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DE550178C - Elektrische Entladungsroehre - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre

Info

Publication number
DE550178C
DE550178C DEN28417D DEN0028417D DE550178C DE 550178 C DE550178 C DE 550178C DE N28417 D DEN28417 D DE N28417D DE N0028417 D DEN0028417 D DE N0028417D DE 550178 C DE550178 C DE 550178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zirconium
discharge tube
gas
heated
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN28417D
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Hendrik De Boer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE550178C publication Critical patent/DE550178C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/14Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J7/18Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
    • H01J7/183Composition or manufacture of getters
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/30Non-electron-emitting electrodes; Screens characterised by the material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/002Chemical composition and manufacture chemical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. MAI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 550 KLASSE 21 g GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche λόπι ι ι. Februar 1928 ab
Die Erfindung betrifft eine elektrische Entladungsröhre, in die ein Stoff eingebracht ist,. der unter gewissen Umständen die Eigenschaft hat, das Vakuum der Entladungsröhre zu verbessern oder Verunreinigungen in der Gasfüllung der Entladungsröhre zu binden. Zwecks Erzielung der erwähnten Wirkung sind viele Vorschläge gemacht worden; man hat zahlreiche Stoffe verwendet, die die Eigenschaft haben, unerwünschte Gase zu binden. Solche Stoffe, unter denen in erster Linie Magnesium oder Calcium zu erwähnen sind, werden vielfach entweder unmittelbar in die Entladungsröhre selbst oder in ein kleines, mit dieser verbundenes Seitenrohr eingebracht und verdampft, worauf sie sich an den kältesten Teilen der Entladungsröhre, und zwar hauptsächlich an der Innenwand des Glaskörpers, absetzen.
Man hat auch schon vorgeschlagen, Titan oder Cer in Form eines nicht zur Elektronenemission dienenden Leiters in einer Entladungsröhre anzuordnen und diesen Leiter beim Evakuieren der Röhre in einen elekirischen Stromkreis einzuschließen. Der stromdurchflossene Leiter aus Titan oder Cer wird dadurch erhitzt und soll die in der Röhre enthaltenen Gasreste aufnehmen.
Gemäß der Erfindung wird innerhalb einer Entladungsröhre Zirkonium, dessen Verwendung als Getterstoff an sich bekannt ist, an einer solchen Stelle angebracht, daß es durch einen während des Betriebes der Röhre auftretenden Strom derart erhitzt wird, daß es Gasreste oder Verunreinigungen der Gasfüllung aufnehmen kann. Es hat sich herausgestellt, daß Zirkonium besonders dazu geeignet ist, beim bloßen Erhitzen ohne merkbare Verdampfung Gase oder Gasverunreinigungen zu binden. Da das Zirkonium so in der Röhre angeordnet wird, daß es nur während des Betriebes der Röhre erhitzt wird, werden die Gase oder Gasverunreinigungen, die während des Betriebes in der Röhre frei werden, vom Zirkonium aufgenommen und dadurch aus der Atmosphäre entfernt.
Zweckmäßig wird das Zirkonium in zusammenhängender Form, z. B. in Form eines Drahtes oder Bandes oder in Form -einer kleinen Platte, verwendet, die in der Entladungsröhre angebracht wird. Durch eine solche zusammenhängende Form wird nicht nur die Erhitzung erleichtert, sondern der weitere Vorteil erzielt, daß die von der Oberfläche des Zirkoniums, vielleicht durch BiI-dung von chemischen Verbindungen aufge-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Jan Hendrik de Boer in Eindhoven.
nommenen Gase nach dem Innern des Zirkoniums diffundieren können. Es hat sich herausgestellt, daß die gasaufnehmende Wirkung des Zirkoniums hierdurch erheblich gesteigert werden kann.
Zwecks Erzielung einer guten Wirkung kann das Zirkonium mit Vorteil auf die Anode einer Entladungsröhre gebracht werden. Auch kann die Anode einer Entladungsröhre
