DE565837C - Vorrichtung zur Staubverhuetung beim Entleeren von Selbstgreifern an Kranen - Google Patents
Vorrichtung zur Staubverhuetung beim Entleeren von Selbstgreifern an KranenInfo
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- DE565837C DE565837C DEK123597D DEK0123597D DE565837C DE 565837 C DE565837 C DE 565837C DE K123597 D DEK123597 D DE K123597D DE K0123597 D DEK0123597 D DE K0123597D DE 565837 C DE565837 C DE 565837C
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- cranes
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur S taub verhütung beim Entleeren von
Selbstgreifern an Kranen. Bei der Überführung von Schüttgut, z. B. aus dem Laderaum
von Schiffen in den Fülltrichter eines Bunkers, tritt starke Staubentwicklung in der
Umgebung des Bunkers beim Entleeren des Greifers auf. Diesen Übelstand zu beseitigen,
dient der Gegenstand der Erfindung.
Zürn genannten Zwecke ist am Kranausleger eine Haube befestigt, die den Greifer in
seiner Höchstlage aufnimmt und sich mit ihm auf den Fülltrichter des Bunkers dicht aufsetzen
kann, so daß beim Senken und dem dadurch erfolgenden öffnen des Greifers der
Austritt des Staubes nach außen beim Abfallen des Schüttgutes verhindert wird. Eine
Staubabsaugevorrichtung kann an den Fülltrichter oder an die Haube angeschlossen
so werden.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es
zeigen
Abb. ι einen Drehkran mit derjenigen Stel-
s5 lung des Greifers, in der dieser in den Fülltrichter
des Bunkers entleert wird,
Abb. 2 das Auslegerende des Krans mit Staubschutzhaube und den Greifer beim Anheben,
Abb. 3 die Staubschutzhaube in einer anderen Ausführungsform,
Abb. 4 den Erfindungsgegenstand nach Abb. 3 aufgesetzt auf den Fülltrichter,
Abb. 5 die Stellung des Krans nach Abb. 4 mit einer weiteren Ausführungsform der
Staubschutzhaube.
In den Abbildungen ist mit 1 die Staubschutzhaube und mit 2 der Greifer bezeichnet,
während 3 der mit einem Exhaustorrohr 4 versehene Fülltrichter ist.
Nach Abb. 1 besteht die Staubschutzhaube aus einem festen Blechmantel, der entsprechend
der Gestalt des einzuführenden Greifers ausgebildet ist. Der Greifer 2 wird, wie
Abb. 2 zeigt, so weit angehoben, daß er schließlich von der Staubschutzhaube 1 umhüllt
ist. Nun wird der Kranausleger so weit gedreht, bis die Haube über dem Fülltrichter 3
steht und sich die Staubschutzhaube dann auf den Rand der oberen Öffnung des Fülltrichters
aufsetzt; alsdann wird der Greifer gesenkt und geöffnet.
Nun aber kann es vorkommen, daß der untere Kranz der Staubschutzhaube nicht
genau parallel mit der oberen öffnungsebene des Fülltrichters liegt, so daß doch noch ein
Spalt zwischen beiden Teilen bleibt. Dann kann» durch diesen immer noch Staub entweichen,
oder die Absaugvorrichtung muß mit besonders erhöhtem Kraftaufwand arbeiten, um einen übergroßen Saugluftstrom zu erzeugen.
Diesem etwa entstehenden Mangel zu begegnen·, ist die Einrichtung der Staubschutzhaube
besonders ausgebildet.
Nach Abb. 4 ist der obere Teil 5 der Staubschutzhaube aus biegsamem Stoff hergestellt,
z. B. nach Art des bekannten' Harmonikabalgesi
ausgebildet. Zwischen diesem Teil 5 und der Haube 1 ist ein ringförmiger
Anschlagteil 6 vorgesehen, gegen den ein am Greifer befestigtes oberes Gegenstück 7
treffen kann, das beim Anheben des Greifers die Haube 1 mitnimmt und dadurch den nachgiebigen
Teil 5 zusammendrückt. Befindet sich jetzt beim Schwenken des Auslegers der <5 Greifer über dem Fülltrichter, so folgt der
sich nun ausdehnende Harmonikabalg dem sich senkenden Greifer, so daß sich die Haube
luftdicht der oberen Abschlußebene des Fülltrichters anschließen kann.
»o Aber auch diese Ausführung kann unter
Umständen einen verspäteten Luftabschluß bewirken, wenn nämlich der Greifer sich bereits
im ersten Augenblick des Senkens öffnet und die Haube dann noch nicht fest auf dem
a5 Fülltrichter aufliegt.
Für solche Fälle ist es zweckmäßig, nicht nur den Oberteil 5, sondern auch die
Haube 1 selbst als Harmonikabalg auszubilden oder mindestens aus einem nachgiebigen
Stoff anzufertigen. Dann kann die nachgiebige Haube schon über den Fülltrichterrand
hinwegschleifen, wenn sich der Greifer noch in seiner Höchstlage befindet, also sich
noch nicht öffnet, und sich dann glatt luftdicht auf den Fülltrichter aufsetzen, worauf
nun erst die Senkung und öffnung des Greifers beginnt, während der sich entspannende
obere Harmonikabalg noch seinerseits die Luftabsperrung günstig beeinflußt und diese
Wirkung erhöht. Die aus nachgiebigem Stoff hergestellte Haube wird am unteren Rande
zweckmäßig mit Blei beschwert.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Staubverhütung beim Entleeren von Selbstgreifern an Kranen, gekennzeichnet durch eine am Ende des Kranauslegers befestigte, den Selbstgreifer in dessen Höchstlage aufnehmende Haube (1) und durch einen dem Umfange der Haube angepaßten Ringdeckel am Aufnahmetriclrter.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (1) mit dem Ausleger -durch einen aus nachgiebigem Stoff hergestellten, zusammenfaltbaren Balg (S) verbunden ist und einen Anschlagring (6) besitzt, gegen den der Greifer mit seinem Mitnehmer (7) stößt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel · der Haube (1) aus nachgiebigem zusammenfaltbarem Stoff besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123597D DE565837C (de) | 1931-12-31 | 1931-12-31 | Vorrichtung zur Staubverhuetung beim Entleeren von Selbstgreifern an Kranen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123597D DE565837C (de) | 1931-12-31 | 1931-12-31 | Vorrichtung zur Staubverhuetung beim Entleeren von Selbstgreifern an Kranen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565837C true DE565837C (de) | 1932-12-08 |
Family
ID=7245412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123597D Expired DE565837C (de) | 1931-12-31 | 1931-12-31 | Vorrichtung zur Staubverhuetung beim Entleeren von Selbstgreifern an Kranen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565837C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295486B (de) * | 1967-06-20 | 1969-05-14 | Moeller Johannes Fa | Vorrichtung zur Verhinderung von Staubentwicklung in Greiferabwurfbunkern |
-
1931
- 1931-12-31 DE DEK123597D patent/DE565837C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295486B (de) * | 1967-06-20 | 1969-05-14 | Moeller Johannes Fa | Vorrichtung zur Verhinderung von Staubentwicklung in Greiferabwurfbunkern |
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