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DE548975C - Schaumapparat fuer Schlacken u. dgl. - Google Patents

Schaumapparat fuer Schlacken u. dgl.

Info

Publication number
DE548975C
DE548975C DE1930548975D DE548975DD DE548975C DE 548975 C DE548975 C DE 548975C DE 1930548975 D DE1930548975 D DE 1930548975D DE 548975D D DE548975D D DE 548975DD DE 548975 C DE548975 C DE 548975C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slag
foam
container
water
foaming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930548975D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Det Norske Aktieselskap for Elektrokemisk Industri
Original Assignee
Det Norske Aktieselskap for Elektrokemisk Industri
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Det Norske Aktieselskap for Elektrokemisk Industri filed Critical Det Norske Aktieselskap for Elektrokemisk Industri
Application granted granted Critical
Publication of DE548975C publication Critical patent/DE548975C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B3/00General features in the manufacture of pig-iron
    • C21B3/04Recovery of by-products, e.g. slag
    • C21B3/06Treatment of liquid slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/022Methods of cooling or quenching molten slag
    • C21B2400/024Methods of cooling or quenching molten slag with the direct use of steam or liquid coolants, e.g. water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/05Apparatus features
    • C21B2400/052Apparatus features including rotating parts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/05Apparatus features
    • C21B2400/052Apparatus features including rotating parts
    • C21B2400/056Drums whereby slag is poured on or in between
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Schaumapparat für Schlacken u. dgl.
  • Die Patentschriften 340 781 und 575 606 beschreiben Verfahren und Vorrichtungen zur Darstellung von porösen Stoffen aus flüssigen Schlacken bzw. zur Darstellung eines ununterbrochenen Stromes aus porösem Schaum.
  • Die in der Patentschrift 340 78I beschriebenen Vorrichtungen bestehen aus einem Behälter, der am Boden eine Öffnung für die Zufuhr von Schlacke und oben einen Uberlauf aufweist. Nach dem damaligen Stand der Technik hat man angenommen, man müsse den Schaum hindern, mit frischer Schlacke in Berührung zu kommen, bevor diese in Schaum umgewandelt war.
  • Es ist auch bereits bekannt, Schlacke porös erstarren zu lassen. Bei diesem bekannten Verfahren wird die Schlacke in allerkürzester Zeit zum Erstarren gebracht.
  • Beim Schaumverfahren ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die Schlacke ununterbrochen durch den ganzen Apparat hindurchfließt, da ein Hindernis an irgendeiner Stelle das Erstarren des ganzen Schlackenstromes bewirken würde. Man muß deshalb einen Apparat haben, der regelmäßig arbeitet und nach einer Pause in der Fabrikation wieder leicht in Betrieb zu setzen ist.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem mit Rührwerk versehenen liegenden Behälter, bei dem Schlacke an einem Ende des Behälters von oben zugeführt und der fertige Schaum am anderen Ende entleert wird.
  • Diese Vorrichtung bedeutet gegenüber den älteren bekannten Vorrichtungen einen wesentlichen technischen Fortschritt, indem sie gestattet, unmittelbar einen flüssig formbaren Schlackenschaum zu erzeugen. Ob in einer Vorrichtung erstarrte poröse Schlacke oder flüssige formbare Schlacke erzeugt wird, beruht auf dem Verhältnis zwischen Schlakkenmenge und Wassermenge. Die Erfindung verwendet keinen Überschuß von Wasser, sondern nur die zum Schäumen gerade e ausreichende Wassermenge.
  • Die Vorrichtung gestattet, einen homogenen Schaum herzustellen, der noch genügend flüssig ist, um geformt zu werden, so daß man unmittelbar leichte Bausteine von normalem Ziegelformat gießen kann.
  • Der Behälter ist liegend angeordnet und besteht aus einem metallischen Zylinder, in dem die Schlacke selbst die Fütterung ausmacht.
