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DE556131C - Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper - Google Patents

Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper

Info

Publication number
DE556131C
DE556131C DEK102069D DEK0102069D DE556131C DE 556131 C DE556131 C DE 556131C DE K102069 D DEK102069 D DE K102069D DE K0102069 D DEK0102069 D DE K0102069D DE 556131 C DE556131 C DE 556131C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
embossing
bodies
roller
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK102069D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Leipert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK102069D priority Critical patent/DE556131C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE556131C publication Critical patent/DE556131C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B39/00Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
    • B24B39/04Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
KiOSOo9 Χΐήόϊα1 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents:
. Juli 1932
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen, Ruhr*) Vorrichtung zum Prägepolieren kreisrunder Körper
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1926 ab
Die Erfindung bezieht sich auf solche Vorrichtungen zum Prägepolieren kreisrunder Körper, bei denen die Prägerollen von ihren Lagerkörpern gabelförmig umfaßt werden. Diese Art der Rollenlagerung wird deshalb bevorzugt, weil sich bei ihr der Rollendruck symmetrisch auf den Lagerkörper überträgt und somit ein Schiefstellen der Rollen durch Formänderung oder auch durch einseitige Abnutzung der Lagerstellen verhütet wird. Mit dieser Bauart konnte man bisher nicht solche Flächen polieren, die, wie z. B. die sogenannten Notläufe der Achsschenkel von Eisenbahnradsätzen, bis dicht an die Stirnfläche eines benachbarten Körpers (der Radnabe) heranreichen. Die Erfindung bezweckt, diese Vorrichtungen so auszubilden, daß sie auch in solchen Fällen verwendbar sind; die Erfindung besteht darin, daß an der einen Außenseite der Lagerkörper gleichachsig zu den Prägerollen in leicht lösbarer Weise je eine zusätzliche Prägerolle fliegend gelagert ist, wobei die Durchmesser der Rollen der beiden Rollensätze so gegeneinander bemessen sind, daß auch dann nur ein Satz arbeitet, wenn die fliegend gelagerten Rollen an Ort und Stelle sind. Diese zusätzlichen Rollen dienen zum Prägepolieren der Notläufe der Achsschenkel. Es sei bemerkt, daß bereits Vorrichtungen bekannt sind, bei denen je zwei Rollen in achsiger Richtung hintereinandergelagert sind. Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind jedoch auch die äußeren Rollen so gelagert, daß man damit keine Flächen bis dicht an die Stirnfläche eines benachbarten Körpers polieren kann. Auch sollen bei den bekannten Vorrichtungen die verschiedenen Sätze im allgemeinen gleichzeitig arbeiten.
Auf der Zeichnung ist ein zum Polieren der Achsschenkel eines Eisenbahnradsatzes bestimmtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine teilweise im Schnitt dargestellte Stirnansicht der Poliervorrichtung nebst Radsatz und
Abb. 2 (unter Weglassung einzelner Teile) einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1, von oben gesehen.
An der einen Außenseite des an dem Tragkörper E schwenkbar gelagerten Halters H, der den gabelförmig ausgebildeten Lagerkörper der Prägerollen J und K bildet, ist gleichachsig zu diesen Rollen auf einem Fortsatz der zugehörigen, mit L und L1 bezeichneten Lagerzapfen je eine zusätzliche Prägerolle M oder M1 gelagert (vgl. insbesondere Abb. 2). Die mit einer Nabe m% (Abb. 2) versehenen Rollen M und M1, die auf die zugehörigen Zapfenfortsätze lose aufschiebbar sind, sind in ihrer Gebrauchsstellung (Abb. 2) z. B. durch je einen in eine Ringnut ihrer Nabew2 eingreifenden Schieber N gesichert, der sie
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Leipert in Essen, Ruhr.
nach entsprechender Verschiebung freigibt, so daß sie von den Fortsätzen der Zapfen L und Lx abgezogen werden können. In entsprechender Weise ist an der Außenseite des Tragkörpers D, der den gabelförmig ausgebildeten Lagerkörper der dritten Prägerolle G bildet, ebenfalls eine zusätzliche Prägerolle M3 auf einem Fortsatz des Lagerzapfens JJ der Rolle G gelagert und in leicht u> lösbarer Weise mittels eines Schiebers N befestigt. Die Tragkörper D und E sind in bekannter Weise auf dem Vorschubschlitten einer Prägepolierbank in der Querrichtung verschiebbar angeordnet und können durch eine Zwieselschraube F gemeinsam an das Werkstück herangebracht oder voneinander entfernt werden.
Beim Polieren des Laufzapfens p1 des einen Achsschenkels des Radsatzes P sind die zusätzlichen Prägerollen M, M1 und M3 von den zugehörigen Zäpfenfortsätzen abgezogen. Der Arbeitsvorgang vollzieht sich hierbei in der üblichen Weise. Zum Polieren des Notlaufsp2 des Achsschenkels werden auf die Fortsätze as der Zapfen L, L1 und JJ, nachdem die Tragkörper D und E in der Längsrichtung des Achsschenkels in eine passende Lage verschoben und mittels der Zwieselschraube F auf einen hinreichend großen gegenseitigen Abstand eingestellt sind, die zusätzlichen Prägerollen M, M1 und M3 aufgeschoben und mittels der Schieber N gegen Längsverschiebung gesichert. Nunmehr werden mittels der Zwieselschraube F die fliegend angeordneten RoI-len M, Mx und M3 gegen den Notlauf p- gepreßt und an diesem, ebenso wie vorher die Rollen J, K und G an dem Lauf zapfen p1, entlang geführt. Die zu polierende Fläche des Notlaufs p- kann hierbei, wie aus Abb. 2 unmittelbar zu ersehen ist, beliebig nahe an die Stirnfläche der Radnabe heranreichen. Wie eingangs erwähnt, sind die Rollen der beiden Rollensätze so gegeneinander bemessen, daß die beiden Sätze niemals gleichzeitig arbeiten. Haben ferner die zusätzlichen Prägerollen M, M1 und M3 mindestens denselben Durchmesser wie die Prägerollen /, K und G, so kann der Notlauf p- auch dann auf seiner ganzen Länge prägepoliert werden, wenn er sehr lang * ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Prägepolieren kreisrunder Körper, bei der die Prägerollen von ihren Lagerkörpern gabelförmig umfaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Außenseite der Lagerkörper (H und D) gleichachsig zu den Prägerollen (/, K und G) in leicht lösbarer Weise je eine zusätzliche Prägerolle (M, M1 oder M3) fliegend gelagert ist, wobei die Durchmesser der Rollen der beiden Rollensätze (/, K, G und M, M1, ΜΆ) so gegeneinander bemessen sind, daß auch dann nur ein Satz arbeitet, wenn die fliegend gelagerten Rollen (M, M1 und M3) an Ort und Stelle sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Prägerollen (M, M1 und M3) mindestens denselben Durchmesser haben wie die Prägerollen (J, K und G).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK102069D 1926-12-18 1926-12-18 Vorrichtung zum Praegepolieren kreisrunder Koerper Expired DE556131C (de)

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