DE552567C - Einrichtung zur Energieuebertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendemDrehmoment auf Luftschrauben - Google Patents
Einrichtung zur Energieuebertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendemDrehmoment auf LuftschraubenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur Energieübertragung von Antriebsmaschinen
mit periodisch schwankendem Drehmoment auf Luftschrauben und bezweckt vor allem die Vermeidung von Überbeanspruchungen
in den zwischen dem Antriebsmotor und der Luftschraube liegenden Übertragungsgliedern.
Es ist bekannt, in die Übertragungsglieder
to zwischen Motor und Schraube Rutschkupplungen
einzubauen, die, falls das in den Übertragungsgliedern wirksame Drehmoment eine bestimmte Grenze erreicht, gleiten und
dadurch die Überschreitung dieser Grenze nach oben verhindern sollen. Führt man diese
Kupplungen als Reibungskupplungen aus, wobei die beiden Kupplungshälften durch Federn
bestimmter Spannung aneinandergepreßt werden, so besteht der Nachteil, daß das übertragbare Grenzdrehmoment nicht genau
festliegt, weil die Reibungszahl der Reibflächen der Kupplung in ihrer Größe nie genau
bekannt und auch im Betriebe Änderungen unterworfen ist. Es sind ferner Kupplungen
bekannt, die das Drehmoment durch statischen Flüssigkeitsdruck übertragen; hierbei
sind in die Druckräume Sicherheitsventile eingebaut, die sich bei Erreichung eines bestimmten
Druckes öffnen und dadurch das von der Kupplung zu übertragende Drehmoment begrenzen. Diese Kupplungen wirken
zwar im allgemeinen sicherer, erfordern aber sehr genaue Herstellung und sorgfältige
Unterhaltung. Allen diesen Kupplungen ist gemeinsam, daß sie erst dann ansprechen,
wenn das normale betriebsmäßige Drehmoment um einen gewissen Betrag überschritten
wird; dieser Betrag kann namentlich bei Reibungskupplungen ■—■ infolge der
Unbestimmtheit der Reibungszahl — sehr erheblich werden. Dieser Umstand ist für Luftschraubenantrieb
sehr nachteilig, denn man geht dort wegen der Notwendigkeit an Gewicht möglichst zu sparen, mit den Beanspruchungen
schon im Normalbetrieb mögliehst hoch, so daß dann, wenn ein Gleiten
der Kupplung eintritt, die Beanspruchung der Übertragungsglieder in der Regel schon
an der Grenze des Zulässigen liegt.
Erfindungsgemäß soll dieser Übelstand dadurch behoben werden, daß man dafür sorgt,
daß höhere Beanspruchungen, als sie dem normalen Betrieb entsprechen, nur im Gebiete
verhältnismäßig niederer Drehzahlen auftreten und daß man ferner die Kupplung so
ausbildet, daß sie bei um so kleinerem Drehmoment gleitet, je kleiner die Drehzahl der
Luftschraube ist. Dadurch werden folgende Vorteile gewonnen: Eine die jeweilige betriebsmäßige
Beanspruchung übersteigende Beanspruchung kann überhaupt nur im Gebiete niederer Drehzahlen eintreten, hierbei
ist aber das Rutschdrehmoment der Kupplun klein, so daß diese schon nachgibt, ehe die erhöhte
Beanspruchung auch nur den Wert erreicht, welcher der Beanspruchung der Übertragungsglieder
im normalen Betriebe bei voller Drehzahl entspricht. Es kann also im allgemeinen überhaupt keine höhere Beanspruchung
als diese normale betriebsmäßige Beanspruchung eintreten.
ίο Die Ursachen, welche eine Höherbeanspruchung hervorrufen können, sind im wesentlichen folgende:
ίο Die Ursachen, welche eine Höherbeanspruchung hervorrufen können, sind im wesentlichen folgende:
Anlassen des Antriebsmotors, plötzliche Beschleunigung des langsam laufenden
Motors durch plötzliche starke Brennstoffzufuhr,
Schwingungen, die durch das periodisch veränderliche Motordrehmoment hervorgerufen
werden.
so Die beiden erstgenannten Ursachen können
überhaupt nur bei geringen Motordrehzahlen auftreten, da bei hohen Drehzahlen das von
der Luftschraube aufgenommene Drehmoment schon so groß ist, daß die noch vorhandene
Kraftreserve des Motors' nicht genügt, um hohe Zusatzdrehmomente zu erzeugen.