  • Ein derartiger Apparat ist bedeutend betriebssicherer als der bekannte, denn er wird sich selbst automatisch entleeren, falls die Zufuhr frischer Schlacken aus irgendeinem Grund aufhört. Aber auch wenn ein Erstarren eintritt, ist der Apparat einfach zu reinigen, und das Verfahren kann dann in kurzer Zeit wieder vor sich gehen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist derart konstruiert, daß es der Schlacke unmöglich gemacht ist, durch den Apparat hindurchzugehen, ohne dem Schaumverfahren ausgesetzt zu werden. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die Schlacke von oben zugeführt werden kann. Die Erfinderin hat ferner gefunden, daß Wasser der Schlacke zugeführt werden kann, entweder bevor sie in den Schaumapparat gelangt oder gleichzeitig mit ihr, so daß die Offnung für die Zufuhr von Wasser stets leicht zugänglich ist und die Wassermenge vollkommen genau geregelt werden kann. Diese Anordnung besitzt auch den großen Vorteil, daß die Schlacke schon vom Anfang des Schaumverfahrens an die richtige Wassermenge enthält und daß kein Teil der Schlacke sich der Einwirkung des Wassers entziehen kann.
  • Bei den bekannten Apparaten hat man eine Auskleidung mit Backsteinen oder feuerfesten Steinen verwendet, wodurch bei der Reinigung nach Betriebsstillstand große Schwierigkeiten entstanden, da die Auskleidung leicht beschädigt wurde. Die Erfindern benutzt jetzt Metallwände im Apparat, und an diesen bildet die erstarrte Schlacke selbst eine ausgezeichnete Auskleidung, die einer Beschädigung nicht ausgesetzt ist, da sie sich selbst erneuert. Um ferner die Reinigung zu erleichtern, ist es praktisch, den Apparat in zwei Teilen auszuführen, so daß er geöffnet werden kann. In der Regel wird der Apparat aus Gußeisen hergestellt, es kann aber jedes beliebige Metall benutzt werden, vorausgesetzt, daß es die erforderliche Festigkeit hat und die Temperatur vertragen kann. Um eine zu starke Ansammlung erstarrter Schlacke an der Apparatwand Zll verhindern, kann man diese von außen isolieren.
  • Der Apparat selbst hat gewöhnlich die Form eines Zylinders mit Zufuhr für die Schlacke an einem Ende und Auslauf für den Schaum am anderen Ende. Der Zylinder ist vorteilhaft etwas schräg gestellt und die Neigung vorzugsweise regulierbar, so daß sie während des Schaumverfahrens geändert werden kann.
  • Der wassergekühlte Rührapparat ist in der Längsachse des Zylinders angebracht und besteht aus einer Welle, deren Lager vorzugsweise am Einlaufende des Zylinders angebracht werden. Man kann aber auch an jedem Ende ein Lager anbringen. Die Schlacke bewegt sich durch den Behälter nach einer Schraubenlinie in der Längsrichtung des Zylinders. Die Bewegung kann mittels in einer Schraubenlinie angebrachter Rührarme bewirkt werden oder auch dadurch, daß die Welle als Schraube ausgebildet ist.
  • Wie aus Abb. 1 der Zeichnung ersichtlich, befreit sich der vorliegende Schaumapparat selbst von jedem flüssigen oder lockeren Material, nachdem die Schlackenzufuhr unterbrochen worden ist, wenn nur der rotierende Teil des Apparates in Gang bleibt. Es entstehen daher keine Schwierigkeiten, wenn die Schlackenzufuhr unterbrochen wird, und der Betrieb kann später in gewöhnlicher Weise aufgenommen werden, ~ ohne daß auf die direkte Reinigung des Apparates Zeit verwendet werden muß. Um das Schäumen zu verbessern, kann man den Apparat mit Scheidewänden versehen, die einen Überlauf haben, wodurch man verhindern kann, daß flüssige Schlacke unterhalb des Schaumes den Apparat durchströmt.
  • Die Auslauföffnung kann mit Einrichtungen zum Regulieren und Schließen der O nung versehen werden, wenn es gewünscht wird, die Wand des Behälters mit einer neuen Schicht Schlackenbekleidung zu versehen oder wenn man den Schaum diskontinuierlich herausnehmen will, was vorteilhaft sein kann, wenn man Schlackensteine oder ähnliches gießen will.
  • Der Rührapparat ist gewöhnlich wassergekühlt und mit wassergekühlten Armen versehen, die schraubenförmig sein können, um den Schaum durch den Apparat hindurchzubefördern oder um eine zu schnelle Durchfuhr zu verhindern.
  • Da das Schaumverfahren zur Ausnutzung technischer Schlacken bestimmt ist, die sonst mehr oder weniger verlorengehen, so ist es von Wichtigkeit, daß der Apparat verschiedene Schlackensorten behandeln kann.
