DE556819C - Waermefangglocke zum UEberdecken von Koch-, Brat- oder Backgeraeten - Google Patents
Waermefangglocke zum UEberdecken von Koch-, Brat- oder BackgeraetenInfo
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- DE556819C DE556819C DE1930556819D DE556819DD DE556819C DE 556819 C DE556819 C DE 556819C DE 1930556819 D DE1930556819 D DE 1930556819D DE 556819D D DE556819D D DE 556819DD DE 556819 C DE556819 C DE 556819C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/36—Shields or jackets for cooking utensils minimising the radiation of heat, fastened or movably mounted
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
- Wärmefangglocke zum Überdecken von Koch--, Brat- oder Backgeräten Die Erfindung betrifft eine Wärinefangglocke, «-elche in Verbindung mit einem Gasherd zum Überdecken von durch den Herd beheizten Koch-, Brat- oder Backgeräten benutzt wird, und bezweckt, zu verhindern, daß die Verbrennungsgase mit dem Inhalt des überdeckten Gerätes in Berührung kommen. Dies wird erfindungsgemäß durch eine mit dem zu überdeckenden Gerät zu einer rings völlig abgeschlossenen Kammer zu vereinigende Haube erreicht, die mit einer äußeren Haube zur Beheizung ihrer Außenfläche verbunden ist.
- Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dar, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch die gesamte Vorrichtung, Fig. 2 den oberen Teil der Vorrichtung in Verbindung mit einem Gefäß, zu dessen Erwärmung die von der Vorrichtung abziehenden Gase benutzt werden, Fig. 3 das mit der Heizvorrichtung verbundene Absperrmittel in einer Stellung, in der es den Gasabzug aus dein oberen Teile des Heizraumes verhindert, Fig..I die lösbare Verbindung der Überdeckungshaube mit der sie umgebenden Haube und Fig. 5 eine Untersetzplatte für das von der ',%-ärmefangglocke überdeckte Gerät.
- i bezeichnet einen Teil der zttm Aufstellen von Kochgeräten usw. dienenden Platte eines Gasherdes, 2 einen auf dieser Platte ruhenden Einsatzring. Auf dem Einsatzring :2 ruht die als Unterlage für den Tiegel 3 dienende Platte :I, welche mit Vorsprüngen 5 versehen ist, auf denen der Tiegel 3 ruht.
- Auf den Tiegel 3 ist die Haube G aufgesetzt, welche an ihrem unteren Rande einen Ring 7 trägt, der eine solche Breite hat, daß die Haube 6 in Verbindung mit Kochgeräten o. dgl. von verschiedenem Durchmesser benutzt werden kann. Die Haube 6 ist durch einen Bajonettverschluß 8, der in Fig. 4. .genauer dargestellt ist, mit einer äußeren Haube 9 verbunden. Die Haube 9 ist oben mit einer Vertiefung i i versehen, in deren Boden 1-2 Öffnungen io angeordnet sind. In der Vertiefung i i ruht ein Drehschieber 13 mit Öffnungen 14.. Die Haube 9 trägt Handgriffe 15, welche die Handhabung der Vorrichtung erleichtern.
- Die von dem Gasbrenner 16 abziehenden Heizgase bestreichen die untere Seite der Platte 4 und werden von der äußeren Haube 9 aufgefangen, so daß sie den Raum 17 zwischeu den Hauben 6 und 9 durchströmen und bei entsprechender Stellung des Drehschiebers 13 durch die Öffnungen io und 14 abziehen können. Nimmt der Drehschieber 13 die in Fig.3 wiedergegebene Lage ein, so sind die Öffnungen io abgesperrt, und der Raum 17 wird in der Hauptsache von ruhenden Heizgasen ausgefüllt. Nimmt der Drehschieber 13 eine Mittelstellung ein, so ziehen die Heizgase teils durch die Öffnungen io und 1q., teils am unteren Rande der Haube 9 aus dem Raum 17 ab.
- Der Drehschieber 13 trägt aufwärts gerichtete Rippen 18, auf die ein Gefäß i9 aufgesetzt werden kann, welches durch die aus dem Raum 17 abziehenden Gase erwärmt werden soll.