Anders ist es bei den Schwingungserscheinungen. Diese können im allgemeinen bei
allen Drehzahlen gefährliche Werte erreichen. Um auch die Schwingungserscheinungen auf
das Gebiet kleiner Drehzahlen zu beschränken, kann man in an sich bekannter Weise
elastische Zwischenglieder zwischen Motor und Luftschraube einschalten. Man kann auch
die Schraubenwelle selbst zu einem solchen elastischen Glied machen, indem man sie so
ausbildet, daß sie gegenüber Verdrehungskräften eine große Elastizität besitzt. Durch
entsprechende, nach bekannten Regeln der Schwingungslehre vorzunehmende Bestim-•
mung der Abmessungen des elastischen Zwischengliedes wird die Eigenschwingungszahl
der umlaufenden Teile so bemessen, daß bei höheren Drehzahlen Resonanzerscheinungen
zuverlässig vermieden werden.
Eine Kupplung, die ein um so kleineres Drehmoment überträgt, also um so eher gleitet,
je kleiner die Drehzahl der Luftschraube ist, läßt sich dadurch leicht herstellen, daß der
zur Erzeugung der Reibkraft erforderliche Anpreßdruck der Reibflächen durch Fliehkraft
erzeugt wird.
Es ist an sich bekannt, bei Luftschrauben, die rom Motor über ein Freilaufgetriebe angetrieben
, werden, eine Fliehkraftreibungskupplung dem Freilaufgetriebe parallel zu
schalten, und zwar zum Zweck, im Gleitfluge ein Abbremsen der Luftschraube zu ermöglichen.
Hierbei sitzen die Fliehgewichte an der mit der Luftschraube verbundenen Kupplungshälfte.
Eine Schwingungsdämpfung kann diese Kupplung nicht bewirken, da das Freilaufgetriebe bei treibendem Motor wie
eine starre Verbindung wirkt.
Beim Erfindungsgegenstand werden die die Reibkräfte erzeugenden Fliehgewich'te an der
mit dem Motor verbundenen Kupplungshälfte angeordnet. Bei Einbau einer solchen Kupplung
sind die Übertragungsglieder auch in dem Fall, daß der Motor plötzlich stark gebremst
wird (z. B. durch plötzliches Festsetzen eines Kolbens), vor der Beanspruchung
durch übermäßige, von der Schwungenergie der Luftschraube herrührende Drehmomente
geschützt, ohne daß es nötig wäre, ein Freilauf getriebe vorzusehen; denn mit dem Motor
werden zugleich auch die Fliehgewichte angehalten, deren Fliehkraft wird also zu
Null und die Kupplung kann demgemäß besonders leicht gleiten, so daß die Luftschraube
infolge ihrer Schwungenergie mitsamt den an sie angeschlossenen Übertragungsgliedern
weiterlaufen kann, ohne diese Glieder zu gefährden.
Um zu vermeiden, daß die Kupplung bei niederen Drehzahlen, wo das Schraubendrehmoment
noch recht klein und das durch die Fliehkraft hervorgerufene Rutschdrehmoment
der Kupplung nur ganz wenig größer ist, schon gleitet, wenn geringe Schwankungen
um den Mittelwert des Schraubendrehmoments auftreten, können die Reibbacken der Kupplung noch eine zusätzliche Anpressung
durch Federn erfahren, die aber so schwach bemessen ist, daß sie gerade nur zur Aufnahme dieser geringen Drehmomentsschwankungen ausreicht.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Abb. ι bis 4 zwei Ausführungsbeispiele der
Erfindung, dabei zeigen
Abb. ι und 3 die Übertragungsglieder im Schnitt der Achse.
Abb. 2 ist ein Schnitt quer zur Achse nach Linie H-II der Abb. 1.
Abb. 4 ist ebenfalls ein Schnitt quer zur Achse nach Linie HI-III der Abb. 3.
Abb. 5 zeigt den Verlauf der verschiedenen Drehmomente M in Abhängigkeit von der
Drehzahl n.
