DE530939C - Deckelstuetze, insbesondere fuer Sprechmaschinengehaeuse - Google Patents
Deckelstuetze, insbesondere fuer SprechmaschinengehaeuseInfo
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- DE530939C DE530939C DEM109152D DEM0109152D DE530939C DE 530939 C DE530939 C DE 530939C DE M109152 D DEM109152 D DE M109152D DE M0109152 D DEM0109152 D DE M0109152D DE 530939 C DE530939 C DE 530939C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F1/00—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
- E05F1/08—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
- E05F1/10—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
- E05F1/1041—Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring perpendicular to the pivot axis
Landscapes
- Closures For Containers (AREA)
Description
Um ein selbsttätiges Zuschlagen des Deckels von Sprechmaschinengehäusen unmöglich
zu machen und das Anheben des geschlossenen Deckels zu erleichtern, sind
bereits Deckelstützen bekannt, die im wesentlichen aus einem Hebelgestänge mit eingeschalteter
Zugfeder bestehen. Diese bekannten Stützen sind so durchgebildet, daß die unmittelbar
am Kastendeckel angreifende Druckstange in einem langen Schlitz der Gehäusedeckplatte
geführt werden muß, wodurch leicht Staub in das Gehäuseinnere tritt.
Gemäß der Erfindung soll nun dafür gesorgt werden, daß die am Deckel angreifende
Druckstange bei der Bewegung des letzteren keinen großen seitlichen Ausschlag hat, so
daß sie durch eine schmale, das Eindringen von Staub u. dgl. verhindernde Führung hindurchgreifen
kann. Der Kräfteangriff an den einzelnen Drehpunkten der Deckelstütze ist außerdem so gewählt, daß die Kraft im wesentlichen
in der Bewegungsrichtung liegt, wodurch starke seitliche Drücke, die eine unerwünschte
Reibung "erzeugen und zum Klemmen der zusammenarbeitenden Teile führen
können, vermieden werden. Dies wird in der Hauptsache dadurch erreicht, daß die obenerwähnte
Druckstange an die obere von zwei gelenkig untereinander verbundenen, unter Federwirkung stehenden Streben so angelenkt
ist, daß sich der an der oberen Strebe angreifende Gelenkpunkt der Druckstange bei
jeder Deckelstellung oberhalb des Stützpunktes der unteren Strebe befindet.
Die Zeichnung zeigt eine Deckelstütze gemäß der Erfindung in vier verschiedenen
Ausführungsformen schematisch, und zwar
Abb. ι die erste Ausführungsform bei geschlossenem
Deckel, Abb. 2 dieselbe bei geöffnetem Deckel,
Abb. 3 und 4 die zweite Ausführungsform in Stellungen des Deckels gemäß Abb. 1
und 2 und
Abb. 5 und 6 die dritte und die vierte Ausführungsform bei geschlossenem Deckel. Die
Lage der Teile bei geöffnetem Deckel ist hier strichpunktiert eingezeichnet.
Bei der Deckelstütze nach den Abb. 1 und 2
greift am Zapfen c des Gehäusedeckels a gelenkig eine Druckstange d an, die in einer
Führung e des Gehäuses b gleitet. Das freie Ende der Druckstange d steht durch den
Zapfen / mit den beiden im Punkt g gelenkig zusammenhängenden Streben h und h1 in Verbindung.
Die untere Strebe h1 greift an dem festen Stützpunkt k des Gehäuses an. Zwischen
den Streben h und h1 ist um Bolzen i
drehbar eine aus den Armen / und I1
gebildete Schere angeordnet, auf deren freie Schenkel eine oder mehrere durch die Pfeilern
angedeutete Zug- oder Druckfedern einwirken.
Bei geschlossenem Deckel liegen die Punkte c, f und k in einer Geraden, so daß eine in
der Richtung des in Abb. 1 neben der Druck-
stange d eingezeichneten Pfeiles auf die Druckstange d"_ einwirkende Kraft keinen
Druck auf die Führung e ausübt. Das ist wichtig, urn nicht einen unerwünschten Reibungswiderstand
zu schaffen. Die erwähnte Zug- oder Druckfeder ist bestrebt, die Scherenschenkel
so zu bewegen, daß sich die Punkte / und k voneinander entfernen und
demgemäß die Druckstange d ihre Aufwärtsbewegung antritt. Trotzdem die Feder in der
Stellung der Schere nach Abb. ι ihre größte Spannung hat, kann' sie das Deckelgewicht
doch nicht heben, weil sie einen sehr kurzen wirksamen Hebelarm hat. Die Federspannung
wird dabei zweckmäßig so gewählt, daß der Deckel α nahezu ohne Druck auf dem
Rande des Gehäuses b ruht. Sobald nun der Deckel angelüftet wird, vergrößert sich sofort
der wirksame Hebelarm für die Feder, und nach Überschreitung eines gewissen Winkels ist trotz abnehmender Federspannung
das Drehmoment so groß geworden, daß der Deckel nunmehr nahezu selbttätig seine Aufwärtsbewegung fortsetzt. Alle
Teile gelangen schließlich in die Stellung nach Abb. 2, und sobald diese Deckellage erreicht
ist, stoßen die an der Schere angebrachten Anschläge η zusammen, bilden also
eine Hubbegrenzung. Bei dieser Lage befindet sich der Scherendrehpunkt mit den beiden
Drehzapfen i nahezu in einer Geraden. Infolgedessen ist der Hebelarm der Last sehr
klein, und demgemäß behält der Kastendeckel α seine Offenstellung bei, trotzdem die
Zug- oder Druckfeder nahezu spannungslos ist. .
