[go: up one dir, main page]

DE558896C - Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen - Google Patents

Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen

Info

Publication number
DE558896C
DE558896C DE1930558896D DE558896DD DE558896C DE 558896 C DE558896 C DE 558896C DE 1930558896 D DE1930558896 D DE 1930558896D DE 558896D D DE558896D D DE 558896DD DE 558896 C DE558896 C DE 558896C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
photocells
arrangement according
evaluating
similar devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930558896D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Alfred Sacklowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Application granted granted Critical
Publication of DE558896C publication Critical patent/DE558896C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/10Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
    • G06K7/10544Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
    • G06K7/10821Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices
    • G06K7/10831Arrangement of optical elements, e.g. lenses, mirrors, prisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a GRUPPE
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1930 ab
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zur Auswertung von Steuerstreifen, wie sie z. B. für Addier-, Registrier-, Telegraphier- und ähnliche Zwecke benutzt werden. Auf diesen Streifen werden zur Registrierung Marken, ■/.. B. Löcher, an nebeneinanderliegenden Zählpunktstellen angebracht. Die verschiedenen Kombinationen, die -sich aus der verschiedenen Lage der Marken zueinander ergeben, bestimmen die registrierten Zahlen o. dgl. Zur Auswertung derartiger Streifen hat man bereits die Verwendung von Photozellen vorgeschlagen, welche durch abtastendes Licht beeinflußt werden.
Bei einer derartigen Anordnung macht sich der Nachteil bemerkbar, daß der Streifen sehr breit sein muß, um z. B. hinter jedem Loch eine Photozelle anordnen zu können. Auch kann es sich leicht ereignen, daß der Streifen, wenn er bei der Auswertung abgerollt wird, sich ein wenig in seitlicher Richtung verschiebt und daß dadurch die Intensität des durch ein bestimmtes Loch auf die zugehörige Photozelle fallenden Lichtes so stark geschwächt wird, daß die von der Photozelle gesteuerte Einrichtung nicht mehr anspricht.
Man hat bereits bei Einrichtungen zur
Bildübertragung das Licht, welches von der abgetasteten Stelle des Bildes ausgeht, mit Hilfe eines parabelförmig ausgebildeten Spiegels auf die lichtempfindliche Fläche der Photozelle reflektiert, wobei diese Fläche wesentlich größer ist als die abgetastete Stelle. Dabei ist jedoch das Bild der abgetasteten Stelle nicht größer als die Fläche der Photozelle. Auch hat man schon bei Klangaufzeichnungen auf Filmen vorgeschlagen, zur Wiedergabe ein vergrößertes Bild des Filmes zu entwerfen und einen aus diesem Bild abgeblendeten Streifen auf die Photozelle fallen zu lassen. Diese Anordnung hat aber den Zweck, auch hohe Frequenzen, die auf dem Film aufgezeichnet sind, rein wiedergeben zu können. Irgendwelche Schwierigkeiten infolge ungenauer Führung des Streifens können bei dieser bekannten Anordnung nicht eintreten.
Die Schwierigkeiten, die bei Einrichtungen zur Auswertung von Steuerstreifen für Addier-, Registrier-, Telegraphier- und ahnliehe Zwecke überwunden werden müssen, hängen mit der engen Aneinanderreihung der Zählpunktsteller zusammen. Diese ist insofern nachteilig, als bei einer seitlichen Verschiebung des Streifens von einer Marke auch in unbeabsichtigter Weise eine ihr nicht entsprechende benachbarte Photozelle beeinflußt werden kann.
*) Von dem Patenlsiirhcr ist als der Erfinder an gegeben worden:
Dr. Alfred Sacklowski in Berlin-Siemensstadt.
ITm diese Nachteile zu beseitigen, wird durch eine in der Nähe des Streifens angebrachte Optik auf die Photozellen ein vergrößertes Bild der auszuwertenden Stelle des Streifens geworfen. Diese Vergrößerung wird nun erfindungsgemäß derart bemessen, daß das Bild einer einzelnen Marke größer ist als die Projektion der empfindlichen Fläche einer Photozelle auf die Bildebene. Verschiebt sich ίο dann der Streifen etwas in seitlicher Richtung, so bleibt trotzdem die Zelle im Bereich des Bildes der Marke, und es tritt eine sichere Beeinflussung der Zelle ein. Auch bewirken geringe Schwankungen in der Ablaufgeschwin-■15 digkeit des Streifens keinen Fehler im Ansprechen der Zellen.
Insbesondere wird mit dieser neuen Anordnung auch der Vorteil erzielt, daß es nicht nötig ist, zwischen den einzelnen Marken ?.o große Zwischenräume vorzusehen, sondern dieselben können in üblicher Weise dicht beieinander liegen, so daß dadurch der Streifen nicht breiter als üblich ausgebildet werden muß.
»5 . In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 stellt eine Ansicht und Abb. 2 einen Schnitt längs I-I der Abb. 1 dar. Der auf den Rollen α und b aufgewickelte Registrierstreifen c läuft durch das von der Blende d ausgeblendete Lichtbüschel. Dieses stammt von der Lichtquelle e, und die Linsen / und g dienen dazu, in der Ebene h ein vergrößertes Bild des Streifens zu entwerfen. In dieser Ebene befinden sich die Photozellen klt k2, k3 mit den Stromzuführungen I1, I2 und I3. Im Streifen befinden sich die Löcher W1, m2, m3, deren Bilder W1', m2, ma' auf die Photozellen geworfen werden und wesentlich größer sind als diese.
Wenn bei dieser Anordnung die seitliche Führung des Streifens nicht völlig einwandfrei arbeitet und sich der Streifen etwas verschiebt, so fällt doch das in den Bildern der Öffnungen konzentrierte Licht immer noch so auf die Photozellen, daß diese voll ausgeleuchtet werden und sicher ansprechen.
Es ist auch ohne weiteres klar, daß bei dieser Anordnung die Abstände zwischen den Zählpunktstellen nur so breit zu sein brauchen, als es eine unvermeidbare Ungenauigkeit der Führungseinrichtungen oder die Sicherheit gegen ein Zerreißen des Streifens
erfordert. Man kann auch für den Fall eines übermäßigen Verschiebens des Streifens in 55 seitlicher Richtung an einem Rande oder an beiden in regelmäßigen Abständen Löcher anbringen, durch die das Licht auf eine besondere Photozelle fallen kann. Verschiebt sich der Streifen zu sehr nach der Seite, so 60 wird diese Photozelle vom Licht getroffen, die dann eine Signalvorrichtung einschaltet, so daß der Mangel sogleich bemerkt und beseitigt werden kann. Man kann auch, da unter Umständen nur die Vergrößerung in 65 der Querrichtung des Streifens wesentlich ist, die Optik aus Zylinderlinsen bestehen lassen, so daß der Streifen nur in seiner Querrichtung ein vergrößertes Bild, in der Längsrichtung dagegen eines von natürlicher Größe ent-' 70 wirft.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Auswertung von Steuerstreifen für Addier-, Registrier-, Telegraphier- und ähnliche Vorrichtungen, wobei von auf den Streifen angebrachten Marken, z. B. ausgestanzten Löchern, aufgedruckten Punkten oder Strichen usw., in für andere Zwecke an sich bekannter Weise vergrößerte Bilder zur optischen Beeinflussung auf Photozellen geworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung zur Belichtung der Photozellen ein so stark vergrößertes Bild der Marken des Streifens entwirft, daß das Bild einer einzelnen Marke größer ist als die empfindliche Fläche einer Photozelle.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen- go räume zwischen den Marken auf den Streifen klein sind gegen die Größe der Zeichen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch besondere auf dem Streifen angebrachte Kontrollmarken, die durch besondere Photozellen eine Signalvorrichtung ο. dgl. einschalten, sobald der Streifen eine zu große seitliche Verschiebung erleidet.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung aus Zylinderlinsen besteht, so daß die abgetastete Stelle des Streifens nur senkrecht zur Längsrichtung desselben vergrößert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930558896D 1930-07-24 1930-07-24 Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen Expired DE558896C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE558896T 1930-07-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE558896C true DE558896C (de) 1932-09-12