Bei der Einrichtung nach Abb. 1 und 2 no treibt der Motor 1 über eine längere Zwischenwelle
2 die Luftschraube 3. Die Welle 2 ist verhältnismäßig dünn ausgeführt, so daß sie als elastisches Zwischenglied wirkt. Die
Folge ist, daß starke Schwingungsausschläge der umlaufenden Teile nur im Bereiche verhältnismäßig
niederer Drehzahlen auftreten. Zwischen Motor 1 und Welle 2 ist eine Reibungskupplung
eingeschaltet, bei welcher der Anpreßdruck der Reibbacken durch Fliehkraft erzeugt wird. Die Kupplung besteht
aus einem mit der Motorwelle 10 fest ver-
bundenen Armkreuz 11, an welchem die der
Fliehkraft unterworfenen Gewichte 12 radial verschieblich gelagert sind. Die Gewichte 12
sind an der Außenseite mit einem Reibbelag 13 versehen, der sich gegen die Innenfläche
der auf der Welle 2 festsitzenden Kupplungsscheibe 14 anlegt und letztere durch Reibung
mitnimmt, sobald die Anpreßkraft zur Überwindung des widerstehenden Drehmomentes
ίο der Luftschraube 3 ausreicht. Schwache Federn
15 bewirken eine geringe zusätzliche Anpressung der Fliehgewichte 12 an die Reibflächen
der Scheibe 14.
Die Abb. 3 und 4 zeigen eine Einrichtung, die es ermöglicht, die Luftschraube unmittelbar
auf das freie Ende der Motorwelle aufzusetzen. Auf der Motorwelle 20 sitzt eine Scheibe 21 fest, an welcher in den Gelenken
25 die Hebelarme 22 gelagert sind. Diese Hebelarme tragen an ihrem freien Ende die
Fliehgewichte 23, in der Nähe der Gelenke die Reibbacken 26 mit dem Reibbelag 27. Die
Fliehkraft wirkt so hebelartig auf die Reibbacken und erzeugt dadurch besonders hohen
Anpreßdruck, so daß schon verhältnismäßig leichte Fliehgewichte genügen. Zwischen den
beiden Hebeln 22 liegen schwache Druckfedern 35, weiche, ebenso wie die Fliehkräfte,
die Hebel nach außen drängen. Die Reibbacken 26 legen sich wieder gegen die innere
Umfangsfläche einer Reibscheibe 28, die gegenüber der Welle 20 frei drehbar ist. Der
äußere Umfang dieser Reibscheibe trägt radial gerichtete Vorsprünge 30, zwischen
welche die nach innen gerichteten Vorsprünge
31 einer weiteren, gegenüber der Welle 20 frei drehbaren Scheibe 32 eingreifen. Zwischen
diesen Vorsprüngen 30 und 31 liegen in tangentialer Richtung nachgebende Druckfedern
33, die das Drehmoment von der einen Scheibe 28 zu der anderen Scheibe 32 überleiten
und dabei als elastisch nachgiebiges Zwischenglied wirken, durch das die Schwingungserscheinungen
auf den Bereich niederer Drehzahlen beschränkt werden. Die Scheibe
32 trägt an ihrer Stirnseite einen Flansch 34, an welchem die Luftschraube 3 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung sei an Hand der Abb. 5 noch näher erläutert.
Dort sind vom Nullpunkt aus nach rechts die Luftschraubendrehzahlen η, nach oben die
Drehmomente M aufgetragen.
Die Linie p zeigt das von einer Luftschraube bei steigender Drehzahl aufgenommene
Drehmoment. Der normalen Betriebsdrehzahl der Luftschraube nb entspricht ein
Drehmoment Mb. Wird eine solche Luftschraube mit einer Rutschkupplung üblicher
Art verbunden, so muß diese Kupplung so eingestellt werden, daß sie nicht schon bei
dem Moment Mb, sondern erst bei einem etwas größeren Drehmoment anfängt zu rutschen.
Da aber die Reibungszahl der Kupplung eine unsichere Größe ist, so muß man die Einstellung so vornehmen, daß das
Rutschdrehmoment bei der kleinsten vorkommenden Reibungszahl größer ist als das Drehmoment
Mb, daß es also bei dieser kleinen Reibungszahl etwa den Wert M1 besitzt.
