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DE547977C - Einrichtung an Buechereinhaengemaschinen - Google Patents

Einrichtung an Buechereinhaengemaschinen

Info

Publication number
DE547977C
DE547977C DEF66037D DEF0066037D DE547977C DE 547977 C DE547977 C DE 547977C DE F66037 D DEF66037 D DE F66037D DE F0066037 D DEF0066037 D DE F0066037D DE 547977 C DE547977 C DE 547977C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
stack
support plate
movement
stacking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF66037D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Original Assignee
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG filed Critical Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Priority to DEF66037D priority Critical patent/DE547977C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE547977C publication Critical patent/DE547977C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/08Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device
    • B65H1/14Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device comprising positively-acting mechanical devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung an Büchereinhängemaschinen Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des im Patent 465 iog behandelten maschinellen Antriebes der Stapelplatte einer Büchereinhängemaschine, bei welcher die Abwärtsbewegung der Platte mittels einer durch Anschlag und Federdruck gesteuerten, maschinell bewegten Schaltklinke ausgeführt wird.
  • Bei der Ausführung nach dem Hauptpatent hängen alle Phasen der Klinkenbewegung unmittelbar -und zwangsläufig mit der Hubbewegung des Gleitstückes 17 zusammen, da die Klinke 18 zwar drehbeweglich, aber ortsfest an dem Gleitstück angeordnet ist, und das Aus- und Einrücken der Klinke aus der bzw. in die Zahnstange 9 erfolgt nur nach Maßgabe der Drehbewegung, welche der Klinke durch das Zusammenarbeiten ihres Hebelendes 2 i mit dem ortsfesten, von den bewegten Teilen des gesamten Stapelträgers vollkommen unabhängigen Anschlag 22 erteilt wird. Die Ausrückbewegung wird demnach bereits eingeleitet, bevor der Stapelträger seine obere Totpunktlage erreicht hat, d. h. zu einer Zeit, in welcher der durch die Gewichte B geschaffene Kraftschluß zwischen den Flanken der Rastenzähne i o und dem tragenden Schnabel der Klinke 18 noch nicht unterbrochen ist; dadurch wird ein unerwünscht großer Verschleiß der Rastenzähne und des Klinkenschnabels hervorgerufen. Das Einrükken der Klinke kann ebenfalls nicht ruckweise, sondern nur allmählich vor sich gehen, nämlich wieder in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, mit welcher sich der Drehpunkt 20 der Klinke 18 beim Abwärtsgang des Gleitstückes 17 gegenüber dem Anschlag 22 senkt.
  • Muß nun schon, im Widerspruch mit den für die Klinkenbewegung anzustrebenden Verhältnissen, mit Rücksicht auf die Betriebsweise der ganzen Einrichtung die Geschwindigkeit des Gleitstückes 17 an sich sowohl beim Heben wie beim Senken niedrig gehalten werden, so werden die Schaltbewegungen der Klinke beim Abwärtsgang des Stapelträgers, also das Einrücken der Klinke, noch ganz besonders ungünstig dadurch beeinfllußt, daß sie zu einer Zeit erfolgen sollen, in welcher das Gleitstück 17 aus seiner Ruhelage erst allmählich .auf die volle Senkgeschwindigkeit beschleunigt werden ruß und sich demgemäß nur mit geringster Geschwindigkeit von dem Anschlag 22 entfernt.
  • Diese Tatsache wirkt sich, wie die Beobachtung in der Praxis gezeigt hat, sehr ungünstig auf die Brauchbarkeit der Einrichtung ,aus. Infolge der schleichenden Bewegung der Klinke kommt es nämlich bei deren Einrücken häufig vor, daß ihr Schnabel, der vom ersten Augenblick des Auftreffens auf einen der Rastenzähne i o das ganze Gewicht des Stapelträgers nach unten ziehen sollte, nur mit seiner Kante mangelhaft zum Eingriff mit dem ihm gegenüberliegenden Zahn kommt, auf diesem infolge des großen Massenwiderstandes des Stapelträgers abgleitet und zurückschnellt. Da sich das Gleitstück 17 unabhängig von diesem Vorgang gleichmäßig weiter nach unten bewegt, wiederholt sich das Ausspringen der Klinke leicht bei allen folgenden Zähnen mit der Wirkung, daß der Stapelträger während eines ganzen Arbeitsspieles der Einrichtung überhaupt stehenbleibt. -Diesen Übelständen wird gemäß der vorliegenden Erfindung in der Weise abgeholfen, daß eine Belastung der Klinke 18 durch den Zahndruck während der Schaltvorgänge vermieden und die Geschwindigkeit des Ein-und Ausrückens der Klinke möglichst :erhöht wird. Zur Erreichung dieses Zieles wird die Schaltvorrichtung für die Klinke vollkommen zwangsläufig durch ein Getriebe gesteuert, das von dem die Stapelplatte bewegenden Antrieb unabhängig ist und erst dann in Tätigkeit tritt, wenn durch das Auftreffen des Stapels auf den Anschlag 23 die Zugwirkung der Gewichte 8 auf die Stapelplatte von diesem Anschlag aufgenommen wird. Die Bewegungen des Hilfsgetriebes werden zweckmäßig von der gleichen Welle abgenommen, welche für den Antrieb der ganzen Einrichtung verwendet wird, doch kann hierfür auch eine andere Ausführungsfarm gewählt werden.