ίο ganz oder teilweise aus Zirkonium bestehen. Während des Betriebes der Röhre wird nun das Zirkonium unter dem Einfluß des elektrischen Stromes erhitzt und erhält dabei die Eigenschaft, die in der Entladungsröhre vorhandenen Restgase oder Verunreinigungen zu binden. Es läßt sich nicht mit Sicherheit angeben, auf welche Weise die Bindung von Gasverunreinigungen durch das Zirkonium vor sich geht. Vielleicht werden bei der hohen Temperatur, auf die das Zirkonium durch die Entladung erhitzt worden ist, chemische Verbindungen zwischen diesem Metall und den Gasverunreinigungen gebildet, die darauf vom Zirkonium gleichsam gelöst werden. Wie auch der Mechanismus der Bindung der Gasverunreinigungen vor sich gehen mag, es ist festgestellt worden, daß die Beseitigung der unerwünschten Gase durch Anwendung der Erfindung überaus wirksam ist.
Im nachfolgenden soll die Bindung von Restgasen oder Gasverunreinigungen durch Zirkonium bei höherer Temperatur als Absorption bezeichnet werden, ohne daß durch die Verwendung dieser Bezeichnung eine bebestimmte Theorie der Erscheinung festgelegt werden soll.
Die Erfindung ist in der Zeichnung, die eine Senderöhre mit metallener Außenanode beispielsweise darstellt, näher erläutert.
In dieser Figur sind die Glühkathode, das Gitter und die Anode je durch Ziffern 1, 2 und 3 bezeichnet. An der Innenwand der Metallanode ist z. B. durch Schweißen ein Zirkondraht 4 befestigt. Wird nun die Entladungsröhre betrieben, so wird unter dem Einfluß des Elektronenaufpralls die Anode und mit ihr der Zirkondraht auf hohe Temperatur erhitzt. Es ist festgestellt worden, daß auf diese Weise während der ganzen Lebensdauer der Senderöhre ein sehr hohes Vakuum aufrechterhalten bleiben kann.
Anstatt das Zirkonium durch Elektronenaufprall zu erhitzen, kann man die Erhitzung auch auf andere Weise mittelbar oder unmittelbar durch einen elektrischen Strom bewirken. Man kann z. B. ein zusammenhängendes Stückchen Zirkonium derart an einer Glühdrahtzuleitung befestigen, daß es beim Betrieb der Entladungsröhre die für eine günstige Wirkung erforderliche Temperatur erhält.
Die nach dem Ausführungsbeispiel für eine Sendelampe beschriebene Erfindung findet bei anderen Hochvakuumröhren, wie z. B. Röntgenröhren, oder bei gasgefüllten Röhren, wie z. B. gasgefüllten Gleichrichtern, gleichfalls Anwendung.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrische Entladungsröhre, in der sich ein nicht zur Elektronenemission dienender, bei Erhitzung durch einen elektrischen Strom gasabsorbierend wirkender Stoff befindet, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Stoff aus Zirkonium besteht, das an einer solchen Stelle in der Entladungsröhre angeordnet ist, daß es durch einen während des Betriebes der Röhre auftretenden Strom derart erhitzt wird, daß es Gasreste oder Gasverunreinigungen aufnehmen kann.
2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zirkonium in zusammenhängender Form verwendet ist, z. B. in Form eines Drahtes oder einer kleinen Platte.
3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode ganz oder teilweise aus Zirkonium besteht. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN28417D 1927-10-14 1928-02-11 Elektrische Entladungsroehre Expired DE550178C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL550178X 1927-10-14
GB32839/26A GB300403A (en) 1927-10-14 1927-12-05 Improvements relating to thermionic valves or electron discharge tubes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE550178C true DE550178C (de) 1932-05-12

Family

ID=34436847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN28417D Expired DE550178C (de) 1927-10-14 1928-02-11 Elektrische Entladungsroehre

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE550178C (de)
FR (1) FR649051A (de)
GB (1) GB300403A (de)

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DE739183C (de) * 1934-09-15 1943-09-14 Aeg Verfahren zum Gettern elektrischer Entladungsroehren mit metallischer Wandung
DE1011996B (de) * 1952-12-01 1957-07-11 Siemens Reiniger Werke Ag Vakuumgefaess mit zur Bindung von Gasen heizbarer Getteranordnung
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DE1094376B (de) * 1957-05-31 1960-12-08 Gen Electric Verfahren zur Herstellung eines Vakuums im Innern einer verschliessbaren Huelle, z.B. einer Huelle einer elektrischen Entladungsroehre

Families Citing this family (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761089C (de) * 1937-12-31 1954-04-29 Siemens & Halske A G Mittelbar geheizte Gluehkathode fuer Braunsche Roehren

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GB300403A (en) 1928-11-15
FR649051A (fr) 1928-12-18

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