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DE550826C - Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren

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Publication number
DE550826C
DE550826C DEW82746D DEW0082746D DE550826C DE 550826 C DE550826 C DE 550826C DE W82746 D DEW82746 D DE W82746D DE W0082746 D DEW0082746 D DE W0082746D DE 550826 C DE550826 C DE 550826C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gel
aluminum sulfate
salts
catalyst
magnesium sulfate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW82746D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTF ANHALTISCHE SPRENGSTOFF
Original Assignee
WESTF ANHALTISCHE SPRENGSTOFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTF ANHALTISCHE SPRENGSTOFF filed Critical WESTF ANHALTISCHE SPRENGSTOFF
Priority to DEW82746D priority Critical patent/DE550826C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE550826C publication Critical patent/DE550826C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • B01J21/14Silica and magnesia
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J21/00Catalysts comprising the elements, oxides, or hydroxides of magnesium, boron, aluminium, carbon, silicon, titanium, zirconium, or hafnium
    • B01J21/12Silica and alumina
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/38Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals
    • B01J23/40Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of noble metals of the platinum group metals
    • B01J23/42Platinum

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren Es ist bekannt, daß Kieselsäuregel infolge seiner außerordentlichen Porosität vorzüglich als Katalysatorträger geeignet ist und Leistungen der Kontaktsubstanz liefert, die mit anderen Trägern nicht erzielt werden.
  • Es ist hierbei zweckmäßig, das Gel in einem Zustande hoher Reinheit, insbesondere auch frei von salzartigen Beimengungen aus dem Herstellungsprozeß, zu verwenden.
  • Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß sich die Leistung des Kieselsäuregelkatalysators wesentlich, und zwar bis auf die doppelte Höhe, steigern läßt, wenn das von Salzen, welche bei seiner Herstellung entstanden sind, durch Auswaschen o. dgl. befreite Gel vor oder bei der Imprägnierung mit der Katalysatorlösung mit Lösungen von Aluminiumsulfat, Magnesiumsulfat oder Aluminiumsulfat und Magnesiumsulfat getränkt wird. Die dem Gel mit dem Katalysator einzuverleibenden Salzmengen sind ganz erheblich. Die optimale Menge des in das Gel einzuführenden trocknen Salzes beträgt l120 bis l/lo des Gelgewichtes. Auf das Gewicht des Katalysators bezogen, kann sie über das Ioofache ausmachen. Von Vorteil ist es, das Gel vor der Imprägnierung mit der Salz-und Katalysatorlösung einer Waschung mit Salze der Schwefelsäure und Nachwaschung mit Wasser zu unterwerfen, wobei zweckmäßig eine deutlich saure Reaktion des Gels bestehen bleibt. Die so erhaltene Masse wird getrocknet und auf Temperaturen erhitzt, bei denen vollständige Entwässerung, aber noch keine Zersetzung des Magnesium- oder Aluminiumsulfats unter Abspaltung von Schwefelsäure, d. h.
  • Oxydbildung, erfolgt.
  • Die Verwendung von Aluminiumsulfat und Magnesiumsulfat zur Herstellung von Kontaktmassen ist an sich bekannt.
  • So beschreibt beispielsweise das Patent I28554 von Grillo die Herstellung von Kontaktkörpern in der Art, daß in ihrem Kristallwasser schmelzende Salze, wie Magnesiumsulfat, mit einem beliebigen Katalysator oder dem Salz eines solchen gemischt im heißen Gasstrom behandelt werden, um möglichst poröse Kontaktmassen zu gewinnen. Das Magnesiumsulfat bildet hierbei den Träger und liefert gleichsam die Form der Kontaktmasse. Im Gegensatz hierzu bildet bei der vorliegenden Erfindung Kieselsäuregel den Träger des Kontaktkörpers, und die Salze Aluminiumsulfat oder und Magnesiumsulfat wirken reaktionsfördernd oder aktivierend auf die Kontaktsubstanz ein. Die katalytische Wirkung der gemäß vorliegender Erfindung erhältlichen Kontaktkörper übertrifft die katalytische Wirkung der aus der Patentschrift 128 554 bekannten Kontaktkörper erheblich.
  • Auch das Patent 386 I3I beschreibt die Verwendung von Magnesiumsulfat bei der Herstellung von Kontaktkörpern. Das Wesen dieses Verfahrens liegt jedoch darin, daß die Wirkung des ursprünglichen Trägers, d. h. des geformten Tonkörpers, durch Einhüllen desselben in eine Salzhaut und Verstopfung seiner ins Innere gehenden Poren nahezu ausgeschaltet wird, so daß die Salzkruste zum eigentlichen Träger wird. Auch hier ist also ein grundsätzlicher Unterschied gegenüber dem vorliegenden Verfahren vorhanden, der, abgesehen von der spezifischen Wirkung der Salze, darin liegt, daß sowohl die Salze als auch der Katalysator selbst bis in die innersten Poren des Gelträgers eingeführt werden. Auch die aus dieser Patent; schrift bekannten Kontaktkörper stehen in ihrer Wirkung den Kontaktkörpern gemäß der vorliegenden Erfindung erheblich nach.
  • Beispiel Zur Herstellung eines Platinkatalysators mit o, I°/o Platin wird beispielsweise wie folgt verfahren: 10 kg Gel werden gegebenenfalls nach Reinigung mit Salze der Schwefelsäure und Auswaschen mit einer Lösung getrånkt, welche enthält: 10 g Platin in Form von Platinchlorid, I kg Aluminiumsulfat sowie als Reduktionsmittel 100 g Glycerin. Das Gel wird getrocknet und im Luftstrom oder indifferenten Gasstrom bis auf etwa 350" erhitzt, bis die Reduktion des Platins beendet ist.
  • Mit dem so erhaltenen Katalysator können bei einer Umsetzung von 97010 noch 12 000 kg SO2 pro 24 Stunden je I kg Platin zu SO3 umgewandelt werden, während mit einem Katalysator, der ohne Aluminiumsulfat, jedoch sonst auf völlig analoge Weise hergestellt ist, eine Umsetzung von 97 0/o nur bei einer Belastung mit höchstens 6 000 kg SO2 pro 24 Stunden erzielt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren unter Verwendung von Kieselsäuregel, dadurch gekennzeichnet, daß das in der üblichen Weise hergestellte Gel vor oder bei der Imprägnierung mit dem Katalysator mit einer Lösung von Magnesiumsulfat oder Aluminiumsulfat oder Magnesiumsulfat und Aluminiumsulfat getränkt, getrocknet und bei Temperaturen, z. B. bei 3500, erhitzt wird, bei welchen Magnesium- und Aluminiumsulfat nicht in die entsprechenden Oxyde übergehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Mengen von bis zu In01, des Gels an Salzen angewendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gel vor der Tränkung mit der Salzlösung einer Säurewaschung mit Salze der Schwefelsäure und nachfolgender Wasserwaschung unterworfen wird, wobei zweckmäßig eine deutlich saure Reaktion des Gels bestehen bleibt.
DEW82746D 1929-05-26 1929-05-26 Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren Expired DE550826C (de)

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