DE546264C - Vorrichtung zum Stapeln und Entstapeln von Stueckgut - Google Patents
Vorrichtung zum Stapeln und Entstapeln von StueckgutInfo
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- DE546264C DE546264C DE1930546264D DE546264DD DE546264C DE 546264 C DE546264 C DE 546264C DE 1930546264 D DE1930546264 D DE 1930546264D DE 546264D D DE546264D D DE 546264DD DE 546264 C DE546264 C DE 546264C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G63/00—Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations
- B65G63/002—Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations for articles
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Description
- Vorrichtung zum Stapeln und Entstapeln von Stückgut Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Stückgut, wie Säcke und Kisten, besonders in großen Räumen, zu stapeln und zu entstapeln.
- Es sind bereits derartige Vorrichtungen bekannt, die aus einer die Breite des Lagerraumes überspannenden fahrbaren Brücke mit fest in die Brücke eingebautem Förderer und darunter angeordneten, verstellbaren Förderern bestehen. Hierbei sind die Verteilförderer mit einem Ende an Laufkatzen der Brücke heb- und senkbar angelenkt. Demgegenüber besteht das Neue des Erfindungsgegenstandes darin, daß die selbständigen, hintereinander kuppelbaren, unter der Brücke aufgehängten Förderer je einen eigenen Antrieb besitzen und an ihren vorderen und hinteren Enden durch je ein selbständiges, auf der Brücke angeordnetes Hubwerk heb-und senkbar sind. Es ist an sich bereits bekannt, Förderer an beiden Enden heb- und senkbar aufzuhängen, jedoch nicht in der hier vorgeschlagenen Form.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in mehreren Arbeitsstellungen schaubildlich gezeigt.
- Abb. i zeigt die Vorrichtung mit hochgezogenen Förderelementen.
- Abb.2 und 3 stellen die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen zum Stapeln dar. Abb.2 zeigt die Vorrichtung mit durch Kupplung der Einzelelemente gebildetem zusammenhängendem. Förderer in verschiedenen Lagen. x Abb. 3 zeigt die Vorrichtung mit verkürztem Förderer in Knickstellung.
- Abb. q. zeigt die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen zum Entstapeln.
- Die Vorrichtung besteht aus der den Lagerraum der Breite nach überspannenden längsfahrbaren Brücke i, in welcher der Förderer 29 angeordnet ist. Über der Brücke i liegt seitlich ein Zubringerförderer 2. Von diesem werden die Säcke oder Kisten durch den an der Brücke i angeordneten Abstreicher 3 auf Schurren q.d, 4.b abgestreift. Unter der Brücke i hängen die als Rollenförderer ausgebildeten Förderelemente 5, 6, 7, B. Jedes dieser Elemente ist durch einen seitlich sitzenden Motor 9 bis 12 angetrieben und einzeln oder auch zusammengekuppelt heb- und senkbar. Zu diesem Zweck sind auf der Brücke i die Winden 13 bis 2o, je zwei für jedes Förderelement, angeordnet, an denen die Förderelemente 5 bis 8 mit je, zwei Tragseilpaaren 21 bis 28 aufgehängt sind. Die Motoren der Winden 13 bis 2o werden von dem Führerstande der Brücke i aus gesteuert und gestatten durch Rechts- und Linksschaltung ein beliebiges Heben und Senken der Elemente. Bei der höchsten Lage findet eine selbsttätige Unterbrechung des Anhebens statt. Die Förderelemente 5 bis 8 können mit ihren Enden zusammengekuppelt werden, so daß ein zusammenhängender Förderer gebildet wird. Abb.2 zeigt den zusammenhängenden Förderer 5 bis 8 in geneigter Lage I. Durch Senken der einzelnen Elemente kann z. B. auch die geknickte Stellung II oder jede andere beliebige Stellung eingestellt werden. Ist z. B. nach Abb. 3 das linke Feld des Lagers vollgestapelt, so kann durch Abkuppeln des Elementes 8 der Förderer verkürzt werden. Dieser besteht jetzt nur noch aus den Elementen 5 bis 7. Durch weitere Verkürzung bleibt schließlich nur noch Element 5 übrig. Die nicht zur Arbeit herangezogenen Förderelemente hängen dann dicht unter der Brücke, wie das Abb.3 zeigt, wo beispielsweise das Element 8 hochgezogen ist. Sollen nun in dem rechten Teil des Lagergebäudes Säcke aufgestapelt werden, dann stellt man die Schurre 4b an, so daß die Säcke auf den Brückenförderer 29 gelangen und von diesem bis an das entgegengesetzte Ende der Brücke i geführt werden, wo ein Abstreicher 3o angeordnet ist. Die Säcke gelangen durch die Schurre 31 auf den aus den Elementen 8 bis 5 gebildeten Förderer, der die Säcke an den Stapelort bringt. Auch auf dieser Seite kann wieder dem Stapelförderer jede gewünschte Form gegeben werden, wie dieser auch durch Abkuppeln einzelner Elemente verkürzt werden kann. Man ist also in der Lage, abwechselnd links oder rechts zu stapeln, und kann dadurch .die Säcke über die ganze Grundfläche des Lagerraumes verteilen.