  • In Abb. i der beiliegenden Zeichnung, deren Bezugszeichen mit den bei dem Hauptpatent verwendeten übereinstimmen, ist beispielsweise der besseren Übersicht halber angenommen, daß die Klinke 18 von der Hilfswelle i i' aus gesteuert wird, auf welcher eine Kurvenscheibe 12' sitzt. Ein Doppelhebel 13', 14' wirkt im Zusammenarbeiten mit der Scheibe i 2' mit seinem freien Ende 22' auf das Hebelende 21 der Klinke 18, das, wie nach dem Hauptpatent, durch eine Feder i g dauernd nach oben gedrückt wird.
  • In der gezeichneten Stellung befindet sich die Stapelplatte 2 in ihrer höchsten Lage, in der der Stapel i durch die-Zugwirkung der Gewichte 8 gegen den festen Anschlag 23 gedrückt wird. Im Augenblick des Auftreffens des auf dem Stapel zuoberst liegenden Umschlages auf dem Anschlag 23 fängt dieser die Hubbewegung der Stapelplatte ab, ohne sie jedoch sofort zum Stillstand zu bringen, da infolge der losen Aufeinanderschichtung der Umschläge innerhalb des Stapels und der Auflockerung der oberen Stapelschicht bei der jeweiligen Abhebung des obersten Umschlages am Ende eines jeden Arbeitsspieles der Einrichtung der Stapel :einen verhältnismäßig elastischen Körper, bildet, der erst allmählich unter der fortgesetzten Zugwirkung der Gewichte 8 (unter gleichzeitiger Verdrängung der Luftschichten zwischen den einzelnen Umschlägen) zusammengedrückt wird;" und zwar bei jedem Arbeitsspiel aufs neue. Dem Absolutmaß nach ist die :elastische Zusammendrückbarkeit des Stapels selbstverständlich außerordentlich gering; sie genügt aber, um die erforderliche Verbesserung der Klinkehschaltbewegungenerreichen zu lassen.
  • Von dem Augenblick an, indem der oberste Umschlag den Anschlag 23 berührt, bis zum vollständigen Zusammendrücken des Stapels durch die Wirkung. der Gewichte 8 hebt sich auch die Platte 2 noch langsam weiter gegen den Anschlag 23 zu, wobei jedoch der größte Teil der Zugwirkung der Gewichte 8 für die elastische Veränderung der Stapelhöhe ausgenutzt wird, so daß eine merkliche Verlangsamung der Stapelaufwärtsbewegung eintritt. Das Gleitstück 17 mit der Klinke 18 unterliegt natürlich dieser Verzögerung nicht; es setzt seine Aufwärtsbewegung bis zur Erreichung seiner oberen Totpunktlage unverändert fort, so daß sich die Klinke 18 zunächst um einen geringen Betrag von der Flanke desjenigen Zahnes der Verzahnung io abhebt, mit dem sie während des vorausgegangenen Teiles der Aufwärtsbewegung in Xraftschluß gestanden hatte.
  • Sobald nun die Klinke 18 durch den Druck des Hebelendes 22' auf das Hebelende 21 von dem bis dahin auf ihr ruhenden Zahndruck entlastet ist, wird sie mit schnellem Ruck und unter Ausschluß jedes Gleitens auf der ihr gegenüberliegenden Zahnflanke der Verzahnung io aus dieser ausgerückt. Durch geeignete Ausbildung der Kurvenscheibe 12' gibt der Hebel 13', 14!, unmittelbar nachdem der Stapel in sich und gegenüber dem Anschlag 23 zur Ruhe gekommen ist, das Hebelende 21 wieder frei, und die Klinke 18 wird durch den Druck der Feder i9 wieder in die Verzahnung i o eingerückt. Das Gleitstück 17 verharrt während dieser Schaltvorgänge in Ruhelage in seiner Totpunktstellung und beginnt seine Abwärtsbewegung erst, nachdem die Klinke 18 in die ihr gegenüberliegende Zahnlücke der Verzahnung i o eingefallen ist.
