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DE489326C - Ortsbewegliche Lochmaschine mit elektromotorischem Antrieb - Google Patents

Ortsbewegliche Lochmaschine mit elektromotorischem Antrieb

Info

Publication number
DE489326C
DE489326C DEH115570D DEH0115570D DE489326C DE 489326 C DE489326 C DE 489326C DE H115570 D DEH115570 D DE H115570D DE H0115570 D DEH0115570 D DE H0115570D DE 489326 C DE489326 C DE 489326C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punching machine
motor
spindle
electric motor
motor drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH115570D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH HERRMANN A
Original Assignee
FRIEDRICH HERRMANN A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH HERRMANN A filed Critical FRIEDRICH HERRMANN A
Priority to DEH115570D priority Critical patent/DE489326C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE489326C publication Critical patent/DE489326C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/002Drive of the tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Ortsbewegliche Lochmaschine mit elektromotorischem Antrieb Es sind aus der Patentliteratur eine ganze Reihe von Kombinationen ortsbeweglicher Lochmaschinen mit Kraftantrieben verschiedenster Art bekannt geworden. Insbesondere hat man versucht, die bekannten ortsbeweglichen Nietmaschinen so auszugestalten, daß sie auch zum Lochen verwendet werden können. Diese bekannten ortsbeweglichen Lochmaschinen sind so eingerichtet, daß nach Herabsetzung der hohen Umdrehungszahl des Antriebsmotors durch geeignete Übersetzungsmittel Exzenter oder Kurbelinechanismus unmittelbar auf die Lochstempel wirken. Diese Mechanismen sind infolgedessen sehr belastet, so daß bei genügend starken Abmessungen die Maschine zu schwer und unhandlich wird. Außerdem geht bei ihnen infolge großer Reibungsflächen viel Arbeit durch Reibung verloren, wodurch wiederum ein stärkerer Motor erforderlich wird.
  • Diese erwähnten Nachteile zu vermeiden und eine handliche Lochmaschine mit motorischem Antrieb zu schaffen, ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Letztere besteht darin, daß die bekannte und bewährte, nachstehend beschriebene, handangetriebene Lochmaschine, die obige Nachteile nicht hat, mit einem Elektro-, Druckluft- oder Druckwasser-Motor gekuppelt wird. Um das zu erreichen, sind eine Anzahl besonderer Vorrichtungen notwendig.
  • Die bekannte, handangetriebene Lochmaschine (Fig. t und a) besteht aus zwei um einen gemeinsamen Zapfen a drehbaren Hebeln b und c, in welchen wieder drehbare Gewindemuttern, d und e eingebaut sind, von denen die eine Links-, die andere Rechtsgewinde hat. In diesen Gewindemuttern ist eine Spindel f geführt. Der Hebel b ist um den Bolzen g im Lochmaschinenkörper k drehbar. An dem Hebel e ist gelenkig um den Bolzen h der Stempelhalter i befestigt, der seinerseits im Lochmaschinenkörper k geführt ist. -Wird die Spindel f gedreht, so nähern sich die Muttern d und e einander. Dadurch wird der Stempelhalter i und damit der Stempel z gegen und in das Arbeitsstück C .gepreßt, so daß mittels der Lochmatrize m das gewünschte Loch in L entsteht. Wird die Spindel f in entgegengesetzter Richtung gedreht, so geht der Stempelhalter i mit Stempel z wieder in seine Anfangsstellung zurück.
