DE558896C - Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen - Google Patents
Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche VorrichtungenInfo
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K7/00—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
- G06K7/10—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
- G06K7/10544—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
- G06K7/10821—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices
- G06K7/10831—Arrangement of optical elements, e.g. lenses, mirrors, prisms
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a GRUPPE
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1930 ab
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur Auswertung von Steuerstreifen, wie sie z. B.
für Addier-, Registrier-, Telegraphier- und ähnliche Zwecke benutzt werden. Auf diesen
Streifen werden zur Registrierung Marken, ■/.. B. Löcher, an nebeneinanderliegenden Zählpunktstellen
angebracht. Die verschiedenen Kombinationen, die -sich aus der verschiedenen
Lage der Marken zueinander ergeben, bestimmen die registrierten Zahlen o. dgl. Zur
Auswertung derartiger Streifen hat man bereits die Verwendung von Photozellen vorgeschlagen,
welche durch abtastendes Licht beeinflußt werden.
Bei einer derartigen Anordnung macht sich der Nachteil bemerkbar, daß der Streifen sehr
breit sein muß, um z. B. hinter jedem Loch eine Photozelle anordnen zu können. Auch
kann es sich leicht ereignen, daß der Streifen, wenn er bei der Auswertung abgerollt wird,
sich ein wenig in seitlicher Richtung verschiebt und daß dadurch die Intensität des
durch ein bestimmtes Loch auf die zugehörige Photozelle fallenden Lichtes so stark geschwächt
wird, daß die von der Photozelle gesteuerte Einrichtung nicht mehr anspricht.
Man hat bereits bei Einrichtungen zur
Bildübertragung das Licht, welches von der abgetasteten Stelle des Bildes ausgeht, mit
Hilfe eines parabelförmig ausgebildeten Spiegels auf die lichtempfindliche Fläche der
Photozelle reflektiert, wobei diese Fläche wesentlich größer ist als die abgetastete
Stelle. Dabei ist jedoch das Bild der abgetasteten Stelle nicht größer als die Fläche der
Photozelle. Auch hat man schon bei Klangaufzeichnungen auf Filmen vorgeschlagen,
zur Wiedergabe ein vergrößertes Bild des Filmes zu entwerfen und einen aus diesem
Bild abgeblendeten Streifen auf die Photozelle fallen zu lassen. Diese Anordnung hat
aber den Zweck, auch hohe Frequenzen, die auf dem Film aufgezeichnet sind, rein wiedergeben
zu können. Irgendwelche Schwierigkeiten infolge ungenauer Führung des Streifens können bei dieser bekannten Anordnung
nicht eintreten.
Die Schwierigkeiten, die bei Einrichtungen zur Auswertung von Steuerstreifen für
Addier-, Registrier-, Telegraphier- und ahnliehe Zwecke überwunden werden müssen,
hängen mit der engen Aneinanderreihung der Zählpunktsteller zusammen. Diese ist insofern
nachteilig, als bei einer seitlichen Verschiebung des Streifens von einer Marke auch
in unbeabsichtigter Weise eine ihr nicht entsprechende benachbarte Photozelle beeinflußt
werden kann.
*) Von dem Patenlsiirhcr ist als der Erfinder an gegeben worden:
Dr. Alfred Sacklowski in Berlin-Siemensstadt.
ITm diese Nachteile zu beseitigen, wird durch eine in der Nähe des Streifens angebrachte
Optik auf die Photozellen ein vergrößertes Bild der auszuwertenden Stelle des Streifens geworfen. Diese Vergrößerung wird
nun erfindungsgemäß derart bemessen, daß das Bild einer einzelnen Marke größer ist als
die Projektion der empfindlichen Fläche einer Photozelle auf die Bildebene. Verschiebt sich
ίο dann der Streifen etwas in seitlicher Richtung,
so bleibt trotzdem die Zelle im Bereich des Bildes der Marke, und es tritt eine sichere Beeinflussung
der Zelle ein. Auch bewirken geringe Schwankungen in der Ablaufgeschwin-■15
digkeit des Streifens keinen Fehler im Ansprechen der Zellen.
Insbesondere wird mit dieser neuen Anordnung auch der Vorteil erzielt, daß es nicht
nötig ist, zwischen den einzelnen Marken ?.o große Zwischenräume vorzusehen, sondern
dieselben können in üblicher Weise dicht beieinander liegen, so daß dadurch der Streifen
nicht breiter als üblich ausgebildet werden muß.
