DE551899C - Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttaetigem Teil- und Schaltapparat - Google Patents
Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttaetigem Teil- und SchaltapparatInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
- B23Q16/02—Indexing equipment
- B23Q16/04—Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM
6. JUNI 1932
' REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 b GRUPPE
Fritz Werner Akt.-Ges. in Berlin-Marienfelde
Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttätigem Teil- und Schaltapparat
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1931 ab
Es sind Werkzeugmaschinen mit hin und her gehendem Arbeitstisch bekannt, auf dem
ein selbsttätiger Teil- und Schaltapparat angeordnet ist, der am Hubende durch Anschlage
gesteuert wird.
Bei allen Schaltapparaten können Störungen eintreten, so daß der Schaltvorgang zwar
begonnen, aber nicht zu Ende geführt wird. Würden z. B. bei bekannten Schaltapparaten
mit hydraulischen Kolben zum Antrieb der Schaltbewegung und der Klinken die das Triebmittel führenden Leitungen schadhaft,
so könnte es geschehen, daß die Werkstücke die notwendige. Winkeldrehung bei der Schaltung
nicht völlig zurücklegen, sondern in irgendeiner Zwischenstellung stehen bleiben.
Würde dann der Tisch seine Bewegung umkehren, so müßten Brüche entstehen.
Um das zu verhindern, wird nach der vorliegenden Erfindung der Tisch zwangläufig
stillgesetzt, wenn der Schaltvorgang nicht vollendet ist. Als Mittel hierzu wird einer
der Teile des Schaltapparates benutzt, die während des Schaltvorganges eine von ihrer
Ruhestellung abweichende Lage einnehmen und bei ordnungsmäßiger Vollendung des Vorganges zwangläufig wieder in die Ruhelage
zurückkehren, bei einsetzenden Störungen aber in einer abweichenden Lage verharren
und dann nach Beginn der Rückbewegung des Tisches auf eine mechanische, elektrische
oder hydraulische Auslösevorrichtung einwirken, die den Tisch stillsetzt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen eine mechanische, die Abb. 4 bis 6 eine elektrische Auslösung,
die eine Stillsetzung des Tisches bewirkt und von den Riegeln des Teilapparates gesteuert
wird. Man kann an Stelle des Riegels auch irgendeinen anderen, beim Schaltvorgang bewegten
Teil benutzen, der bei ordnungsmäßiger Beendigung des Schaltvorganges in seine Lage zurückkehren muß.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 bis 3 wird der Riegel des Teilapparates dazu
benutzt, das Stillsetzen des Tisches auf mechanischem Wege zu bewirken. Die Abb. 1
stellt eine Schleifmaschine in Stirnansicht mit eingefallenem Riegel, Abb. 3 mit nicht eingefallenem
Riegel dar; Abb. 2 ist eine Seitenansicht des einen Endes der Maschine mit dem Teil- und Schaltapparat.
Auf dem Bett 200 der Maschine geht der Tisch 201 hin und her, der den Teilapparat
202 trägt. Zum Antrieb des Tisches dient der Motor 203, der über eine Ausrückkupplung
204 auf die Hauptantriebswelle 205 wirkt. Die Kupplung wird normalerweise durch eine Feder o. dgl. eingerückt gehalten.
Die verschiebbare Muffe 206 ist mit dem einen Arm eines um die Achse 208 schwingbaren
Hebels 207 verbunden, dessen anderer Arm 209 in die Bahn des verlängerten Rie-
gels 2IO hineinreicht, sofern der Riegel nicht in eine Rast der Teilscheibe 211 des Schaltapparate'ss
eingefallen ist (Abb. 3); im anderen Falle (Abb. 1) hat die Riegelverlängerung
keinen Einfluß auf den Hebel.
Ist also der Schaltvorgang richtig beendet, so wird der Rücklauf des Tisches nicht behindert.