  • Da die Verzahnung io die A-üfwärtsbewegung des Stapels i bis zu seinem jeweiligen Übergang in die Ruhe durch den Anschlag 23 mitmacht, rückt sie allmählich, der Abnahme der Stapelhöhe durch das Abtragen der Umschläge entsprechend, gegenüber der in ihrer Totpunktlage .stehenden Klinke 18 nach oben, so daß die Klinke nach Ablauf einer gewissen Zahl von Arbeitsspielen der Einrichtungnacheina.nder mit verschiedenen Zähmen der Verzahnung io in Eingriff kommt. Dabei findet selbst in den Grenzfällen, in denen die Klinke im Augenblick des Beginns ihrer Einrückbewegung mit ihrer eigenen Vorderkante einer Zahnkante der Verzahnung io genau gegenübersteht, doch ein sicheres Einrücken in die nächsttiefere Zahnlücke statt, weil die Klinke, im Gegensatz zu der Ausführung nach dem Hauptpatent, bei ihrer weiteren Abwärtsbewegung ausschließlich unter der Druckwirkung der starken Feder i g steht und durch diese ruckweise nach vorn gedrückt wird, sobald sie Platz in der Zahnlücke findet. Es wird also auf diese Weise ein vollkommen sicheres Eingreifen der Klinke in die Verzahnung und ein störungsfreies Arbeiten der Vorrichtung erreicht.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in den Abb. 2 und 2a dargestellt. Mit dieser Anordnung wird eine weitere Verbesserung der Schalt- und Eingriffsverhältnisse für die Klinke in der Weise erstrebt, daß die beim Abwärtsgang des Stapels von der Klinke zu bewegenden Massen möglichst klein gemacht werden.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wurde in einer Unterteilung des Stapelträgers in zwei selbständige, nur vorübergehend miteinander zu kuppelnde Elemente gefunden.
  • Der Stapelträger wird zerlegt in die eigentliche Stapeltragplatte 2' und einen zu deren Führung dienenden Schlitten 2", der, wie bei dem Hauptpatent, mit Hilfe der Querträger 3 und q. im Rahmen der Maschine geführt wird. Die Tragplatte 2' gleitet mit einer die Rastenver zahnung i o tragenden Führungsstange 3 o in der am Schlitten 2" angeordneten Hülse 31 und wird zur Sicherung eines ruhigen Laufes in ähnlicher Weise wie der Schlitten noch durch den Querträger 32 im Maschinenrahmen geführt.
  • Der Schlitten 2" wird unter Verzicht auf einen Gewichtsausgleich von der Kurvenscheibe 12 !aus mit Hilfe des bei 1q." beispielsweise in eine Führungsgabel auslaufenden Hebels 13, 1 ¢ unabhängig von der Stapeltragplatte 2' ,angetrieben: Sein Hub, der durch die Form der Kurvenscheibe 12 bestimmt wird, ist konstant. An der Hülse 31 ist in geeigneter Weise die Klinke 18 angebracht, die zwecks Kupplung mit der Zahnstange io in der oben beschriebenen Weise von der Scheibe 12' gesteuert wird.
  • An der Stapeltragplatte 2' greifen, wie bisher, die Gewichte 8 an, welche die Platte mit dem darauf ruhenden Stapel gegen den Anschlag 23 zu ziehen trachten. Da diese Gewichte nun nur noch das Gewicht der Stapelplatte 2', ihrer Führungsstange 30 und des Stapels i um ein geringes übersteigen müssen, das Gewicht des Schlittens 2" aber nicht mehr auszugleichen haben, können sie wesentlich kleiner als bisher ausgeführt werden. Beim Abwärtsgang des Stapels müssen also durch die Klinke 18 nur mehr die Massen der Stapeltragplatte 2' des Stapels i und der verkleinerten Gewichte 8 in Bewegung gebracht werden, womit eine beträchtliche Entlastung der Klinke erzielt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCI3E: i. Einrichtung an Büchereinhängemaschinen nach Patent 465 iog, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Abschaltung des die Stapelbewegung steuernden maschinellen Antriebes von der Stapeltragplatte als auch seine Wiederanschaltung an dieselbe durch einekraftschlüssige Kupplung der Schaltklinke (18) mit dem Maschinenantrieb .erfolgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinke (18) durch einen Hebel (I 3', 14) von einer Kurvenscheibe (12') gesteuert wird, die auf der Maschinenantriebswelle sitzt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapelträger aus einer nach der jeweiligen Stapelhöhe sich selbsttätig einstellenden Stapeltragplatte (2') mit Führungsstange (3o) und einem zu deren Führung bestimmten besonderen Schlitten (31) besteht, an welchem die Schaltklinke (18) für die Nachstellung der Tragplatte ,angeordnet ist und welcher, mit konstanter Hubhöhe bewegt, nur während dieser Bewegung durch die in Eingriff mit der Rastenverzahnung (i o) an der Führungsstange (3o) der Tragplatte (2') stehendelK7inke (18) mit der Stapeltragplatte gekuppelt ist.
DEF66037D 1928-05-09 1928-05-09 Einrichtung an Buechereinhaengemaschinen Expired DE547977C (de)

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