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DE554278C - Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE554278C
DE554278C DE1930554278D DE554278DD DE554278C DE 554278 C DE554278 C DE 554278C DE 1930554278 D DE1930554278 D DE 1930554278D DE 554278D D DE554278D D DE 554278DD DE 554278 C DE554278 C DE 554278C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
extinguishing
counters
gear
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930554278D
Other languages
English (en)
Inventor
August Kottmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG filed Critical Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Application granted granted Critical
Publication of DE554278C publication Critical patent/DE554278C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Löschen der Zählwerke von Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Einrichtuil#,,-an voll selbsttätig multiplizieren` eechenmaschnen, die benutzt wird, ---wenn mit der Maschine in ununterbrochener Reihenfolge eine--größere Anzahl von Multiplikationen dürchzüführen sind. Die Einrichtung nach der Erfindung stellt, sobald sie wirksam gemacht wird, vor Beginn einer jeden Multiplikation die Zählwerke der Rechenmaschine ,sUb_Qttä.tig auf Null. Dadurch wird einmal ldem Rechner beim Multiplizieren dass, lästige jedesmalige Nullstellen abgenommen, und vor @.llen Dingen kann das Nullstellen der Zählwerke nicht versehentlich unterlassen werden, solange die selbsttätige Nullstellvorrichtung wirksam ist.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung ist insbesondere auf solche Maschinen anwendbar, in denen außer der Hauptantriebswelle der Rechenmaschine auch die Löschvorrichtungen der Zählwerke mötörisch angetrieben «-erden, und besteht in einem Mechanismus, der beim Niederdrücken der Multiplikationstaste -zunächst die Löschvorrichtung mit dem Antriebsmotor kuppelt, der aber, sobald dem Lös_chergetriebe die zum Löschen der Zähl-«-erke erforderliche Bewegung erteilt ist, die Bewegungsübertragung vom Motor zum Löschergetriebe unterbricht und auf den Hauptantrieb der Rechenmaschine umschaltet.
  • Die Umschaltung der Bewegungsübertragung von der einen zur anderen Welle kann entweder durch eine Wechselkupplung oder durch ein vom Motor angetriebenes Differential erfolgen, dessen die Löscherwei_le und die Hauptwelle bewegende Wellen wechselweise gesperrt werden können. Zwischen den Löschvorrichtungen der Zählwerke und dem sie bewegenden Getriebe ordnet man zweckmäßig Kupplungsvorrichtungen an, die es ermöglichen, die Löschvorrichtungen alle oder zum Teil abzuschalten, so daß trotz Bewegung des Löschergetriebes die Löschung der Zählwerke, falls notwendig, unterbleiben kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt in Verbindung mit einer elektrisch angetriebenen Rechenmaschine, in der auch das Löschergetriebe motorisch bewegt wird.
  • Abb. r zeigt den elektrischen Antrieb der Rechenmaschine und die Einrichtung flach der Erfindung im Grundriß, Abb. 2 Teile der Zählwerke und der Löscheinrichtung im Grundriß, Abb.3 die Multiplikationstaste in einer Seitenansicht, Abb. 4 das Zählwerk und Teile der Löscheinrichtung in Vorderansicht, Abb. 5 dasselbe im Grundriß, Abb.6 die Ausbildung der Wechselkupplung, die an Stelle des Differentiales in Abb. i verwendet werden kann.
  • Nachdem die gewünschten Zahlenwerte in der Maschine eingestellt sind, wird die Multiplikationstaste i gedrückt, die über Welle 2 und Zwischenhebel 3 die Steuerschiene 4 bewegt. Steuerschiene 4 rückt die Kupplung 5 ein und schließt durch die Kontakteinrichtung 6 den Stromkreis des Motors 7, so daß dieser über Kupplung 5 das. Differential 12 antreibt.
  • Die Verlängerung i" des Tastenhebels der Multiplikationstaste i bewegt beim Niederdrücken der Taste vermittels der Klinke 9 und des Zwischenhebels 8 den Sperrschieber io, der mit der Sperrscheibe i i auf der Welle 23 und der Sperrscheibe 14 der Hohlwelle 32 des vom Motor angetriebenen Differentiales 12 zusammenarbeitet.