Im anderen Falle bewirkt die Verlängerung des Riegels 210 mittels des Hebels
207-209 das Ausrücken der Kupplungsmuffe. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4
bis 6 dient ebenfalls ein Riegel des Teilapparates zum Stillsetzen des Tisches, doch wird
hier eine elektrische Auslösung benutzt. · Die Abb. 4 zeigt die Stirnseite, Abb. 5 die Seitenansicht
eines Endes der Schleifmaschine, beide mit eingefallenem Riegel; Abb. 6 zeigt die gleiche Seitenansicht bei nicht eingefallenem
Riegel.
Es bedeutet 300 das Bett, 301 den Tisch, 302.den Teilapparat, 303 den Antriebsmotor,
304 den verlängerten Riegel, der in die Rasten der Teilscheibe 305 einfallen kann. In
die Speiseleitung des Motors, für die der Einfachheit halber einphasige Anschlußklemmen
306 und 307 angenommen wurden, sind parallel zueinander die beiden Kontakte 308 und
309 eingeschaltet, von denen 308 am Bett befestigt ist, während 309 die Hinundherbewegung
des Tisches mitmacht. Der Motor kann also nur laufen, wenn mindestens einer der beiden Kontakte geschlossen ist. Der Kontakt
308 steht beim Gang der Maschine offen, er wird nur am Ende des Hubes durch den Anschlag 310 geschlossen und, wenn der
Rücklauf begonnen hat, durch eine Feder wieder geöffnet. Der Kontakt 309 ist beim
Gang der Maschine geschlossen. Er wird beim Schaltvorgang im Hubwechsel des Tisches vorübergehend geöffnet und wieder
geschlossen, wenn der Schaltvorgang ordnungsgemäß beendet ist. Wenn jedoch der Riegel infolge Störung des Schaltvorganges
nicht wieder einspringen konnte, bleibt der Kontakt 309 auch nach der Bewegungsumkehr
des Tisches tioch offen. Da aber kurz nach der Bewegungsumkehr auch der Kontakt
308 wieder geöffnet ist, wird dann der Motor stillgesetzt. Das gleiche findet statt,
wenn etwa während der Tischbewegung von unkundiger Seite der Schaltapparat betätigt
wird.
Der Erfindungsgedanke kann also durch die verschiedensten konstruktiven Lösungen erfüllt
werden.
Claims (3)
1. Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttätigem
Teil- und Schaltapparat, der am Hubende durch Anschläge gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß einer der
Teile des Apparates, der während des Schaltvorganges zwangläufig eine von der Ruhestellung vorübergehend abweichende
Lage einnehmen muß, bei fehlerhaftem Verharren in dieser Stellung nach Beginn der Rückbewegung des Tisches auf eine
Auslösung einwirkt, die den Tisch stillsetzt.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der
Riegel (210) des Teilapparates eine Verlängerung trägt, die, wenn der Riegel
nicht in eine Rast der Teilscheibe einge-Sprüngen ist, bei der Rückkehr des Tisches
auf einen die Hauptantriebskupplung (206) ausschaltenden Hebel (207-209) trifft. x
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der
Riegel (304) des Teilapparates eine Verlängerung trägt, die, wenn der Riegel nicht in eine Rast der Teilscheibe eingesprungen
ist, auch nach der Rückkehr des Tisches noch einen Kontakt (309) geöffnet hält, der parallel zu einem zweiten,
vom Tisch nur bei der Bewegungsumkehr,
d. h. also während des normalen Teilvorganges, geschlossen gehaltenen Kontakt
(308) in der Zuleitung zum Hauptantriebsmotor liegt, so daß der Motor nach Beendigung der Umkehrbewegung des
Tisches ohne Strom ist und stehenbleibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86804D DE551899C (de) | 1931-08-26 | 1931-08-26 | Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttaetigem Teil- und Schaltapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86804D DE551899C (de) | 1931-08-26 | 1931-08-26 | Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttaetigem Teil- und Schaltapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551899C true DE551899C (de) | 1932-06-06 |
Family
ID=7612454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW86804D Expired DE551899C (de) | 1931-08-26 | 1931-08-26 | Werkzeugmaschine mit hin und her gehendem Arbeitstisch und mit selbsttaetigem Teil- und Schaltapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE551899C (de) |
-
1931
- 1931-08-26 DE DEW86804D patent/DE551899C/de not_active Expired
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