  • Es ist nun nicht möglich, einen Antriebsmotor für diese Handlochmaschinen unmittelbar auf ihren Lochmaschinenkörper k, mit ihm starr verbunden, zu lagern. Die Gewindemutter d 'bewegt sich beim Arbeiten der Maschine auf einer Kreisbahn um den Mittelpunkt des Bolzens g. Die Gewindespindel f macht diese Bewegung mit und entfernt sich bzw. nähert sich dem Lochmaschinenkörper k. Der Hebel. c :dreht sich nicht um einen festen Punkt, weil der Bolzen h beim Arbeiten der Maschine abwärts gleitet. Infolgedessen bewegt sich die Gewindemutter e nicht um dieselbe Strecke nach :oben, um die sich die Gewindemutter d nach unten bewegt. Die Folge hiervon ist, daß die Gewindespindel f sich in Richtung ihrer Achse verschiebt, obgleich. die Gewindemuttern d und e an ihr dieselbe Gleitgeschwindigkeit haben. Die Spindel f bewegt sich also gegenüber dem Lochmaschinenkörper h. Die Komponenten dieser Bewegung sind i. eine Verschiebung in Richtung der Spindelachse und 2. eine Annäherung bzw. Entfernung. Eine Lagerung des Antriebsmotors auf dem Lochmaschinenkörper h muß, also mit den nachbeschriebenen Mitteln so eingerichtet werden, daß der Antriebsmotor der Spindelbewegung folgt und andererseits sein Reaktionsdruck vom Lochmaschinenkörper aufgenommen wird.
  • Das wird auf zweierlei Art und Weise erreicht.
  • Wie Fig. i zeigt, erhält die Spindel feine Verlängerung nach oben und dreht sich in einem Ausleger y, an welchem der Motor x befestigt ist. Der Reaktionsdruck des Motors x wird durch die Halter w auf den Hebel b übertragen. Ein Zahnradgetriebe v kuppelt den Motor mit der Spindel f.
  • In Fig.3 und 4 ist der Motor im Gleitstuhl @o verschiebbar gelagert, welcher starr mit dem Lochmaschinenkörper h verbunden ist. Hier ist ein Schneckengetriebe n als Übersetzungsmittel gewählt. Der Ortsveränderung der Höhenlage der Spindel f wird bei dieser Anordnung durch Gleiten des Spindelvierkantes im Vierkantloch des Schneckenrades Platz gegeben.
  • Ist der Stempelz in seiner untersten Stellung angelangt (Fig. 3), das gewünschte Loch also gestanzt, so wird die Drehrichtung des Motors selbsttätig umgekehrt. Dies geschieht beispielsweise bei Verwendung seines Elektromotors durch Umlegen des Umschalters r. Dieses Umlegen wird dadurch bewerkstelligt, daß. der Umschalterhebel vom Halter w nach unten gedrückt wird. Bei einem Luft- oder Wasserdruckmotor tritt an Stelle des Umschalters r ein Umschaltventil .oder eine Umkehrkupplung. Ist der Stempelz in seiner höchsten Stellung angeilangt (Fig. i), so wird der Motor selbsttätig abgestellt durch Anstoß des Um- und Ausschalters r an den Anschlag s.
  • Die Lochmaschine wird dann an die Stelle des zunächst zu stanzenden Loches gerückt, wobei die Rollen t den Transport erleichtern. Nach Bedienung das Handhebels q beginnt der Arbeitsvorgang von neuem.
  • Um die Leistung einer solchen elektrisch angetriebenen Lochmaschine zu erhöhen, wird bei Gleichstrom ein Hauptstrommotor verwendet, welcher in dem gering belasteten Zustande des Anlaufes, Auslaufes und Zurücklaufes infolge seiner ihm eigentümlichen Charakteristik eine höhere Umdrehungszahl hat als während des Lochstanzens. Bei Dreh-und Wechselstrom wird ein geeignet gewikkelter Motor mit denselben Eigenschaften verwendet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ortsbewegliche Lochmaschine mit elektromotorischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß, der Motor an einer an sich bekannten Schraubenspindelstanze verschiebbar oder verdrehbar angeordnet ist.
  2. 2. Lochmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß der Motor in einem Gleitstuhl auf dem Lochmaschinenkörper angeordnet ist.
  3. 3. Lochmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß, der Motor an der Spindel i gelagert ist.
DEH115570D 1928-03-06 1928-03-06 Ortsbewegliche Lochmaschine mit elektromotorischem Antrieb Expired DE489326C (de)

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DE489326C true DE489326C (de) 1930-01-16

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ID=7172351

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