgestellrahmen (2,3) sitzen, an deren Oberkanten senkrechte Pfosten (6) befestigt sind, welche in bekannter Weise an der der Vorgelegewelle (18) zugekehrten Seite Lager (10) zur Aufnahme der Antriebswelle (9) haben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE566512T | 1930-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566512C true DE566512C (de) | 1932-12-17 |
Family
ID=6567584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930566512D Expired DE566512C (de) | 1930-02-18 | 1930-02-18 | Windwerk fuer Tiefbohrvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566512C (de) |
-
1930
- 1930-02-18 DE DE1930566512D patent/DE566512C/de not_active Expired
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