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DE548401C - Zerlegbare moertellose Waende und Mauern aus Platten - Google Patents

Zerlegbare moertellose Waende und Mauern aus Platten

Info

Publication number
DE548401C
DE548401C DES96300D DES0096300D DE548401C DE 548401 C DE548401 C DE 548401C DE S96300 D DES96300 D DE S96300D DE S0096300 D DES0096300 D DE S0096300D DE 548401 C DE548401 C DE 548401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
mortarless
wall
plates
dovetail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES96300D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM SPRUNK
Original Assignee
WILHELM SPRUNK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM SPRUNK filed Critical WILHELM SPRUNK
Priority to DES96300D priority Critical patent/DE548401C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE548401C publication Critical patent/DE548401C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/04Walls having neither cavities between, nor in, the solid elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Zerlegbare mörtellose Wände und Mauern aus Platten Die Erfindung betrifft zerlegbare mörtellose Wände und Mauern aus an ihren Verbindungsseiten schwalbenschwanzförmig ausgekehlten Platten und stabförmigen Verbindungsmitteln, die sich von den bisher bekannten derartigen Wänden dadurch unterscheiden, daß das Verbindungsmittel aus geeigneten flachen Schienen, beispielsweise eisernen Flachschienen, und darauf angeordneten konischen Metallzapfen besteht. Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die schwalbenschwanzförmigen Hohlkehlen der Platten in bekannter Weise durch ivletalleisten ausgefüttert sind.
  • Die Neuerung besitzt verschiedene Vorteile. Es ergeben sich diese Vorteile beispielsweise bei der Errichtung von in großen Ausstellungsräumen einzubauenden Trennwänden, die hinterher wieder abgebaut, um an anderer Stelle neu aufgerichtet zu werden. In solchem Falle kommt es vor allem darauf an, daß die einzelnen Teile beim Aufbau wie wiederum bei der Zerlegung der Wände unverletzt bleiben, zugleich aber auch für die Zeit des Gebrauchs der Wand eine genaue und ebenflächige Ausbildung derselben und fester Zusammenhalt gesichert sind. Dies wird durch die Bauart gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die erfindungsgemäß vorgesehenen konischen Metallzapfen, die vorzugsweise aus Bronze bestehen und glatt abgedreht sind. die Platten mit ihren schwalbenschwanzförmigen Hohlkehlen ohne erheblichen Widerstand durch Reibung in ihre vorbestimmte Lage hineingleiten und sich später wieder leicht herausziehen lassen. Eine Verletzung der Plattenränder beim Zusammenbau und bei der Zerlegung der Wände wird hierbei verhindert; zugleich ist dadurch, daß während des Gebrauchs der Wand die auf geeigneten flachen Schienen, vorzugsweise eisernen Flachschienen, angeordneten konischen Metallzapfen in den schwalbenschwanzförmigen Hohlkehlen versenkt sind, eine ebenso genaue und ebenflächige Ausbildung wie auch ein fester Zusammenhalt der Wände gesichert. Ein darüber noch hinausgehender weiterer wesentlicher Vorteil der Neuerung zeigt sich dann, wenn es sich darum handelt, innerhalb geschlossener Räume eine zwischen den Seitenwänden des Raumes von dem Fußboden bis zur Decke reichende Wand zu errichten, beispielsweise zum Zwecke, ein sehr großes Zimmer in zwei kleinere aufzuteilen. Da es die erfindungsgemäß als Verbindungsmittel vorgesehenen konischen Metallzapfen ermöglichen, eine Platte mit zwei seitlich angeordneten schwalbenschwanzförmigen Hohlkehlen in waagerechter Richtung auf die Zapfen aufzuschieben, um sie dann erst durch Drehen um den Zapfen in die senkrechte Lage zu bringen, so wird auf diese Weise erreicht, auch die unmittelbar unterhalb der Decke einzufügenden obersten Platten der Zivischenwand leicht und sicher einsetzen zu können.
