DE556131C - Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper - Google Patents
Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder KoerperInfo
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- DE556131C DE556131C DEK102069D DEK0102069D DE556131C DE 556131 C DE556131 C DE 556131C DE K102069 D DEK102069 D DE K102069D DE K0102069 D DEK0102069 D DE K0102069D DE 556131 C DE556131 C DE 556131C
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Links
- 238000005498 polishing Methods 0.000 title description 5
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- 208000001848 dysentery Diseases 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B39/00—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
- B24B39/04—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
KiOSOo9 Χΐήόϊα1
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents:
. Juli 1932
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen, Ruhr*) Vorrichtung zum Prägepolieren kreisrunder Körper
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1926 ab
Die Erfindung bezieht sich auf solche Vorrichtungen zum Prägepolieren kreisrunder
Körper, bei denen die Prägerollen von ihren Lagerkörpern gabelförmig umfaßt werden.
Diese Art der Rollenlagerung wird deshalb bevorzugt, weil sich bei ihr der Rollendruck
symmetrisch auf den Lagerkörper überträgt und somit ein Schiefstellen der Rollen durch
Formänderung oder auch durch einseitige Abnutzung der Lagerstellen verhütet wird. Mit
dieser Bauart konnte man bisher nicht solche Flächen polieren, die, wie z. B. die sogenannten
Notläufe der Achsschenkel von Eisenbahnradsätzen, bis dicht an die Stirnfläche eines
benachbarten Körpers (der Radnabe) heranreichen. Die Erfindung bezweckt, diese Vorrichtungen
so auszubilden, daß sie auch in solchen Fällen verwendbar sind; die Erfindung
besteht darin, daß an der einen Außenseite der Lagerkörper gleichachsig zu den Prägerollen in leicht lösbarer Weise je eine
zusätzliche Prägerolle fliegend gelagert ist, wobei die Durchmesser der Rollen der beiden
Rollensätze so gegeneinander bemessen sind, daß auch dann nur ein Satz arbeitet, wenn die
fliegend gelagerten Rollen an Ort und Stelle sind. Diese zusätzlichen Rollen dienen zum
Prägepolieren der Notläufe der Achsschenkel. Es sei bemerkt, daß bereits Vorrichtungen
bekannt sind, bei denen je zwei Rollen in achsiger Richtung hintereinandergelagert
sind. Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind jedoch auch die äußeren Rollen so gelagert,
daß man damit keine Flächen bis dicht an die Stirnfläche eines benachbarten Körpers polieren
kann. Auch sollen bei den bekannten Vorrichtungen die verschiedenen Sätze im allgemeinen
gleichzeitig arbeiten.
Auf der Zeichnung ist ein zum Polieren der Achsschenkel eines Eisenbahnradsatzes bestimmtes
Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise im Schnitt dargestellte Stirnansicht der Poliervorrichtung
nebst Radsatz und
Abb. 2 (unter Weglassung einzelner Teile) einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1, von
oben gesehen.
An der einen Außenseite des an dem Tragkörper E schwenkbar gelagerten Halters H,
der den gabelförmig ausgebildeten Lagerkörper der Prägerollen J und K bildet, ist gleichachsig
zu diesen Rollen auf einem Fortsatz der zugehörigen, mit L und L1 bezeichneten
Lagerzapfen je eine zusätzliche Prägerolle M oder M1 gelagert (vgl. insbesondere Abb. 2).
Die mit einer Nabe m% (Abb. 2) versehenen Rollen M und M1, die auf die zugehörigen
Zapfenfortsätze lose aufschiebbar sind, sind in ihrer Gebrauchsstellung (Abb. 2) z. B.
durch je einen in eine Ringnut ihrer Nabew2
eingreifenden Schieber N gesichert, der sie
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Leipert in Essen, Ruhr.
nach entsprechender Verschiebung freigibt, so daß sie von den Fortsätzen der Zapfen L
und Lx abgezogen werden können. In entsprechender
Weise ist an der Außenseite des Tragkörpers D, der den gabelförmig ausgebildeten
Lagerkörper der dritten Prägerolle G bildet, ebenfalls eine zusätzliche Prägerolle
M3 auf einem Fortsatz des Lagerzapfens JJ der Rolle G gelagert und in leicht
u> lösbarer Weise mittels eines Schiebers N befestigt.
Die Tragkörper D und E sind in bekannter Weise auf dem Vorschubschlitten
einer Prägepolierbank in der Querrichtung verschiebbar angeordnet und können durch
eine Zwieselschraube F gemeinsam an das Werkstück herangebracht oder voneinander
entfernt werden.
Beim Polieren des Laufzapfens p1 des einen
Achsschenkels des Radsatzes P sind die zusätzlichen Prägerollen M, M1 und M3 von den
zugehörigen Zäpfenfortsätzen abgezogen. Der Arbeitsvorgang vollzieht sich hierbei in der
üblichen Weise. Zum Polieren des Notlaufsp2
des Achsschenkels werden auf die Fortsätze as der Zapfen L, L1 und JJ, nachdem die Tragkörper
D und E in der Längsrichtung des Achsschenkels in eine passende Lage verschoben
und mittels der Zwieselschraube F auf einen hinreichend großen gegenseitigen Abstand
eingestellt sind, die zusätzlichen Prägerollen M, M1 und M3 aufgeschoben und mittels
der Schieber N gegen Längsverschiebung gesichert. Nunmehr werden mittels der Zwieselschraube
F die fliegend angeordneten RoI-len
M, Mx und M3 gegen den Notlauf p- gepreßt
und an diesem, ebenso wie vorher die Rollen J, K und G an dem Lauf zapfen p1, entlang
geführt. Die zu polierende Fläche des Notlaufs p- kann hierbei, wie aus Abb. 2 unmittelbar
zu ersehen ist, beliebig nahe an die Stirnfläche der Radnabe heranreichen. Wie eingangs erwähnt, sind die Rollen der beiden
Rollensätze so gegeneinander bemessen, daß die beiden Sätze niemals gleichzeitig arbeiten.
Haben ferner die zusätzlichen Prägerollen M, M1 und M3 mindestens denselben Durchmesser
wie die Prägerollen /, K und G, so kann der Notlauf p- auch dann auf seiner ganzen
Länge prägepoliert werden, wenn er sehr lang * ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Vorrichtung zum Prägepolieren kreisrunder Körper, bei der die Prägerollen von ihren Lagerkörpern gabelförmig umfaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Außenseite der Lagerkörper (H und D) gleichachsig zu den Prägerollen (/, K und G) in leicht lösbarer Weise je eine zusätzliche Prägerolle (M, M1 oder M3) fliegend gelagert ist, wobei die Durchmesser der Rollen der beiden Rollensätze (/, K, G und M, M1, ΜΆ) so gegeneinander bemessen sind, daß auch dann nur ein Satz arbeitet, wenn die fliegend gelagerten Rollen (M, M1 und M3) an Ort und Stelle sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Prägerollen (M, M1 und M3) mindestens denselben Durchmesser haben wie die Prägerollen (J, K und G).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK102069D DE556131C (de) | 1926-12-18 | 1926-12-18 | Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK102069D DE556131C (de) | 1926-12-18 | 1926-12-18 | Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556131C true DE556131C (de) | 1932-08-02 |
Family
ID=7239814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK102069D Expired DE556131C (de) | 1926-12-18 | 1926-12-18 | Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556131C (de) |
-
1926
- 1926-12-18 DE DEK102069D patent/DE556131C/de not_active Expired
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