- Anstatt der in Fig. i wiedergegebenen Platte q. kann auch die in Fig. 5 dargestellte Platte 2o benutzt werden. Diese ist auf der einen Seite mit niedrigen Vorsprüngen 21, auf der anderen Seite mit Vorsprüngen 2¢ versehen, an die sich schräg zur Ebene der Platte gerichtete Rippen 22 anschließen. Die Platte 20 kann auf dem Ring 2, welcher in Fig. 5 in einer Lage gezeichnet ist, in der seine bei der Anordnung nach Fig. i nach oben gekehrte Seite nach unten gekehrt ist, entweder gemäß Fig. 5 so aufgestellt «.erden, daß die Teile 22 als Füße dienen, oder so, daß die nach unten gekehrten Vorsprünge 21 auf dem Einsatzring 23 ruhen, wobei der Tiegel 3 von den Vorsprüngen 2.4 getragen wird.
- Auf diese Weise kann die unmittelbare Wirkung der Heizgase auf die Platte 2o geregelt werden. Wenn der Tiegel 3 z. B. zum Backen benutzt werden soll, so wird die Platte 20 gemäß Fig. 5 angeordnet, bei der sie «-eiter von dem Brenner 16 entfernt ist, während sie, wenn gebraten werden soll, umgekehrt wird, so daß sie in höherem Maße von den Heizgasen in unmittelbarer Nähe des Brenners 16 Wärme empfängt. In beiden Fällen hat der Boden des Tiegels 3 von der obenliegenden Seite der Platte 2o denselben Abstand.
- Der Rand 7 der Haube 6 hat auch die Wirkung, daß Wirbelbewegungen der in den Raum 17 eintretenden Heizgase hervorgerufen werden, welche eine bessere Wärmeabgabe an die Haube 6 zur Folge haben.
- Die äußere Haube 9 kann außen mit einem Wärmeschutzmantel versehen werden, und sie kann eine beliebige, z. B. auch eine ovale oder nahezu rechteckige Form haben.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wärmefangglocke zum Überdecken von Koch-, Brat- oder Backgeräten, gekennzeichnet durch eine mit dem zu überdeckenden Gerät (3) zu einer rings völlig abgeschlossenen Kammer zu vereinigende Haube (6), die mit einer äußeren Haube (9) zur Beheizung ihrer Außenfläche verbunden ist.
- 2. Wärmefangglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Haube (6) mit der äußeren Gasauffanghaube (9) lösbar verbunden ist.
- 3. Wärmefangglocke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Haube (6) unten einen Rand (7) besitzt, der gestattet, sie auf das zu überdeckende Gerät (3) aufzusetzen.
- 4.. Wärmefangglocke nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Haube (6) am unteren Rande mit einer Aufsatzfläche (7) versehen ist, welche ihre Verbindung mit Geräten (3) von verschiedenen Abmessungen ermöglicht.
- 5. Wärmefangglocke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie in bekannter Weise einer die Unterlage für das mit der inneren Haube (6) zu vereinigende Gerät bildenden Platte (2o) angepaßt ist, welche auf beiden Seiten mit Vorsprüngen (21, 22) von verschiedener Höhe versehen ist.
- 6. Wärmefang-locke nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Gasauffanglocke g (9) zum Aufsetzen eines durch die abziehenden Heizgase zu erwärmenden Gefäßes oberhalb der Gasaustrittsöffnung (io) eingerichtet ist.
- 7. Wärmefangglocke nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für das durch die abziehenden Gase zu -erwärmende Gefäß eine in bekannter Weise an den Austrittsöffnungen (io, 1q.) für die Heizgase angebrachte Regelungsvorrichtung (13) dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE556819T | 1930-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556819C true DE556819C (de) | 1934-05-07 |
Family
ID=6564892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930556819D Expired DE556819C (de) | 1930-04-05 | 1930-04-05 | Waermefangglocke zum UEberdecken von Koch-, Brat- oder Backgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556819C (de) |
-
1930
- 1930-04-05 DE DE1930556819D patent/DE556819C/de not_active Expired
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