  • Durch Bedienung der Multiplikationstaste i wird der Sperrschieber io so verschoben, daß seine vorspringende Kante ioa in einen radialen Schlitz der Sperrscheibe i i eintritt und der Vorsprung iov aus dem radialen Schlitz der Sperrscheibe 14 austritt. Die Sperrscheibe i i und die zugehörige Welle 23 des Differentiales ist also gesperrt, wohingegen die Sperrscheibe 14 mit dem Zahcirad 15 frei geht und vom Differential 12 in Drehung versetzt wird. Das Zahnrad 15 greift in das Zahnrad 16 ein, das mit der Kurvenscheibe 17 fest verbunden ist. Auf dem Rande der Kurvenscheibe 17 läuft die Rolle 18 des unter Federwirkung stehenden Winkelbügels ig (Abb. 4). Kurvenscheibe 17 verschiebt bei der ersten halben Umdrehung das Ende ig" des Winkelbügels i9 in Abb. i, -2 und 4 nach rechts und drückt dabei den am Winkelbügel befestigten Schieber 20 (Abb. 5) gegen die Löscher ai, nimmt diese in der Rechtsbewegung mit und bewirkt auf diese Weise die Löschung der Resultate im Zählwerk, da durch die Bewegung der Löscher 2i nach rechts von diesen Zahnstangen 22, die in bekannter Weise die Ziffernrollen 28 auf Null stellen, mitgenommen werden.
  • In dem in den Zeichnungen zur Darstellung gebrachten Zählwerkswagen sind zwei Zählwerke vorgesehen, die im allgemeinen beide zusammen gelöscht werden. Es besteht aber die Möglichkeit, durch Verstellen des Schiebers 20 von Hand wahlweise nur eines von beiden zu löschen oder sogar das automatische Löschen vollends auszuschalten. In dem Schieber 2o sind zu diesem Zwecke Aussparungen vorgesehen, die den Schieber 2o bei Bewegung durch den Winkelbügel i9 ungebindert an den Löscherhebeln 21 vorbeistreichen lassen, ohne daß diese von dem Schieber mitgenommen werden. Die Löschung der Resultate unterbleibt also. Selbstverständlich kann die Löschereinrichtung auch so ausgeführt werden, daß von ihr zu gleicher Zeit mehr als zwei Zählwerke bedient werden.
  • Ist die Löschung der Zählwerke erfolgt und gehen Kurvenscheibe 17, Zahnrad 16 und Zahnrad 15 der Vollendung der ersten Umdrehung entgegen, so verschiebt eine an der Sperrscheibe 14 vorgesehene Abbiegung 1,4" den Sperrschieber io an dem Vorsprung io, so, daß die Sperrscheibe 14 und mit ihr die gesamten Bewegungsübertragungsorgane- für die Löschervorrichtung festgelegt werden, dafür aber Sperrglied 1 z frei wird, so daß jetzt vom Differential 12 aus die vom Motor bewirkten Umdrehungen über Welle 23 auf Zahnrad 24 von diesem über Zahnrad 25, Kegelräder 26, 27 auf die Hauptantriebswelle 13 übertragen werden, so daß nach erfolgter Löschung anschließend die Rechenoperation in bekannter Weise durchgeführt wird. Der Winkelhebel ig wird von den Löscherhebeln 21, die unter Federzug 31 stehen, in seine Ausgangsstellung zurückgedrückt.
  • Die Rolle i8 des die Löscher bewegenden Winkelbügels i9 steht nur dann mit der Kurvenscheibe 17 in Eingriff, wenn der Zählwerkswagen in seiner linken Endstellung steht. Die Einrichtung löscht also nur dann vor Beginn, einer jeden Multiplikation die Zählwerke, wenn zu Beginn derselben der Zählwerkswagen in der Grundstellung steht. Das ist der Fall bei selbsttätig multiplizierenden Rechenmaschinen, deren Multipliziervorrichtung so eingerichtet ist, daß die Multiplikation beginnend mit der untersten Stelle des Multiplikators durchgeführt wird und die mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Rückführung des Zählwerkswagens versehen sind.
  • Das Getriebe läßt sich jedoch leicht so ändern, daß das Löschergetriebe bei jeder Stellung des Zählwerkswagens die Löscher zu bewegen vermag; dann ist das Getriebe für jede selbsttätig multiplizierende Rechenmaschine geeignet.