Family

ID=6565477

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930558896D Expired DE558896C (de) 1930-07-24 1930-07-24 Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE558896C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032579B (de) * 1952-12-05 1958-06-19 Ibm Deutschland Vorrichtung zur optischen Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern
DE1117336B (de) * 1954-01-07 1961-11-16 Norbert Goldstern Dr Ing Aufzeichnungstraeger in Form von Karten, Blaettern, Streifen od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032579B (de) * 1952-12-05 1958-06-19 Ibm Deutschland Vorrichtung zur optischen Abfuehlung von Aufzeichnungstraegern
DE1117336B (de) * 1954-01-07 1961-11-16 Norbert Goldstern Dr Ing Aufzeichnungstraeger in Form von Karten, Blaettern, Streifen od. dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2105946B2 (de) Vorrichtung zum ermitteln der belichtungszeiten
DE558896C (de) Einrichtung zum Auswerten von mit Marken versehenen Steuerstreifen fuer Addier-, Registrier-, Telegraphier- und aehnliche Vorrichtungen
DE2717000C2 (de)
DE1547361B2 (de) Zeichenprojektionsgerät
DE1810860A1 (de) Einrichtung zum Auffinden ausgewaehlter Einzelbilder auf einem Rollmikrofilm
DE550665C (de) Kinowiedergabeapparat mit optischem Ausgleich
DE2745994C2 (de) Vorrichtung zum Übertragen von Bildschirmdarstellungen auf einen Film
DE453011C (de) Vorrichtung zum Anbringen von Kennzeichen auf dem lichtempfindlichen Schichttraeger innerhalb einer Kamera
DE713102C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung und Aufzeichnung von Bildstandschwankungen bei Laufbildwerfern
DE4205922C2 (de) Vorrichtung zum bereichsweisen Ausmessen der Dichte von fotografischen Kopiervorlagen
DE636415C (de) Vorrichtung zum lichtelektrischen Abtasten von Tonaufzeichnungen
DE493648C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einrichten von Negativen oder Positiven auf sogenannten Passkreuzen oder Passkreuzteilen
DE2202374C3 (de) Abtasteinrichtung für Aussparungen am Rand eines bewegten Bandes
DE2723913A1 (de) Daten-druckeinrichtung fuer eine kamera
DE879512C (de) Photographische Zeilensetzmaschine
DE172376C (de)
DE508105C (de) Vorrichtung zur Ausscheidung der Wirksamkeit fremden Lichtes bei optischen Signaluebertragungen
DE506886C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erschliessen physikalischer Eigenschaften durchstrahlter Objekte
DE2357582A1 (de) Elektrofotografisches kopiergeraet
DE3340574A1 (de) Vorrichtung zur grossflaechigen optischen darstellung von auszeichnungen, beschriftungen, bildern
DE663239C (de) Anordnung zur Steuerung von Strahlungen, insbesondere fuer bildtelegraphische Zwecke
DE1293795B (de) Anzeigevorrichtung fuer Perforatoren zum Markieren von Lochstreifen fuer die Steuerung von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE259963C (de)
AT118721B (de) Einrichtung für die Photographie und Kinematographie in natürlichen Farben.
DE972516C (de) Greiferanordnung in Laufbildeinrichtungen