  • Die Ausfütterung der schwalbenschwanzförmigen Hohlkehlen der Platten gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung begünstigt noch weiterhin das fast reibungslose Gleiten der Platten über die konischen Metallzapfen beim senkrechten oder waagerechten Aufschieben auf diese Zapfen und beim Drehen um dieselben.
  • In den Abb. r bis 9 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht.
  • In Abb. r ist eine teilweise Vorderansicht des aus einer gemäß der Erfindung eingeschienten Plattenreihe bestehenden Grundbestandteils der zerlegbaren mörtellosen Wand gezeigt. Abb. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung die mit der schwalbenschwanzförmig ausgebildeten, ihre Hohlkehle nach außen richtenden Blechleiste a versehene Platte b. Diese Platten b selbst werden in üblicher Weise aus erhärtenden plastischen Massen, vorzugsweise aus mit Hobelspänen gemagertem Gips, gegebenenfalls auch aus Steinholz, Beton o. dgl., hergestellt. Bei der Formung des Werkstoffs werden die Blechleisten in die Form und somit in die plastische Masse eingebracht, mit der sie dann auch nach erfolgter Erstarrung bzw. Erhärtung verbunden bleiben; hierbei können auf den Rücken der Blechleiste Ansatzstücke, wie es beispielsweise in Abb. 2 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, zwecks ihrer Verankerung in der Plattenmasse angeordnet sein. Gegen Rost sind die Blechleisten d durch einen geeigneten Dberzug, vorzugsweise durch Verzinkung, geschützt. Infolge dieses Blechleisteneinsatzes ist die seitliche Schwalbenschwanzform der Platte beim Aufbau der Wand gegen Beschädigung gesichert, was für eine zerlegbare Wand, die aus solchen Platten immer wieder von neuem erstellt werden soll, von erheblicher Bedeutung ist. Die gemäß ihrer Anordnung, insbesondere in den Abb. 3 und q., in Seiten- und Vorderansicht veranschaulichten konischen Zapfen d sind zweckmäßig aus Bronze hergestellt und auf der gewöhnlichen Drehbank auf den Längs- und Querschnitt abgedreht. Ihr Querschnitt paßt genau in die schwalbenschwanzförmige Blechleistenhohlkehle. Diese Kegel d sind mit einem kurzen, zylindrischen, nietstiftartigen Ansatz e versehen, mit dem sie in die in angemessenen Abständen voneinander in den flachen Schienen c vorgesehene Löcher eingesteckt werden. Infolge der Konusform der Zapfen vermögen die hohlkehligen Leisten a mit den Platten b über dieselben zu gleiten, ohne Stöße oder irgendwelche Erschütterungen zu erleiden, was sowohl für das Zusammensetzen der mörtellosen Wand wie für ihr Zerlegen von wesentlicher Bedeutung ist. Auf die beschriebene Weise werden so viele Platten über die kegeligen Zapfen zwischen den Schienen hochkant stehend aufeinandergeschoben, bis die angestrebte Höhe der Wand erreicht ist.
  • Um beim Zusammenbau der Wand aus den beschriebenen Grundbestandteilen, der eingeschienten senkrechten Plattenreihe. zwei konische Zapfen d mit ihren zylindrischen Ansätzen e von verschiedenen Seiten in das gleiche Loch einer Flachschiene c einsetzen zu können, werden gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung stets zwei zum Einsatz in dasselbe Loch bestimmte Kegel derart aufeinander abgepaßt, daß sie druckknopfartig und bei Bedarf wieder auslösbar ineinandergedrückt werden können. Zu diesem Zweck ist der Konus dz mit seinen Ansatz e2 in Richtung seiner Achse mit einer durchgehenden Ausbohrung f versehen, während der zylindrische Ansatz e1 des Konus d'- eine Verlängerung von entsprechend starkem Durchmesser besitzt, mit der er in die Ausbohrung f des Konus d2 festsitzend eingeführt werden kann (Abb. 6 und 7). Infolge dieser Anordnung kann die Anzahl der in der Flachschiene c vorzusehenden Löcher beschränkt bleiben. Ein weiterer erheblicher Vorteil besteht noch darin, daß die beiden auf die beschriebene Weise durch die Flachschiene hindurch stramm verbundenen Kegel sich gegenseitig tragen und dadurch die Festigkeit des mörtellosen Aufbaues der Platten zur Wand noch erhöhen.