Die Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 unterscheidet sich von derjenigen nach
den Abb. 1 und 2 im wesentlichen dadurch, daß die Strebe^ h, ¥■ fortfallen, die Schenkel
/, I1 der Schere also unmittelbar an der
Druckstange d angreifen. Auch hier ist, um einen seitlichen Druck der Druckstange d auf
die Führung e zu vermeiden, dafür gesorgt, daß die Punkte c, f und k ganz oder angenähert
in einer Geraden liegen.
Die dritte Ausführungsform gemäß Abb. S lehnt sich an die zweite insofern an, als auch
hier außer der Druckstange d lediglich die Schere Z, V- Verwendung findet. Ein Unterschied
besteht aber insofern, als die obere Führung nach unten verlegt ist und eine Verlängerung
der Druckstange d nach unten umfaßt. Diese Führung 0 bildet zweckmäßig mit
dem festen Stützpunkt k der Schere ein gemeinsames Stück. Dadurch wird der Zusammenbau
der ganzen Einrichtung erleichtert. Diese Art der Führung kann auch bei der Ausführungsform nach den Abb. 1 und 2
gebraucht werden.
Die einfachste Ausführungsform der Deckelstütze zeigt die Abb. 6. Hier gleitet
die nach unten verlängerte Stange d ebenfalls in der Führung 0. Sie ist aber nicht an eine
Schere, sondern durch den Drehzapfen^? und die Stange q an einen um den festen Punkt r
schwenkenden zweiarmigen Hebel s angeschlossen, dessen freier Schenkel durch eine
durch die Pfeile t angedeutete Feder mit der Stange q in Verbindung steht. Bei geschlossenem
Deckel ist auch hier der wirksame Hebelarm der Feder t klein. Er vergrößert
sich erst beim Anheben des Deckels. Seinen Höchstwert erreicht der wirksame Hebelarm
für die Feder t, wenn der Deckel die strichpunktiert eingezeichnete Stellung einnimmt.
Zur Hubbegrenzung empfiehlt es sich, bei den Ausführungsformen nach den Abb. 5
und 6 auf das untere Ende der Stange d einen Puffer u zu setzen, der zweckmäßig aus
einem elastischen Stoff, beispielsweise Gummi, besteht. Es ist aber auch angängig, hier eine
ähnliche Hubbegrenzung zu wählen, wie sie die beiden ersten Ausführungsformen zeigen.
Während die vorstehend beschriebenen Deckelstützen in der Hauptsache für Sprechmaschinengehäuse
in Schrankform bestimmt sind, läßt sich das gleiche Arbeitsprinzip auch auf solche in Kofferform übertragen, doch ist
es zweckmäßig, dann den oberen Teil der Druckstange d fortfallen zu lassen, so daß
dann der Punkt f bzw. p unmittelbar am Kofferdeckel angreift.
Claims (5)
- Patentansprüche:!.Deckelstütze, insbesondere für Sprechmaschinengehäuse, mit einer Druckstange und einem mit dem Deckel des Gehäuses gelenkig verbundenen und unter der Wirkung einer Druck- oder Zugfeder stehenden Hebelgestänge, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange (d) eine enge, abgeschrägte Führung (e oder 0) durchdringt und an die obere (Ji oder q) von zwei gelenkig miteinander verbundenen, unter Federwirkung (i, Abb. 6) stehenden Streben (Ji, h1 oder q, s) derart angelenkt ist, daß sich der an die obere Strebe (Ji oder q) angreifende Gelenkpunkt (f oder p) der Druckstange (d) bei jeder Deckelstellung oberhalb des Stützpunktes (k) der unteren Strebe (h1) befindet.
- 2. Deckelstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Hubbegrenzungen (w) versehene Schere (I, I1) mit zwei ihrer Schenkel an den Streben (Ji, h1) angelenkt (i) ist, und daß auf die beiden freien Schenkel dieser Schere (J, I1) eine oder mehrere Zug- oder Druckfedern einwirken.
- 3. Deckelstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere(I, I1) selbst die Streben bildet, also unmittelbar zwischen dem Gelenkpunkt (/), der Druckstange (d) und dem Stützpunkt (k) des Hebelsystems eingeschaltet ist.
- 4. Deckelstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange (d) durch eine Strebe (q, Abb. 6) mit einem um den Stützpunkt (r) schwingenden zweiarmigen Hebel (s) verbunden ist, an dessen freiem Schenkel eine Zugoder Druckfeder (t) angreift, deren an- · deres Ende an der Strebe (q) befestigt ist.
- 5. Deckelstütze nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Druckstange (d) nach unten verlegt ist (0, Abb. 5 und 6), das verlängerte untere Ende der Druckstange (rf) umfaßt und mit dem Stützpunkt (k, r) des Hebelsystems verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109152D DE530939C (de) | 1929-03-10 | 1929-03-10 | Deckelstuetze, insbesondere fuer Sprechmaschinengehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109152D DE530939C (de) | 1929-03-10 | 1929-03-10 | Deckelstuetze, insbesondere fuer Sprechmaschinengehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE530939C true DE530939C (de) | 1931-08-03 |
Family
ID=7326630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM109152D Expired DE530939C (de) | 1929-03-10 | 1929-03-10 | Deckelstuetze, insbesondere fuer Sprechmaschinengehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE530939C (de) |
-
1929
- 1929-03-10 DE DEM109152D patent/DE530939C/de not_active Expired
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