  • So liefert z. B. ein Hochofen Schlacke, die nach den Verhältnissen im Ofen, nach der Qualität des Roheisens, nach der Zusammensetzung der Beschickung usw. wechselt. Der Apparat muß daher so veränderlich sein, daß er der Beschaffenheit der Schlacke angepaßt werden kann. Es ist natürlich möglich, vor dem Schaumverfahren die Zusammensetzung der Schlacke zu ändern, dies ist aber kostspielig und wird zweckmäßig vermieden.
  • Der Apparat wird deshalb so konstruiert, daß die Schäumungsbedingungen in weitestgehende Maße geregelt werden können.
  • Beispielsweise kann man die wirksame Länge des Apparates, die Wassermenge, die Neigung des Apparates, die Größe des Auslaufs, die Geschwindigkeit des Rührapparates usw. variieren. Die wirksame Länge wird dadurch reguliert, daß man die Schlackenzufuhr dem Auslauf nähert oder von ihm entfernt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung erläutert, in der Abb. 1 einen Längsschnitt durch den Behälter darstellt und Abb. 2 den Behälter, für die Reinigung geöffnet, l om Ende gesehen zeigt. Abb. 3 veranschaulicht eine Schließeinrichtung für unterbrochene Entleerung des Schaumes, und Abb. 4 zeigt eine Anordnung zum Regulieren der Größe der Auslauföffnung.
  • I ist ein Metallbehälter in zwei Teilen hergestellt, die mittels eines Gelenkes zusammengefügt sind, wie in Abb. 2 gezeigt. 2 ist eine Schicht wärmeisolierenden Materials, und 8 ist die Auskleidung aus erstarrter Schlacke, die sich an der Innenseite des lKIetalls bildet und die sich nach jeder Reinigung von selbst erneuert. 3 ist die Welle des Rührwerkes, 4 sind die Rührarme, 5 ist ein Schraubenflügel. 6 ist eine Scheidewand, über welche die Schlacke fließen muß. 7 ist ein Verschluß, der gebraucht werden kann, wenn man die Auslauföffnung verkleinern will. 9 ist die Endwand, die lose sein kann. 10 zeigt das untere Ende eines Gefäßes, aus welchem die Schlacke in den Schaumapparat hineinfließt. II ist die Wasserzufuhr, I2 ist der aus dem Apparat herausfließende Schaum.
  • 13 sind Lager, 14 (Abb. 2) zeigt die Hälfte des Metallbehälters I zum Reinigen geöffnet.
  • I 5 sind die Bolzen, die den Behälter zusammenhalten. I6 (Abb. 3) ist eine Verschlußeinrichtung, die eingestellt werden kann, um den Schaum mit gewissen Zwischenräumen abzusperren. Sie kann mittels eines Alotors getrieben und mit der Gießmaschine zusammen reguliert werden, so daß der Schaum dann herausgelassen wird, wenn eine Form gefüllt werden soll.
  • Der Regulierungsmechanismus ist in Abb. 4 gezeigt. Er besteht aus zwei um die Bolzen 19 beweglichen Eisenplatten I7. Die Platten können mittels der Bolzen 18 in der gewünschten Stellung gehalten werden.
  • Der beschriebene Schaumapparat kann für jedes beliebige Schaumverfahren benutzt werden, er ist nicht auf die Verwendung von 17asser beschränkt. Er kann zur Darstellung von allerlei geformten Materialien oder von poröser Stückschlacke jeder beliebigen Form benutzt werden. Die Zeichnungen erläutern nur eine bestimmte Ausführungsform, die Erfindung ist keineswegs auf sie beschränkt.
  • PATENTANSPR1 ; CHE : I. Vorrichtung zur Überführung flüssiger Schlacken u. dgl. in einen porösen, noch formbaren Schaum, gekennzeichnet durch einen mit Rührwerk versehenen, liegenden Behälter, bei dem Schlacke an einem Ende des Behälters von oben zugeführt und der fertige Schaum am anderen Ende entleert wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit einer oder mehreren Scheidewänden mit Überlauf versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus Gußeisen o. dgl. ausgeführt ist, auf welchem die Schlacke selbst eine Auskleidung bildet.
    4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter in zwei Teilen ausgeführt ist, die mittels eines Gelenkes zusammengesetzt werden können, so daß der Behälter für Reinigungszwecke leicht geöffnet werden kann.
DE1930548975D 1929-02-27 1930-02-23 Schaumapparat fuer Schlacken u. dgl. Expired DE548975C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO548975X 1929-02-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE548975C true DE548975C (de) 1932-04-21

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ID=19906043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930548975D Expired DE548975C (de) 1929-02-27 1930-02-23 Schaumapparat fuer Schlacken u. dgl.

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DE (1) DE548975C (de)

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