Andererseits kann die Reibungszahl statt jenes Kleinstwertes einen wesentlich höheren
Wert annehmen. Dann steigt das Rutschdrehmoment etwa bis auf den Wert M2. Die
Linie der Rutschdrehmomente einer solchen Kupplung in Abhängigkeit von der Drehzahl
ist eine Gerade It1 bzw. k2, die parallel zur
waagerechten Achse verläuft. Die Kupplung rutscht, gleichgültig, in welchem Drehzahlgebiet
eine höhere als die betriebsmäßige Beanspruchung auftritt, immer erst dann, wenn
das Drehmoment so groß geworden ist, daß es in das gestrichelte Gebiet zwischen den
Linien k± und k2 hineinreicht. Die Unsicherheit
hinsichtlich der Reibungszahlen ist auch bei sorgfältiger Ausführung der Reibflächen
ziemlich groß, so daß das obere Rutschdrehmoment M2 beispielsweise um etwa 500J0
größer sein kann als das untere Rutschdrehmoment M1. Daraus ergibt sich aber, daß
das Rutschdrehmoment auch bei sorgfältiger Einstellung der Rutschkupplung Werte erreichen
kann, die der Größenordnung nach etwa doppelt so groß wie das normale betriebsmäßige
Drehmoment Mb sind, so daß die Schutzwirkung einer solchen Kupplung
fraglich wird.
Anders werden die Verhältnisse bei Anwendung der Erfindung. Durch Einbau
elastischer Zwischenglieder in die Übertragungsglieder zwischen Motor und Luftschraube
ist das Auftreten höherer als der betriebsmäßigen Beanspruchungen auf den Bereich
χ beschränkt, der sich von der Drehzahl η = Null bis zur Drehzahl nm erstreckt,
die noch wesentlich unter der normalen Betriebsdrehzahl nb liegt. Für die -Rutschkupplung
mit reiner Fliehkraftanpressung der Reibflächen ergibt sich für eine niedere Reibungszahl
die Rutschdrehmomentlinie C1, für eine hohe Reibungszahl die Linie C2. Die
Kupplung ist wieder so bemessen, daß die der kleinen Reibungszahl entsprechende Linie C1
noch um einen gewissen Betrag über der Linie p liegt, also durch M1 geht. Die Linie c2
zeigt die Zunahme des Rutschdrehmomentes, wenn die Reibungszahl nicht den angenommenen
Mindestwert, sondern einen (beispielsweise etwa 5o°/o) höheren Wert besitzt. Beide
Linien C1 und C2 schmiegen sich in ihrem
Verlauf der Linie p der Luftschraubendrehmomente an; denn die von der Fliehkraft abhängigen
Rutschdrehmomente folgen der-
selben Gesetzmäßigkeit in bezug· auf die Drehzahl
η wie das von der Luftschraube aufgenommene Drehmoment; alle drei Linien sind
Parabeln.
Da, wie die Abb. 5 zeigt, die Linien C1
und C2 im Bereiche ganz niederer Drehzahlen nur ganz wenig über der Linie/) liegen und
da demzufolge in diesem Bereich die Kupplung schon bei verhältnismäßig geringfügigen
ίο Drehmomentsschwankungen gleitet, so ist es vielfach vorteilhaft, eine geringe zusätzliche
Anpreßkraft ständig auf die Reibbacken der Kupplung einwirken zu lassen. Dieser zusätzlichen
Anpreßkraft entspricht dann ein bei allen Drehzahlen gleiches Rutschdrehmoment
M3 (für kleine Reibungszahl) bzw. M4 (für große Reibungszahl); die entsprechenden Drehmomentslinien ks und fe4 laufen
wieder parallel zur waagerechten Achse. Die Fliehgewichte sind nun so zu bestimmen, daß
die Summe aus ständiger Anpreßkraft und Fliehkraftanpressung bei der normalen Betriebsdrehzahl
wieder das Rutschdrehmoment M1 bzw. M2 ergibt. Für die übrigen
Drehzahlen folgt dieses Rutschdrehmoment dann der Linie ^1 bzw. d2- Diese Linien sind
wieder Parabeln, nur ist ihr Scheitel um den kleinen Betrag Ms bzw. M^ nach oben verschoben.