  • Zusammenfassung: Durch das Drücken der Multiplikationstaste i wird der Motor 7 und die Kupplung 5 eingerückt und gleichzeitig die Hauptantriebswelle 13 gesperrt, wohingegen die die Löschorgane antreibende Welle 15 für die Dauer einer Umdrehung freigegeben wird.
  • Nach erfolgter Löschung sperren sich die Löschorgane selbsttätig und geben selbsttätig die Bewegungsübertragung vom Motor zur Hauptantriebswelle 13 frei. In der Einrichtung nach der Abb.6 ist statt des Differentials 12 eine Wechselkupplung 12' benutzt. Die Teile io, i 1, 12, 14., 15, 16, 23, 32 der Abb. i entsprechen den Teilen 10', 11', i-2', 1d.', 15', 16', 23', 32' der Abb. 6. Die Welle 32' ist eine Hohlwelle, die lose drehbar auf der vom Antriebsmotor bewegten Welle gelagert ist. Die Welle 23' bewegt den Hauptantrieb der Rechenmaschine, die Hohlwelle 32' die Löschvorrichtung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rechenmaschine mit voll selb t"tiaer :Multi 1i7 rricht_ung,_ i r neben der auptantriebswelle der Rechemnaschine auch ein die Löschvorrichtungen der Zählwerke bewegendes Getriebe motorich bewegt wird, gekennzeichnet dürche#. richtuni (ßi, e'-t@tia 12 mit Sperrscheiben i i, i.I und Sperrschieber io), die beim Niederdrücken der Multiplilcationstaste (i) =zunächst das die Löschvorrichtüngen bewegende Ge (i6, i7, l8, i9, 2o mit clem Antriebsmotor (7) 1i und die, nachdem dem Löschergetriebe die zur Durchführung der Nullstellung der Zählwerke erforderliche Bewegung erteilt ist, die Bewegunhsiibertragung vom Motor (7) zur Löschwelle- (32) unterbricht und auf die Hauptantriebswelle (23, 13) der Re@clrerimä"scfiine üms_cIältet.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Niederdrücken der Multiplikationstaste (i) zunächst die Löschvorrichtung, später die Zählwerksantriebe mit dem Antriebsmotor (7) kuppelnde Einrichtung aus einem Differentialgetriebe (_rg#__ b_ estehf, dessen die Löschvorrichtung und die Zählwerksantriebe bewegenden Wellen (32, 23) wechselweise gesperrt werden. #"
  3. 3.Wec@eniriäscTiiile-näcIl Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, die beim Niederdrücken der Multiplikationstaste (i) zunächst das Löschergetriebe (16, 17 19, 20) und anschließend den Hauptantrieb (23, 13) mit dem Antriebsmotor (7) kuppelt, aus einer Wechselkupplung besteht, deren vorn-Motor angetriebenes Mittelstück beim Niederdrücken der Multiplikationstaste (i) zunächst mit dem auf die Löscherwelle wirkenden Gegenkupplungsstück in Eingriff gebracht wird, anschließend aber so verschoben wird, daß es mit dem die Löscherwelle bewegenden Gegenkupplungsstück außer Eingriff und mit dem die Hauptantriebswelle bewegenden Gegenkupplungsstück in Eingriff kommt.
DE1930554278D 1930-07-30 1930-07-30 Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen Expired DE554278C (de)

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DE (1) DE554278C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755123C (de) * 1933-04-07 1954-11-29 Mercedes Bueromaschinen Werke Rechenmaschine, Registrierkasse oder aehnliche Maschine
DE933665C (de) * 1951-06-17 1955-09-29 Metall Guss U Presswerk Heinri Rechenmaschine, insbesondere Vierspezies-Rechenmaschine
DE1170686B (de) * 1953-03-10 1964-05-21 Olivetti & Co Spa Antriebsvorrichtung fuer Rechenmaschinen
DE1187045B (de) * 1957-10-04 1965-02-11 Olympia Werke Ag Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Loeschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgaengen an Vierspezies-Rechenmaschinen

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DE1187045B (de) * 1957-10-04 1965-02-11 Olympia Werke Ag Selbsttaetige Steuereinrichtung zum Loeschen des Schaltwerkes nach Multiplikations- und Divisonsarbeitsgaengen an Vierspezies-Rechenmaschinen

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