- Auch für die Entstapelung der Lagerräume bietet die Vorrichtung nach der Erfindung besondere Vorteile.
- Bei einer Reihe bekannter Einrichtungen werden durch Umkehrung der Bewegungen die Säcke wieder hochgehoben, kommen auf dieZubringerförderer zurück, müssen dann von dort aus abgestreift und in den meisten Fällen durch Wendelrutschen auf den Boden heruntergelassen werden. Dies bietet technische Schwierigkeiten. Dagegen werden bei der Vorrichtung nach der Erfindung lediglich die Förderelemente 5 bis 8 zusammen oder einzeln zur Entstapelung verwendet, ohne daß es notwendig ist, die Säcke wieder auf die Zubringerförderer zurückzuführen. Da nach vorliegender Beschreibung die Förderelemente 5 bis 8 beliebig gehoben und gesenkt werden können, sind auch jetzt alle möglichen Stellungen zur Erleichterung dieser Arbeit möglich. Abb. 4 zeigt, wie die Elemente 5 bis 8 zur Entstapelung verwendet werden können. Bei der Einstapelung der Säcke in das Lagerhäüs'bleibt zwischen den einzelnen Sorten jedesmal ein Zwischenraum, der bei der Entstapelung benutzt werden kann, um die Förderelemente zwischen die Stapel herunterzulassen. Man kann dann von der Seite die Säcke auf den Förderer auflegen und schichtweise von oben entstapeln. Abb.4 zeigt, wie diese Entstapelung in beliebiger, dem Betrieb angepaßter Weise stattfinden kann. Z. B. kann bei halb entleertem Lager nach Stellung III gearbeitet werden, in der däs Förderelement 5 abgekuppelt ist und die Elemente 6 bis 8 zur Abförderung der Säcke von einer Seite des Lagers dienen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Stapeln und Entstapeln von Stückgut, bestehend aus einer die Breite des Lagerraumes überspannenden fahrbaren Brücke mit fest in die Brücke eingebautem Förderer und darunter angeordneten, verstellbaren Förderern, dadurch gekennzeichnet, daß die selbständigen, hintereinander kuppelbaren, unter der Brücke aufgehängten Förderer je einen eigenen Antrieb besitzen und an ihren vorderen und hinteren Enden durch je ein selbständiges, auf der Brücke angeordnetes Hubwerk heb- und senkbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Kupplung der einzelnen Förderelemente (5, 6, 7, 8) miteinander in an sich bekannter Weise ein zusammenhängender Förderer gebildet wird, dessen Höhenlage und NTeigung im ganzen durch Einstellung der Aufhängung der einzelnen Förderelemente beliebig veränderlich ist und dessen Länge entsprechend der Zahl der zur Kupplung herangezogenen Förderelemente geändert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE546264T | 1930-09-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE546264C true DE546264C (de) | 1932-03-11 |
Family
ID=6561119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930546264D Expired DE546264C (de) | 1930-09-05 | 1930-09-05 | Vorrichtung zum Stapeln und Entstapeln von Stueckgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE546264C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112456B (de) * | 1959-03-10 | 1961-08-03 | Pohlig Ag J | Verfahrbare Bruecke zum schichtweisen Stapeln von Schuettgut |
| DE1113902B (de) * | 1957-08-02 | 1961-09-14 | Wilhelm Lanvermeyer | Foerderrohrleitung fuer Heu, Stroh oder dergleichen landwirtschaftliche Gueter |
| DE1127806B (de) * | 1960-02-27 | 1962-04-12 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Bruecke zum Aufnehmen von Schuettgut auf einem Lagerplatz |
-
1930
- 1930-09-05 DE DE1930546264D patent/DE546264C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113902B (de) * | 1957-08-02 | 1961-09-14 | Wilhelm Lanvermeyer | Foerderrohrleitung fuer Heu, Stroh oder dergleichen landwirtschaftliche Gueter |
| DE1112456B (de) * | 1959-03-10 | 1961-08-03 | Pohlig Ag J | Verfahrbare Bruecke zum schichtweisen Stapeln von Schuettgut |
| DE1127806B (de) * | 1960-02-27 | 1962-04-12 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Bruecke zum Aufnehmen von Schuettgut auf einem Lagerplatz |
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