Auch sie folgen aber angenähert der gleichen Gesetzmäßigkeit wie die Linie/).
Bei dem erfindungsgemäß ausgestatteten Antrieb kann eine höhere als die betriebsmäßige
Beanspruchung nur im Bereiche χ eintreten. Das Drehmoment kann in diesem
Drehzahlbereiche aber nur bis in das gestrichelte Gebiet zwischen den Linien C1 und C2
bzw. ^1 und d2 hinein anwachsen, es kann
also im ungünstigsten Fall (große Reibungszahl) höchstens die obere Linie C2 bzw. d2 erreichen
(während es vorher bis zur Linie feä anwachsen konnte). Man ersieht aus der
Darstellung, daß diese auf den Bereich χ beschränkte Höherbeanspruchung, sogar bei
Zugrundelegung einer großen Reibungszahl, noch kleiner bleibt als die normale betriebsmäßige
Beanspruchung durch das Drehmoment Mj. Hieraus ergibt sich der mit der
Erfindung erreichte technische Fortschritt, der vor allem in einer wesentlichen Erhöhung
der Betriebssicherheit bei einfacher Bauart eines solchen Antriebes besteht.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zur Energieübertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendem Drehmoment auf Luftschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß in die umlaufenden Übertragungsglieder ein elastisches Glied eingeschaltet ist, dessen Abmessungen so bestimmt sind, daß eine Resonanz der Eigenschwingungszahl der umlaufenden Teile mit den Drehmomentschwankungen des Motors im Bereich höherer Motordrehzahlen vermieden wird, und daß ferner in den Übertragungsgliedern eine Rutschkupplung vorgesehen ist, deren Rutschdrehmoment sich in Abhängigkeit von der Drehzahl wenigstens annähernd nach der gleichen Gesetzmäßigkeit ändert wie das von der Luftschraube aufgenommene Drehmoment.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung als Reibungskupplung ausgebildet ist, deren Reibbacken durch Fliehkraft an die Reibflächen angepreßt werden und deren die Fliehgewichte tragender Teil auf der Seite des Antriebsmotors angeordnet ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Reibbacken außer der Fliehkraft noch eine ständige geringe Anpreßkraft (Federn 1S, 35) einwirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ40119D DE552567C (de) | 1929-12-15 | 1929-12-15 | Einrichtung zur Energieuebertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendemDrehmoment auf Luftschrauben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ40119D DE552567C (de) | 1929-12-15 | 1929-12-15 | Einrichtung zur Energieuebertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendemDrehmoment auf Luftschrauben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552567C true DE552567C (de) | 1932-06-15 |
Family
ID=7205923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ40119D Expired DE552567C (de) | 1929-12-15 | 1929-12-15 | Einrichtung zur Energieuebertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendemDrehmoment auf Luftschrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552567C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937319C (de) * | 1940-09-24 | 1956-01-05 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Schwingungsdaempfer |
| DE943732C (de) * | 1938-11-19 | 1956-06-01 | Raffaele Matteucci | Universaldaempfer in einem zur Kraftuebertragung dienenden Wellenzug zur Daempfung von Drehschwingungen mit verschiedener Frequenz und Phasenlage |
| DE1032028B (de) * | 1951-01-25 | 1958-06-12 | Friedmann & Maier Ag | Fliehgewichtsregler zur Regelung der Kraftstoffmenge von Einspritzbrennkraftmaschinen |
| DE1082080B (de) * | 1957-09-19 | 1960-05-19 | Gen Motors Corp | Maschine mit einer von hin- und her-gehenden Kolben gedrehten Kurbelwelle, die mit einer torsionsfedernden Antriebswelle und einer Daempfermasse verbunden ist |
| DE975356C (de) * | 1953-02-26 | 1961-11-09 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen |
| DE2358516A1 (de) * | 1973-07-10 | 1975-02-06 | Toyota Motor Co Ltd | Schwingungsdaempfer, insbesondere fuer verbrennungskraftmaschinen |
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| DE3624610A1 (de) * | 1985-08-20 | 1987-03-05 | Aisin Seiki | Vorrichtung zur aufnahme von drehmomentschwankungen |
-
1929
- 1929-12-15 DE DEJ40119D patent/DE552567C/de not_active Expired
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