»5 . In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1
stellt eine Ansicht und Abb. 2 einen Schnitt längs I-I der Abb. 1 dar. Der auf den Rollen
α und b aufgewickelte Registrierstreifen c läuft durch das von der Blende d ausgeblendete
Lichtbüschel. Dieses stammt von der Lichtquelle e, und die Linsen / und g dienen
dazu, in der Ebene h ein vergrößertes Bild des Streifens zu entwerfen. In dieser Ebene
befinden sich die Photozellen klt k2, k3 mit den
Stromzuführungen I1, I2 und I3. Im Streifen
befinden sich die Löcher W1, m2, m3, deren
Bilder W1', m2, ma' auf die Photozellen geworfen
werden und wesentlich größer sind als diese.
Wenn bei dieser Anordnung die seitliche Führung des Streifens nicht völlig einwandfrei
arbeitet und sich der Streifen etwas verschiebt, so fällt doch das in den Bildern der
Öffnungen konzentrierte Licht immer noch so auf die Photozellen, daß diese voll ausgeleuchtet
werden und sicher ansprechen.
Es ist auch ohne weiteres klar, daß bei dieser Anordnung die Abstände zwischen den
Zählpunktstellen nur so breit zu sein brauchen, als es eine unvermeidbare Ungenauigkeit
der Führungseinrichtungen oder die Sicherheit gegen ein Zerreißen des Streifens
erfordert. Man kann auch für den Fall eines übermäßigen Verschiebens des Streifens in 55
seitlicher Richtung an einem Rande oder an beiden in regelmäßigen Abständen Löcher anbringen,
durch die das Licht auf eine besondere Photozelle fallen kann. Verschiebt sich der Streifen zu sehr nach der Seite, so 60
wird diese Photozelle vom Licht getroffen, die dann eine Signalvorrichtung einschaltet, so
daß der Mangel sogleich bemerkt und beseitigt werden kann. Man kann auch, da unter Umständen nur die Vergrößerung in 65
der Querrichtung des Streifens wesentlich ist, die Optik aus Zylinderlinsen bestehen lassen,
so daß der Streifen nur in seiner Querrichtung ein vergrößertes Bild, in der Längsrichtung
dagegen eines von natürlicher Größe ent-' 70 wirft.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zur Auswertung von Steuerstreifen für Addier-, Registrier-, Telegraphier- und ähnliche Vorrichtungen, wobei von auf den Streifen angebrachten Marken, z. B. ausgestanzten Löchern, aufgedruckten Punkten oder Strichen usw., in für andere Zwecke an sich bekannter Weise vergrößerte Bilder zur optischen Beeinflussung auf Photozellen geworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung zur Belichtung der Photozellen ein so stark vergrößertes Bild der Marken des Streifens entwirft, daß das Bild einer einzelnen Marke größer ist als die empfindliche Fläche einer Photozelle.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen- go räume zwischen den Marken auf den Streifen klein sind gegen die Größe der Zeichen.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch besondere auf dem Streifen angebrachte Kontrollmarken, die durch besondere Photozellen eine Signalvorrichtung ο. dgl. einschalten, sobald der Streifen eine zu große seitliche Verschiebung erleidet.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung aus Zylinderlinsen besteht, so daß die abgetastete Stelle des Streifens nur senkrecht zur Längsrichtung desselben vergrößert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE558896T | 1930-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558896C true DE558896C (de) | 1932-09-12 |
Family
ID=6565477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930558896D Expired DE558896C (de) | 1930-07-24 | 1930-07-24 | Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558896C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032579B (de) * | 1952-12-05 | 1958-06-19 | Ibm Deutschland | Vorrichtung zur optischen Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern |
| DE1117336B (de) * | 1954-01-07 | 1961-11-16 | Norbert Goldstern Dr Ing | Aufzeichnungstraeger in Form von Karten, Blaettern, Streifen od. dgl. |
-
1930
- 1930-07-24 DE DE1930558896D patent/DE558896C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032579B (de) * | 1952-12-05 | 1958-06-19 | Ibm Deutschland | Vorrichtung zur optischen Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern |
| DE1117336B (de) * | 1954-01-07 | 1961-11-16 | Norbert Goldstern Dr Ing | Aufzeichnungstraeger in Form von Karten, Blaettern, Streifen od. dgl. |
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