  • Eine Abänderung der Vorrichtung besteht darin, daß die schwalbenschwanzförmige Blechleiste a mit der entsprechend schwalbenschwanzförmigen Platte b nicht fest verhaftet ist, sondern für sich ein Glied des Zusammenbaues der zerlegbaren mörtellosen Wand bildet, wie es in Abb. 5 in Draufsicht gezeigt ist. Diese lose Leiste a wird insbesondere dann verwendet, wenn die Platte b eine Holzplatte ist, bei der die schwalbenschwanzförmige Hohlkehle durch Ausfräsen oder auf eine andere Weise aus dem Holz herausgeholt werden muß. In diesem Falle wird nun zunächst die Blechleiste a auf die Kegel d aufgeschoben, worauf alsdann die Platten b auf die bereits montierten Blechleisten a aufgeschoben werden. Es hat sich noch als zweckmäßig gezeigt, derart zu verwendende Holzplatten an ihren waagerechten Stoßstellen i in bekannter Weise zu verblatten (Abb. 9).
  • War eine gemäß der Erfindung erstellte zerlegbare mörtellose Wand beispielsweise als Zwischenwand durch einen schön vorhandenen, durch Wände (Mauern), Fußboden und Decke gebildeten Raum zu ziehen, so ergibt sich aus dieser örtlichen Lage auch die Befestigung der neuen Wand seitlich wie unten und oben. Ist eine Hauswand, eine Außenwand oder Mauer gemäß der Erfindung zu errichten, so erfolgt ihre seitliche Befestigung an geeigneten senkrechten Pfosten, während sie oben und unten an geeigneten waagerechten Trägern festgemacht wird.
  • Bisher wurde die zerlegbare mörtellose Wand nur in Ausführung als einfache Wand beschrieben. Soll sie als Doppelwand mit hohlem, gegebenenfalls mit geeignetem Stoff auszufüllendem Zwischenraum ausgeführt werden, so werden zur Einschienung der Platten anstatt der Flachschienen c 1-förmige Schienen g verwendet, die zweckmäßig so aufgestellt werden, daß ihre- Querleisten derart einander gegenüberstehen, wie es in Abb.8 gezeigt ist. Wie ebenfalls in Abb.8 veranschaulicht, können diese Querleisten untereinander fest verbunden sein, wobei durch diese Verstrebungen h die Zwischenraumweite zwischen den beiden Wänden festgelegt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zerlegbare mörtellose Wände und Mauern aus an ihren Verbindungsseiten schwalbenschwanzförmig ausgekehlten Platten und mit in die Auskehlungen eingeschobenen Verbindungsstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstäbe aus flachen Metallschienen (c) mit darauf befestigten konischen Metallzapfen (d) bestehen, welche in die Auskehlungen der Platten eingreifen.
  2. 2. Zerlegbare mörtellose Wände und Mauern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schwalbenschwanzförmigen Auskehlungen der Platten in bekannter Weise durch Metalleisten ausgefüttert sind.
DES96300D 1931-01-21 1931-01-21 Zerlegbare moertellose Waende und Mauern aus Platten Expired DE548401C (de)

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DES96300D DE548401C (de) 1931-01-21 1931-01-21 Zerlegbare moertellose Waende und Mauern aus Platten

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DES96300D DE548401C (de) 1931-01-21 1931-01-21 Zerlegbare moertellose Waende und Mauern aus Platten

Publications (1)

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DE548401C true DE548401C (de) 1932-04-19

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ID=7519953

Family Applications (1)

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DES96300D Expired DE548401C (de) 1931-01-21 1931-01-21 Zerlegbare moertellose Waende und Mauern aus Platten

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DE (1) DE548401C (de)

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